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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2021

Spannung und Romantik, wie von der Autorin erwartet

Dark Elements 5 - Goldene Wut
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Zayne ist nun Trinitys Beschützer und das bedeutet, dass sie nicht zusammen sein dürfen. Stattdessen können sie durch ihren neuen Bund manchmal spüren, was der andere ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Zayne ist nun Trinitys Beschützer und das bedeutet, dass sie nicht zusammen sein dürfen. Stattdessen können sie durch ihren neuen Bund manchmal spüren, was der andere empfindet. Zusammen und auch mit der Unterstützung vieler anderer geliebter Charaktere versuchen sie nun, dem "Boten" auf die Schliche zu kommen.

Der Verrat ihres ehemaligen Beschützers Misha hat Trinity schwer getroffen und sie braucht natürlich noch Zeit, um das zu verarbeiten. Sie empfindet ihre Sehschwäche noch mehr als Hindernis und daher ist sie ziemlich niedergeschlagen. Dazu kommt noch, dass sie so viel für Zayne empfindet und auch durch ihren Bund spürt, wie viel sie dem Wächter bedeutet - aber sie dürfen einfach nicht zusammen sein. Auch Zaynes frühere Romanzen mit anderen Damen und Trinitys Eifersucht sorgen für ein spannendes Hin und Her der Gefühle, wie man es von der Autorin gewohnt ist.

Es war wieder schön, Layla und Roth wiederzusehen und sie spielen auch immer wieder mal eine größere Rolle. Auch Cayman und einige Wächter sind mit von der Partie, sodass es sich eben noch mehr wie eine Fortsetzung der ersten Trilogie anfühlt. Die meisten relevanten und notwendigen Informationen sind zwar gegeben, aber ich würde weiterhin empfehlen, dass man zuerst die Bücher mit Layla in der Hauptrolle lesen sollte.

Es gibt viele kleine und große Kämpfe, Dämonen, Engel und Hexen machen unseren Protagonisten das Leben schwer und dazwischen müssen sie sich noch mit ihren komplizierten Gefühlen herumschlagen. Da ich genau so eine Geschichte erwartet hätte, war ich auch ziemlich zufrieden. Das Buch endet wie gewohnt mit einem spannenden Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, endlich das Finale zu lesen!

Fazit
"Dark Elements - Goldene Wut" hat mir wieder sehr gut gefallen. Es gibt wieder magische Kämpfe, viel Spannung und natürlich auch eine Menge Romantik. Ich freue mich schon so auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 04.02.2021

Schönheit, Hofintrigen und Magie

The Belles 1: Schönheit regiert
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Camelia ist nicht wirklich rebellisch, aber sie hat ihren eigenen Kopf und tut gerne, was sie für richtig hält. Wie alle Belles wurde sie schön geboren und hat die Fähigkeit, das Aussehen der normalen ...

Camelia ist nicht wirklich rebellisch, aber sie hat ihren eigenen Kopf und tut gerne, was sie für richtig hält. Wie alle Belles wurde sie schön geboren und hat die Fähigkeit, das Aussehen der normalen Menschen zu verändern. Denn die normalen Menschen sind grau und reizlos, in einem Land, in dem Schönheit einen besonders großen Wert hat. Ich fand es bei Camelia immer ganz süß, wenn sie die Kunden nicht so stark verändern wollte, weil sie in ihren Augen nicht so hässlich waren wie sie sich selbst empfanden. Trotzdem ist auch Camelia sehr ehrgeizig und möchte einzigartige und schöne Looks kreieren, für die die Menschen sie lieben.

Am Anfang war ich noch etwas verwirrt, aber eigentlich fiel mir der Einstieg doch sehr leicht. Die Welt der Belles und der "Gris" hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich mir manche Dinge kaum vorstellen konnte. Die Menschen werden von den Belles nicht nur geschminkt, die Belles können sogar Knochenstrukturen ändern und sogar die Persönlichkeit beeinflussen. Wie erkennt man Menschen da eigentlich wieder? Was gehört wirklich zum Erscheinungsbild dieser Person und was hat sie sich nur gekauft? Ich fand aber auch einige Regeln und Beschränkungen bei den Verschönerungen sehr interessant, zum Beispiel darf man die Menschen nicht zu dünn machen oder die Nasen so stark verkleinern, dass sie nicht mehr atmen können. Solche Details haben mir sehr gut gefallen!

