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Veröffentlicht am 05.12.2020

gefühlvolle Familiengeschichte

Das Geheimnis von Seynford Hall
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Samantha führt kein besonders leichtes Leben. Sie hat zwei Jobs um sich über Wasser zu halten und doch reicht das Geld nur gerade so, um nicht auf der Straße zu sitzen. Ihr Wohnviertel ist alles andere ...

Samantha führt kein besonders leichtes Leben. Sie hat zwei Jobs um sich über Wasser zu halten und doch reicht das Geld nur gerade so, um nicht auf der Straße zu sitzen. Ihr Wohnviertel ist alles andere als ansehnlich, auch die Nachbarn sind nicht immer so friedlich, wie man es sich wünschen würde. Als sie einen Brief erhält, der sie nach Seynford Hall zitiert, hat sie keine Ahnung, was sie dort wohl erwarten wird. Und doch ist sie neugierig, zu neugierig als dass sie es auf sich beruhen lassen könnte. Und so reist sie mit ihrer besten Freundin nach Rockdove, um dem Geheimnis hinter dem Schreiben auf die Spur zu kommen. Was Samantha dann erlebt, damit hätte sie allerdings niemals gerechnet. Ihr Leben wird erneut auf den Kopf gestellt, aber dieses Mal nicht unbedingt auf eine negative Weise.

Der Schreibstil von Tanja Bern ist sehr angenehm, flüssig und mitnehmend. Ich habe mich sofort wohlgefühlt in der Geschichte und wurde immer intensiver hineingezogen. Man kann mit den Figuren mitfühlen, sich mit ihnen freuen, mit ihnen Angst haben, um sie bangen und sich fragen, was wohl als nächstes auf sie zukommen wird. Einige Passagen waren sehr bewegend und gingen mir richtig unter die Haut. Neben den emotionalen Momenten gibt es auch immer wieder bildhafte Beschreibungen von den Schauplätzen und der Umgebung, so dass die Orte gut vorstellbar werden. Oft unterstützen die Handlungsorte auch die Atmosphäre innerhalb der Geschichte sehr gut.
Protagonistin Samantha und ihre Freundin Lisa, mit der sie sich auf den Weg zu ihrem Abenteuer macht, waren mir sofort sympathisch. Die beiden ergänzen sich und sind einfach ein tolles Team, das ich sehr gern begleitet habe. Sam hat einiges durchgemacht, so dass sie nicht sofort Vertrauen schenkt und gelernt hat, sich durchzuschlagen und über Wasser zu halten. Im Job hat sie sich zum Beispiel in einer absoluten Männerdomäne durchgesetzt und in einer Autowerkstatt gezeigt, was sie drauf hat. Sie ist taff aber keinesfalls unnahbar oder gefühlskalt. Sie lässt eben nur nicht gleich jeden hinter ihre Mauern schauen. Im Verlauf des Buches lernt man die junge Frau aber gut kennen und kann daher auch einordnen, wieso sie sich verhält, wie sie es tut, was ihr so zu denken gibt und warum ihr manche Entscheidungen alles andere als leicht fallen.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Anfang und Abschluss des Buches spielen in der Gegenwart und ein personaler Erzähler berichtet darüber, was Samantha erlebt, wohin sie reist, welchen Geheimnissen sie auf die Spur geht und was das mit ihr selbst macht. Die junge Frau, die ohne große Erwartungen nach Rockdove aufgebrochen ist, hätte niemals für möglich gehalten, was sie dort erfahren würde. Der Handlungsstrang der Gegenwart ist eng verknüpft mit der Vergangenheit, die man im zweiten Erzählstrang präsentiert bekommt. Dieser entführt den Leser und einen Teil der Figuren in die 70er Jahre. Dort erfährt man sehr intensiv, wie es Adalind ergangen ist, wie sie aufgewachsen ist und was ihr Leben für immer verändert hat. Da dieser Abschnitt aus der Ich-Perspektive geschildert wird, ist das Geschehen dort sehr persönlich und emotional. Was die damals junge Adalind durchgemacht hat, zeigt, unter welchem Druck sie gestanden hat und welche gesellschaftlichen Normen sie erfüllen musste. Das macht es aber nicht weniger schrecklich, furchtbar und aufwühlend. Die heutige Adalind Seynford scheint im ziemlichen Kontrast zu der jungen Frau zu stehen, die man in der Vergangenheit kennenlernt, sobald man ihre Geschichte jedoch kennt, wird vieles nachvollziehbarer. Den Schmerz, der sie seit damals begleitet, den kann ihr niemand nehmen, auch wenn die positiveren Entwicklungen der Gegenwart für eine etwas versöhnlichere Stimmung sorgen.
Der Wechsel zwischen den Perspektiven ist mir problemlos gelungen, es war ein sehr fließender Übergang, so dass es leicht war, wieder in der Gegenwart anzukommen. Besonders schön fand ich die Parallelen, die man bei einigen der Figuren und den Erlebnissen aus der Vergangenheit und Gegenwart entdecken konnte. Es war so passend und gleichzeitig auch melancholisch. Auch wenn die Entwicklungen im Verlauf der Geschichte positiver werden, ist es auch nicht zu gradlinig. Immer wieder gibt es Stolpersteine und Hürden, die überwunden werden müssen. Das Durchhalten und mutig sein, wird manchmal aber auch belohnt. So gab es für Samantha und ihr einsames Herz eine schöne Wendung, die gut eingeflochten war, ohne zu viel Raum einzunehmen und von der Familiengeschichte abzulenken.
Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Verrat, Hoffnung, Lügen – all diese Dinge spielen im Laufe des Buches auf unterschiedliche Weise eine Rolle. Einige Aspekte sind eher in den 70er Jahren verankert, andere Sachen betreffen beide Zeitebenen, manches bezieht sich auch nur auf die aktuellen Entwicklungen. Über die eine oder andere Figur hätte ich gern noch mehr erfahren, besonders Lisa scheint eine sehr interessante Figur zu sein, die sicher auch ein eigenes Buch füllen könnte. Insgesamt hatte ich allerdings das Gefühl, man erfährt genug von den Protagonisten und den wichtigsten Nebenfiguren, um der Handlung gut zu folgen, ihre Entscheidungen zu verstehen und einschätzen zu können, wieso sie das eine oder andere tun bzw. sagen.

