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Veröffentlicht am 26.01.2026

Einfühlsamer Jugendroman über Trauer, Verlust und Weiterleben

Und mir bleibt der hässliche Hund
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„Und mir bleibt der hässliche Hund“ von Franziska Hörner ist ein Jugendbuch, das ich auch als Erwachsene sehr gerne gelesen habe.

Der 16jährige Felix hat auf einen Schlag seine Familie verloren: Seine ...

„Und mir bleibt der hässliche Hund“ von Franziska Hörner ist ein Jugendbuch, das ich auch als Erwachsene sehr gerne gelesen habe.

Der 16jährige Felix hat auf einen Schlag seine Familie verloren: Seine Eltern und seine jüngere Schwester Isa sind bei einem Autounfall gestorben. Ihm bleibt nur Bolt – der hässliche, dicke und etwas eigenwillige Hund seiner Schwester.
Felix trauert sehr, er hat Depressionen und Angstzustände, geht nicht mehr zur Schule und verlässt das Haus nicht mehr. Am Hund ist er nicht sonderlich interessiert – doch dann wird Bo immer apathischer und frisst nicht mehr. Also muss Felix etwas tun. Er beginnt selbst eine Therapie. Im Wartezimmer seiner Therapeutin lernt er Mo kennen, einen Jungen in seinem Alter, der einen eigenwilligen Humor hat und eine Vergangenheit, über die er nicht reden will. Die beiden freunden sich an und Felix schafft es, wieder etwas mehr am Leben teilzuhaben. Als die Jungs die lebensfrohe Marie kennenlernen, stellen sich Felix und Mo ihren Ängsten. In gemeinsamen Challenges wollen sie ihre Ängste und Panikattacken überwinden.

Franziska Hörner schreibt trotz des schweren Themas sehr leichtfüßig, mit viel Empathie und einer Prise Humor. Felix und Mo, aber auch Marie und alle anderen sind mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.
Einen Punktabzug gibt es von mir, weil das Buch leider etwas klischeebehaftet ist; das fand ich nicht so gelungen. Ansonsten konnte ich mich sehr gut in die Ängste und Gefühle der Protagonisten hineinversetzen.

Ich empfehle diesen ruhigen, einfühlsamen Roman über Verlust, Freundschaft und den Mut, ein Leben neu anzufangen allen Leser*innen ab ca. 13 Jahren.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Feministische Sozialstudie: Verschiedene Frauenleben im Jahr 2025

Frauenprobleme
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"Frauenprobleme: 33 neue Nachrichten", herausgegeben von Lina Muzur, lässt 27 unterschiedliche Frauen zu Wort kommen zu den Fragen, wie Frauen heute leben, wie sie mit Mutterschaft, Wechseljahren, dem ...

"Frauenprobleme: 33 neue Nachrichten", herausgegeben von Lina Muzur, lässt 27 unterschiedliche Frauen zu Wort kommen zu den Fragen, wie Frauen heute leben, wie sie mit Mutterschaft, Wechseljahren, dem Älterwerden und den täglichen Belastungen klarkommen.
Diese Frauen sind zwischen 35 und 55 Jahren alt, kinderlos oder Mütter, alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Dadurch sind ganz individuelle Texte herausgekommen, die sehr offen und persönlich sind. Zum Beispiel zum Thema „Erschöpfung“ sehr eindrückliche Worte:

„Aber man spürt ja viel. Die Gefahr beim Spüren ist natürlich, dass man Dinge unterstellt, die vielleicht so nicht sind. Aber ich spüre, dass dadurch, dass ich jetzt seit fast vierzehn Jahren in einem zeitlichen Korsett lebe, das seinesgleichen sucht, und nie zur Ruhe komme, weil die Care-Arbeit die Erwerbsarbeit ablöst und dann wieder die Erwerbsarbeit die Care-Arbeit und alles ineinander übergeht und es einfach keine Pause gibt. Es fällt mir schwer, zu lamentieren, weil ich habe mir das ja gewünscht — und genau das ist die Stimme meiner Mutter. In diesen vierzehn Jahren hat sie nicht ein einziges Mal gesagt: Krass, was du alles machst, kann ich dir irgendwie helfen? Oder mich einfach mal in den Arm genommen oder in irgendeiner Weise Signale des Verständnisses gezeigt für dieses absolute Limit, an dem man läuft. Und ich glaube, dass sie dabei so eine innere Haltung hat, dass sie sich denkt, du hast es dir doch gewünscht mit den Kindern und dem Arbeiten. Und, was wahrscheinlich noch wichtiger ist, dass das Leben von intensiv berufstätigen, well-educated Frauen in den Augen der Mütter als Angriff auf das eigene Lebensmodell empfunden wird. Das ist zumindest meine These, warum meine Mutter meine Erschöpfung so wenig auffangen möchte.“

