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Veröffentlicht am 22.12.2020

So viel mehr als nur ein Backbuch

Backen und Liebe
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Leider war ich noch nie in Schweden und kenne darum auch die schwedischen Kultbäckerei Fabrique nicht, aber nach dem Lesen von „Backen & Liebe“ will ich da unbedingt mal hin.
Die Inhaber, Lotta und David ...

Leider war ich noch nie in Schweden und kenne darum auch die schwedischen Kultbäckerei Fabrique nicht, aber nach dem Lesen von „Backen & Liebe“ will ich da unbedingt mal hin.
Die Inhaber, Lotta und David Zetterström, wollten sich während ihrer Ausbildung nur etwas dazuverdienen und haben deswegen bei einem Bäcker gearbeitet. Dabei entdeckten sie ihre Liebe zu diesem alten Handwerk und zueinander. Später fingen mit einem winzigen Laden an und hatten schnell Erfolg – nur 6 Monaten später kam der erste Fabrique-Laden und inzwischen gibt es über 20 Filialen, sogar in London und Gotland.
Das Geheimnis ihres Erfolges beruht auf der Verwendung von ausschließlich natürlichen Zutaten und dass sie ihren Produkten Zeit zum Reifen lassen und sie bei hohen Temperaturen nur relativ kurz backen. Damit beweisen sie jeden Tag aufs Neue, dass sich Qualität und Quantität nicht ausschließen.

Mit viel Liebe erzählen sie in diesem Buch von ihrer Philosophie und verraten natürlich auch ein paar ihrer Rezepte für verschiedenen Brote und Brötchen, diverse gefüllte Schnecken und Wecken, und als Königsdisziplin „Mums-Mums“ (Schaumküsse), außerdem für Mandelbutter, Konfitüre und selbstgemachtes Granola.
Ihre wunderbar rustikalen Brote und Brötchen backen sie nur mit Weizen- oder Roggensauerteig und einem kleinen bisschen Hefe. Ich habe inzwischen schon einige ausprobiert, leider ist mir der Weizensauerteig misslungen (aber der ist auch echte eine Diva), dafür schmeckt „Mrs. Toast“ mit Roggensauerteig einfach genial. Und die Aprikosentaler, in den neben getrockneten Aprikosen auch jede Menge Schokolade ist und deren Zuckerrand beim Reinbeißen so wunderbar knackt, sind hier eingeschlagen wie eine Bombe – die muss ich jetzt regelmäßig backen.

Die Rezepte werden von wundervollen Fotos umrahmt, die Lust auf frisches Brot oder süße Teilchen machen und Sehnsucht nach Urlaub wecken. Ich habe mir die Bilder inzwischen schon mehrfach angesehen und mir so eine Auszeit vom Alltag gegönnt. Dazu kommen die Geschichte(n) und Besonderheiten ihrer Angestellten und Filialen, Worte von Stammgästen und Freunden.

„Backen und Liebe“ ist so viel mehr als nur ein Backbuch. Neben ihrer Liebe zum Backen möchten die Autoren auch auf die schwedische Tradition „Fika“ aufmerksam machen, eine kurze Pause vom Alltag, bei der man ein Tasse Kaffee trinkt und eine Zimtschnecke isst. Fika ist eine Lebenseinstellung, eine Philosophie.

Falls ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für begeisterte Bäcker und / oder Schwedenfans sucht, kann ich Euch das Buch sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Spannende Geschichte um Deutschlands erste Kinderklinik

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)
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1911 wird in Weißensee bei Berlin die erste Kinderklinik Deutschlands eröffnet. Unter den Rot-Kreuz-Schülerinnen der Klinik sind auch Marlene und Emma Lindow, die nach dem frühen Tod der Mutter im Waisenhaus ...

1911 wird in Weißensee bei Berlin die erste Kinderklinik Deutschlands eröffnet. Unter den Rot-Kreuz-Schülerinnen der Klinik sind auch Marlene und Emma Lindow, die nach dem frühen Tod der Mutter im Waisenhaus aufgewachsen sind. 13 Jahren lang waren die beiden Mädchen die einzige Familie füreinander. Marlene, die ältere und forschere der beiden, fühlt sich für die schüchterne und introvertierte Emma verantwortlich. „Ich habe Angst, dass wir es hier nicht schaffen, Lene.“ „Wir werden es allen zeigen … Du wirst schon sehen. Die können doch den Lindow-Schwestern nichts anhaben.“ (S. 22) „Lass uns vor und nicht zurückschauen.“ (S. 23)