Der Abschluss der Geschichte war aus meiner Sicht super gelungen, es ist viel passiert in der Zwischenzeit, einiges hat sich sortiert, neue Hoffnungen sind aufgekeimt, alles scheint in die richtige Richtung zu gehen, ohne dass es zu perfekt ist, obwohl es eben doch ziemlich perfekt sein könnte. Schwer zu erklären, man muss das erleben. Für mich passte das auf jeden Fall alles gut zusammen und rundete die Handlung toll ab.
Fazit

Eine gefühlvolle, toll geschriebene Geschichte, in der ich mich nie gelangweilt habe. Durch die zwei Zeitebenen sind die Themen vielseitig, jede Protagonistin hat ihre ganz eigenen Sorgen und Herausforderungen zu meistern gehabt. Auch wenn die Verknüpfung der zwei Perspektiven sehr früh klar ist, war es spannend zu erleben, wie es zu all dem gekommen ist und was die Charaktere durchgemacht haben. Die Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart haben der Handlung aus meiner Sicht eine besondere Note verliehen, weil es die Atmosphäre unterstützt und den Zusammenhang noch deutlicher werden lässt.

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Veröffentlicht am 02.12.2020

witzige, süße, weihnachtliche Geschichte

Take A Chance On Me. Adventskalender zum Verlieben (Take a Chance 1)
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Alex ist Student und die Prüfungsphase vor Weihnachten steht kurz bevor. Um durch das Semester zu kommen, muss er sich ordentlich reinknien, viel lernen und vor allem den Stapel an unerledigten Aufgaben ...

Alex ist Student und die Prüfungsphase vor Weihnachten steht kurz bevor. Um durch das Semester zu kommen, muss er sich ordentlich reinknien, viel lernen und vor allem den Stapel an unerledigten Aufgaben endlich mal kleiner werden lassen. Da kommt ihm das Uni-Projekt seiner besten Freundin alles andere als gelegen. Im Rahmen des Dating-Adventskalenders sollen die Teilnehmer verschiedene Aufgaben erfüllen, um den ihnen zugeteilten Match besser kennen zu lernen. Türchen für Türchen zur Liebe – so zumindest der Plan. Alex lässt sich überreden an dieser Aktion teilzunehmen, auch wenn er aktuell weder auf die große Liebe wartet, noch wirklich Zeit für so ausgedehnte Aktionen hätte, die der Kalender möglicherweise von ihm verlangen wird. Und dann wird ihm ausgerechnet der Bad Boy des Campus als Dating-Partner zugeteilt – ein Fehler im System?

Ich bin nicht so der Weihnachtsbuch-Leser und auch wenn es in der Zeit vor Weihnachten nett ist, sich auf die Feiertage und Adventszeit einzustimmen, habe ich da keine lange Leseliste vorzuweisen. Daher war es für mich auch neu eine Geschichte zu lesen, die als eine Art Adventskalender aufgebaut ist. Ich habe zwar schon davon gehört und in Klappentexten gelesen, aber selbst eingetaucht bin ich in so ein Buch bisher nicht. Mir hat die Idee aber richtig gut gefallen und ich war gespannt auf die Umsetzung. Am Ende der Geschichte war ich positiv überrascht und froh zu dem Buch gegriffen zu haben.

