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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2025

Nostalgische Momente

Die drei ??? Kids, Geheimnis um CubeMax
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Ein neues Computerspiel names CubeMax lässt die Grenzen zwischen Realität und Spiel verschwimmen. Justus, Peter und Bob müssen in dem ersten Band einer Trilogie in die Welt des Spiels eindringen, ...

Ein neues Computerspiel names CubeMax lässt die Grenzen zwischen Realität und Spiel verschwimmen. Justus, Peter und Bob müssen in dem ersten Band einer Trilogie in die Welt des Spiels eindringen, um dessen Macher Noah wiederzufinden. Gleichzeitig setzt sein ehemaliger Freund und nun Erzfeind Dale alles daran sie aufzuhalten. Können sie die Geheimnisse der Spielewelt rechtzeitig lösen?

Die drei Fragezeichen haben mich in meiner Kindheit und Jugend stark begleitet und ich war ein Riesenfan der Bücher und Hörspiele. Daher wollte ich unbedingt einen Blick in das neue Format Kids werfen, welches mir bisher unbekannt war.

Der Schreibstil ist ideal für Kinder geeignet, die schon selbst lesen können oder auch beim Vorlesen besticht die Einfachheit der Sprache, die schnell auf Verständnis stößt.
Ich habe zwar noch nie Minecraft gespielt
Wirklich gut gelungen ist die Mischung aus reinem Text und Comicformat. Das motiviert Kinder zwischendurch stark um weiterzulesen und die "nur" Textpassagen hinter sich zu bringen.
Besonders gefreut hat mich, dass die typischen Charakterzüge der 3 Fragezeichen erhalten wurden, ebenso wie ihre humorvollen Konversationen miteinander.

Fazit: Ich hoffe meine Kinder mit diesen drei Detektiven in Buchform anstecken zu können, sodass sie Justus, Peter und auch lieben lernen! Ich denke das ist das ideale Einstiegsformat dafür!

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Interessantes Konzept

My Italian Lovestory
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Die Illustrationen auf dem Cover und im Buch selbst im Aquarell Stil sind wirklich sehr hübsch anzusehen und vermittel ein richtig italienisches Urlaubsfeeling!
Das "Selbst-bestimmen" der Handlung ist ...

Die Illustrationen auf dem Cover und im Buch selbst im Aquarell Stil sind wirklich sehr hübsch anzusehen und vermittel ein richtig italienisches Urlaubsfeeling!
Das "Selbst-bestimmen" der Handlung ist definitiv ein interessantes Konzept, das zumindest mich überzeugt hat, dieses Buch zu lesen. Leider gefiel mir das Format nicht sonderlich, da ich es seltsam finde in Spaltenform zu lesen. Schade ist zudem, gerade wie viel schon mit den modernen Medien geht, dass man hier das Potential bei eBooks direkt bei einem Klick ins passende Kapitel weitergeleitet zu werden, komplett ignoriert hat. So ist das ständige umblättern, zurück und nach vor, da nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen wird, für mich sehr mühsam gewesen und wohl Geschmackssache, ob einem das bei einem Roman am Ende zusagt oder nicht.
Es ist recht schnell ersichtlich, wie die Handlung fortschreitet, wenn man bestimmte Möglichkeiten auswählt und sich so quasi für den ein oder anderen Mann (Pablo oder Angelo)entscheidet. So hat man die Wahl das Buch erneut mit der jeweils anderen Entscheidung zu lesen, dafür war mir aber gesamt der Inhalt der Geschichte nicht spannend bzw. überzeugend genug. Die Charaktere Emilia und die beiden Männer bleiben in meinen Augen recht oberflächlich und waren auch auf romantischer Ebene nicht sonderlich überzeugend. Es ist eine kurzweilige Liebesgeschichte in der die Hauptprotagonistin sich zwischen ihren beiden Beziehungsinteressenten entscheiden muss und nebenbei noch das Weingut ihres Vaters rettet. Ich vergebe 3 Sterne und empfehle das Buch für diejenigen, die gerne kleine Spielerein mögen und mal etwas Neues entdecken wollen.

Fazit: Mal eine neue Art ein Buch zu lesen! Die Geschichte ansich fand ich mittelmäßig, die Zeichnungen jedoch sehr schön!

