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Veröffentlicht am 28.03.2021

Bewegend!

Happy Life Diät
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Das Lesen dieses Buches hat mich tief bewegt. Vor allem, weil es so persönlich ist und die Autorin ihren ganz eigenen Weg reflektiert. Als Leserin erkenne ich mich in so einigen Punkten wieder, und die, ...

Das Lesen dieses Buches hat mich tief bewegt. Vor allem, weil es so persönlich ist und die Autorin ihren ganz eigenen Weg reflektiert. Als Leserin erkenne ich mich in so einigen Punkten wieder, und die, die ich aus meinem persönlichen Erleben nicht selbst kenne, vor allem in Bezug auf die Modelbranche, finde ich spannend und aufrüttelnd erzählt.

"Happy Life Diät" gibt einen guten Überblick darüber, was in den Augen der Autorin die Säulen für ein glückliches und erfülltes Leben sind. Jeder darf für sich selbst prüfen, mit welchen Säulen er in Resonanz geht, wo er mehr hinschauen möchte und noch mehr in die Tiefe gehen kann. Vor allem für den letzten Punkt darf in die Selbstreflexion gegangen werden, denn das Buch der Autorin bleibt zu sehr an der Oberfläche, als dass die Themen mit ihrem Buch schon komplett abgehandelt sein können. Aber das müssen sie auch nicht. Jeder darf ihre Säulen als Ausgangspunkt nehmen und von dort seinen eigenen Weg finden und gehen.

Die interessantesten Bücher sind doch die, die man für sich selbst schreibt, aber aus denen auch andere etwas mitnehmen können. Das ist der Autorin mit ihrem Buch gelungen.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Fantastisch und abenteuerlich

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Der Einstieg in das Buch hat mir so gut gefallen. So bildreich beschreibt die Autorin die Landschaft Cornwalls, den Ort mit seinen schrägen Charakteren, in dem Ella, die Protagonistin, ihren Sommer verbringt. ...

Der Einstieg in das Buch hat mir so gut gefallen. So bildreich beschreibt die Autorin die Landschaft Cornwalls, den Ort mit seinen schrägen Charakteren, in dem Ella, die Protagonistin, ihren Sommer verbringt. Und natürlich den Fremden, der eines Tages auftaucht. Dabei mangelt es nicht an einer gehörigen Portion Witz, die das Lesen zu einem besonderen Erlebnis macht.

Doch dann nimmt das Buch sehr fantastische und abenteuerliche Züge an, die mich leider nicht mehr so sehr begeistern konnten. Die Ereignisse überschlagen sich, Ella verlässt das Cottage ihrer verstorbenen Großmutter, um sich auf in eine andere Welt zu begeben. Hier wimmelt es von fantastischen Kreaturen und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Ich kann nicht genau sagen, was mir gefehlt hat. Nur, dass die Geschichte für mich ihren Reiz verloren hat, als Ella das beschauliche Örtchen verlassen hat. Die Fortsetzung werde ich daher wohl nicht lesen.

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Veröffentlicht am 24.03.2021

Die Geschichte eines Sommers

Warten auf Wind
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Im Sommer fühlt sich das Leben anders an. Leichter, freier, losgelöster. So auch Vingas Sommer, in denen sie das Festland hinter sich lässt, ihren Sorgen und Probleme, und die Tage und Wochen mit ihrem ...

Im Sommer fühlt sich das Leben anders an. Leichter, freier, losgelöster. So auch Vingas Sommer, in denen sie das Festland hinter sich lässt, ihren Sorgen und Probleme, und die Tage und Wochen mit ihrem Großvater verbringt. Auf der Insel mit dem Leuchtturm, den Klippen, dem Boot und dem Albatros.

Doch in diesem Sommer ist etwas anders, denn Vinga kann nicht länger vor ihren Problemen fliehen. Sie verfolgen sie bis auf die Insel, lassen sie einfach nicht los.

Und das wird auch nicht unbedingt leichter, als plötzlich ein anderes Mädchen auf der Insel auftaucht.

"Warten auf Wind" ist die Geschichte eines Sommers, eines Mädchens, auf dem Weg zum Frausein, das sich die großen Fragen des Lebens stellt, die man sich in diesem Leben stellt: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Welches Leben wartet auf mich? Auf einige der Fragen wird sie Antworten finden, den Rest übernimmt das Leben für sie.

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Veröffentlicht am 22.03.2021

Großartig erzählt!

Miss Bensons Reise
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Was mich an diesem Buch am allermeisten begeistert und auch überrascht hat, ist der Erzählton der Autorin. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie so charmant, humorvoll und stellenweise sogar sarkastisch ...

Was mich an diesem Buch am allermeisten begeistert und auch überrascht hat, ist der Erzählton der Autorin. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie so charmant, humorvoll und stellenweise sogar sarkastisch und ironisch über das Schicksal ihrer Protagonistinnen erzählt. Aber ich habe es so sehr genossen, zu schmunzeln, oft sogar laut aufzulachen und mich in der Welt rund um Miss Benson und ihre Begleiterin Enid zu verlieren. Dabei nimmt die Handlung stets überraschende Wendungen an und bekommt eine unerwartete Ernsthaftigkeit und Spannung, die ich so ebenfalls nicht erwartet hatte. Hier und da hatte die Erzählung kleinere Längen, aber die sind schnell verflogen. Und so war "Miss Bensons Reise" eine wunderbare Geschichte über zwei Frauen Anfang der Fünfzigerjahre, die aus unterschiedlichen Gründen die Welt bereisen und dabei nicht nur zusammen, sondern vor allem über sich hinaus wachsen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Kreativ mit Worten!

Die Erfindung der Sprache
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Anja Baumheier kann erzählen. Oh, und wie sie das kann. Sie spielt so kreativ mit der deutschen Sprache, mit Worten, dass dabei nicht nur ganz wundervolle Bilder gemalt werden, sondern auch ganz neue Worte ...

Anja Baumheier kann erzählen. Oh, und wie sie das kann. Sie spielt so kreativ mit der deutschen Sprache, mit Worten, dass dabei nicht nur ganz wundervolle Bilder gemalt werden, sondern auch ganz neue Worte entstehen. Das mag ich. Das hat mir gut gefallen. Weil Worte so viel ausdrücken und die Autorin einfach genau die richtigen wählt.

Manchmal war mir das mit dem kreativen Erzählen aber auch etwas zu viel des Guten. Manchmal hätte ich mir etwas weniger Wortkunst gewünscht, etwas weniger Dramatik. Vor allem am Ende des Buches kommt ganz schön viel zusammen.

Es ist erstaunlich, wie Anja Baumheier so viele Menschen und Schicksale zwischen zwei Buchdeckel packt. So viele Leben stecken in den Seiten dieses Buches. Ich habe eine ganz schön intensive Beziehung zu ihnen aufgebaut. Weil die Autorin so lebendig von ihren Leben erzählt. Von schönen, aber vor allem auch von nicht ganz so schönen Dingen. Irgendwie schwebt da immer etwas Düsteres über den Seiten, das man als Leser nicht ganz greifen kann. Bis dann alle Puzzleteile erlesen wurden, sie gedreht und gewendet werden und nach einigem Probieren ein Bild ergeben. Mit einem Leuchtturm, winkenden Charakteren und einer Insel in der Nordsee.

Wenn ich könnte, würde ich dem Buch sieben von zehn Sternen geben. Einfach weil die Sieben so geradlinig und schön ist und in diesem Buch eine besondere Rolle spielt. Da das nicht geht, sind es vier Sterne von fünf. Und die Vorfreude auf das nächste Buch der Autorin.

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