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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2019

Nicht allzu spannend und langsame Entwicklungen

Riders – Feuer und Asche
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Ich hatte ja zuerst kaum Lust auf das Buch, weil es ja so klang, als würde Daryn allein im Mittelpunkt stehen und mit der konnte ich mich nicht so ganz anfreunden. Doch zum Glück teilt sie sich die Bühne ...

Ich hatte ja zuerst kaum Lust auf das Buch, weil es ja so klang, als würde Daryn allein im Mittelpunkt stehen und mit der konnte ich mich nicht so ganz anfreunden. Doch zum Glück teilt sie sich die Bühne mit Gideon und so war das Buch doch erträglich.

Wirklich umhauen konnte es mich leider nicht. Das lag zum Teil an Daryn, mit der ich noch immer nicht ganz warm wurde. Dann stand mir die Liebesgeschichte am Anfang etwas zu sehr im Mittelpunkt und wie auch im Vorgänger ist das Tempo nicht allzu schnell und ich hatte ständig das Gefühl, auf der Stelle zu treten.

Gideon fand ich wieder ziemlich sympathisch und auch die anderen übrigen Reiter mochte ich sehr gerne - ich hätte aber echt gern noch mehr von ihnen gesehen! Vor allem von ihrem Alltag, der hier wieder sehr kurz kam und nur in Geschichten Erwähnung fand.

Dann die Spannung - die ging zum großen Teil voll an mir vorbei. Die Suche nach Sebastian war schon interessant, aber die gestaltete sich auch langsam und die dramatischen Wendungen kamen auch nicht wirklich überraschend.

Fazit
Insgesamt war "Riders - Feuer und Asche" wirklich angenehm zu lesen, aber es entwickelte sich nur langsam und ich fand es leider kaum spannend.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Kampf um Ehre und Freiheit mit Japan-Feeling!

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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Also erstmal: Das Cover? Geht meiner Meinung nach gar nicht. Das Buch spielt in einem alten Japan und weder Cover noch Titel lassen irgendetwas davon erahnen. Man hätte dem Mädchen doch zumindest einen ...

Also erstmal: Das Cover? Geht meiner Meinung nach gar nicht. Das Buch spielt in einem alten Japan und weder Cover noch Titel lassen irgendetwas davon erahnen. Man hätte dem Mädchen doch zumindest einen Kimono anziehen können oder so etwas! Das englische Cover mit dem Phoenix ist mein Favorit, weil sich die verschiedenen Elemente des Covers auch im Buch wiederfinden.

Die japanischen Elemente haben mir meistens auch gut gefallen, auch wenn mir zwischendurch paar Dinge seltsam vorgekommen sind, weil ich ein paar Grundkenntnisse habe. Und ich würde anhand der Indizien behaupten, dass es an die Kansai-Region der Edo-Zeit angelehnt ist, aber ich bin kein Profi, ich mag nur gerne Anime gucken ;)

Mariko hat wenig Mitspracherecht über ihr Leben und ist als Tochter eines Fürsten auch sehr behütet aufgewachsen. Als sie nun ins kalte Wasser geworfen wird und plötzlich auf sich allein gestellt ist, während jemand es auf sie abgesehen hat, schlägt sie sich überraschend gut. Sie ist eine Kämpfernatur und will endlich beweisen, dass auch sie, als Mädchen, etwas wert ist. Dazu hat sie einen wachen Geist und nutzt ihren Verstand, um sich bei ihren Feinden einzuschleichen. Ich fand da zum Glück auch nicht, dass ihre falsche Identität zu offensichtlich war, sonst hätte das Buch an dieser Stelle an Glaubwürdigkeit verloren.

Natürlich gibt es trotzdem misstrauische Männer, die sie genau im Blick behalten, aber nicht wegen ihres Geschlechts, sondern weil sie etwas verbirgt. Der Anführer des schwarzen Klans und dessen rechte Hand haben ebenfalls einen scharfen Verstand und lassen sich nicht hinters Licht führen. Die beiden sowie ihr Umgang miteinander gehörten zu meinen Lieblingsdingen an diesem Buch.

