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Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein hasenstarkes Abenteuer mit der pfiffigen Hilda

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel
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Hilda zieht es hinaus in die Welt, sie sehnt sich nach neuen Abenteuern. Als ein unbekannter Vogel von einer Häsin erzählt, die von einem Adler entführt und nun von einem Hasenkönig im Norden gefangen ...

Hilda zieht es hinaus in die Welt, sie sehnt sich nach neuen Abenteuern. Als ein unbekannter Vogel von einer Häsin erzählt, die von einem Adler entführt und nun von einem Hasenkönig im Norden gefangen gehalten wird, ist Prinz Lämpchen sich sicher: Das muss seine Mama sein. Wagemutig macht sich Hilda mit ihm auf den Weg, natürlich mit unterstützung von Igromir, Eicho und Robinius. Doch um die Adlerinsel zu erreichen, müssen die Retter das große Meer überqueren.

Was für eine Freude, das zweite Abenteuer von Hilda Hasenherz ist da! Das Cover zeigt schon, dass es Hilda diesmal in die Nähe des Meeres verschlägt, einfach zauberhaft. Vor allem, weil die liebgewordenen Charaktere aus dem ersten Band wieder mit von der Partie sind und Hilda und Prinz Lämpchen bei der Suche nach seiner Mama unterstützen. Uns gefällt es, wie sie zusammen immer wieder Lösungen finden und als Team agieren. Hilda selbst hat die pfiffigsten Ideen und manche Tricks auf Lager, die ihre Gegner aus dem Konzept bringen. Das ist oftmals sehr lustig.

Die beiden Hasen, auf die man in der Geschichte trifft, sind wieder ganz speziell. Es geht viel um Streit und wie er Freundschaften unnötig zerstören kann. Das finde ich sehr lehrreich für Kinder. Einmalig ist die Sprache der Hasen aus dem Norden, die uns zum Lachen gebracht hat beim Vorlesen. Gefährlich wird es auch wieder, was für Spannung sorgt und uns mitfiebern ließ. Meine Kinder wollten unbedingt, dass Prinz Lämpchen seine Mama wiederbekommt. Ganz besonders schön sind auch in diesem Band wieder die Bilder zur Geschichte von Verena Körting, ob die Weite des Meeres oder die Frisuren der Zottelhasen. Sie untermalen das Ganze perfekt und machen Hildas zweites Abenteuer zu einem ganz besonderen Vorleseschatz. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Wunderschönes Abenteuer einer mutigen Hasen-Heldin

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer im Fuchswald
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Tagaus, tagein arbeiten Hilda Hasenherz und ihre Freunde unter der Erde und ernten Karotten für den fiesen, gebieterischen Baron Ratzezahn. Laut ihm ist es die Pflicht eines jeden Buddelhasen, dafür zu ...

Tagaus, tagein arbeiten Hilda Hasenherz und ihre Freunde unter der Erde und ernten Karotten für den fiesen, gebieterischen Baron Ratzezahn. Laut ihm ist es die Pflicht eines jeden Buddelhasen, dafür zu sorgen, dass Prinz Lämpchen und sein Vater, der König, nicht hungern müssen. Doch in Wahrheit sammelt der listige Baron Möhren, um damit die Herrschaft über den Hasenbau zu gewinnen. Hilda will sich mit dieser Ungerechtigkeit nicht abfinden und macht sich auf die Suche nach dem Einzigen, der Baron Ratzezahn in seine Schranken verweisen kann: Sam Grau, der Fuchs. Allerdings wohnt dieser im dunklen Wald hinter dem gefährlichen Falkenfeld. Mutig macht sich Hilda auf die Reise.