In der Klinik teilen sie zum ersten Mal kein Zimmer und sind oft verschiedenen Stationen zugeteilt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewöhnen sie sich aber gut ein. Emma geht in der Säuglings- und Kleinkindpflege voll auf, aber Marlene stößt es sauer auf, dass sie nur Anweisungen befolgen muss und keine eigenen Entscheidungen fällen darf. Sie ist extrem wissbegierig und stellt ihren Lehrern immer wieder (die richtigen) Fragen. Schnell keimt in ihr der Wunsch, nach der erfolgreichen Ausbildung zu studieren, um Kinderärztin zu werden. Dem Assistenzarzt Maximilian von Weilert gefallen ihre Ambitionen und er fördert sie, außerdem knistert es zwischen ihnen. Auch Emma ist zum ersten Mal verliebt, in den jungen Melker Tomasz. Die beiden Schwestern entfremden sich immer mehr, schließlich kommt es sogar zum Bruch. „Du greifst nach den Sternen, Marlene, das ist gefährlich.“ (S. 257) „Unsere Welten passen einfach nicht mehr zueinander. Lass uns zukünftig Abstand halten. Tomasz ist jetzt meine Familie.“ (S. 258)

Antonia Blum erzählt in ihrem Buch von den ersten Schritten der bis 1997 wirklich existierenden Kinderklinik, wie sie aufgebaut war, wie die Säuglinge und Kleinkinder behandelt und mit welchen Problemen und Anfeindungen Ärzte und Klinikleitung konfrontiert wurden. Die Klinik war für damalige Zeit sehr fortschrittlich, wollte das Säuglings- und Kleinkindersterben auch durch gesunde, ausreichende Ernährung z.B. mit Kuhmilch minimieren. Darum gehört auch eine Milchwirtschaft zum Krankenhausbetrieb und sorgte neben Spenden für zusätzliche Einnahmen. Außerdem bildeten die Rot-Kreuz-Schwestern dort spezielle Kinderkrankenschwestern aus. Leider wurde gerade über deren Ausbildung nicht ganz so viel erzählt, wie ich nach dem Lesen des Klappentextes erwartet hatte. Stattdessen steht das (Liebes-)Leben von Emma und Marlene und ihren Mitschülerinnen im Vordergrund. Letztere stammen alle aus gutem Hause und machen die Ausbildung zum Teil nur, um sich einen Arzt als standesgemäßen Ehemann zu angeln. Als herauskommt, dass die Lindow-Schwestern im Waisenhaus aufgewachsen sind, werden sie ausgegrenzt und gemobbt. Auch die Oberin traut den Schwestern nicht, da Waisenkinder normalerweise kein Abitur und eine Ausbildung machen durften. Jemand fördert die Mädchen seit Jahren heimlich – aber wer und warum?

Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin die Beziehung zwischen den beiden Schwestern darstellt, die Entwicklung, wie ihre eingeschworene Gemeinschaft wegen verschiedener Lebensziele und Liebschaften nach und nach zerrüttet. Auch die Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft, das die Oberin vermutet, ist spannend und lädt zum Miträtseln ein.
Der Klinikalltag wird detailliert und nachvollziehbar beschrieben. Die modernen Behandlungsmethoden, dass Säuglinge und Kleinkinder nicht nur kleine Erwachsene sind, war damals richtungsweisend. Besonders das Ringen der Ärzte um ihre kleinen Patienten hat mich sehr berührt.

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Veröffentlicht am 17.12.2020

Meine Heimatstadt neu entdeckt

Dresden. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen
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Ich freue mich immer wieder, neue Ecken meiner Heimatstadt Dresden zu entdecken und erkunden. Im Stadtführer „Dresden. Unterwegs mit Deinen Lieblingsmenschen“ aus dem Emons Verlage stellen Beate Erler ...

Ich freue mich immer wieder, neue Ecken meiner Heimatstadt Dresden zu entdecken und erkunden. Im Stadtführer „Dresden. Unterwegs mit Deinen Lieblingsmenschen“ aus dem Emons Verlage stellen Beate Erler und Kathleen Handrich Tipps aus den Kategorien „Gemeinsam aktiv sein“, „Arm in Arm die Stadt erkunden“, „Miteinander entspannen“, „Zusammen kreativ werden“, Köstlichkeiten teilen“ und „Seite an Seite Kultur erleben“ vor. Eingestreut sind zusätzlich noch Hinweise z.B. zu besonderen Fotopunkten und vor allem wie man davor richtige posiert, was man für Wanderungen oder Picknicks einpacken sollte oder wo man die besten Spielplätze findet, welche Künstler in Dresden gewirkt haben und was hier erfunden wurde, Rezepte für sächsische Spezialitäten (ich sage nur Eierschecke!) oder wo in Dresden welches Bier gebraut wird.
Die Ausflugstipps beziehen sich überwiegend auf Orte direkt in Dresden, aber es gibt auch Anregungen für die nähere Umgebung, so dass man für jede Gelegenheit, jedes Wetter und Begleitung das Passende findet. Mir hat besonders die Rubrik „Zusammen kreativ werden“ gefallen. Ich wusste z.B. nicht, dass man hier Kurse zum Thema „Selber Käse herstellen“ oder „Latte-Art“ besuchen kann – die werde ich mir nach Corona auf jeden Fall näher ansehen, außerdem sind die auch eine schöne Geschenkidee.
Ich wurde durch das Buch an einige Dresdner Ecken erinnert, die ich schon lange nicht mehr angesteuert hatte, was ich an den letzten Wochenenden aber gleich mal nachgeholt habe. Ein tolles Buch für Dresdner und Besucher.

