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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2025

es bleiben Fragen offen

If he had been with me
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Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. ...

Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. Dies macht die Charaktere tiefgründig und authentisch und gerade die nicht so tollen Seiten finde ich gut beschrieben und realistisch dargestellt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass dort die offen gebliebenen Fragen wieder aufgegriffen und beantwortet werden.

Veröffentlicht am 14.11.2025

intensives Gefühlschaos

If only I had told her
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Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist ...

Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist von nahezu allem etwas dabei. Die Gefühle wirken echt, die Charaktere verletzlich, das finde ich sehr gut gelungen. Wer sich nicht so intensiv dem Gefühlschaos aussetzen möchte, dem könnte es an manchen Stellen zu viel und zu intensiv sein. Durch die Perspektivenwechsel kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Gewisse Szenen, die im ersten Teil noch nicht so eindeutig und klar waren, werden im zweiten Teil wieder aufgegriffen und werden dadurch verständlicher und transparenter.

Veröffentlicht am 14.11.2025

Wie alles begann....

Tiefer Fjord
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Der erste Teil der Trilogie gibt einen spannenden Einstieg und eine Hintergrundgeschichte, vor allem über das Leben von Clara, über ihre schwierige Situation und den Herausforderungen, die sie schon in ...

Der erste Teil der Trilogie gibt einen spannenden Einstieg und eine Hintergrundgeschichte, vor allem über das Leben von Clara, über ihre schwierige Situation und den Herausforderungen, die sie schon in ihrer Kindheit meistern musste. Dadurch ist es auch nachvollziehbar, warum sich Clara charakterlich zu der Frau entwickelt hat, die sie jetzt aktuell darstellt, sowohl beruflich als auch privat. Nähe zulassen und anderen Menschen zu vertrauen fällt ihr generell schwer und das Kindeswohl steht für sie an erster Stelle, nicht nur für ihre eigenen Kinder, sondern für alle Kinder, die keinen gesetzlichen Schutz haben und schlimme Dinge erleiden müssen. Egal was Clara macht, sie gibt immer hundert Prozent und mehr. Gewisse Charakterzüge an ihr gefallen mir sehr, andere wiederum weniger. Zum Feind hätte ich sie nicht gerne!

Veröffentlicht am 13.11.2025

startet ruhig, wird dann aber richtig spannend

The Reappearance of Rachel Price (deutsche Ausgabe)
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Der Einstieg in die Geschichte erfolgt für meinen Geschmack für einen Thriller etwas zu ausufernd und langatmig, ich hätte mir hier mehr Tempo und mehr Ereignisse gleich zu Beginn erwartet. Danach nimmt ...

Der Einstieg in die Geschichte erfolgt für meinen Geschmack für einen Thriller etwas zu ausufernd und langatmig, ich hätte mir hier mehr Tempo und mehr Ereignisse gleich zu Beginn erwartet. Danach nimmt die Geschichte allerdings Fahrt auf und durch die zahlreichen Wendungen bleibt es spannend bis zum Schluss, mit einigen davon hätte ich auch nicht unbedingt gerechnet. Bell finde ich als Charakter etwas schwierig. Auf der einen Seite habe ich versucht Verständnis für ihre Situation aufzubringen, aber dann reagiert sie wiederum so abweisend und schroff, dass es schwerfällt, sie zu mögen oder zumindest ihre Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Trotzdem habe ich mich ab der Hälfte etwa sehr gut unterhalten gefühlt und wurde das eine oder andere Mal in die Irre geleitet, das mag ich gerne an guten Thrillern, wenn nicht alles vorhersehbar ist.

Veröffentlicht am 13.11.2025

Die nächste bitte...

Wer sich umdreht oder lacht ...
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Das Buch passt nicht nur für Jugendliche, sondern ist auch für junggebliebene Erwachsene spannend zu lesen. Optisch passt es mit den typischen Strichmännchenzeichnungen gut in das Gesamtbild der Serie, ...

Das Buch passt nicht nur für Jugendliche, sondern ist auch für junggebliebene Erwachsene spannend zu lesen. Optisch passt es mit den typischen Strichmännchenzeichnungen gut in das Gesamtbild der Serie, auch der Titel ist stimmig. Der Schreibstil ist flüssig, einfach gehalten und zeitweise in Jugendjargon. Mandy hatte sofort meine Sympathie erweckt, da sie momentan kein einfaches Leben hat. Ihre Mutter im Krankenhaus ist schwer krank, täglich trudeln neue Hiobsbotschaften ein, selbst ist sie angespannt und verängstigt aufgrund eines Serientäters, der es auf junge Mädchen abgesehen hat und fast täglich gibt es negative Schlagzeilen. Etwas gestört hat das Verhalten von Mandys Freundin Puck, die sehr oberflächlich wirkt und auch Mandys Sorgen nicht ernst nimmt oder sich um ihr Wohlbefinden kümmert, dennoch sind sie beste Freundinnen. Dass das Thema in der Schule keine bedeutendere Rolle spielt, hat mich auch überrascht, denn die Mädchen an der Schule passen ja optimal ins Beuteschema des Serientäters. Hauptsächlich werden die Geschichten aus Sicht von Mandy erzählt, aber man erfährt als Leser*in auch in einzelnen Kapiteln, die den Opfern gewidmet sind, deren Perspektive und am Schluss bekommt man eine Tätersichtweise vermittelt, die zwar im Nachhinein nachvollziehbar, aber für mich dennoch überraschend war. Es kann so einfach passieren, dass man durch eine unüberlegte Geste, einen blöden Spruch oder was auch immer, jemanden so beleidigt, dass man von ihm auf die Todesliste gesetzt wird.