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Berührende Geschichte (auch für Erwachsene)

Inseltage mit Rosa
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Lila ist so gar nicht nach dem kurzen "Urlaub" mit ihrer Großmutter, kurz Mu, auf den Schäreninseln. Nach einem Sturm sitzen sie schließlich auch ganz fest und müssen warten bis Rettung kommt. ...

Lila ist so gar nicht nach dem kurzen "Urlaub" mit ihrer Großmutter, kurz Mu, auf den Schäreninseln. Nach einem Sturm sitzen sie schließlich auch ganz fest und müssen warten bis Rettung kommt. Zusammen schaffen sie es sich jedoch eine gute Zeit mit besonderen Erinnerungen zu schaffen. Als Lila ihrer verstorben Freundin Rosa auch noch begegnet, beginnt für sie ein sehr realer Prozess des Loslassens...

Die Kurzbeschreibung spoilert ein klein wenig, da ich finde, dass man zu Beginn gar nicht herauslesen kann, ob Rosa nur einfach nicht mit ist oder eben gestorben ist. Gerade Kinder haben noch eine ganz eigene Welt in der sie leben, daher fand ich es eigentlich sehr schön, dass der Tod zunächst nicht explizit erwähnt wurde, sondern in Lilas Fantasie eine ganz eigene Reise stattfand.
Die Illustrationen sind in schwarz- weiß gehalten und erinnern an Bleistiftzeichnungen, man sollte sie sich aber nicht wie in vielen Kindervorlesebüchern erwarten, sondern sie sind dezent eingesetzt, um ab und zu die Geschichte malerisch zu unterstützen.
Die Kapitel sind gleichzeitig die Tage, die Linnea(eine ausgesprochen schöne Namenswahl) aka Lila mit ihrer Mu auf der Insel verbringt und haben eine eher fortgeschrittene Länge. Zusammen mit dem doch anspruchsvolleren Inhalt und Thema der Geschichte, ist das Alter 9/10 Jahre okay gewählt.
Den Handlungsort, die Inseln selbst kenne ich zwar nicht, aber jeder der schon mal im Norden war, weiß dieser versprüht ein eigenes Flair und im Buch kommt diese Atmosphäre sehr gut rüber.
Der Schreibstil ist wirklich außergewöhnlich und hat eine wunderschöne Wort- und Sprachwahl, wodurch sich das Buch durchaus für Erwachsene alleine profiliert.
Bei einigen Zeilen verspürte ich die tiefe Traurigkeit von Lila über den Verlust ihrer Freundin Rosa sehr stark.

"Manchmal schaute ich etwas an und wusste, dass es schön war, aber spürte es nicht. Nichts war schön ohne Rosa."
"Es wird Zeit für dich. Das Leben ruft nach dir."

Das Buch thematisiert mit einer ganz besonderen Art die Themen Verlust, Freundschaft, Umgang mit Trauer, Beziehungen zu entwachsenen Familienangehörigen und zeigt, dass mit Fantasie und Glaube an sich selbst einiges zu schaffen ist.
Einzig das Gedicht von Mu über die "Scheißbootkapitänin" gefiel mir gar nicht, ich mag keine vulgäre Sprache, auch wenn Kinder in dem Alter natürlich Bescheid wissen und es gereimt ist, möchte ich sowas mit einem Buch nicht fördern. Die Intention der Großmutter war natürlich Linnea zum Lachen zu bringen, aber leider kam es mir im Vergleich zum Rest ein wenig fehl am Platz vor.

Fazit: Ein wunderschönes Buch, das noch viel mehr bietet, als sich vielleicht erwarten lässt! Eine Leseempfehlung, nicht nur für Kinder!

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Mord in Finnland

Gerächt sein sollst du
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Der Jugendliche Jonas wird in Kristinestad tot im Meer treibend aufgefunden. Zunächst vermutet die Polizei einen Selbstmord, jedoch finden sich bald Hinweise auf Mord und so muss der Kommisar Mats in dem ...