Die Handlung ist größtenteils locker-leicht, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus, Ironie und Schmalz in der Kommunikation der Protagonisten. Es gab zahlreiche Stellen, an denen ich sehr lachen musste und das schafft nicht jedes Buch. Die Art von Humor, die enthalten war, hat mich aber gut abgeholt und ich fand es richtig genial, wie sich die Figuren gegenseitig auf die Schippe nehmen, hochschaukeln, verarschen und voran treiben. Im Verlauf des Buches verändert sich die Stimmung zwischen den Figuren dann, es wird ein romantischer, intensiver und weniger „witzig“. Das passte für mich aber gut zur Entwicklung der Charaktere und auch ihrer Verbindung zueinander. Auch die Irrungen, Wirrungen und Streitigkeiten, die es gab, waren für mich nachvollziehbar dargestellt und haben aus meiner Sicht zu den Figuren gepasst, die eben beide auch nicht unbedingt ihr Herz auf der Zunge tragen oder manchmal ein wenig zu sehr den Kopf agieren lassen, ohne auf das Herz zu hören. So wechselte die Atmosphäre von locker und heiter zu sooooo schön, über oh je hin zu… Na ihr könnt es euch vermutlich denken. So wahnsinnig überraschend sind Liebesgeschichten ja eben meistens nicht. Das fand ich aber nicht schlimm, denn der Weg, den die beiden jungen Männer gehen, war wirklich toll zu verfolgen.
An sich hätte ich mir schon noch etwas mehr Tiefe bei beiden Charakteren gewünscht, funktioniert hat die Geschichte aber auch so. Besonders Cash bleibt in vielen Bereichen etwas blass, da man ihn nicht selbst begleitet und er noch weniger der „großes Redner“ ist. Aber trotzdem kann man ihn ganz gut einschätzen und versteht als Leser wohl schneller, was in ihm vorgeht und was er will, als Alex es tut.

Der Schreibstil ist sehr angenehm gewesen und hat mich gut mitgenommen. Man begleitet zwar die gesamte Zeit Alex, es wird jedoch nicht aus der Ich-Perspektive erzählt. Trotzdem erlebt man ihn dadurch natürlich intensiver und lernt auch seine Familie und seine Freunde mehr kennen, als es bei Cash der Fall ist. Der Uni-Alltag wird zwar in die Handlung mit eingeflochten, nimmt aber nicht den Hauptpart der Geschichte mit ein. Teilweise dachte ich mir allerdings, dass die Aufgaben hinter den Kalendertürchen schon recht zeitintensiv/ausgedehnt sind, dafür dass sie alle in den Prüfungsphasen bzw. kurz vor der Prüfungsphase stehen und stapelweise Hausaufgaben und Hausarbeiten anstehen. Aber gut, das hat für mich jetzt nicht die Hauptrolle gespielt und war mir daher auch nicht so wichtig.
Alex und Cash sind auf jeden Fall zwei tolle Protagonisten, die mich besonders am Anfang mit ihrer speziellen Kommunikation begeistert haben. Aber auch als es dann persönlicher wird und die Nähe zunimmt, mochte ich die beiden sehr gern zusammen.
Fazit

Eine locker-leichte, lustige, aber auch süße und gefühlvolle Geschichte, die bei mir für den ersten Anflug von Weihnachtsstimmung gesorgt hat. Auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, damit die Figuren noch intensiver und lebendiger geworden wären, war ich wirklich positiv überrascht von diesem Buch. Auf jeden Fall ist das ein Adventskalender der ganz besonderen Art. 😉

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Veröffentlicht am 30.11.2020

auf und ab- wieder sehr gemischte Gefühle zu Band zwei

Wolfsprinz (Divinitas 2)
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Achtung: zweiter Band! Die Geschichte geht zwar nicht nahtlos weiter, Vorwissen würde ich aber doch empfehlen. Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf „Falkenmädchen“ enthalten.

Es ist viel Zeit ...

Achtung: zweiter Band! Die Geschichte geht zwar nicht nahtlos weiter, Vorwissen würde ich aber doch empfehlen. Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf „Falkenmädchen“ enthalten.

