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Veröffentlicht am 09.02.2020

Spannender Farbenzauber

Indigo und Violetta
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"Indigo und Violetta - Verflixter Farbenzauber" von Christine Schär, ist ein tolles Vorlesebuch mit für Kinder spannend und aufregenden Farbenzauberabenteuer.

Indigo stammt aus einer Zaubererfamilie, ...

"Indigo und Violetta - Verflixter Farbenzauber" von Christine Schär, ist ein tolles Vorlesebuch mit für Kinder spannend und aufregenden Farbenzauberabenteuer.

Indigo stammt aus einer Zaubererfamilie, der kurz davor steht seine Zaubererprüfung abzulegen. Doch mit dem Zaubern klappt es noch nicht so richtig, denn er muss erst einmal herausfinden, für welche Art von Magie er überhaupt fähig ist. Bei Oma Iris hat er zwar Ruhe vor seinen lauten Drillingsschwestern, doch grosse Arbeiterspinnen, eine Fleischfressende Pflanze und wütende Steingnome machen sein Leben auch nicht bunter sondern eher grau und farblos. Gemeinsam mit der neugierige Malerstochter Violetta wird des höchste Zeit für einen ersten Zauber.

Christine Schär entführt mit Indigo und Violetta in ein prächtiges Abenteuer, das gross und klein in seinen Bann zieht.
Von Anfang an fühlt man sich, als wäre man mitten im Geschehen, kann der humorvoll unterlegten Handlung gut folgen, die sich in altersgerechten Leseeinheiten und Kapiteln verständlich aufbaut. Auch der Handlungsverlauf ist lebhaft, mitreisend und total fantasievoll ausgearbeitet, der überwiegend lustig, spassig aber auch teils leicht gruselige Lesemomente mit sich bringt. Besonders Indigo und Violetta sind wahre Sympathieträger die schnell durch ihren Einfallsreichtum und sympathisch nette Art ans Herz wachsen. Es macht einfach ungemein spass den beiden bei ihren Abenteuern zu folgen die einige magische Momente erleben. Denn riesige Arbeiterspinnen, wütende Steingnome, eine fleischfressende Pflanze und viele weitere Fantasiefiguren beleben die Handlung, halten sie konstant spannend und sorgen für Abwechslung und beste Leseunterhaltung beim Vor und Selbslesen. Aber auch Freundschaft, Mut und Identitätsfindung sowie ein wahrer Kern werden hervorragend miteinander in Einklang gebracht.
Die Erzahlweise ist fesselnd, leicht verständlich und dem Leseniveau der Kinder angepasst.

Ein wundervoll fantasievoll und empfehlenswertes Farbenzauberabenteuer für junge Leser und Vor und Selbstlesen.

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Veröffentlicht am 06.02.2020

Atmosphärisch düster und spannend

Eiskalte Hölle
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"Eiskalte Hölle" von Ilaria Tuti, ist ein spannungsgeladener Thriller mit dunklen Geheimnissen, eiskalten Morden und Battaglia eine grandiose Ermittlerin.

Im Wald eins kleinen Bergdorfs Norditaliens, ...

"Eiskalte Hölle" von Ilaria Tuti, ist ein spannungsgeladener Thriller mit dunklen Geheimnissen, eiskalten Morden und Battaglia eine grandiose Ermittlerin.

Im Wald eins kleinen Bergdorfs Norditaliens, wird die Leiche eines grausam zugerichteten Mannes gefunden. Um ihn herum sind Tierfallen aufgestellt. Gemeinsam mit Ispettore Massimo Marini nimmt Profilerin Teresa Battaglia die Ermittlungen auf. Doch der Ort schein ein düsteres Geheimnis zu bergen, das die beiden tief in die Vergangenheit bis hin zu einem mysteriösen Waisenhaus führt. Während der Mörder schon sein nächstes Opfer ins Visier nimmt, wird der Fall für Battaglia immer mehr zum persönlichen Albtraum.