Die aktuellen Zeiten, die kapitalistische Gesellschaft mit ihrer Hektik und Vereinzelung ist sehr gut getroffen in diesen Worten einer anderen Frau:
„Ich glaube, dass unsere heutige Gesellschaft mit ihrem obersten Herrscher, dem Kapitalismus, und dessen treuestem Soldaten, der Arbeit, aktiv zu unserer Einsamkeit beiträgt. Wir mögen hypervernetzt sein. Sind wir. Wir haben unendlich viele Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren, das Gefühl zu haben, mit anderen in Kontakt zu sein, und doch steht das Tempo unseres Lebens, die Bewegung, die Geschwindigkeit von Informationen, die ständig an uns vorbeiziehen und durch uns hindurchfließen, in krassem Gegensatz zu dem, was wir als Frauen in unseren Körpern erleben — sei es im Alltag oder, in größerem Maßstab. Eigentlich bräuchten solche Ereignisse Zeit, Langsamkeit, Stille. Doch die gibt es heutzutage nicht. Es gibt keine Zeit, keine Langsamkeit, keine Stille.“

Viele Worte haben mich sehr berührt:
„Ich bin jetzt wieder dahin gekommen, was ich am Anfang meines Schreibens für mich ganz natürlich entdeckt hatte, nämlich ohne Eile zu arbeiten, ohne Eile Dinge zu erledigen, ohne Eile durch die Straße zu gehen, ohne Eile schon den Schlüssel irgendwie zehn Minuten vor meiner Tür aus der Tasche zu holen, sondern mir zu sagen: Da, wo ich bin, da bin ich richtig, und da muss ich mich nicht beeilen. Und ich denke, das ist sehr wichtig, auch, das meinem Kind vorzuleben, denn das ist für mich seismografisch sozusagen einsehbar, dass mein Körper und meine inneren Haltungen, wenn sie auch nicht ausgesprochen werden, sich als ein großer Spiegel in mein Kind einschreiben. Mein Kind ist die Fortsetzung meiner inneren Haltungen, und darin fühle ich eine große Verantwortung und auch eine große Liebe und eine große Freude, mich in diesem neuen Sehen, in dieser neuen Haltung, in dieser neuen Langsamkeit zu üben. Und wenn ich es vergesse, denke ich ein bisschen zurück an Ilse Aichinger, die diesen wunderschönen Satz gesagt hat: ‚Die Langsamkeit ist die Freundin.‘ Und wenn ich ganz heftig unter Druck stehe und alles unerreichbar scheint, denke ich mir: Die Langsamkeit ist die Freundin. Und dann mache ich mir einen Kaffee und denke, erst einmal trinke ich bitte diesen Kaffee und dann schaue ich, was ich heute meistern kann und was nicht, denn dann wird heute nur das Mögliche möglich gewesen sein.“

Ein sehr vielschichtiges Buch mit vielen Denkanstößen. Ich vergebe hier 4/5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Eine Frau jenseits der Gesellschaftsnormen

Das gute Benehmen
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Irland in den 20er Jahren. Der Reichtum der Familie St. Charles beginnt zu bröckeln, das Anwesen Temple Alice verfällt. Die Tochter des Hauses, Aroon, die immer auffällt, weil sie für die damaligen Zeiten ...

Irland in den 20er Jahren. Der Reichtum der Familie St. Charles beginnt zu bröckeln, das Anwesen Temple Alice verfällt. Die Tochter des Hauses, Aroon, die immer auffällt, weil sie für die damaligen Zeiten immer zu laut, zu groß und zu viel ist, sehnt sich nach Liebe und Zugehörigkeit. Ihre Mutter interessiert sich jedoch nur für ihre Kunst, ihr Vater ist mit seinen Affären beschäftigt.
Aaron und ihr Bruder Hubert wachsen mit Nannies und Dienstmädchen auf. Die Etikette, das „gute Benehmen“, sind stets das Wichtigste.
Doch dann verliebt sich Aroon sich in den charismatischen Richard, einen Freund ihres Bruders Hubert. Doch zwischen Hubert und Richard ist mehr als Freunschaft ...
Als Hubert bei einem Autounfall stirbt, verrennt sich Aroon in die Verliebtheit zu Richard. Während ihre Eltern den tragischen Todesfall verdrängen und auf den finanziellen Ruin zusteuern,

Hm, das Buch lässt mich etwas ziegespalten zurück.
Der Plot klang spannend, Irland in den 20er Jahren und eine unkonventionelle Protagonistin hatten mein Interesse geweckt.
Aroon hat mir als Protagonistin auch sehr gut gefallen. Ich mochte, dass sie einfach ganz sie selbst ist, ganz unverstellt - völlig egal, ob sie damit in die damalige Zeit passt, in die Gesellschaft, oder nicht.

