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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2018

Streit über Jahrzehnte eskaliert

Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Ein Jugendlicher wird brutal niedergeschlagen und mit schweren Verletzungen aufgefunden, kurz darauf wird ein toter Obdachloser entdeckt. Und dies im ansonsten eher ruhigen ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Ein Jugendlicher wird brutal niedergeschlagen und mit schweren Verletzungen aufgefunden, kurz darauf wird ein toter Obdachloser entdeckt. Und dies im ansonsten eher ruhigen Spreewald – das kann kein Zufall sein. Klaudia Wagner ermittelt in diesen scheinbar unzusammenhängenden Fällen und versucht alte Familienfehden aufzudecken, was nicht leicht ist. Dafür beendet sie mit Freude ihr Teambuildingseminar vorzeitig.

Meine Meinung zum Buch:
„Spreewaldrache“ ist der dritte Krimi rund um Klaudia Wagner und ihr Team. Nachdem ich die ersten beiden Teile auch gelesen habe, war ich sofort vertraut mit den Charakteren und mitten im Geschehen. Es ist aber auch kein Problem, wenn man direkt mit dem dritten Teil startet, der Fall ist in sich abgeschlossen. Gut gelungen finde ich die zeitlichen Rückblenden und die langsame, schrittweise Aufdeckung der Familienfehden und Geheimnisse der letzten Jahrzehnte. Die Autorin beschreibt auch den Spreewald so bildhaft und detailliert, dass ich ihn mir gut vorstellen kann, ohne jemals dort gewesen zu sein. Die Atmosphäre finde ich sehr gut gelungen. Außerdem gefällt mir Klaudia auch von Fall zu Fall besser. War sie mir im ersten Teil noch ziemlich unnahbar und fremd, sowohl in ihrem Umfeld als auch mir als Leserin, so gefällt sie mir jetzt schon ziemlich gut. Ihre privaten Probleme stehen diesmal eher im Hintergrund und die Ermittlungsarbeit sowie die Familiengeschichten der betroffenen Familien im Vordergrund.

Mein Fazit:
Spreewaldrache ist mein bisheriger Lieblingsfall mit der Ermittlerin Klaudia Wagner und ihrem Team. So kann es weitergehen.

Veröffentlicht am 06.06.2018

Alexa und Terco passen gut zusammen

Wunderpferde 2: Mutig wie Terco
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Alexa liebt Pferde und ihr Vater besitzt einen ganzen Stall voll, trotzdem ist für sie noch nicht das eine, „Besondere“ dabei. Als sie den schwarzen Hengst Terco sieht, hat sie sich sofort in ihn verliebt, ...

Alexa liebt Pferde und ihr Vater besitzt einen ganzen Stall voll, trotzdem ist für sie noch nicht das eine, „Besondere“ dabei. Als sie den schwarzen Hengst Terco sieht, hat sie sich sofort in ihn verliebt, obwohl er niemanden auf sich reiten lassen will und alle dagegen sind, dass ihr Vater ihn für Alexa kauft.
Wie sich später herausstellt, ist Terco wirklich kein gewöhnliches Pferd und passt sehr gut zu Alexa. Auch Alexa ist für ihr Alter sehr mutig und unternehmenslustig. Das Buch hat meinen beiden Töchtern im Alter von 8 und 6 Jahren sehr gut gefallen und auf den nächsten Band warten wir schon gespannt.

Veröffentlicht am 06.06.2018

aus Begehren wird Besessenheit

Alles Begehren
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Die Studentin Kate und Callum, der gerade mit seiner Frau Belinda sein drittes Kind erwartet, begegnen sich bei der gemeinsamen Arbeit in einem Pub. Sie fühlen sich sofort ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Die Studentin Kate und Callum, der gerade mit seiner Frau Belinda sein drittes Kind erwartet, begegnen sich bei der gemeinsamen Arbeit in einem Pub. Sie fühlen sich sofort voneinander angezogen und können nicht mehr so ohne weiteres in ihr ursprüngliches Leben zurückkehren. Nach 17 Jahren stehen beide wieder an einem Wendepunkt in ihrem Leben und treffen erneut eine Entscheidung, die für alle Beteiligten große Veränderungen hervorruft.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch hat mich fasziniert und teilweise sogar den Atem anhalten lassen. Ich war gefesselt von der Anziehungskraft, die Kate auf Callum auswirkt und welche Entscheidungen er getroffen hat, aus welchen Gründen auch immer. Mit der Zeit bekommt man ein sehr gutes Gespür dafür, wie aus der anfänglichen Begehrensphase Besessenheit wird. Kate wird zwar für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich und klischeehaft dargestellt, aber zum Schluss bekommt sie doch noch einen etwas sympathischeren Touch. Obwohl Kate und Callum alle ihre Mitmenschen wiederholt und vorsätzlich verletzen, hat sich am Ende doch noch für alle Beteiligten eine nicht ganz unmögliche Situation des Umganges miteinander aufgetan, der mir sehr gut gefällt und den ich für dieses Buch passend finde.