Es gibt auch einige Mysterien rund um die Belles und die Intrigen am Hof sorgen auch für jede Menge Spannung. Gleichzeitig fand ich es aber auch ein bisschen frustrierend, dass man immer einem Geheimnis auf der Spur zu sein schien, nur um sich dann erstmal wieder etwas anderem zu widmen. Einiges fand ich schon recht vorhersehbar, manche Entwicklungen konnten mich aber auch begeistern.

Fazit
Die Welt in "The Belles - Schönheit regiert" konnte mich überzeugen! Die von Schönheit besessene Gesellschaft bietet eine wirklich spannende, magische Geschichte.

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Veröffentlicht am 03.02.2021

Liebesdreiecke, Geheimnisse und Studentenverbindungen

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
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Cara braucht dringend eine günstige Bleibe und landet bei ihrer Suche bei den Ravens, die zu gut sind um wahr zu sein. Und die Sache hat tatsächlich noch einen Haken: Cara muss erstmal das Aufnahmeritual ...

Cara braucht dringend eine günstige Bleibe und landet bei ihrer Suche bei den Ravens, die zu gut sind um wahr zu sein. Und die Sache hat tatsächlich noch einen Haken: Cara muss erstmal das Aufnahmeritual bestehen, wenn sie nicht wieder auf der Straße landen möchte.

Cara ist mir schon sympathisch und steht auch für sich ein. Mich hat hier zwar genervt, dass es hier die Geheimnisse der Art "ich kann es dir noch nicht verraten" gab, aber immerhin war Cara ebenfalls genervt davon. Sie hat auch schon ein paar schlimme Erfahrungen gemacht und wehrt sich nun dagegen, schlecht behandelt zu werden - das hat mir gut gefallen!

Ich hatte anscheinend eine richtige Liebesdreieck-Durststrecke, jetzt bin ich immer begeistert, wenn es eins gibt. Vor der Matching Night ist Cara schon mit dem sehr charmanten Tyler befreundet, der sehr gerne flirtet und auch immer für sie da ist. Und dann ist da später natürlich noch Caras Match, auch sehr charmant wenn er will, aber eigentlich möchte er die Aufgabe nur schnell hinter sich bringen. Beide Männer haben ihre Geheimnisse und dadurch eine mysteriöse Seite, die sie interessant und anziehend macht.

Das Buch startet eher langsam und es dauert schon ein bisschen, bis die Matching Night beginnt. Danach kommt aber alles Schlag auf Schlag, eine Aufgabe nach der nächsten, Romantik, Drama, Spannung ... Also hier wird schon alles geboten. Ich lese ja viel in dem Genre und da waren jetzt keine zu großen Überraschungen dabei, aber zu vorhersehbar fand ich es auch nicht. Ich hatte auf jeden Fall Spaß an der Geschichte und sie konnte meine Erwartungen erfüllen.

Fazit
"Matching Night - Küsst du den Feind" hat mir gut gefallen. Es war spannend, romantisch und die Charaktere konnten mich auch überzeugen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Unterhaltsam, aber etwas oberflächlich

Ein Cowboy zum Anbeißen
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Cowboy Tripp ist vor allem eines: alleinerziehender Vater. Nachdem die Mutter seines Kindes sie im Stich gelassen hat, lässt er keine Frauen mehr in sein Leben, da er seine Tochter Gracie vor dem Verlust ...

Cowboy Tripp ist vor allem eines: alleinerziehender Vater. Nachdem die Mutter seines Kindes sie im Stich gelassen hat, lässt er keine Frauen mehr in sein Leben, da er seine Tochter Gracie vor dem Verlust einer potenziellen Mutterfigur beschützen möchte. Der heißen Nachbarin Charlotte kann er jedoch kaum entkommen und auch Gracie mag die sympathische Frau sofort. Aber Tripp möchte diese Beziehung beenden, bevor sie überhaupt beginnt.

Was ihm nicht besonders gut gelingt. Ich hätte da schon mehr Widerstand erwartet, aber wenn Charlotte auftaucht, muss Tripp oft einfach mitspielen und außerdem kann er ihr auch einfach nicht widerstehen. Tripp möchte sie auf Abstand halten, aber Charlotte lässt das auch nicht einfach so zu und das sorgt für viele witzige Szenen, in denen man auch das romantische Knistern gut spüren kann. Abgesehen von ein bisschen übertriebenem Drama hat mir ihre Geschichte gut gefallen und konnte mich wirklich gut unterhalten. Ich finde aber auch, das Buch hätte ein paar Seiten mehr gut vertragen können, weil sich die Liebesgeschichte schon viel zu schnell entwickelt hat.