Meine beiden Mädels, ob die Große oder die Kleine lieben die fantasievollen Geschichten von Tobias Goldfarb, seien es die schrägen Abenteuer von Fonk oder die zauberhaften Erlebnisse von Spekulatius, dem Weihnachtsdrachen. Mit Hilda kommt eine Heldin dazu, die für mich das Potential hat, ein Klassiker zu werden. Schon allein, dass Hilda ein Mädchen ist, dass sich so mutig für andere einsetzt, hat meinen Kindern gefallen, die gefühlsmäßig voll mitgegangen sind, als ich von den bösen Machenschaften des Baron Ratzezahn vorgelesen habe. "Wie gemein von ihm!" Beide waren richtig gefesselt von Hildas Reise, die so manche Gefahren birgt, aber ihr auch Gelegenheit gibt, neue Freunde und Verbündete zu finden. Die Begegnungen mit den verschiedenen Waldtieren haben uns oft zum Lachen gebracht, weil jedes von ihnen seine speziellen Eigenarten hat. Vor allem der Igel und das ritterliche Eichhörnchen wurden schnell zu ihren Lieblingen.

Im Laufe der Geschichte begegnen der Truppe so einige Gefahren und einiges läuft auch ganz anders, als man es erwartet. So konnte die Handlung immer wieder überraschen. Wunderschön sind im Buch die bunten Illustrationen von Verena Körting. Über jede davon haben sich die Kinder gefreut. Sie haben die perfekte Balance aus niedlich und abenteuerlich. Der Stil ist einfach gelungen und erzeugt eine tolle Atmosphäre beim Vorlesen. Natürlich können geübtere Leser*innen die Geschichte auch gut selbst lesen. Die Geschichte ist in machbare Kapitel eingeteilt und durch die schönen Illustrationen wird das Verständnis zusätzlich unterstützt. Hilda hat sich mit diesem ersten Abenteuer in unser Herz geschlichen, so dass wir natürlich auch den zweiten Band unbedingt lesen mussten. Dieser ist bereits erhältlich. Ganz dicke Empfehlung! 5 von 5 köstlichen Möhrchen.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Wirkt aufgesetzt und hat mich nicht überzeugen können

Wonder und ich. Eine Freundschaftsgeschichte (Band 1)
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Pflegekind Ole hat es schwer. Er gehört nirgendwo wirklich dazu und wird als Außenseiter gehänselt und allenfalls geduldet. Dann steht ein Wechsel in eine neue Pflegefamilie an. Die Truppe der Wild-Turkey-Farm ...

Pflegekind Ole hat es schwer. Er gehört nirgendwo wirklich dazu und wird als Außenseiter gehänselt und allenfalls geduldet. Dann steht ein Wechsel in eine neue Pflegefamilie an. Die Truppe der Wild-Turkey-Farm ist alles andere als gewöhnlich. Zum ersten Mal kann auch Ole daran glauben, dass es sich irgendwo zuhause fühlt. Genauso geht es dem Pferd, das an diesem Tag Zuflucht auf dem Hof findet. Die beiden haben etwas gemeinsam und so entsteht eine tiefe Freundschaft. Als die Tiere eines benachbarten Hofes in Gefahr geraten ist es an ihnen, Mut zu zeigen und sie zu retten.

Nach dem Klappentext und dem Pferdecover habe ich eine schöne Pferde-Abenteuer- und Freunschaftsgeschichte erwartet. Zunächst geht es aber eher um Ole, ein Pflegekind von Klein auf, das in der Schule natürlich gemobbt wird. Dem nicht genug behält ihn seine aktuelle Pflegefamilie auch nur des Geldes wegen und hat keinerlei festere Bindung zu ihm. Obwohl er seine Eltern kaum kannte, trägt der Junge den Cowboyhut seines leiblichen Vaters täglich, was seine Mitschüler dazu veranlasst, ihn zu hänseln. Die Lehrerin sagt dazu selbstverständlich nichts und dann kommt auch noch eine Dame des Jugendamtes unangemeldet mitten in den Unterricht, um Ole mitzuteilen, dass er urplötzlich die Pflegefamilie wechselt. Das war mir dann doch etwas zu viel konstruiert und meine Tochter hat mich gefragt, ob das wirklich so ist, wenn man seine Eltern verliert. Die Antwort darauf ist nicht einfach. Als Lehrerin würde ich solches Mobbing nicht unkommentiert lassen, die Pflegeeltern mal zum Gespräch einladen und die Dame vom Jugendamt hätte ich so spontan auch nicht hereingebeten. Mir schien es, als sollte hier einfach mit einer aufgesetzten Geschichte Mitgefühl bei den jungen Leser*innen erzeugt werden. Die Mittel waren mir aber zu unglaubwürdig.