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Veröffentlicht am 17.12.2020

Ein Werwolf geht um

Die Wölfe vor den Toren
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Freiburg, Februar 1418: Ein knappes Jahr ist seit Serafinas letztem Abenteuer vergangen und langsam scheinen sie und ihr Mann Adalbert Achaz zur Ruhe zu kommen. „Es fühlt sich schön an, wenn wir beide ...

Freiburg, Februar 1418: Ein knappes Jahr ist seit Serafinas letztem Abenteuer vergangen und langsam scheinen sie und ihr Mann Adalbert Achaz zur Ruhe zu kommen. „Es fühlt sich schön an, wenn wir beide so Seite an Seite zusammenarbeiten.“ (S. 134)
Doch der Winter ist diesmal besonders hart, Menschen und Tiere hungern, nachts heulen die Wölfe vor den Toren der Stadt. Eines Morgens wird im nahen Dörfchen Würi die zerfetzte Leiche des kleinen Jörgelin entdeckt. Haben ihn hungrige Wölfe gerissen? Adalbert bestätigt als Stadtarzt den Tod durch Wolfsbisse und das Rudel wird gejagt und ausgerottet. Aber kurz darauf wird auch die junge Heilerin Mia tot und mit Bisswunden übersät aufgefunden. Die Angst der Menschen steigert sich ins Unermessliche, die Verdächtigungen werden immer obskurer: „Das Wolfsrudel haben wir erlegt, es kann also nur der Werwolf gewesen sein!“ (S. 206)
Doch Adelina und Adalbert haben Zweifel, ob wirklich ein (Wer)Wolf hinter Mias Tod steckt und stehen mit der Vermutung nicht allein: „Wisst Ihr, was ich glaube …? Dass das mit Jörgelin und Mia gar kein Wolf war. Sondern ein menschliches Ungeheuer … Das glauben so einige hier im Dorf!“ (S. 119)

Auch der 6. Band der Reihe um die ehemalige Begine Serafina hat mich wieder von Anfang bis Ende gefesselt und restlos begeistert. Serafina ist sehr gewitzt und weiß, wie sie die Leute zum Reden bringt. Leider schießt sie dabei oft übers Ziel hinaus und bringt sich selber in Gefahr. Ihr Mann Adalbert ist ebenfalls sehr intelligent und hat sich von ihrer Neugierde anstecken lassen. Serafina ist seine große Liebe und obwohl er eher vorsichtig als mutig ist, würde er sich für sie opfern. Außerdem sind sie beide sehr mitfühlend und mildtätig.

Der Fall ist extrem spannend, denn es kristallisieren sich schnell einige Verdächtige heraus. Der Müller des Dorfes hat sich sehr unbeliebt gemacht und schon mehrfach damit gedroht, seine Hunde auf die lärmenden Kinder zu hetzen. Der Schäfer ist generell ein komischer Typ, ein Eigenbrötler, und seit Jahren erfolglos in Mia verliebt. Auch die Magd der Eltern des getöteten Jungen hat augenscheinlich ein Motiv …

Astrid Fritz schildert die Unterschiede zwischen dörflichem und städtischem Leben, dessen Organisation und die gegenseitigen Abhängigkeiten zur damaligen Zeit sehr anschaulich und kurzweilig. Ihr besonderes Augenmerk liegt diesmal auf dem herrschenden Aberglauben. Wenn die Menschen mit einfacher Logik nicht weiterkamen, musste eine übernatürliche Macht schuld sein.

Eine sehr spannende und kurzweilige historische Krimireihe mit Suchtpotential.

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Veröffentlicht am 14.12.2020

Der Mittwochsmörder

Das doppelte Gesicht
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München, August 1945. Die Stadt versinkt in den Kriegstrümmern und im Dauerregen, überall ist graubrauner Schlamm. Die Menschen sind verzweifelt, entwurzelt, hungrig und hoffnungslos. Immer wieder geschehen ...

