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Veröffentlicht am 07.11.2019

Viele Worte und Bilder um wenig Inhalt...

Die Kunst der guten Erinnerung
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„Wenn du die Wahl hast, was du tun willst, überleg dir, woran du dich wohl in zehn Jahren am ehesten erinnern würdest.“
Seite 154

Woran erinnern wir uns und warum? Was können wir tun, um glückliche Momente ...

„Wenn du die Wahl hast, was du tun willst, überleg dir, woran du dich wohl in zehn Jahren am ehesten erinnern würdest.“
Seite 154

Woran erinnern wir uns und warum? Was können wir tun, um glückliche Momente zu schaffen und möglichst lange in Erinnerung behalten?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Glücksforscher Meik Wiking und versucht, sie uns in dem Buch näher zu bringen.
Erwartet habe ich Ideen für einen besonders erinnerungswerten Moment, Impulse, die mich an schöne Erlebnisse zurückerinnern, Motivation, wieder mal einen special moment erleben zu wollen und erkennen zu können…
Was das Buch beinhaltet: Viele Studienergebnisse, die teils interessant, teils einfach zu lang waren. Meik Wiking startet sehr charmant mit einem Zitat eines der größten Philosophen des 20. Jahrhunderts, Winnie-the-Pooh – und hat damit eigentlich schon mein Herz im Sturm erobert. Immer wieder beschreibt er sehr ehrlich und offen seine eigenen Erinnerungen an seine Kindheit und besondere Momente. Und obwohl ich den Autor supersympathisch finde und ihm jeden seiner schönen Tage gönne, hat er mich damit einfach nicht fesseln können. Wir sind fast gleich alt aber so gänzlich anders aufgewachsen, dass mich seine Geschichten manchmal eher traurig gestimmt haben.
Auch geizt Mike Wiking nicht mir Statistiken, die zu bunt gestreut waren, um wirklich etwas aufzuzeigen und vielen, sehr vielen Fotos. Schön, ohne Zweifel, aber wenn ich schöne Bilder sehen will, hole ich mir einen Fotoband und keinen Ratgeber.
Beim Lesen wurde mir klar, dass ich wohl viel eher einen Abenteurer erwartet habe, der mir hilft, meine Schätze trotz verlorener Karte wieder zu finden, der mit mir auch die schönen Momente wieder hochholt.
Gegen Ende des Buches hat er dann doch den einen oder anderen Impuls aus mir herausgekitzelt und ich habe tatsächlich so eine Art „Fototagebuch“ begonnen, um die Happy moments zu konservieren. Der letzte Abschnitt beinhaltet eine Aufgabe für jeden Monat, wiederum sehr vage formuliert und für mich zu schwammig.
Fazit: Eine gut gemeinte Idee, mit zu viel von allem umgesetzt: Zu viel Text, zu viel Persönliches und zu viele Fotos. Die Botschaften, die für mich relevant sind, hätte man auch auf eine Postkarte drucken können.
Da ich nun aber endlich weiß, warum ich immer vergesse, was ich tun wollte, wenn ich durch eine Tür gegangen bin und es mich zu einem Glücksmomente-Tagebuch inspiriert hat, gibt es doch noch einen Stern mehr.



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Veröffentlicht am 18.10.2019

Eine Psychotherapie zum Mitlesen?! Ein interessantes Experiment, das durchaus ge

Ich habe einen Knall – Sie auch?
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Wenn jemand mit körperlichen Symptomen auf psychische Belastungen reagiert, werte ich das häufig als Chance. Viele Menschen haben ein Frühwarnsystem für psychischen Stress…
Seite 47

„Ich habe einen Knall!“ ...

Wenn jemand mit körperlichen Symptomen auf psychische Belastungen reagiert, werte ich das häufig als Chance. Viele Menschen haben ein Frühwarnsystem für psychischen Stress…
Seite 47