Ansonsten hatte ich an das Buch, ehrlich gesagt, höre Erwartungen. Grund dafür ist unter anderem auch das Vorwort von Tara-Louise Wittwer. Meiner Meinung nach wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, ist als Nachwort zu drucken. Bei mir hat es mit seinem Enthusiasmus (vielleicht zu) hohe Erwartungen geschürt.

Ich fand die Geschichte nicht schlecht, jedoch konnte sie mich nicht so wirklich packen, weder inhaltlich noch vom Schreibstil her.

Insgesamt ein interessantes Leseerlebnis und wie immer finde ich es gut, wenn vergessene Bücher von Schriftstellerinnen wieder veröffentlicht werden, doch wirklich begeistern konnte mich das Buch nicht. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den Kjona Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Leckere, gesunde Gerichte mit wenig Zeitaufwand

Keine Zeit? Kein Problem!
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„Keine Zeit, kein Problem“ von Dr. med. Matthias Riedel und Bettina Matthaei ist ein Sachbuch zum Thema "gesunde Ernährung im Alltag".

Das Buch bietet zu Beginn hilfreiche Informationen; quasi Grundlagenwissen, ...

„Keine Zeit, kein Problem“ von Dr. med. Matthias Riedel und Bettina Matthaei ist ein Sachbuch zum Thema "gesunde Ernährung im Alltag".

Das Buch bietet zu Beginn hilfreiche Informationen; quasi Grundlagenwissen, wie man gesunde Ernährung mit wenig Zeitaufwand hinbekommmen kann. Das sogenannte „Tellerprinzip“ wird erklärt sowie die Bedeutung der Nährstoffe. Es gibt Küchentipps und Lifehacks, die einem gerade im hektischen Alltag gesundes Essen erleichtern kann.

Danach folgen 80 vielseitige Rezepte: „schnelle Rezepte“, One-Pot-Gerichte, Meal Prep Rezepte, Ofenrezepte, Pasta, und vieles mehr. Es gibt sowohl Rezepte mit Fisch und Fleisch als auch vegegarische Rezepte.

Das Buch ist gut strukturiert und optisch ansprechend gestaltet.

Für alle, die sich schon mit dem Thema „gesunde Ernährung“ befasst haben, bietet das Buch natürlich nicht nur Neues. Dennoch finde ich es sehr gelungen und gut geeignet, um sein „Wissen“ aufzufrischen bzw. sich wieder neu zu motivieren, auf gesündere Ernährung zu achten.

Dank der tollen Rezeptauswahl kann man hier viel Inspiration und Rezeptideen für den Alltag finden.
Ich werde definitiv in nächster Zeit viele der Rezepte noch ausprobieren und freue mich schon darauf.

Vielen Dank an den GU Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Freiheit schreibt sich in den Körper ein

Trag das Feuer weiter
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„Trag das Feuer weiter“ von Leïla Slimani ist der Abschluss einer Romantriologie um eine marokkanisch-französische Familie, deren ersten Bände ich bisher nicht kenne. Dank des Personenverzeichnisses am ...

„Trag das Feuer weiter“ von Leïla Slimani ist der Abschluss einer Romantriologie um eine marokkanisch-französische Familie, deren ersten Bände ich bisher nicht kenne. Dank des Personenverzeichnisses am Beginn des Buches kommt man jedoch auch als Neueinsteiger*in gut zurecht. Dennoch wäre es vermutlich besser, die Romane der Reihe nach zu lesen.

Diese Geschichte beginnt in Paris mit der Schriftstellerin Mia, die mit „brain fog“, einem Gehirnnebel kämpft. Ihre Erinnerungen und ihre Arbeit leiden darunter. Sie begibt sich auf Rat ihres Arztes auf Spurensuche nach Marokko, wo sie aufgewachsen ist und als junge Frau von dort wegging.
In Meknès, auf der Farm ihrer Großeltern, fühlt sie sich fremd. Sie stellt sich der Frage, wer sie denn ohne ihre Erinnerungen an ihre Familie ist.

