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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2025

der Sommer der Veränderungen

Das Leben fing im Sommer an
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Ein sehr schönes und ausdrucksstarkes Cover, das zum Träumen einlädt. Der Roman selbst ist eine Achterbahn der Gefühlswelt, in die man als Leser*in zu Beginn einsteigt und am Ende durchgerüttelt wieder ...

Ein sehr schönes und ausdrucksstarkes Cover, das zum Träumen einlädt. Der Roman selbst ist eine Achterbahn der Gefühlswelt, in die man als Leser*in zu Beginn einsteigt und am Ende durchgerüttelt wieder aussteigt. Chris nimmt uns mit durch seine Jugendzeit, die für ihn nicht so einfach ist. Er hat Träume, die er erreichen will und Ängste, warum es nicht klappen könnte, und die große Liebe trifft ihn unerwartet und mit voller Wucht. Die Situationen wirken aus der Sicht von Chris ehrlich und authentisch. Ganz große Gefühle, sowohl positive wie auch negative und auch die Widmung am Ende finde ich sehr rührend, hat mich persönlich stark angesprochen.

Veröffentlicht am 08.05.2025

die Welt der Vorfahren

Vor hundert Sommern
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Die Autorin lässt uns Leser*innen in diesem Roman in die Welt der Vorfahren eintauchen. Ich stelle es mir sehr spannend vor, den Nachlass einer verwandten oder bekannten Person zu sortieren, da man zwangsläufig ...

Die Autorin lässt uns Leser*innen in diesem Roman in die Welt der Vorfahren eintauchen. Ich stelle es mir sehr spannend vor, den Nachlass einer verwandten oder bekannten Person zu sortieren, da man zwangsläufig auf besondere Schätze oder Geheimnisse stößt. Gerade Tagebuchaufzeichnungen oder Fotos sind so wertvoll, wenn man näheres über die damalige Zeit und die Umstände erfahren möchte. Man erkennt vielleicht, wie es hier passiert ist, auch Gemeinsamkeiten, gewisse Situationen sind zeitlos und wiederholen sich von Generation zu Generation, auch wenn sich die Umgebung verändert hat. Manche Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, haben noch immer Auswirkungen auf die Gegenwart, auch das ist schön zu sehen.

Veröffentlicht am 06.05.2025

naja, geht so

Geht so
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Der Titel ist sehr aussagekräftig, denn genau so würde ich auch den Roman inhaltlich beschreiben, es geht so. Aufgrund des peppigen und optisch sehr ästhetisch gestalteten Covers hätte ich mir noch mehr ...

Der Titel ist sehr aussagekräftig, denn genau so würde ich auch den Roman inhaltlich beschreiben, es geht so. Aufgrund des peppigen und optisch sehr ästhetisch gestalteten Covers hätte ich mir noch mehr Spannung und etwas weniger Klischees erwartet. Marisa ist zwar sehr kreativ, wenn sie Arbeitsaufträge von sich abwenden und an andere übertragen möchte und auch mit ihren Ausreden, aber mit der Zeit nutzen sich diese Pointen etwas ab. Auch das Teambuilding-Wochenende konnte mich nicht mehr überzeugen. Die Sprache hat mir an gewissen Stellen allerdings sehr gut gefallen, pointiert, bissig, aber teilweise waren mir Marisas Gedankengänge zu wirr und übertrieben und auch wiederholend.

Veröffentlicht am 06.05.2025

nicht schlüssig und zu ruhig

Haus Waldesruh
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Das Cover lässt auf eine düstere, unheilvolle Stimmung hoffen, aber dies täuscht ein wenig. Auch wenn es sich um einen Roman handelt und nicht um einen Krimi oder Thriller, kommt für mich die Spannung ...

Das Cover lässt auf eine düstere, unheilvolle Stimmung hoffen, aber dies täuscht ein wenig. Auch wenn es sich um einen Roman handelt und nicht um einen Krimi oder Thriller, kommt für mich die Spannung viel zu kurz. Ehemalige Schulfreund*innen treffen sich nach langen Jahren und dann passiert nicht so viel, wie ich mir erhofft hatte. Die Gespräche laufen schleppend an, die aufgestellten Regeln finde ich unnötig und bevormundend und die Charaktere bleiben blass und unnahbar, was ich sehr schade finde. Gerade, da so wenige Personen involviert sind und diese auch in Erinnerungen schwelgen, hätte dies mehr Priorität haben sollen, um die Charaktere authentisch darzustellen. Warum wundert sich niemand, dass Frank, der eigentlich nur kurz in der Nähe war und Taxi spielt, die eingeladene Gruppe nicht wieder verlässt, sondern dabeibleibt, als würde er dazugehören? Wird dann später aufgeklärt, aber in dem Moment war es unstimmig. Die Hintergrundgeschichte wirkt etwas zu konstruiert und an den Haaren herbeigezogen und auch das Ende hat mich nicht überzeugen können.

Veröffentlicht am 05.05.2025

hinsetzen und schreien

Der Gott des Waldes
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Der Roman ist umfangreich, aber trotzdem nie langweilig, da sich die Zeitspannen und auch die Charaktere abwechseln. Dadurch, dass die Charaktere über einen längeren Zeitraum betrachtet werden, erscheinen ...

Der Roman ist umfangreich, aber trotzdem nie langweilig, da sich die Zeitspannen und auch die Charaktere abwechseln. Dadurch, dass die Charaktere über einen längeren Zeitraum betrachtet werden, erscheinen sie vielseitig und werden authentisch mit ihren Stärken und Schwächen gezeigt. Der Kontrast zwischen den Familien mit altem Geld und den Einheimischen ist deutlich spürbar, auch der Umgang mit dem Dienstpersonal und untereinander. Macht und Geld spielen zentrale Rollen in den Hierarchien. Mir haben vor allem die starken weiblichen Charaktere wie Barbara oder T.J. sehr gut gefallen, die für die damalige Zeit außergewöhnliche Vorlieben hatten und Mut bewiesen haben, ihr Leben so zu führen, wie sie möchten. Die Geschichte rund um das Ferienlager und die Aktionen dazu lassen fast Ferienstimmung aufkommen, die allerdings schon bald kippt. Gut gefallen haben mir auch die Campregeln, vor allem, wenn man sich verlaufen hat, hinsetzen und schreien. Auch die Vergangenheit ist noch nicht zur Ruhe gekommen, da rund um das Verschwinden von Barbaras kleinem Bruder Bear noch immer jede Menge Gerüchte im Umlauf sind. Am Ende des Buches wird alles aufgeklärt. Die Atmosphäre ist treffend beschrieben, vor allem die dichten Wälder und die vielen Stechmücken konnte ich mir bildhaft vorstellen.