Als Denkanstoß grundsätzlich geeignet
Kraftakt: Warum wir uns neu bewähren müssenMeine Meinung
Wer nicht gerade unter einem Stein lebt oder mit völligem Desinteresse an der Gesellschaft durch die Welt läuft, dem dürfte sicherlich aufgefallen sein, dass es nicht nur in Deutschland nicht ...
Meine Meinung
Wer nicht gerade unter einem Stein lebt oder mit völligem Desinteresse an der Gesellschaft durch die Welt läuft, dem dürfte sicherlich aufgefallen sein, dass es nicht nur in Deutschland nicht gerade perfekt läuft. Soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Problematiken sind dabei definitiv Dinge, die angesprochen werden müssen – und daher ist dieses Buch als Anregung zur Beschäftigung mit diesen Themen in meinen Augen durchaus eine geeignete Lektüre.
Der Aufbau des Buches hat in meinen Augen ehrlich gesagt keine logische Struktur erkennen lassen, es werden zwar zahlreiche Problematiken aufgegriffen, warum aber gerade diese Reihenfolge der Beiträge gewählt wurde, hat sich mir nicht erschlossen. Ohne einen roten Faden gab es für mich zwar keine wirkliche Struktur, für eine Gesamtaufnahme aktueller Problemstellungen ist das aber vielleicht tatsächlich auch einfach zweitrangig.
Inhaltlich fand ich die Auswahl der Themen durchaus spannend, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht mit allen Anregungen und Aussagen übereinstimme. Um sich Gedanken über nötige Veränderungen zu machen ist das meiner Meinung nach aber auch gar nicht nötig, da die Grundidee des Buches im Idealfall eine selbstständige Beschäftigung mit den Problemstellungen anregen sollte und daher auch dann interessant sein kann, wenn man sich mit dem ein oder anderen Thema vielleicht schon eingehender beschäftigt hat.
Fazit
Auch wenn ich definitiv nicht allen Aussagen in diesem Buch zu einhundert Prozent zustimmen würde, fand ich die aufgegriffenen Problematiken durchaus interessant zu lesen. Um sich eine eigene Meinung zu bilden und Denkprozesse anzustoßen eignet sich das Buch in meinen Augen daher auf jeden Fall, insbesondere in der aktuellen Situation und selbst dann, wenn man sich selbst nicht unbedingt für den politisch bestinformiertesten Menschen hält.
Dafür gibt es knappe vier Bücherstapel von mir.