„Was sollte es bringen, herausfinden zu wollen, wo mein Platz ist, welches mein Land ist, wenn ich nicht mal weiß, wer ich bin? Was bedeutet Identität, wenn man die Erinnerung verloren hat? Nicht die der Völker, nein, die ist mir herzlich egal, sondern die Geschichten, die mir meine Großmutter erzählte, die Märchen, die mein Vater erfand, diese ganz persönlichen »Es war einmal«, die mich ausmachen und mit denen ich meine Wände pflastere. Wenn man mich fragt, woher ich bin, weiß ich nie, was ich antworten soll, wie das Gestammel eines Stotterers, der versucht, ein Wort herauszubringen, und erschöpft aufgibt. Mein Vater, ‚the great pretender‘, gab sich gern als etwas aus, das er nicht war, und genau wie er bin ich mein eigener Fälscher geworden, die schlechte Kopie eines großen Gemäldes, eine falsche Banknote ohne Wert, außer für Einfaltspinsel, die es verdienen, betrogen zu werden.“

Nach und nach tauchen wir ein in ihre Vergangenheit und Familiengeschichte.
Im Jahr 1980, in Rabat, ist Mia gerade sechs, als ihre Schwester Inès geboren wird. Ihre Mutter ist Gynäkologin, der Vater Leiter einer Bank. Die Schwestern sind sowohl vom Aussehen als auch vom Wesen her grundverschieden; erst viel später gelingt es ihnen, sich näherzukommen.
Als Mia schließlich nach Paris geht, um zu studieren, lernt sie zum ersten Mal Freiheit kennen und kann auch ihre lesbische Liebe offen leben.

„Diese Sache mit den Wurzeln dient nur dazu, dich am Boden festzunageln, während die Vergangenheit, das Haus, die Dinge, die Erinnerungen unwichtig sind. Entfache einen großen Brand und trag das Feuer weiter.“

Leïla Slimani hat eine schöne Sprache, der Roman liest sich weitgehend flüssig. Lediglich manchmal musste ich am Beginn eines neuen Kapitels erst durchschauen, wer hier nun gerade spricht; Überschriften mit Namen wären hier hilfreich gewesen.

Auch wenn mich der Roman gut unterhalten hat, war er leider nicht das erwartete Highlight für mich. Zum einen liegt das daran, dass der Klappentext ganz andere (falsche?) Erwartungen an die Handlung bei mir geweckt hatte.

Dieser Roman über Migration, Anpassung und Geschlechterrollen, den Wunsch nach Freiheit und der Frage nach der eigenene Identität hatte einige starke Momente und intensive Worte:
„Freiheit, überlegte er, schreibt sich in den Körper ein, in die Muskeln, die Bewegungen.“

Gerade viele Situationen aus Mias Kindheit und Jugend, die Zerrissenheit und die gesellschaftliche Lage waren sehr intensiv dargestellt:
„Mia bewunderte ihre Eltern. Anders als ihre Freunde, die sich gern über die Erwachsenen beschwerten, neigte sie eher dazu, ihre Offenheit, ihre Bildung und Intelligenz hervorzuheben. Die Tatsache, dass sie großzügig waren und sich für andere interessierten. Doch sie musste zugeben, dass etwas nicht stimmte. Hinter diesen großen Worten waren ihre Eltern ängstlich, angepasst, verklemmt. Mia hatte schließlich begriffen, dass sie zwischen zwei Welten lebte. Der im Haus, wo ihre Eltern sich modern und um den Erfolg und die Unabhängigkeit ihrer Töchter besorgt zeigten. Und der draußen, die gefährlich und unbegreiflich war. Zu Hause konnte man Kopftuch und Fanatismus kritisieren, sich über diese schrecklichen Bärtigen aufregen, die Salman Rushdie bedrohten. ‚Aber so läuft es hier nicht.‘ Draußen durfte man nicht darüber reden, nicht provozieren, man musste so tun, als respektiere man die guten Sitten. Ihre Eltern waren Heuchler, und es beschämte Mia, festzustellen, dass sie nicht frei waren.
[....]
Nicht beschreiben, wie wir leben, was wir essen, trinken, sagen und woran wir glauben.
[....]
Ihre Eltern hatten akzeptiert, in dieser moralischen Verwirrung zu leben, sie hatten sie an ihre Kinder weitergegeben, und Mia wusste jetzt, dass sie ihr niemals helfen könnten, die Frage »Wer bin ich?« zu beantworten.“

Meine hohen Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt, auch wenn das Buch sprachlich sehr gut ist. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den Luchterhand Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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