Es ist viel Zeit vergangen, seit dem Ende des ersten Bandes und doch sind einige Probleme noch genauso aktuell, wie damals. Die Völker der Menschen und Elfen haben ihre Differenzen, die mit dem Fluch der Götter Belegten suchen nach ihren Gefährten, man versucht Bündnisse zu schließen und kriegerische Auseinandersetzungen irgendwie zu umgehen. All das klappt mal mehr mal weniger erfolgreich.
Fye ist eine Halbelfe und damit ganz besonders verhasst. Sie lebt im Verborgenen, wagt sich nur unter die Menschen, wenn sie absolut keine andere Wahl hat. Und obwohl sie so vorsichtig ist, kommt es, wie es kommen musste und ihre Identität wird enttarnt. Für sie beginnt eine Zeit der Flucht, des Misstrauens, des Zweifelns und eine Zeit voller Veränderungen.

Schon der erste Band hat mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück gelassen. Obwohl ich die Grundidee und auch einige Entwicklungen wirklich gern mochte, konnte mich einfach nicht alles mitnehmen. In der Fortsetzung war es nun ein ziemliches auf und ab meiner Empfindungen. Erst empfand ich beide Bücher als ziemlich gleichwertig, dann hat mir Band zwei ein wenig besser gefallen, als der Auftakt der Reihe, aber am Ende kippte meine Stimmung dann noch einmal ziemlich ab. Daher habe ich für mich auch beschlossen den dritten Band nicht mehr zu lesen. Auch wenn die Geschichte von Giselle sicher auch interessante Elemente enthalten wird, schon allein weil sie ein sehr spezieller Charakter und alles andere als einfach ist, aber ich werde mit dieser Reihe scheinbar einfach nicht so richtig warm.

Im Buch begleitet man die beiden Protagonisten Vaan und Fye, wobei die Ich-Perspektive der Halbelfe insgesamt mehr Raum einnimmt. Durch die gewählte Perspektive erhält man detaillierte Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelten und trotzdem ist es mir nicht durchweg gelungen, wirklich intensiv mit ihnen zu fühlen. Einige ihrer Entscheidungen blieben mir bis zum Ende unerklärlich, was nicht nur daran lag, dass ich selbst einfach nicht so gehandelt hätte, sondern auch daran, dass sie, für mich, keinen richtigen Sinn ergaben.
Achtung kleiner Spoiler

(der aber eher allgemein gehalten ist und nicht so viel von der Handlung verrät)
Würde man tatsächlich immer wieder zu einer Hütte zurück gehen, in der man ganz zu Beginn seiner Flucht vom Feind schon erwartet wurde? Auch wenn man da mit etwas Glück und Geschick entkommen konnte, sollte einem doch bewusst sein, dass dort wieder nach einem gesucht werden würde, wenn sich die Situation ergibt. Sich dort dann weitere Male aufgreifen/auffinden zu lassen, hat mich einfach nur mit dem Kopf schütteln lassen. So verblendet und gutgläubig kann man gar nicht sein, schon gar nicht nach all den Dingen, die zwischendurch vorfallen, denn es wird durchaus gefährlich und turbulent für die Charaktere.
Spoiler Ende

Auch empfand ich den Informationsfluss zwischen den Figuren teilweise als recht stockend. Sie möchten einander nicht sofort vertrauen, sie haben Bedenken, sich zu öffnen, weil sie eben nicht sind, wie jeder andere. Und das kann man sicher auch verstehen, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Mir kam zum Beispiel eine Enthüllung Fye gegenüber einfach viel zu spät, obwohl über das Thema vorher schon mehrfach gesprochen wurde, eröffnen sie ihr den letzten Punkt (auf den sie irgendwie auch nicht selbst gekommen ist) eben nicht – als Leser weiß man da schon längst, was los ist. Wenn man es ihr nicht sagen möchte und die Hintergründe dafür konnte ich ein Stück weit sogar verstehen, dann hätte man auch den ganzen Rest rundrum nicht ständig thematisieren müssen.
Dass die Herkunft von Fye für sie unbekannt, aber von ziemlicher großer Bedeutung ist, war für mich mit der interessanteste Part im Buch. Auch wenn man durch das Wissen aus Band eins weiß, wer sie sein muss, so war es ganz spannend zu verfolgen, wie die Figuren dann darauf kommen und die Hinweise miteinander verknüpfen, wie unterschiedliche Lager dieses Wissen auf verschiedene Art für sich nutzen, wer Fye wohlgesonnen ist und wer sie nur als Marionette benutzen will.
Die Entwicklungen zwischen den Figuren waren stellenweise ganz schön zu verfolgen, anderes blieb mir persönlich zu oberflächlich. Auch einige der Charaktere aus dem ersten Band spielen wieder eine Rolle. Bei manchen, wie bei Miranda, fand ich das Wiedersehen sehr schön, bei anderen hätte ich darauf verzichten können. Aber natürlich braucht so eine Geschichte eben auch ihre Gegenspieler. Diese sind an unterschiedlichen Stellen zu finden, so dass die Handlung aus verschiedenen Positionen aufgemischt wird und es Stück für Stück turbulenter wird und der Druck auf die Figuren steigt.
Vaans Umgang mit seinem göttlichen Fluch fand ich schön in die Handlung eingebunden. Auch wenn er schon viele Jahre hatte, um sich damit zu arrangieren, so mochte ich einfach die Art, wie er es nach außen hin vertritt, ohne es jedem auf die Nase zu binden, und wie er es nicht nur als furchtbaren Fluch ansieht, sondern mehr daraus macht.