Mein Fazit:
Ich habe „Alles Begehren“ sehr genossen und werde es auch in absehbarer Zeit noch einmal lesen und bin mir sicher, dass ich wieder zwischenzeitlich die Luft anhalten werde, so spürbar ist die Spannung an manchen Stellen.

Veröffentlicht am 08.05.2018

sympathische Mädchen-Clique

SCHLEICH® Horse Club - Spuren im Wald
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Hannah, Lisa, Sofia und Sarah sind beste Freundinnen und gleichzeitig mit ihren Pferden Mitglieder im Horse Club. Ein alter, von ihnen liebevoll hergerichteter Wohnwagen dient ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Hannah, Lisa, Sofia und Sarah sind beste Freundinnen und gleichzeitig mit ihren Pferden Mitglieder im Horse Club. Ein alter, von ihnen liebevoll hergerichteter Wohnwagen dient ihnen als Club Treffpunkt und dort schmieden sie Pläne – in diesem Teil geht es um eine geheime Schatzkarte, auf der einige Stellen mit X markiert sind. Gleichzeitig verschwindet die Katze Vanilla, die kurz vor der Geburt ihrer Jungen steht und die Mädchen machen sich auf die Suche. Natürlich sind die Pferde der vier Freundlinnen immer mit dabei.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch ist ideal für junge LeserInnen, die Pferde lieben und auch von gemeinsamen Abenteuern mit ihrer Clique träumen. Einen gemütlichen Wohnwagen als Freundinnen-Treffpunkt hätten meine Töchter auch gerne. Da es in diesem Teil hauptsächlich um die Suche nach der verschwunden Katze Vanilla geht, aber auch um die geheime Landkarte und die Ausritte der Mädchen, bleibt es durchgehend spannend. Ich finde es auch toll, dass Tori von den vier Mädchen noch eine zweite Chance bekommen hat und nicht komplett ausgeschlossen wurde. Meine einzigen Kritikpunkte sind, dass der Steckbrief der Mädchen und Pferde sowie die Vorstellung des Horse Clubs an den Anfang des Buches gehört hätte. Wir haben es beim Lesen leider erst zu spät entdeckt und uns zu Beginn mit der Zuordnung der Namen der Pferde und der Mädchen etwas schwer getan und mussten vor- und zurückblättern. Und zweitens ist am Ende des Buches als Leseprobe der Beginn der Geschichte vom ersten Teil angeführt, hier hätte auch besser gepasst, eine kleine Vorschau, was im nächsten Teil passieren wird. Uns hat es nicht so gestört, da wir den ersten Teil noch nicht gelesen haben, aber ansonsten hätte ich es fad und unpassend gefunden. Das Cover und die grafische Gestaltung haben uns sehr gut gefallen und wirken auch wunderschön und hochwertig.

Mein Fazit:
Meinen pferdebegeisterten Töchtern hat das Buch so gut gefallen, dass wir uns auch schon den Teil „Turnierträume“ besorgt haben.

Veröffentlicht am 16.04.2018

nett für zwischendurch

Eine Liebe in Apulien
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Ich bin etwas hin- und hergerissen was ich insgesamt von diesem Roman halten soll. Auf der einen Seite hat mir das typisch süditalienische Dörfchen und das Flair, das ich damit verbinde, auf Anhieb gefallen ...

Ich bin etwas hin- und hergerissen was ich insgesamt von diesem Roman halten soll. Auf der einen Seite hat mir das typisch süditalienische Dörfchen und das Flair, das ich damit verbinde, auf Anhieb gefallen und angesprochen. Meine Erwartungen wurden aber nicht ganz erfüllt. Es gab zwar einige wenige Einblicke in die ländlichen Traditionen, aber insgesamt dann doch relativ wenig davon. Der Titel lässt schon erahnen, dass es sich um eine Lebensgeschichte mit Liebe, Trennung, Herzschmerz, Drama handelt und dem kann ich auch nach Beenden des Romans nur zustimmen, aber somit weiß man als LeserIn von vorneherein auf was man sich einlässt. Generell hätte ich Viola als Person gerne besser kennengelernt. Teilweise waren mir ihre Gefühle und ihre Handlungen zu sprunghaft und zu oberflächlich. Vor allem am Ende des Romans war ein ständiges Hin- und Her, das die Spannung hätte aufbauen sollen, aber mir war es zu irritierend und insgesamt auch zu vorhersehbar.
Für mich war „Eine Liebe in Apulien“ ein netter Sommerroman für Zwischendurch.