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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2025

Gefühlvoll geschrieben

Das Haus der Türen
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Das Cover ist interessant und gefällt mir gut, sehr passend zum Roman.

Der Schreibstil von Twan Eng Tan ist flüssig und anspruchsvoll. Sein Erzählstil ist gefühlvoll, melancholisch und bildhaft, angenehm ...

Das Cover ist interessant und gefällt mir gut, sehr passend zum Roman.

Der Schreibstil von Twan Eng Tan ist flüssig und anspruchsvoll. Sein Erzählstil ist gefühlvoll, melancholisch und bildhaft, angenehm zu lesen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und spielt auf drei Zeitebenen.

Der Roman spielt im Jahr 1921 in Malaysia, der Zeit der britischen Kolonialgesellschaft. Lesley lebt mit ihrem Ehemann Robert Hamlyn in Penang. Robert ist erfolgreicher Anwalt und hat den Schriftsteller Willie Somerset Maugham, mit dem er früher befreundet war, in sein Haus eingeladen. Willie reist mit seinem Assistenten Gerald an, mit dem er ein Verhältnis hat.
Lesley findet Willie sympathisch und erzählt ihm Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit, über ihre Liebesaffäre mit einem Chinesen, ihre unglückliche Ehe.

Der Roman ist interessant. Man ist durch diese Geschichte in eine andere Zeit und Welt versetzt. Der Autor gibt uns Einblick in das damalige China, die gesellschaftlichen Zwänge, besonders für Frauen. Es ist ein fiktiver Roman verbunden mit historischen Ereignissen.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Sehr emotional und beeindruckend

Maikäferjahre
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Der Schreibstil von Sarah Höflich ist sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist beeindruckend bildhaft und gefühlvoll. Die Charaktere sind realistisch dargestellt, so dass man sich sofort mit ihnen ...

Der Schreibstil von Sarah Höflich ist sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist beeindruckend bildhaft und gefühlvoll. Die Charaktere sind realistisch dargestellt, so dass man sich sofort mit ihnen verbunden fühlt.
Das Cover gefällt mir gut. Es hat Bezug zum Lied "Maikäfer flieg", das die Zwillinge Anni und Tristan eng verbindet.

Die Geschichte spielt in der Zeit von 1944 bis 1947 und wird abwechselnd aus der Sicht von Anni und von Tristan erzählt.
Anni lebt mit ihrer kleinen Tochter bei ihren Eltern in Dresden. Von ihrem Ehemann Fritz, der an der Front kämpft, hat sie keine Nachrichten.
Annis Vater hat den Juden Adam heimlich versteckt. Er ist ein Jahrhundertmusiker. Bei der Bombardierung flieht Anni mit ihrer Tochter und Adam aus Dresden. Sie will nach Tirol zu ihren Schwiegereltern.
Tristan ist Jagdflieger, seine Maschine wird über England abgeschossen. Er stürzt ab und entrinnt knapp dem Tod. In Kriegsgefangenschaft wird er von der Krankenschwester Rosalie aufopfernd gepflegt. Sie ist fast die Einzige, die keinen Hass gegen ihn hegt. Tristan und Rosalie verlieben sich ineinander. Diese Liebe ist bei den Engländern verboten, auch Rosalies Vater ist strikt dagegen.

Die Geschichte ist absolut emotional und bedrückend. Die Seiten flogen nur so dahin. Die gegenseitigen Anfeindungen und der Hass der Deutschen und Engländer werden eindrücklich beschrieben. Ebenso ausführlich die dramatische Flucht von Anni und Adam.

Ein großartiger Roman mit absoluter Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Mutige Frauen im Kampf für Demokratie und Gleichheit der Frauen

Im Wind der Freiheit
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Der Schreibstil von Tanja Kinkel ist - wie immer - flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist packend und bildhaft.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und ist total passend zu dem Historischen Roman ...

Der Schreibstil von Tanja Kinkel ist - wie immer - flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist packend und bildhaft.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und ist total passend zu dem Historischen Roman der deutschen Revolution im Jahr 1848. Die Geschichte spielt in der Zeit von 1835 bis 1849 und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt.

Die junge Susanne und ihre Mutter leben in ärmlichsten Verhältnissen, sie haben eine Unterkunft bei einem Lehrer, der Susanne vergewaltigt hat. Danach arbeitet sie in einer Fabrik, in der Frauen ausgebeutet werden. Über die Zustände dort dürfen sie nicht sprechen.