An sich hat sich das Buch flüssig lesen lassen, der Schreibstil der Autorin ist nicht stockend und an sich auch nicht langatmig, allerdings kamen bei mir eben nicht alle Emotionen der Figuren so richtig an und ich konnte einige Dinge nicht ganz nachvollziehen, was es mir manchmal schwierig gemacht hat, mich so richtig auf die Handlung einzulassen. Neben der im Spoielereinschub beschriebenen Situation und den anderen genannten Kritikpunkten, gab es noch einen weiteren, größeren Punkt, der mich sehr gestört hat, den ich hier aber nicht thematisieren kann, ohne das erste Buch und auch diesen Band hier sehr zu spoilern.
Andere Passagen haben mir wiederum richtig gut gefallen und dort war es dann auch spannend zu sehen, wie sich die Charaktere entwickeln, wie sie einige Dinge sehen, empfinden, herausfinden und wie sie dann agieren. Und es gab durchaus auch gefühlvolle Momente, die ich schön gemacht fand. So war es für mich beim Lesen ein ziemliches auf und ab, wie ich das Buch aufgenommen und empfunden habe. Insgesamt waren mir das leider aber im Gesamtkontext zu wenige Szenen, die mich wirklich überzeugt, gepackt und mitgenommen haben.
Fazit

Dieses Buch hat sehr gemischte Empfindungen bei mir hervorgerufen. Einige Stellen haben mir richtig gut gefallen, da war es spannend und ereignisreich oder etwas ruhiger und gefühlvoll. Es gab leider aber auch viele Szenen, die mich nicht so erreicht haben und das war ebenfalls bei emotionalen Momenten, als auch bei eigentlich eher turbulenteren/gefährlicheren Passagen der Fall. Die Grundidee und auch die noch immer anhaltenden Streitigkeiten zwischen den Völkern finde ich nach wie vor toll und einige der Entwicklungen dort mochte ich auch richtig gern, insgesamt reichte es aber nicht, um mich vollständig zu fesseln und über die fast 500 Seiten durchweg mitzunehmen. Dafür gab es zu viele Situationen, die mich persönlich gestört haben.

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Auftakt mit Schwächen

Falkenmädchen (Divinitas 1)
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Miranda ist anders als ihre elf Geschwister. Während sie alle ein recht normales, wenn auch nicht gerade wohlhabendes, Leben führen, kann Miranda nur davon träumen, normal zu sein oder Freunde an ihrer ...

Miranda ist anders als ihre elf Geschwister. Während sie alle ein recht normales, wenn auch nicht gerade wohlhabendes, Leben führen, kann Miranda nur davon träumen, normal zu sein oder Freunde an ihrer Seite zu haben. Jeden Tag verwandelt sie sich in einen Falken und kann ihrer Tiergestalt nur entfliehen, sobald der Mond am Himmel steht. Dieser uralte Fluch lastet seit Generationen auf ihrer Familie und niemand hat Einfluss darauf, welches Kind mit den göttlichen Genen geboren wird.
Als Miranda unfreiwillig dem Prinzen in die Hände fällt, scheint ihr Schicksal besiegelt zu sein. Sie kann sich nicht allein befreien und auf Hilfe von außen braucht sie nicht zu hoffen, denn sie hat niemanden, der noch hinter ihr stehen würde, nachdem sie ihren einzigen Verbündeten verloren hat. Doch dann entwickelt sich alles ganz anders, als sie es jemals für möglich gehalten hätte.

