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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2018

poetisch, spannend, anregend

Der Duft des Lebens
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Alles an dem Buch ist richtig schön und harmonisch – das beginnt schon beim ästhetischen Cover, dem wohlklingenden Titel und geht weiter über die harmonische Schreibweise und außerdem lädt es dazu ein ...

Alles an dem Buch ist richtig schön und harmonisch – das beginnt schon beim ästhetischen Cover, dem wohlklingenden Titel und geht weiter über die harmonische Schreibweise und außerdem lädt es dazu ein sich zu Themen Gedanken zu machen, auf die man ansonsten kaum gekommen wäre. Das Leben von Aviv ist interessant und der Beruf des Glasbläsers hat für mich noch immer einen romantischen Touch. Gut gefallen hat mir auch die klare Struktur und Einteilung, neben der poetischen Sprache, in „gute Seelen“ und „böse Seelen“. Die Thematik ist vielleicht auch gerade deshalb so spannend, weil sie von unterschiedlichen wissenschaftlichen Richtungen kontrovers gesehen wird.
Ein klein wenig hat mich das Buch auch an „Das Parfum – die Geschichte eines Mörders“ von Patrick Süskind erinnert.
Mein Fazit: „Der Duft des Lebens“ war für mich eine außergewöhnliche Leseerfahrung, die ich nicht missen möchte.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Schweigen ist nicht immer leicht

Das Haus der Mädchen
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Leni kommt für drei Monate nach Hamburg um dort ihr Praktikum zu absolvieren. Schon am zweiten Tag verschwindet ihre Zimmerkollegin spurlos und die ahnungslose Leni ist mit Dingen konfrontiert, die sie ...

Leni kommt für drei Monate nach Hamburg um dort ihr Praktikum zu absolvieren. Schon am zweiten Tag verschwindet ihre Zimmerkollegin spurlos und die ahnungslose Leni ist mit Dingen konfrontiert, die sie aus ihrem behüteten Leben auf dem Land nicht gewohnt ist.
Zuallererst hat mich das Cover angesprochen. Als Charakter finde ich Leni auf der einen Seite sehr nett, liebenswert, aber sie kann auch mutig und tapfer sein, wenn es darauf ankommt. Dadurch, dass mehrere Erzählstränge parallel geschildert werden, liest sich das Buch quasi wie von alleine und die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht. Es werden auch bewusst ein paar Finten gelegt, um die Leser kurz in die falsche Richtung zu lenken und nicht sofort auf das Motiv zu kommen. Das ist auf alle Fälle gelungen.

Veröffentlicht am 24.07.2018

vorhersehbar und trotzdem spannend

Das Paar aus Haus Nr. 9
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Sara und ihr Mann Neil bekommen neue Nachbarn und sind von dem kreativen Künstlerehepaar, das nebenan eingezogen ist sofort in ihren Bann gezogen und begeistert. Bald schon verbringen sie ihre Zeit hauptsächlich ...

Sara und ihr Mann Neil bekommen neue Nachbarn und sind von dem kreativen Künstlerehepaar, das nebenan eingezogen ist sofort in ihren Bann gezogen und begeistert. Bald schon verbringen sie ihre Zeit hauptsächlich miteinander, vor allem, da sie auch Kinder im entsprechenden Alter haben. Vor allem Sara fasst Mut und versucht ihre eigene Kreativität im Schreiben auszuüben und die Kinder werden gemeinsam im Heimunterricht unterrichtet.
Die Situation ist wie in einem schlechten Film. Auf der einen Seite kann man sich schon bildhaft vorstellen, wie die Geschichte weitergehen wird und dass es kein gutes Ende nehmen kann, aber auf der anderen Seite war ich selbst auch von den Charakteren, die wirklich gut gezeichnet sind, in den Bann gezogen, sodass ich immer weiterlesen „musste“. Obwohl das Ende voraussehbar war, ist die Geschichte trotzdem gelungen und toll geschrieben.

Veröffentlicht am 24.07.2018

ein fast perfekter Thriller

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Jan und Rabea werden als Fallanalytiker zur Aufklärung einer interessanten Mordreihe hinzugezogen. Der Mörder tötet die Menschen und tätowiert ihnen Buchstaben auf die Haut, ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Jan und Rabea werden als Fallanalytiker zur Aufklärung einer interessanten Mordreihe hinzugezogen. Der Mörder tötet die Menschen und tätowiert ihnen Buchstaben auf die Haut, in der Reihenfolge des Alphabetes. Schon bald ist klar, dass die Ermittler und Fallanalytiker schnell handeln müssen um weitere Morde zu verhindern.

Meine Meinung zum Buch:
Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, er ist einfach, anschaulich, klar strukturiert - das Buch lässt sich zügig lesen. Die Idee mit den tätowierten Buchstaben war für mich als ambitionierte Thriller-Leserin jetzt nicht ganz neu, aber wurde trotzdem spannend aufgezogen. Dass Jan persönlich involviert war, hat die Sache noch einmal spannender gemacht. Schade fand ich, dass Rabea schon recht frühzeitig verletzt war und dann keine tragende Rolle mehr spielen konnte. Sie hat mir als Charakter gut gefallen, noch besser als Jan. Der Beruf des Fallanalytikers wurde sachdienlich sehr stark in den Vordergrund gestellt, aber eigentlich hatte ich nicht das Gefühl, dass Jan und Rabea dem gegenüber Täter mit ihrem Wissen im Vorteil waren. Das fand ich etwas schade und hätte noch kniffliger aufgebaut sein können. Wer als mögliche/r TäterIn in Frage kommt, war für mich eigentlich schon absehbar. Und der große Showdown am Ende hätte auch ein wenig kleiner ausfallen können. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 23.07.2018

traurig-schön

Wir sehen uns im Sommer
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Sonja, Susanne, Maggan und Rebecka waren beste Freundinnen, doch Sonja ist leider vor sieben Jahren verstorben. Gemeinsam erinnern sich die verbleibenden drei Freundinnen an Sonja zurück und blicken in ...

Sonja, Susanne, Maggan und Rebecka waren beste Freundinnen, doch Sonja ist leider vor sieben Jahren verstorben. Gemeinsam erinnern sich die verbleibenden drei Freundinnen an Sonja zurück und blicken in ihre eigene Zukunft.

Das Buch ist ideal für den Sommer geeignet, obwohl es an manchen Stellen richtig traurig ist. Man fühlt so stark mit den Freundinnen und die Charaktere sind allesamt so liebevoll, dass man sie einfach mögen muss. Obwohl Sonja, eine der vier Freundinnen schon vor sieben Jahren verstorben ist, wird sie von ihren drei Freundinnen schmerzlich vermisst. Die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit sind traurig-schön und auch unerwartet überraschend. Am besten hat mir gefallen, dass der Blickwinkel trotzdem auch auf das jetzige und zukünftige Leben von Susanne, Maggan und Rebecka gerichtet ist. Alle drei versuchen an ihrer aktuellen Situation etwas zu verändern, mit ihren Schicksalen klarzukommen und vielleicht auch etwas zu verändern. Auch wenn es am Ende des Buches überzogen war, so hat mir das Buch als gesamtes sehr gefallen.