Tee verändert die Welt
Der Duft der KirschblütenClara Winterfeld ist im Jahr 1870 ihrer Zeit weit voraus und übernimmt die Geschäfte des elterlichen Teehauses in Berlin. Aus der Vernunft heraus stimmt Clara der Heirat mit ihrem reichen Jugendfreund ...
Clara Winterfeld ist im Jahr 1870 ihrer Zeit weit voraus und übernimmt die Geschäfte des elterlichen Teehauses in Berlin. Aus der Vernunft heraus stimmt Clara der Heirat mit ihrem reichen Jugendfreund Franz zu obwohl sie weiß es ist keine gute Idee.
Die Ehe entwickelt sich auch nicht gut und als Clara den japanischen Teehändler Akeno kennenlernt ist es Liebe auf den ersten Blick. Nun muss Clara also eine Entscheidung treffen die das Aus für den Teehandel bedeuten könnte.
Historische Romane lese ich immer wieder gerne, denn auch wenn die Handlung fiktiv ist so erfährt man doch einiges über die Geschichte.
Da es hier auch noch um den Teehandel geht der sich gerade verändert war es für mich interessant zu erfahren wie sich alles entwickeln wird.
Hier geht es um Clara die die Arbeit im Familienbetrieb leibt und alles dafür tut um diesen zu erhalten. In die Hochzeit mit Franz stimmt sie nur ungern ein und doch bleibt ihr Leider keine andere Wahl. Als dann aber ihr Herz zu ihr spricht muss Clara sich entscheiden.
Auch wenn mir der Einstieg ins Buch noch recht leicht gefallen ist, so hat es doch seine Zeit gedauert bis ich mich richtig in die Geschichte eingefunden hatte.
Der Roman wurde vollständig aus der Sicht von Clara erzählt, da aber die anderen Figuren durch Gespräche und Briefe zu Wort kam ergab alles zusammen für mich ein völlig rundes Bild.
Mir ist es leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und auch wie sich alles entwickelt hat war für mich nachvollziehbar und verständlich.
Da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war wurde es nie langweilig oder zu langatmig beim Lesen.
Für mich persönlich waren alle Figuren des Romans mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir alle während des Lesens vorstellen konnte.
Clara und ihre Familie war mir von Anfang an sehr sympathisch mit Franz wurde ich bis zum Schluss gar nicht warm.
Auch wenn ich mich in Berlin nicht unbedingt auskenne, so konnte ich mir durch die anschaulichen Beschreibungen alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit ihm verbracht. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung um zu erfahren wie es mit Clara weitergeht.
Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.