Mariko nimmt sich in ihrer Zeit als Junge ihren Bruder Kenshin als Vorbild, dessen Stärke sie bewundert und zu dem sie aufschaut. Dieser ist auf der Suche nach ihr und trifft auch die Söhne des Kaisers. Diese bleiben eher am Rand der Handlung, auch wenn angedeutet wird, dass sich am Kaiserhof eine Menge abspielt.

Ansonsten hat mir das Buch schon gut gefallen. Ich konnte lange nicht sagen, ob es Fantasy ist, weil es doch nur dezent ist, aber das hat mich nicht gestört. Marikos Spionage sowie auch einige Kämpfe und Intrigen waren durchaus spannend und konnten mich an die Seiten fesseln. Ich hoffe, die Fortsetzung lässt nicht lange auf sich warten!

Fazit
Insgesamt hat mir "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" mit einer fantastisch-historischen Geschichte mit Japan-Feeling und einem Kampf um Ehre und Freiheit wirklich ganz gut gefallen.

Veröffentlicht am 07.01.2019

Steht dem großartigen Vorgänger in nichts nach!

Hidden Legacy - Tanz des Feuers
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Der zweite Teil konnte mich nicht so um umhauen, so wie mich das erste Buch überrascht hat, schließlich war ich mit nicht so hohen Erwartungen rangegangen wie es jetzt hier der Fall war. Trotzdem hat es ...

Der zweite Teil konnte mich nicht so um umhauen, so wie mich das erste Buch überrascht hat, schließlich war ich mit nicht so hohen Erwartungen rangegangen wie es jetzt hier der Fall war. Trotzdem hat es mir wirklich gut gefallen!

Nevada hat nun bessere Kontrolle über ihre Begabung und wird immer stärker - und sie wird Connor Rogan ebenbürtig. In seinen Augen ist sie sowieso wertvoll, aber sie zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich, die sie in Gefahr bringen kann. Schon bald findet sie sich wieder zwischen den Häusern wieder und die Ermittlerarbeit beginnt.

Ich finde es ja toll, wie hier Krimi, Fantasy und Liebesroman aufeinandertreffen und jedes dieser Elemente ist gut ausgearbeitet, sodass ich echt in keiner Hinsicht etwas zu bemängeln habe. Die einzige Schwierigkeit ist natürlich, dass man der Magie nicht immer folgen kann und nur nachträglich Erklärungen lauscht, aber diese Aspekte waren auch immer faszinierend.
Ich mag auch die Details der Regeln in dieser magischen Gesellschaft, wie Rechte von Häusern oder wie sie ihre Ehen arrangieren.

Die Chemie zwischen Rogan und Nevada ist wieder perfekt und konnte mich absolut mitreißen. Nevada ist stolz und stur, und Rogan ist das ebenfalls, aber er ist auch noch reich und besitzergreifend und will Nevada vor allem schützen, selbst wenn sie das nicht will. Sie braucht ihre Freiheiten und kann ihm nicht einfach die Kontrolle überlassen. Doch sie begehren sich und ihre Zankereien und leidenschaftlichen Momente machen sie zu einem wirklich tollen und lesenswerten Paar!

Fazit
"Hidden Legacy - Tanz des Feuers" konnte mich wieder von sich überzeugen und ich warte sehnsüchtig auf mehr!

Veröffentlicht am 06.01.2019

Hat mir noch ein bisschen besser gefallen als der Vorgänger

Die Todeskönigin
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Im Großen und Ganzen hat mir das Buch schon besser gefallen als der Vorgänger.

Die ungewöhnliche magische Welt von Renthia konnte mich diesmal nicht umreißen, aber es war schon angenehm, dass man sich ...

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch schon besser gefallen als der Vorgänger.

Die ungewöhnliche magische Welt von Renthia konnte mich diesmal nicht umreißen, aber es war schon angenehm, dass man sich schon etwas auskannte, so habe ich mich jedenfalls wohl gefühlt.
Was mich am ersten Buch zwar nicht gestört hat, was ich hier aber auch überhaupt nicht vermisst habe, war das schnelle Tempo. Während dort Jahre vergingen und man Daleinas Entwicklung von einem Mädchen zur jungen Frau verfolgte, vergingen hier nur paar Wochen. Und es wurde trotzdem definitiv nicht langweilig!