Ilaria Tuti entführt in einen sehr bildhaft ausgearbeiteten Thriller, der mich durch seine düstere und beklemmende Atmosphäre in seinen Bann ziehen konnte. Durchgehend fesselnd nimmt die Handlung ihren Lauf, mit kurzen Erzählsträngen in die Vergangenheit nimmt der Spannungsbogen konstant zu und bleibt bis zum grossen Showdown gespannt. Auch die Charaktere sind von ihren Persönlichkeiten grundverschieden und authentisch mit Ecken und Kanten ausgearbeitet. Besonders Teresa Battaglia die durch ihre sonderbare Art und Verhalten überall andockt, sorgt des öfteren für Situationskomik. Auch die Ungereimtheiten und kleinen Zankerreien des ungleichen Ermittlerduos lockern die Geschichte auf und sind Abwechslungsreich und unterhaltsam. Die eiskalten Morde hingegen sind nichts für schwache Nerven.

Der Schreibstil ist sehr lebhaft, locker und mitreisend der mich fliessend durch die teils kurz und knackigen Kapitel führen konnte.

Insgesamt ein sehr gelungenes Thrillerdebüt das spannend, düster und Atmosphärisch ausgearbeitet ist.

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Veröffentlicht am 06.02.2020

Tolles Tierwandlerabenteuer

Die Tierwandler 1: Unser Lehrer ist ein Elch
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"Die Tierwandler: Unser Lehrer ist ein Elch" von Martina Baumbach, ist Band 1 der fröhlich, lustig und spannenden Tierwandler-Reihe und handelt über Freundschaft, Veränderung und Zusammenhalt.

Nach einer ...

"Die Tierwandler: Unser Lehrer ist ein Elch" von Martina Baumbach, ist Band 1 der fröhlich, lustig und spannenden Tierwandler-Reihe und handelt über Freundschaft, Veränderung und Zusammenhalt.

Nach einer nächtlichen Begegnung mit einer sprechenden Eule ist Merle baff als sie vom Zwergschwein ihres neuen Lehrers Herr Olsson für die Sport-AG, für besondere Talente ausgewählt wird. Doch schon in der siebten Stunde erfahren sie das es sich um keine gewöhnliche AG handelt, sondern sie alle Tierwandler sind. Wie aufregend - Merle kann den Unterricht kaum erwarten und fragt sich welches Tier wohl in ihr steckt?

Martina Baumbach hat eine tolle Geschichte geschrieben die schnell in ein aufregend und tierisch spannendes Verwandlungsabenteuer entführt. Die Handlung baut sich für Kinder verständlich und richtig lebhaft auf und und gewinnt mit jeder Tierverwandlungen an Spannung. Besonders die Erlebnisse der Kinder in ihrer Tiergestalt haben für grossen Spass, Witz und Abenteuer beim lesen gesorgt. Wie im wahren Leben schweissen die Erlebnisse und Verwandlungen zusammen, in das auch Zusammenhalt und für einander einstehen gekonnt in die Geschichte mit fliessen.
Besonders hübsch sind auch die Illustrationen die sehr liebevoll und zahlreich den Text auflockern und das Abenteuer unterstreichen.

Der Schreibstil ist dem Lesealter angepasst, locker, leicht und fliessend zu lesen.

Ein wundervolles Tierwandler-Abenteuer für junge Leser zum Vor und Selbstlesen. Spannend, witzig, Abenteuerreich und absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 05.02.2020

Spannungsgeladener Erstband

Talisman und die blauen Rätsel
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"Talisman und die blauen Rätsel" von Miriam Rademacher ist der erste Band einer aufregen und spannenden Reihe.

Auf dem emsländischen Jansenhof bieten die Hofbesitzer Britta und Sören Mutmach-Ferien an. ...

"Talisman und die blauen Rätsel" von Miriam Rademacher ist der erste Band einer aufregen und spannenden Reihe.