Mein Highlight war definitiv Tripps kleine Tochter Gracie, ich mag es ja sehr gerne, wenn in Liebesromanen noch die Verantwortung für ein Kind dazukommt. Und Gracie konnte mich wirklich begeistern, sie ist eine überzeugende und auch entzückende Sechsjährige. Auch der Umgang der Erwachsenen mit ihr hat mir wirklich gut gefallen.

Leider bleibt das Buch in vieler Hinsicht sehr oberflächlich. Man weiß bei Tripp zwar, dass seine Tochter für ihn immer an erster Stelle steht, aber vor allem bei Charlotte fehlte mir die Charaktertiefe. Sie ist gerade auf Jobsuche und kümmert sich nun um ihre Großmutter, aber abgesehen davon erfährt man gar nichts über ihr Leben in der Stadt. Da denke ich mir auch: wenn es in der Stadt nichts erwähnenswertes gibt, warum hat sie dann eigentlich nie ihre Großmutter besucht, die ihr angeblich so viel bedeutet? Man könnte da schon loben, dass das Buch nicht zu viel in der Vergangenheit schwelgt und sich stattdessen auf die Liebesgeschichte in der Gegenwart konzentriert, aber ein klein bisschen mehr Tiefe hätte ich da schon erwartet. Stattdessen gibt es mehr interessante Details über die Leben der Nebencharaktere, um die es vermutlich in den Fortsetzungen gehen sollte, die allerdings nie erschienen sind.

Fazit
Ich hätte mir bei den Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht, aber "Ein Cowboy zum Anbeißen" bietet trotzdem eine kurzweilige und süße Geschichte mit einem sturen Cowboy, einem sympathischen Stadtmädchen und einer süßen kleinen Tochter. Ein paar Seiten mehr hätten aber auch nicht geschadet!

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Die Lektionen der Honigbienen

Der Honigbus
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In dieser Autobiografie geht es um die Erlebnisse der Autorin nach der Scheidung ihrer Eltern als sie fünf Jahre alt war. Während ihre Mutter in Depressionen und Selbstzweifeln versinkt und Meredith und ...

In dieser Autobiografie geht es um die Erlebnisse der Autorin nach der Scheidung ihrer Eltern als sie fünf Jahre alt war. Während ihre Mutter in Depressionen und Selbstzweifeln versinkt und Meredith und deren kleinen Bruder stark vernachlässigt, kümmern sich die Großeltern um die beiden Kinder. Meredith ist besonders fasziniert von der Arbeit ihres Großvaters und lernt viel über Bienen, Honig und die Natur.

Zwischendurch hatte ich zwar Mitleid mit ihr, aber ich habe die Mutter trotzdem als Verursacherin der meisten Probleme empfunden. Sie hatte es nicht leicht, auch andere Menschen hatten einen Anteil daran, dass sie so geworden ist, aber das entschuldigt ihr Verhalten auch nicht. Nach der Scheidung benimmt sie sich, als sei ihr Leben vorbei und die Kinder leiden darunter. Das bietet zwar eine spannende Geschichte, aber es ist auch so furchtbar traurig.

Meredith findet aber Trost in den Bienen. Wegen ihrer eigenen kaputten Familie bewundert sie noch mehr, wie sie sich um einander kümmern, wie jede Biene ihre Aufgabe erledigt und Teil eines großen Ganzen ist. Man begleitet Meredith durch ihre Kindheit, die davon geprägt ist, dass ihre Mutter nicht da ist und ihre Großmutter diese wieder aufpäppeln möchte.

Aber dann sind da eben noch der wunderbare, herzliche Großvater und seine Bienen! Man lernt hier wirklich eine ganze Menge und kann auch so gut spüren, wie viel der Autorin nicht nur die gemeinsame Zeit mit ihrem Großvater bedeutet und mit wie viel Liebe sie diese Zeit verbindet, man fühlt auch richtig, wie sehr ihr die Bienen am Herzen liegen und das konnte mich wirklich berühren.

Fazit
"Der Honigbus" hat mich positiv überrascht. Merediths Kindheit mit ihrer schwierigen Mutter und ihrer Liebe zu den Honigbienen konnte mich wirklich berühren!

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