Sobald Ole auf dem Hof ist, wird die Stimmung etwas gelöster, es ist in Ordnung, dass Ole noch viele Male über seine Situation nachdenkt. Dass ausgerechnet am selben Tag auch noch ein Pferd eintrifft, dass Oles Schicksal teilt... nun gut. Die Leute auf dem Hof sind alles Marken mit eigenen Macken. Sehr lustig ist der Truthahn, der dem Cowboyhut in der Geschichte auch einen Sinn gibt. Durch ein Mädchen, das auch eine Art Zuflucht auf dem Wild-Turkey-Hof gefunden hat, wird Ole an das Reiten herangeführt. Es ist aber nicht explizit ein Buch für Pferdefans. Spannend wird es gegen Ende, als es um die Rettungsaktion geht. Der Schreibstil ist für Kinder recht einfach gehalten, die Schrift ist etwas größer und daher gut zu lesen. Schwarzweiß-Illustrationen lockern den Text auf. Insgesamt konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, dafür liegen mir die Probleme und die Gefühle von Anfang an zu offen und konstruiert da. Reicht leider nur für 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Tolle Rivals to Lovers Story mit Setting in der IT-Branche

Make IT Real
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Fallon führt eine Art Doppelleben. Tagsüber ist sie bei einer IT-Firma als Programmiererin angestellt und versucht sich dort gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. In ihrer Freizeit schreibt sie ...

Fallon führt eine Art Doppelleben. Tagsüber ist sie bei einer IT-Firma als Programmiererin angestellt und versucht sich dort gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. In ihrer Freizeit schreibt sie jedoch erfolgreich spicy Liebesromane. Diesen Teil ihres Lebens hält sie aber sorgsam verborgen. Damit die Kollegen nicht auch noch dumme Bemerkungen über ihre Romane machen, schreibt sie diese unter dem Pseudonym Rosalie Golden und verändert für ihren Instagram-Auftritt regelmäßig ihr Aussehen. Als sie jedoch ihre erste Lesung hält, steht plötzlich niemand anderer vor ihr, als Jesper, ihr verhasster Rivale aus der Firma, der ihr gerade ihre Beförderung weggeschnappt hat. In der Not gibt sie sich als ihre eigene Zwillingsschwester aus. Als sich Jesper für sie interessiert, stimmt sie einem Date zu, natürlich nur, um ihm seine Arroganz ein bisschen heimzuzahlen. Das geht natürlich gründlich schief, denn so ätzend ist der Typ gar nicht.

Mal ganz davon abgesehen, dass das Buch ein echtes Schmuckstück in jedem Bücherregal darstellt, habe ich diese RomCom wirklich genossen. Ally Crowe verbindet hier die Tropen Rivals to Lovers und Fake Dating perfekt mit dem realen Problem, das Frauen in vermeintlichen Männerberufen täglich erfahren. Genau wie Fallon werden viele nicht ernst genommen, übergangen und für dumm verkauft. Statt hinzuschmeißen und sich eine andere Firma zu suchen, ist Fallon überzeugt, dass ihr Chef ihre Qualitäten durch mehr Fleiß und Anstrengung schon noch erkennen wird und das, obwohl er ihr die versprochene Beförderung und damit die Leitung eines großen Projekts versagt. Der Spott ihrer Kollegen ist ihr sicher. Fallon ist in ihrem Beruf top, von den Kollegen hält sie sich jedoch fern. Vor allem ihr Tischpartner Ethan ist wirklich eine einzige Red Flag. Wie das mit den anderen ist, zeigt sich nach und nach.