Die Welt, in die man eintaucht, hat ein mittelalterlich anmutendes Setting. Es gibt keine großen, technischen Errungenschaften, Wege werden zu Pferde zurück gelegt, die Wäsche im Fluss gewaschen. Hinzu kommt dann jedoch die magische Komponente, die auf zwei verschiedene Arten einzieht. Zum einen gibt es da die Elfen, die unterschiedliche Fähigkeiten besitzen und dann noch die verfluchten Menschen, die ihre Gestalt wandeln können bzw. müssen.
Die Geschichte wird aus zwei Ich-Perspektiven erzählt, so dass man die beiden Protagonisten Aeric und Miranda sehr intensiv begleiten kann und detaillierte Einblicke in ihre Gedankenwelt und ihre Gefühlslage bekommt. Den überwiegenden Teil der Handlung ist man mit der Protagonistin unterwegs, deren Leben sich im Verlauf des Buches stark verändert. Als verfluchte Bauerntochter fristet sie ein ziemliches trostloses Dasein. Am Tage ist sie ein Falke, in der Nacht muss sie sich von ihrer mürrischen Mutter schikanieren lassen. Nach ihrer Ankunft am Königshof, an dem sie sich alles andere als passend aufgehoben fühlt, beginnt sich für sie viel zu verändern. Es ist jedoch keinesfalls so, dass ihr fortan alles in den Schoß fällt, die Widrigkeiten, die es zu bestehen gilt, sind nur immer wieder andere. Es ist schon eine Entwicklung in ihrer Figur zu spüren, die durch verschiedene Dinge beeinflusst wird. Und auch wenn sie ein gewisses Maß an Stärke und Selbstbewusstsein dazu gewinnt, so ist es doch so, dass sie bis zum Schluss manchmal etwas blass bleibt und sich im Hintergrund hält. Es ist schwer das näher zu beschreiben, ohne zu spoilern. Auf der einen Seite entscheidet sie nach ihrem Herzen und nach dem, was sie für angemessen hält, auf der anderen Seite konnte ich einen Teil ihrer Entscheidungen aber eben auch nicht so richtig nachvollziehen und sie muss von anderen darauf gestoßen werden, was doch eigentlich so offensichtlich ist und was ihr eigentlich ja auch nicht entgangen ist, womit sie sich aber vielleicht trotzdem nicht genug beschäftigt hat. Sie war für mich keine unsympathische Figur, aber sie hat mich auch nicht so mitgerissen, wie manch andere Charaktere es schon geschafft haben.
Aeric hat als Prinz, und im Verlauf dann König, einige Pflichten zu erfüllen, denen er sich nur schwer entziehen kann. Als die Unstimmigkeiten mit den Elfen größer werden, muss er seinen Schwur erfüllen und in den Kampf ziehen, auch wenn er nicht unbedingt selbst der ist, der den Ausgang des Kampfes auf die Weise herbeisehnt, wie er ihn anstreben soll. Auf ihm lastet ein ziemlicher Druck und für die, die er liebt, ist er bereit einiges zu tun, auch wenn das düstere Konsequenzen mit sich bringt. Auch wenn er selbst manchmal nicht ganz verstanden hat, was mit ihm los war, so war es doch für mich als Leserin häufig ziemlich offensichtlich. Was irgendwie auch schade war.
Es passiert schon einiges im Buch, aber es ist eben nicht so, dass es immer die großen Überraschungen oder Wendungen waren. Die Verstrickungen nehmen zu, die Intrigen und Geheimnisse ebenfalls und doch gab es irgendwie wenige Augenblicke, in denen ich dachte „damit habe ich nicht gerechnet“ oder „das bringt neue Fahrt in die Handlung“. Dabei haben die Welt und die Figuren durchaus Potenzial. Die Zeitsprünge im Buch haben die Geschehnisse zwar in gewisser Weise voran gebracht, haben für mich die Spannung jedoch auch nicht unbedingt immer verstärkt. Am Ende des Bandes ist es dann auch ziemlich offensichtlich, in welche Richtung es sich in der Fortsetzung entwickeln wird, was die Vorfreude ein wenig schmälert – ich hoffe daher „Wolfsprinz“ wird noch einiges mehr zu bieten haben.

Dieses Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Auf der einen Seite mochte ich die Idee hinter den Gestaltenwandlern und auch den Zwist zwischen den Menschen und den Elfen, der in der Handlung dann mehr und mehr Raum einnimmt, auf der anderen Seite waren mir einige Passagen einfach zu langatmig und handlungsarm. Die beiden Protagonisten waren nicht uninteressant und auch die Figurenmischung um die beiden herum sorgt für Streitpotenzial, Verbündete und Hoffnungsträger. Man lernt nicht so sehr viele von den anderen Charakteren intensiver kennen, es beschränkt sich eher auf den engsten Kreis rund um Aeric und Miranda. Der Beginn der Geschichte war noch geprägt von schönen, gefühlvolleren Momenten, die im Verlauf dann abgenommen haben. Dann gibt es zwar auch unterschiedliche Emotionen, diese sind aber eher negativer Natur und nicht mehr so voller Zuneigung und Zuversicht.