Louise Otto stammt aus guten Verhältnissen und verliert im kurzen Abstand ihre Mutter und ihren Vater, den Gerichtsdirektor. Ihr zukünftiger Schwager möchte unbedingt ihr Erbe verwalten und die Vormundschaft übernehmen. Das lehnt Louise strikt ab. Sie will über ihr Erbe und sich selbst bestimmen und als Schriftstellerin arbeiten.

Louise und Susanne treffen durch Zufall aufeinander. Beide wollen für mehr Rechte der Frauen kämpfen. Louise schreibt über die schlimmen Zustände in der Tuchfabrik. Daraufhin wird Susanne fristlos und ohne Zeugnis entlassen. Um Geld zu verdienen und sich um ihre kranke Mutter zu kümmern, verkauft sie ihren Körper. Da lernt sie Gernot kennen, der sie zur Spionage überredet.

Mehr wird von mir nicht verraten.

Louise Otto ist eine reale Person, sie gilt als Pionierin der deutschen Frauenbewegung und engagierte sich in der Revolution von 1848/49. Die historischen Ereignisse sind gut recherchiert und mit vielen historischen Personen in den Roman eingebunden. Die Geschichte hat mich gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Kunstsammlerin Peggy Guggenheim – Interessant und faszinierend

Peggy
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Das Cover ist interessant gestaltet und macht neugierig.

Das Buch ist eine Romanbiografie über die legendäre Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Sie wird in der Ich-Form erzählt.
Die ersten beiden Teile ...

Das Cover ist interessant gestaltet und macht neugierig.

Das Buch ist eine Romanbiografie über die legendäre Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Sie wird in der Ich-Form erzählt.
Die ersten beiden Teile hat Rebecca Godfrey geschrieben. Nach ihrem Tod hat ihre Freundin Leslie Jamison das Werk nach Vorgaben von Rebecca Godfrey vollendet.
Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und fesselnd.

Die Erzählung startet im Jahr 1912 und geht chronologisch bis 1938, der Epilog ist im Jahr 1958. Die Guggenheims sind eine jüdische und sehr wohlhabende Familie. Ihr Vater wollte von Europa nach Amerika zurückkehren und ist bei dem Unglück mit der Titanic untergegangen. Den Tod ihres Vaters hat Peggy nie verwunden, er verfolgte sie ihr Leben lang.
Zu ihrer Schwester Benita hat sie ein sehr inniges Verhältnis. Mit ihren Männern hat sie weniger Glück.

Die Lebensgeschichte von Peggy Guggenheim ist sehr interessant und beeindruckend. Es gibt neue Einblicke in das Leben der Milliarden-Erbin. Viele bekannte historische Persönlichkeiten sind in diese Biografie eingebunden.
Das Buch hat mich überzeugt und gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Sehr bewegend und fesselnd

Wintertöchter
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Der Schreibstil von Mignon Kleinbek ist flüssig und mitreißend. Der Erzählstil ist gefühlvoll und bildhaft, sehr angenehm zu lesen. Das Cover ist passend zu dem Roman.

Es ist die letzte Raunacht im Jahr ...


Der Schreibstil von Mignon Kleinbek ist flüssig und mitreißend. Der Erzählstil ist gefühlvoll und bildhaft, sehr angenehm zu lesen. Das Cover ist passend zu dem Roman.

Es ist die letzte Raunacht im Jahr 1940, ein bitterkalter Winter, als Marie auf einem Berghof ihre Tochter Anna zur Welt bringt. Sie bittet ihren Mann Toni, dass er ihre Ziehschwester Barbara zu Hilfe holt, die als Hebamme arbeitet. Auf dem Weg stürzt er mit dem Pferdegespann den Berg hinab und stirbt.
Marie und Barbara bemerken, dass die kleine Anna eine besondere Gabe hat, wie auch Barbara sie besitzt. Diese besondere Gabe ist Segen und Fluch zugleich.

Die Geschichte ist bewegend und dramatisch, sie hat mich in den Bann gezogen und gefesselt.
Sehr berührend finde ich die Briefe von Anna, die sie als Erwachsene Frau geschrieben hat und zwischen die einzelnen Kapitel eingebunden sind.

Ich bin schon gespannt auf Band 2 und 3, um zu erfahren wie es mit Anna weitergeht.

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