„Ich habe einen Knall!“ gibt die Autorin Mirjam Indermaur offen und ehrlich zu. Denn als ihr Mann schwer an Krebs erkrankte, war der Zeitpunkt gekommen, an dem auch sie Hilfe benötigte. Dabei traf sie auf die Psychologin Dr. Denise Hürlimann, mit der sie gemeinsam dieses Buch geschrieben hat.
Als Angehöriger einer kranken Person will man für diese möglichst viel tragen und ertragen – aber wie, ohne dabei seine eigenen Kräfte aufzubrauchen? Nicht nur in diesem Bereich kann eine erfahrene Psychologin weiterhelfen.
Dr. Hürlimanns Spezialgebiet ist die Psychoonkologie, begleitet also Krebskranke und deren
Angehörige – ein Fachbereich, von dem ich in diesem Buch zum ersten Mal gehört habe.
In abwechselnden Kapiteln erzählt Frau Indermaur, wie es ihr geht und mit welchen Herausforderungen sie kämpft und beleuchtet Frau Dr. Hürlimann die psychologischen Hintergründe.
Wie es mir dabei ging:
Das Buch trägt den Untertitel „Eine Psychotherapie zum Mitlesen“, was, wie ich finde, eine sehr treffende Beschreibung ist. Sehr persönlich und authentisch berichtet Frau Indermaur von ihren Problemen, ihren Erfolgen und ihren Rückschlägen. Dabei schienen mir manche Kapitel wie für mich ausgesucht, mit einigen wenigen konnte ich nicht so viel anfangen.
Etwas vermisst habe ich den humorvollen Unterton, den der Titel und auch der sehr entzückende Trailer suggerierte.
Frau Indermaur beschreibt ihr Seelenleben umfassend, lässt auch kritische Punkte in ihrer Vergangenheit nicht aus und so geht es nicht nur um die Erkrankung ihres Mannes. Auch Themen, die wohl vielen Menschen begegnen, werden angesprochen. Sei es das Loslassen, sich abgrenzen, wie man sich mit Sarkasmus selber einmauert – das im Wechsel mit Frau Dr. Hürlimanns Fachwissen und Erfahrungen geben diesem Buch etwas Besonderes!
Natürlich kann ein Buch keine eigene Therapie ersetzen, wenn man mit großen Schwierigkeiten konfrontiert ist. Sehr wohl aber kann es zum Denken anregen und vielleicht bei dem einen oder anderen einen Schubs geben, aus dem Schneckenhaus zu kriechen und sich gegebenfalls professionelle Hilfe zu holen.
Da sich das Buch ja an Menschen mit einem „Knall“ richtet, hätte ich mir ein persönliches Nachwort gewünscht, das Betroffene ermutigt, sich Hilfe zu suchen, sowie eine Liste der Sorgentelefone oder ein Link zu einem Psychologenverzeichnis im deutschsprachigen Raum.

Fazit: Eine Psychotherapie zum Mitlesen?! Ein interessantes Experiment, das durchaus gelungen ist!



Veröffentlicht am 10.10.2019

Ein mörderisches Klassentreffen...

Hüttenkatz
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Plötzlich war’s wieder vorbei mit Hannis Ruhe. (…) „Der Brandner Kaspar und der Tod“, flüsterte sie, verdrehte die Augen und sackte in seine Arme. (…)
In diese gespenstische Stille hinein meldete sich ...

Plötzlich war’s wieder vorbei mit Hannis Ruhe. (…) „Der Brandner Kaspar und der Tod“, flüsterte sie, verdrehte die Augen und sackte in seine Arme. (…)
In diese gespenstische Stille hinein meldete sich plötzlich Frau Merkel. >>Yeah, mein schwarzer Bruder ist gekommen, jetzt geht der Spaß erst richtig los.<<

Eigentlich fährt Steinböck nur zu einem gemütlichen Klassentreffen. Das einzig außergewöhnliche: Es findet auf einer einsamen Berghütte statt und niemand weiß genau, wer es organisiert hat. Ach ja, und die Katze Frau Merkel hat sich selber dazu eingeladen – aber das ist eigentlich schon wieder gewöhnlich.
Doch ehe sie es sich versehen, wird tief in der Vergangenheit gegraben, aktuelle Verfehlungen angeprangert – und die Anzahl der noch lebenden Klassenkameraden dezimiert sich schlagartig… Wie soll Steinböck diese Morde aufklären? Gut, dass er sein Team inklusive der etwas eigenwilligen Katze rund um sich hat!

Ich gestehe alles – ich bin Wiederholungstäterin! Wenn rund um Steinböck gemordet wird, bin ich in der ersten Reihe mit dabei!
Was diese Krimis so besonders macht? Da hätten wir einerseits ein absolut unschlagbares Ermittlerteam: Steinböck, dessen Vornamen nicht genannt werden darf, den absolut politisch korrekten Emil, ein stark pigmentierter Rollifahrer, seine Kollegin Ilona Hasleitner und die Katze Frau Merkel. Manche Menschen können quasi die Gedanken der Saukatz lesen – was sie gerne auch zu ihrer eigenen Belustigung ausnutzt und Steinböck den Ruf eines komischen Kauzes eingebracht hat. Manchmal hilft sie auch bei den Ermittlungen – aber wirklich nur, wenn es ihr grade gut in den Kram passt. Ansonsten ist sie auch gerne mal ungewöhnlich schweigsam, wenn sie wichtige Beobachtungen gemacht hat.
Auf der anderen Seite einen realistischer Mord mit glaubwürdigen Motiven, authentischen Ermittlungen in einem flüssig-unterhaltsamen Stil mit jeder Menge Humor erzählt.
Diesmal mischen auch noch sehr unterschiedliche und interessante Charaktere in Form von Steinböcks ehemaligen Klassenkameraden mit. Sei es der „doch nicht so Bio“-Bauer Waldmeister, die sehr Bio-Gras-rauchende Hanni oder der dubiose Halbkriminelle Obstler, den man schon aus den Vorbänden kennt. Das verspricht einen unterhaltsamen Krimiabend! Sehr lesenswert!


Veröffentlicht am 02.10.2019

All I want for Christmas, is ... dieses Buch!