Am Ende des eBooks gab es eine Bonusgeschichte, die die Vorgeschichte und damit die Entstehung der Götterkinder behandelt. Da es in groben Zügen Teil der Hauptgeschichte war, war das vom Verlauf zwar nicht sehr überraschend, insgesamt aber trotzdem schön zu lesen.
Fazit

Die Welt an sich und auch die Grundidee fand ich interessant und es gibt unterschiedliche Konflikte, die thematisiert werden, in der Umsetzung gab es für mich allerdings Schwächen. Einiges empfand ich als recht langatmig, wenig überraschend und handlungsarm. Die Figuren entwickeln sich zwar und werden vor unterschiedliche Probleme gestellt, einige der Dinge, die sie versuchen herauszufinden und zu beheben, sind aber eben auch ziemlich offensichtlich. Es gab einige schöne Entwicklungen und auch das Setting an sich mochte ich gern, es wäre aus meiner Sicht aber einfach mehr drin gewesen.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

vielseitiger Reihenauftakt

Elbendunkel 1: Kein Weg zurück
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Für die Menschen im Jahr 2044 ist es ganz normal, dass Elben unter ihnen leben. Seitdem diese aus ihrer Heimat fliehen mussten, haben sie sich unter die Menschen gemischt und werden mal besser, mal schlechter ...

Für die Menschen im Jahr 2044 ist es ganz normal, dass Elben unter ihnen leben. Seitdem diese aus ihrer Heimat fliehen mussten, haben sie sich unter die Menschen gemischt und werden mal besser, mal schlechter aufgenommen. Es gibt sowohl Organisationen, die sich für die Integration der Elben einsetzen, als auch welche, die vehement gegen die Elben, die teilweise geforderte Gleichberechtigung und ihr angeblich so extrem erhöhtes Aggressionspotenzial vorgehen.
Luz ist die Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde und wächst mit dem Wissen um die Gefährlichkeit einiger Elben auf. Doch obwohl ihr Vater so strikt gegen die Elben, besonders die Dunkelelben vorgeht, hat sich in ihrem Kopf nicht verankert, dass man sich auf keinen Fall mit den Elben abgeben darf. Als sie bei einem geheimen Date einen Einblick in das Ghetto der Elben bekommt, beginnt ihre gesamte Welt sich zu verändern.

Der Auftakt der Dilogie hat mir gut gefallen, es ist aber auch ein Buch, das man nicht mal so entspannt wegsuchtet, wie vielleicht andere Werke aus dem Fantasy-/Dystopie-Bereich. Die Konzentration wird ganz schön gefordert und es gab für mich innerhalb der Geschichte immer wieder Passagen, die ich doppelt gelesen habe, um all die enthaltenen Informationen wirklich aufzunehmen. Es ist eine komplexe Welt, mit Verstrickungen und Zusammenhängen, die sich erst so nach und nach offenbaren. Durch die zahlreichen Figuren, die man im Verlauf der Handlung kennenlernt, die Namen von Organisationen, Feinden, Verbündeten und das Einflechten von vergangenen Ereignissen in die aktuellen Geschehnisse, gibt es viel zu entdecken, aber eben auch viel zu verarbeiten.
Am Ende des Buches gibt es eine Personenübersicht und eine Auflistung von Hierarchien in der Elbenwelt und unterschiedlichen Völkern bzw. Stämmen, die es da gibt. Eine schöne Ergänzung und Übersicht, in der viele Informationen noch mal anschaulich aufgearbeitet werden.

Die Handlung spielt nicht sehr weit in der Zukunft, aber trotzdem hat sich einiges geändert, nicht nur was technische Fortschritte und Entwicklungen angeht. Die Licht- und Dunkelelben sind in die Menschenwelt gekommen, es gibt Institute, in denen sie teilweise leben müssen, damit sie keine Gefahr darstellen und Organisationen, die für die Sicherheit sorgen oder für die Gleichstellung der Elben kämpfen. Das Verhalten der Menschen gegenüber den Elben bietet immer wieder Raum für gesellschaftskritische Themen, die sich durch das Buch ziehen. Ausgrenzung, Vorurteile und Misstrauen erleben die Elben genauso wie gewaltsame Übergriffe. Dabei kommt es zwar darauf an, ob sie Lichtelben oder Dunkelelben sind, aber für einige Bereiche macht auch das nur wenig Unterschiede. Auch die technischen Fortschritte, die man in der Geschichte präsentiert bekommt, fand ich ganz spannend, einiges davon kann man sich auch in der realen Umsetzung ziemlich gut vorstellen.

