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Veröffentlicht am 31.12.2020

Ein neuer Ansatz

Die dunklen Pfade der Magie
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"Die dunklen Pfade der Magie" stellt für mich einen neuen, erfrischenden Ansatz dar, eine Geschichte über Zauberer und magische Kräfte zu erzählen. In dieser Geschichte geht es nicht um Alchemie, Zaubersprüche ...

"Die dunklen Pfade der Magie" stellt für mich einen neuen, erfrischenden Ansatz dar, eine Geschichte über Zauberer und magische Kräfte zu erzählen. In dieser Geschichte geht es nicht um Alchemie, Zaubersprüche und spitze Hüte. Hier ist die Magie der Kern der gesamten Welt, die sich dem Leser eröffnet. Verschiedenste Völker mit unterschiedlichen Stärken verehren unterschiedliche Götter, die ihnen vielfältige Kräfte geben, die aus der Urkraft der Welt entwachsen und so alt sind, dass die Zeit nicht messbar ist, die bereits vergangen ist, seit die Götter in die Welt kamen. Doch die Welt zerfällt und die Reise zwischen den Reichen ist beschwerlich und gefahrvoll. Die Protagonistin lernt, dass die Welt, in die sie hineingeboren wurde, ihr weder Zuflucht noch Erfüllung bietet, dass ihr Schicksal mehr bereit hält, als dem vorgezeichneten Weg zu folgen. Für die Liebe überschreitet sie daher menschen- und gottgemachte Grenzen, um mehr zu riskieren, als sie ist. Faszinierend ist der Weltenentwurf mit den unterschiedlichen Rassen, die nicht Elfen und Oger sind, sondern völlig neu, aber auch nicht einer übertriebenen Fantasy-Schmiede entspringen. Die Figuren sind nahbar und plastisch, was die Geschichte sehr lesenswert macht.

Fazit: Magie ist die Macht, Dinge zu verändern, um Ziele zu erreichen, um sich zu entwickeln. Doch zu welchem Preis?

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Veröffentlicht am 31.12.2020

Eine Reise durch Raum und Zeit

Wonderlands
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"Wonderlands" nimmt uns mit auf eine Reise durch Raum und Zeit. Wir reisen zurück bis in die Zeit vor Christi Geburt und bewegen uns dann Stück für Stück vorwärts, durch die Zeit von "Tausend und eine ...

"Wonderlands" nimmt uns mit auf eine Reise durch Raum und Zeit. Wir reisen zurück bis in die Zeit vor Christi Geburt und bewegen uns dann Stück für Stück vorwärts, durch die Zeit von "Tausend und eine Nacht", in das Mittelalter, die Zeit von "Don Quijote" und William Shakespeare, das 18. Jahrhundert, in dem wir Gulliver auf seinen Reisen begegnen, das 19. Jahrhundert, in dem wir mit Alice durch das Kaninchenloch fallen, das 20. Jahrhundert, in dem wir zusammen mit Peter Pan niemals erwachsen werden und zusammen mit Aldous Huxley von einer schönen neuen Welt träumen, bis wir schließlich im 21. Jahrhundert ankommen und abtauchen in die Welt von J. K. Rowling, Cornelia Funkes "Tintenherz" oder Haruki Murakamis Zeitrechnung "1Q84". Jedes Zeitalter, jede Epoche ist reich bebildert und mit einem Text versehen, der den Leser in die jeweilige Zeit mitnimmt, ihm eine Zusammenfassung dessen liefert, was ihn in der entsprechenden Zeit erwartet, demnach also in der entsprechenden fiktiven Welt des jeweiligen Autors.

Um sich einen Überblick über die Vielzahl an fiktiven Welten zu verschaffen, in die wir Leser reisen können, finde ich das Werk perfekt. Es kann aber nicht ersetzen, tief in die jeweilige Zeit und Welt zu reisen. Es fungiert daher tatsächlich wie ein Reiseführer. Das Reisen selbst kann dieser nicht übernehmen.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Rundum bezaubernd

Das Wunder von R.
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Dieses Buch ist von vorne bis hinten bezaubernd. Es hat mich auch als erwachsene Leserin tief bewegt und berührt. Es ist ein wahrer Schatz. Nicht nur, wie gut es sich mit seinem festen Einband anfühlt, ...