Der Jugendliche Jonas wird in Kristinestad tot im Meer treibend aufgefunden. Zunächst vermutet die Polizei einen Selbstmord, jedoch finden sich bald Hinweise auf Mord und so muss der Kommisar Mats in dem ruhigen Küstenort mit seinen Ermittlungen beginnen. Eevi, seine alte Jugendliebe, recherchiert unterdessen für die Zeitung in der sie arbeitet bezüglich des Todesfalls und schließlich können sie einander bei der Aufklärung unterstützen...

Das Cover erinnerte mich sehr an einen anderen Thriller, den ich ebenfalls vor kurzem gelesen hatte, beide gefallen mir auf Grund des vielen weiß nicht sonderlich, da sie nicht im Gedächtnis bleiben. Jedoch ist das Bild auf diesem Kriminalroman mit dem roten Häuschen und hübschen Landschaft am Ende hübscher und passt zum nordlichen Handlungsort, Finnland.

Aufgrund eines persönlichen Bezugs zu Finnland war ich sehr interessiert von der Autorin Kaisu Tuokko zu lesen und fand mich selbst mit den ungewöhnlichen Namen sowie Schreibweisen sehr gut zurecht. Es handelt sich um einen klassischen Krimi mit dem Polizisten Mats und der Journalistin Eevi als Hauptprotagonisten aus deren Sicht abwechselnd die Geschichte erzählt wird. Da beide eine gemeinsame Vergangenheit haben, findet sich ein .Die Erzählung verläuft zunächst eher langsam und gemächlich, spitzt sich im Laufe leicht zu, bringt aber keine extreme Spannung mit sich. Wahrscheinlich habe ich in letzter Zeit zuviele Thriller gelesen, um dann diesen Kriminalroman nicht zu langweilig zu finden. Er war alles in allem stimmig in Sachen Aufbau, Charakterbildung, Handlungsstränge, Erzählzeiten und Schreibstil, jedoch fesselte es mich nicht und überzeugte mich nur mittelmäßig.

Fazit: Ein Krimi für all diejenigen, die es gerne klassisch und ohne große Aufregung mögen.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Kindlicher Abschied

Weißt du noch? Ein Bilderbuch vom Abschiednehmen
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Eines Tages fragen sich die Waldbewohner Eichhörnchen, Igel und Haselmaus, wo denn der Eichelhäher geblieben ist. Sie haben ihn schon länger nicht gesehen und als der Specht sie darauf hinweist, dass ...


Eines Tages fragen sich die Waldbewohner Eichhörnchen, Igel und Haselmaus, wo denn der Eichelhäher geblieben ist. Sie haben ihn schon länger nicht gesehen und als der Specht sie darauf hinweist, dass er seine Federn verloren hat und nicht mehr unter ihnen ist, können sie das so einfach nicht glauben. Sie begeben sich auf die Suche nach ihm und erzählen sich währenddessen Erinnerungen an den Eichelhäher...

Das Buch kam bei uns aus aktuellem traurigem Anlass zum Einsatz, um unserem 4 Jährigen das Thema Tod, Abschiednehmen und Erinnern an geliebte Menschen leichter zu erklären. Zunächst kam die Botschaft Freundschaft und Zusammenhalt wunderbar rüber und er mochte die niedlichen Waldfreunde sehr. Es sind diese hier sehr gut gewählt, da fast jedes Kind diese Tiere auch in Realität kennt und einen Bezug zu ihnen aufbauen kann. Die Illustrationen passen farblich zur gewünschten Atmosphäre, die gerade transportiert werden soll z.B. helle, freundliche Farben bei den Erinnerungen an den Eichelhäher und eine dunkle, düstere Stimmung bei der Erkenntnis des Todes.
Es ist zudem die Möglichkeit gegeben den Kindern die eigenen (möglicherweise religiösen) Vorstellungen nach dem Sterben aussehen, da es im Buch sehr neutral gehalten ist und besonders um das Erinnern eines besonderen Freundes, mit dem man gemeinsame Momente gesammelt hat, geht. Mir gefiel auch die Rolle des Spechts, der ein wenig den Realisten und Übermittler der Botschaft darstellt. Der Schluss ist richtig schön positiv verpackt und das Buch zeigt nochmal, dass selbst aus dem Sterben wieder Neues und vorallem Freude gemeinsam entstehen kann.

Fazit: Ein wunderschönes Buch, um Kindern den Abschied und das Vermissen näher zu bringen!

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