Trotz der Komplexität der Handlung und der Charaktere, empfand ich den Schreibstil insgesamt als angenehm und ich habe mich in der Geschichte gut mitgenommen gefühlt. Im Verlauf des Buches begleitet man unterschiedliche Personen, so dass man einen guten Blick auf die teilweise parallel ablaufenden Ereignisse bekommt, ohne dass einem zu viel vorweg genommen wird. Zu Beginn jedes Kapitels der Name der Figur, mit der man in der folgenden Passage unterwegs sein wird. Manchmal hat man einen Wissensvorsprung gegenüber einem Teil der Figuren, es bleiben aber auch Überraschungen für den Leser übrig und selbst wenn man schon mehr weiß, ist es interessant zu verfolgen, wie die Charaktere darauf reagieren, wenn sie dann eingeweiht werden.
Durch die Perspektivwechsel erhält man auch einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelten der Figuren, die man begleitet. Einige Charaktere blieben bis zum Schluss für mich schwer zu durchschauen, allen voran Darel. Er ist ein sehr interessanter Protagonist, der kein klassischer Bad Boy ist, aber doch irgendwie sehr in die Richtung geht. Ihm zu vertrauen ist schwer, das muss auch Luz immer wieder feststellen. Kaum denkt man, man wüsste auf wessen Seite er steht und was sein Plan ist, macht er irgendwas, womit man nicht rechnet und was das Blatt wieder wendet. Durch die Passagen, in denen man ihn begleitet, kann man auch ein wenig hinter seine Mauern schauen, dennoch weiß ich immer noch nicht genau, was ich von ihm halte und was wohl seine Absichten am Ende sein werden.
Luz durchlebt im Buch einen ziemlichen Wandel, was schon allein an den Enthüllungen liegt, die es nach ihrem Aufenthalt im Elben-Ghetto gibt. Für sie bricht eine Welt zusammen und es ist für sie zunächst sehr mühsam, sich eine „neue“ aufzubauen und sich mit dem abzufinden, was dort ans Licht gekommen ist. Sie ist gezwungen sich zu entwickeln, aufgrund der neuen Erkenntnisse und aufgrund der veränderten Situationen, denen sie sich stellen muss. Dabei stürzen die unterschiedlichsten Emotionen auf sie ein. Geheimnisse, mögliche Intrigen, neu geknüpfte Freundschaften, sich gegenseitig ausnutzen, hoffen auf einen Mitstreiter an der Seite – all diese Dinge begleiten Luz und dass man dabei auch mal die Orientierung verlieren kann, kann man ihr kaum verübeln. Auch dass sie nicht immer weiß, wem sie vertrauen kann und wann es gut ist, auf den einen oder anderen zu hören, kann man ihr kaum verdenken. Trotzdem empfand ich es manchmal als sehr unglücklich, dass sie so vorlaut vorprescht, besonders in Momenten, in denen sie die Situation nicht einschätzen kann und obwohl sie vorher schon festgestellt hatte, dass es teilweise eben doch ganz gut ist, sich an Anweisungen zu halten oder nicht gleich alle Karten auf den Tisch zu legen.
Neben den beiden hat auch Niall viel Raum in der Handlung eingenommen. Als Lichtelb gehört er zwar nicht zu den extrem verachteten Elben, aber besonders hoch angesehen ist er eben auch nicht. Er steht im ziemlichen Kontrast zu Darel und blieb manchmal fast noch etwas blass, obwohl man auch von und über ihn einiges erfährt. Die beiden Protagonisten sind aber eben extrem starke Charaktere, da hat man es nicht so leicht, sich zu behaupten.
Die anderen Figuren spielen mal mehr, mal weniger intensiv eine Rolle, ich empfand die Mischung der Charaktere aber als gelungen und sehr vielfältig. Es macht die Geschichte auf jeden Fall noch bunter und spannender, weil auch unter den Nebencharakteren der eine oder andere für eine kleine Überraschung gut ist.

Umso weiter das Buch voranschreitet, umso turbulenter, spannender und verstrickter wird es. Man taucht tiefer in die Welt ein, erfährt etwas von der Vergangenheit der Figuren bzw. der Entwicklung der Welt ganz allgemein. Am Ende wird man mit vielen Fragen zurückgelassen, die mich sehr neugierig auf die Fortsetzung machen. Es ist schon einiges geschehen, neue, mögliche Entwicklungen werden angedeutet und vermutlich wird Band zwei noch einiges bereithalten, womit man aktuell nicht rechnet.
Fazit

Ein vielseitiger, spannender Reihenauftakt, der mich sowohl mit den facettenreichen Figuren, als auch mit dem Weltenaufbau und den behandelten Themen überzeugen konnte. Es wird immer komplexer und verstrickter und ich bin wirklich gespannt, was noch alles kommen wird. Gesellschaftskritisch, turbulent, neugierig machend – Band eins war auf jeden Fall ein toller Auftakt, auch wenn ich Protagonistin Luz nicht in jeder ihrer Entscheidungen komplett verstehen konnte.

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