Dieses Buch ist von vorne bis hinten bezaubernd. Es hat mich auch als erwachsene Leserin tief bewegt und berührt. Es ist ein wahrer Schatz. Nicht nur, wie gut es sich mit seinem festen Einband anfühlt, sondern auch, wie es gestaltet ist, was für eine Geschichte die Autorin erzählt und wie sie sie erzählt. Ich bin völlig hin und weg von der liebevollen Aufmachung, den wundervollen Illustrationen. Ich konnte mich in der Betrachtung der Zeichnungen verlieren und dabei völlig die Welt um mich herum vergessen. So viel Liebe zum Detail liegt in den Illustrationen, so viel Wärme und Gefühl. Es war eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen und zu betrachten. Auch mit dem Vorwort hat die Autorin mich sehr bewegt und ich bin ihr so dankbar dafür, dass sie dieses Werk geschaffen und es mit einer so starken Intention verknüpft hat. Es ist ein so wichtiges Buch!

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Die Geschichte einer Reise

Das Wörterbuch des Windes
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Von der ersten Seite an hat "Das Wörterbuch des Windes" mich mitgenommen auf eine Reise. Eine Reise nach Island, in das ursprüngliche, wilde, rohe und karge Land. Ich habe die Beschreibungen der Autorin ...

Von der ersten Seite an hat "Das Wörterbuch des Windes" mich mitgenommen auf eine Reise. Eine Reise nach Island, in das ursprüngliche, wilde, rohe und karge Land. Ich habe die Beschreibungen der Autorin so sehr genossen. Habe den Wind gespürt, die Kälte, die Weite, die Schönheit. Und vor allem die Lebendigkeit. Ich habe mich verloren in der Mystik, den Sagen und Legenden, dem, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Oder vielleicht doch? Und ich habe mich auf eine Reise begeben zu mir selbst. Durch Swea, der Protagonistin, habe ich mich selbst und auch uns Frauen mit neuen Augen gesehen. Ich habe Schleier und Hüllen abgestreift, ich habe mich zusammen mit der weiblichen Hauptfigur neu erfunden. Ich habe Altes losgelassen und Neues gefunden. Kurzum: Ich habe mich verliebt. In die Charaktere dieses Buches, in Island, in das Leben und auch in mich. Dafür danke ich der Autorin von Herzen!

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Beeindruckend

Das Think Like a Monk-Prinzip
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"Think like a Monk" hat mich tief beeindruckt. Es ist für mich eine Mischung aus spirituellem Ratgeber und Erfahrungsbericht. Die Passagen, in denen Jay Shetty über sein Leben im Ashram erzählt, haben ...

"Think like a Monk" hat mich tief beeindruckt. Es ist für mich eine Mischung aus spirituellem Ratgeber und Erfahrungsbericht. Die Passagen, in denen Jay Shetty über sein Leben im Ashram erzählt, haben mich sehr gefesselt und ich fand es nicht nur spannend, zu lesen, wie seine Jahre als Mönch ausgesehen haben, sondern auch, was es bedeutet hat, in das Leben außerhalb des Klosters zurückzukehren. Jay Shetty erzählt so bildhaft und interessant, dass ich förmlich an seinen Lippen hing. Zudem ist sein Erzählstil sehr persönlich, sodass es mir leichtfiel, mich als Leserin direkt angesprochen zu fühlen.

Ich konnte vieles für mich aus diesem Buch mitnehmen. Da ich mich schon ein paar Jahre mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, war nicht alles komplett neu für mich. Dennoch schadet es nicht, manche Sachen noch einmal zu lesen. Oft braucht es mehrere Anläufe, bis ein Satz so richtig klick macht. Der Aufbau des Buches erschien mir stimmig und passend. Durch die persönlichen Berichte wird das Buch aufgelockert und es wirkt nicht wie ein schweres Arbeitsbuch. Es ist eher so, als würde man einem guten Freund dabei zuhören, wie er über den Sinn des Lebens philosophiert. Ich habe mich an Jay Shettys Seite sehr wohlgefühlt.

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