Vor allem den Konkurrenten Jesper lernt sie als Rosalie nach und nach kennen und auf einmal ist es in der Firma zwischen ihnen nicht mehr ganz so unerträglich. Klar ist die Idee, sich als die eigenen Zwillingsschwester auszugeben, nicht die beste, doch irgendwie kann man Fallon auch verstehen. Leider verpasst sie den Absprung und man ahnt, worauf es hinauslaufen wird. Das Ganze beschreibt Ally Crowe jedoch so gefühlvoll und auch witzig, dass man beim Lesen mitschmachtet und einfach nur hofft, dass der große Knall und die Verletzungen nicht zu groß sein werden. Tatsächlich hat mich die Autorin dann in ihrer Herangehensweise überrascht und ich fand das sehr erfrischend, wie sie mit dem Problemen in Job und Beziehung zwischen den beiden umgegangen ist. Nur an einer Stelle, war ich mit einer Reaktion der Protagonistin so gar nicht einverstanden, aber diese Einsicht hat sie dann selber auch. Das Ende war echt schön und man ist fast ein bisschen traurig, dass das Buch zuende ist. Für mich eine überraschend witzige, erfrischende RomCom. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Ganz ok für Erstleser*innen

Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Eine Prinzessin im Apfelbaum
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Mia beobachtet die Wolken. Plötzlich kommt Wind auf und sie sieht ein Schloss. Dann kracht auch schon etwas neben ihr in den Baum. Es ist Juno, eine echte Prinzessin. Mia nimmt sie mit nach Hause und die ...

Mia beobachtet die Wolken. Plötzlich kommt Wind auf und sie sieht ein Schloss. Dann kracht auch schon etwas neben ihr in den Baum. Es ist Juno, eine echte Prinzessin. Mia nimmt sie mit nach Hause und die beiden haben viel Spaß. Leider ist das Schloss vom Wind verweht worden und Juno hat die Flöte, die es ruft verloren. Wie kommt die Prinzessin jetzt nach Hause?

Das Titelbild hat uns gut gefallen: Eine selbstbewusste Prinzessin, die in einem Apfelbaum steht. Da haben wir angenommen es geht im Buch auch ein bisschen darum mit Klischees zu brechen. Von der Reihe Leserabe kurz + leicht haben wir schon anderer Bände gelesen und die waren trotz der Kürze des Textes recht gut und hatten etwas Tiefgang und mehr Unterhaltungswert. Beides hat uns bei dieser Geschichte etwas gefehlt. Zwar lernen Mia und Juno so ein bisschen die Gewohnheiten der jeweils anderen kennen, aber bleiben auch beide beim Gewohnten hängen. Neben den Mädchen gibt es noch ein niedliches Tierchen und ein verschwundenes Instrument, das alsbald gefunden wird. Das war es an Inhalt auch schon.

Etwas besser gefielen uns die vielfältigen Aufgaben für Leseanfängerinnen. Am Anfang gibt es zwei, die den Inhalt etwas vorentlasten. Es geht um die Hauptpersonen und um den Anlaut W. Nach jedem der vier Kapitel folgen wieder zwei Rätsel, die z.B. genaues Lesen, Wortabgrenzung, Wort-Bildzuordnungen, Silbenordnen und Ähnliches trainieren. Die Rätsel haben Spaß gemacht. Sehr schön sind auch die Illustrationen von Carola Sturm und die Aufteilung von kurzen Textabschnitten und Bildern, durch die auch schwächere Leserinnen motiviert werden. Wörtliche Rede steht in Sprechblasen, so dass ein bisschen Comicfeeling entsteht. Das reißt die etwas maue Geschichte wieder etwas heraus, so dass wir 3,5 Sterne vergeben.

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