Wir haben hier wieder die bekannten Charaktere wie Daleina, Ven und Hamon, aber auch die neue Thronanwärterin Naelin, die eigentlich definitiv nicht Königin werden will. Sie will nur ein gewöhnliches Leben führen, denn sie weiß auch, wie gefährlich Geister sind und wie sie sich selbst in Gefahr begeben würde - und ihre Kinder, die sie über alles liebt. Sie ist hingebungsvoll und leidenschaftlich, wenn es um ihre Lieben geht und beschützt sie mit Leib und Seele, aber sie will nicht die Verantwortung für ein ganzes Königreich tragen müssen.

Aber Daleina braucht sie. Ihre plötzliche Rolle als Königin kam unerwartet, aber sie setzt sich für ihr Reich ein. Doch sie ist am Sterben und auch wenn sie nur kurz die Kontrolle verliert, stürzen sich die Geister direkt auf alle Menschen und wollen sie vernichten. Darum stehen sie und ihre Nächsten unter furchtbarem Druck, man spürt ihre Verzweiflung und ihren Kampf für sich selbst und für ihr Königreich.

Ich mochte an dem Buch auch, dass es klarer strukturiert ist und man der Handlung viel besser folgen kann. Wirklich überraschen konnte es mich nicht, auch wenn ich es durchaus spannend fand. Wir wollen dringend eine Nachfolgerin für Daleina finden und das ist stressig, hektisch, verzweifelt, spannend und das alles macht es zu einem guten und interessanten Fantasy-Roman.

Fazit
Mit "Die Todeskönigin" ist eine wirklich gute Fortsetzung gelungen und ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Reihe!

Veröffentlicht am 30.12.2018

Der Umgang mit einem unerwarteten Selbstmord

Irgendwas von dir
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Meg war Cody unglaublich wichtig. Ihre eigene Familie, die nur aus ihrer Mutter Tricia und ihr besteht, ist nicht so typisch und normal, aber dafür hat sie mit Megs Familie die Feiertage verbracht, war ...

Meg war Cody unglaublich wichtig. Ihre eigene Familie, die nur aus ihrer Mutter Tricia und ihr besteht, ist nicht so typisch und normal, aber dafür hat sie mit Megs Familie die Feiertage verbracht, war mit ihnen im Urlaub und fühlt sich bei ihnen einfach wohl. Bis ihre Welt aus ihren Fugen gerissen wird.
Sie fühlt sich verloren. Betrogen. Verlassen. Cody hielt Meg für sehr glücklich und ist geschockt, dass sie echt nichts von ihrem Selbstmord geahnt hat. Bei ihrem Ausflug bemerkt sie, wie wenig sie tatsächlich von Megs Leben während des Studiums wusste, und ihr wird bewusst, dass sie und ihre beste Freundin sich gar nicht mehr so nah standen wie früher.
Und das verwirrt sie und macht sie emotional fertig. Und auch neugierig. Sie möchte wissen, was ihr entgangen ist und lässt die Sache nicht einfach so auf sich ruhen.

Ansonsten ist Cody immer sehr ernst und weil sie zurzeit sehr verletzlich ist, schlägt sie auch schon mal um sich und verteilt Schuldzuweisungen. Bei Megs Eltern und kleinem Bruder ist sie sehr vorsichtig, aber fühlt sich von ihnen auch etwas unter Druck gesetzt, weil sie ohne Meg nicht weiß, wie sie sich verhalten soll.

Es geht hauptsächlich um Cody und wie sie auf Megs Tod reagiert und das war schon gut herausgearbeitet. Doch Cody fand ich recht unzugänglich und Handlung und Schreibstil konnten mich leider auch nicht unbedingt vom Hocker reißen.

Fazit
Insgesamt war "Irgendwas von dir" schon ein interessantes Buch über den Umgang mit einem unerwarteten Selbstmord, aber ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.