München, August 1945. Die Stadt versinkt in den Kriegstrümmern und im Dauerregen, überall ist graubrauner Schlamm. Die Menschen sind verzweifelt, entwurzelt, hungrig und hoffnungslos. Immer wieder geschehen Verbrechen aus Hunger oder Habgier, aber warum der Kriegsheimkehrer Viktor von Dietlitz an diesem Mittwoch in seiner Wohnung erschossen wurde, erschließt sich den Ermittlern nicht. Das Opfer hat den Täter anscheinend gekannt, selber eingelassen und sich nicht gewehrt. Danach ist der Täter verschwunden ohne etwas zu stehlen – obwohl das Opfer wohlhabend war. Es ist der erste Fall, den der junge Ermittler Emil Graf allein lösen soll. Am Tatort lernt er Billa (Sybilla Löwenfeld) kennen, eine amerikanische Fotoreporterin. Diese war mit Viktor von Dietlitz zu einem Interview verabredet und hat den Toten gefunden. Als zwei weitere Morde nach dem gleichen Muster passieren, deuten einige Hinweise auf Billa, doch Emil glaubt an ihre Unschuld, denn „Traue nie dem Offensichtlichen.“ (S. 120)

Ich habe schon einige historische Romane von Heidi Rehn gelesen, aber mit „Das doppelte Gesicht“ hat sich mich echt geflasht. Es ist der Auftakt einer neuen Reihe um den Ermittler Emil Graf und spielt im München der Nachkriegszeit. Sie hat hier sehr spannende und dramatische Themen wie die „Ehrenjuden“, die Euthanasie im Nationalsozialismus und Displaces Persons eingearbeitet. Das Buch ist wieder hervorragend recherchiert.

Emil ist sehr jung, sehr unerfahren, aber auch sehr engagiert. Er will alles richtig machen und verbeißt sich schnell in den Fall. Sein Ausbilder und Vorgesetzter, der amerikanische Capitain Joe Simon hat ihn in einem französischen Kriegsgefangenenlager aufgegabelt und sich seiner angenommen – jetzt ist er eine Art Ersatzvater.
Billa ist gebürtigen Münchnerin, Jüdin und 1938 nach New York emigriert. Jetzt, nach Kriegsende, wollte sie sehen, ob sie „ihr“ München wiedererkennt „… die törichte Jüdin, die meint, sie könnte noch einmal in ihre frühere Heimat zurück. Dabei gibt es die schon lange nicht mehr.“ (S. 54) Außerdem sucht sie jemanden …
Auf den ersten Blick ist Billa sehr taff, aber die Angst vor den Nazis blitzt immer wieder durch. Dann ist sie plötzlich aufbrausend und verprellt ihr Gegenüber – wie z.B. Emil.
Besonders angerührt hat mich das Schicksal des ehemaligen Zwangsarbeiters Piotrs. Er gilt jetzt als Displaced Person und will nicht nach Russland zurück, weil er einer Minderheit angehört und dort getötet oder nach Sibirien verbannt werden würde. „Seinesgleichen gehörten nirgendwo mehr hin, selbst in Friedenszeiten nicht.“ (S. 80) Billa will ihm helfen, aber ihr war nicht ganz klar, auf was sie sich da einlässt.

Der Fall hat es wirklich in sich. Je mehr die Ermittler über die Toten herausfinden, desto mehr Motive und Verdächtige ergeben sich. „Wir taugen alle zum Mörder.“ (S. 154) Das Ende ist dann ein Paukenschlag und das Tatmotiv erschütternd.

Heidi Rehn schreibt sehr spannend und gleichzeitig dynamisch. Sie erzählt die Geschichte abwechselnd aus Emils und Billas Sicht. Ich fand die Perspektivwechsel sehr interessant – so hält man die Leser bei der Stange.
Mich hat beeindruckt, wie bildlich sie das zerstörte München (und die Umgebung) schildert. Die Protagonisten sind oft mit dem Jeep unterwegs und ich konnte das Rütteln auf den holprigen Straßen förmlich spüren, habe die Ruinen und Schuttberge vor mir gesehen.
Aber nicht nur die Stadt, auch ihre Protagonisten sind zerrissen, müssen sich an die neue Situation und ihre neue Stellung erst gewöhnen. Sie sind sehr menschlich und glaubhaft. „Nach allem, was passiert ist, ist ja keiner von uns mehr der, der er vorher gewesen ist.“ (S. 45)

Das Buch ist so spannend, dass ich es an nur zwei Abenden gelesen habe und jetzt warte sehnsüchtig auf den nächsten Band!

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