Auf dem emsländischen Jansenhof bieten die Hofbesitzer Britta und Sören Mutmach-Ferien an. Hier können Kinder wie Cordula, Katla und Lars-Olaf mit der Hilfe von Talisman, einem feinfühlig und schlauen Islandpferd lernen, ihre Ängste zu besiegen. Doch schon bald geschehen rätselhafte Dinge auf dem Hof, bei dem sie ihren ganzen Mut zusammennehmen müssen um blauen Rätseln und den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

Miriam Rademacher hat mit Talisman einen tollen ersten Band geschrieben und entführt von Anfang an in ein aufregendes Abenteuer. Schnell fühlt man sich mitten im Geschehen, kann dem Handlungsverlauf gut folgen, der sich lebhaft, mitreisend und verständlich aufbaut. Gegen Mitte der Geschichte wird es dann richtig Spannungsgeladen, indem die Freunde sich kniffligen Rätsel stellen, sodass man zeitweise so fesselt, das man das Buch nicht mehr aus den Händen legen möchte.
Doch auch ernst zu nehmende Themen wie Angstzustände und Phobien fliessen gekonnt in die Geschichte mit ein, womit Miriam Rademacher eine wichtige Botschaft vermittelt und gleichzeitig auch Mut macht sich seinen Ängsten zu stellen. Am Ende werden zwar nicht alle blauen Rätsel gelöst, die jedoch total neugierig auf den Folgeband machen.

Die Charaktere bilden eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Persönlichkeiten die für Abwechslung, Spass und beste Unterhaltung sorgen. Besonders die Kapitel aus Talismans Sicht, sind toll dargestellt, die das eigensinnig, schlau aber auch überaus gutmütige Islandpferd dem Leser ein Stück weit näher bringen konnte.

Sehr angenehm, warmherzig und mitreisend ist auch der Schreibstil der fliessend durch die mit passenden Überschriften versehenen Kapitel führt.

Insgesamt ein gelungener erster Band, der ein spannend und aufregendes Abenteuer rund um Freundschaft, Angstbewältigung und kniffliger Rätsel beschreibt.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Zons - Teil drei

Kalter Zwilling
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"Kalter Zwilling" von Catherine Shepherd, gesprochen von Wolfgang Berger, ist Teil drei der Zons-Reihe und handelt von einem Zwillingsfluch zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Es ist das Jahr 1496 in ...

"Kalter Zwilling" von Catherine Shepherd, gesprochen von Wolfgang Berger, ist Teil drei der Zons-Reihe und handelt von einem Zwillingsfluch zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Es ist das Jahr 1496 in Zons, als ein schrecklicher Fluch das Leben der jungen Elisa noch bevor sie ihre neugeborenen Zwillinge in den Armen halten kann, beendet. Seitdem wachsen bei ihrer Tante auf und noch ahnt Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache nichts vom düsteren Familiengeheimnis das auf den Brüdern lastet. Doch als der Schwied zerstückelt und mit gefälschten Goldgulden vor der Stadtmauer gefunden wird, nimmt sich Bastian Mühlenberg die Ermittlungen auf und wird Stück für Stück in eine unheilvolle Verschwörung hineingezogen.

In der Gegenwart sorgt ein grausamer Mord an einer Prostituierten für Aufsehen und führt Kommissar Oliver Bergmann nach Zons. Doch als ein Universitätsprofessor aus Köln, keine dreißig Kilometer von Zons entfernt ebenfalls ermordet wird, erkennt Oliver Bergmann Züge eines in der Vergangenheit liegenden Falls. Ein kaltblütiger Psychopath, ein perverses Machtspiel und ein alter Fluch erwachen zu neuem leben.

Als grosser Fan von Catherine Shepherd, habe ich mich gleich zu Beginn von der Thematik und das Eintauchen in die Vergangenheit, gefesselt gefühlt. Auch die Handlung entwickelt sind zunehmend mitreisend, die wechselnden Stränge ins Mittelalter fand ich belebend und packend ausgeführt. Doch obwohl der Verlauf inhaltlich verständlich ist, die Charaktere insbesondere Oliver Bergmann total authentisch gut beschrieben werden, konnte mich die Geschichte auch vom immer wieder abflachenden Spannungsbogen, einfach nicht richtig überzeugen.
Wohingegen Wolfgang Berger meisterhaft die jeweiligen Situationen einfängt und den Charakteren mit seiner belebend, total angenehmen Erzählstimme, leben einhaucht.

Nicht der beste Teil der Reihe.

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