Stille Nacht, flauschige Nacht
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„Ja, stimmt, ich habe kürzlich ein kleines Schwätzchen mit Petrus gehalten und ihn gebeten, ein bisschen am Wetter zu drehen. (…) Als Dankeschön kriegt er bis Weihnachten regelmäßig Kostproben von meinem ...

„Ja, stimmt, ich habe kürzlich ein kleines Schwätzchen mit Petrus gehalten und ihn gebeten, ein bisschen am Wetter zu drehen. (…) Als Dankeschön kriegt er bis Weihnachten regelmäßig Kostproben von meinem Gebäck.“
„Du hast Petrus bestochen?“ Santa Claus riss empört die Augen auf.
Seite 424

Joel schreibt einen Brief an den Weihnachtsmann: Er möchte einen Hund und… sein Papa Patrick Sternbach arbeitet zu viel und Joel hat Angst, dass er und seine Zwillingsschwester Jessica zurück zu den Großeltern und ins Internat müssen… Da wäre es doch toll, wenn sein Papa jemanden hätte, der ihn bei all dem unterstützt.
Es ist zwar erst Oktober, aber da muss Santa mit seiner Frau und den Elfen dringend eingreifen!
Gut, dass Patrick mittlerweile schon einen Hund aus dem Tierheim geholt hat, so ist ein Punkt erledigt und vielleicht kann Oskar die weihnachtliche Mission ja unterstützen?

Ok, eine vorweihnachtliche Liebesgeschichte, in der wir in kurzen Einschüben Santa und seine Elfen bei der Arbeit beobachten und ein Hund, dessen Gedanken wir in Auszügen lesen können?! Normalerweise würde ich sofort Kitschalarm ausrufen!
ABER… bei Petra Schier werden diese Elemente zu einem absoluten Winter-Wohnfühl-Roman, den ich in einem verschlungen habe! Ihre jährlich erscheinenden Weihnachtsbücher finden alle in derselben kleinen Stadt statt, sind nur lose miteinander verbunden und auch für Neueinsteiger gut geeignet. Aber als Wiederholungstäter freut es mich immer wieder, bekannte Namen zu lesen!
In diesem eigenständigen Roman treffen wir wieder auf die Großfamilie Sternbach, die wir schon vergangenes Jahr kennenlernen durften. Patrick steckt bis zum Hals in Arbeit und auch das von den Großeltern Meininger auf die Matte gerufene Jugendamt macht ihm das Leben schwer. Da trifft es sich gut, dass Lauras Freundin Angelique gerade eine Auszeit im Ort macht. Die als „Tausendprozentig“ bezeichnete könnte als Assistentin der Geschäftsleitung Ordnung in sein Chaos bringen. Wenn Patrick es zulässt und ein paar Zügel aus der Hand gibt… und wenn nicht jedes Mal die Emotionen hochkochen, wenn die zwei aufeinanderprallen.
Und Angelique ist schon eine Person für sich. Mit absolutem Selbstvertrauen und langjähriger Erfahrung dreht sie binnen kurzer Zeit Patricks Büro – und sein Gefühlsleben – auf links, verweist Lieferanten in ihre Schranken, legt sich mit Meiningers Anwalt an und gewinnt rasch das Vertrauen von Patricks Zwillingen. Hat man sich erst Mal an ihren Namen gewöhnt genießt man es, ihr dabei zuzusehen, wie sie durch das Geschehen wirbelt!
Natürlich kommt dabei auch die Vorweihnachtszeit nicht zu kurz. Wir dürfen gemeinsam Kekse backen, Schneeballschlachten austragen und das ein oder andere Weihnachtslied bekommt man beim Lesen auch in den Kopf gezaubert! Ob das wohl das Wirken von Santas Frau ist?

Ein Buch zum „In-Weihnachtsstimmung-Kommen“, sich verlieben und einfach nur winterlich wohlfühlen!



Veröffentlicht am 28.09.2019

Ausgsteckt is...

Herbstblüten und Traubenkuss
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„Wie soll er das ohne dich schaffen?“ Sie lächelte. „Er kann das.“ Es sind nur diese drei kurzen Wörter, doch sie sagt sie so überzeugt, dass ich ebenfalls daran glaube.
Seite 276

Nachdem Mona ihren ...

„Wie soll er das ohne dich schaffen?“ Sie lächelte. „Er kann das.“ Es sind nur diese drei kurzen Wörter, doch sie sagt sie so überzeugt, dass ich ebenfalls daran glaube.
Seite 276

Nachdem Mona ihren Job und ihre Wohnung verloren hat, schläft sie im Kinderbett ihrer Freundin. Höchste Zeit, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen! Kurzerhand bewirbt sie sich in einer Detektei.
Ihr Auftrag und gleichzeitig ihre Bewährungsprobe: Oliver Feeberger wieder zurück ins großelterliche Weingut zu bringen.
Tatsächlich findet sie ihn schon nach kurzer Zeit, doch er weigert sich, ohne sie dorthin zu gehen. Und so beginnt für das Stadtkind Mona ein 2monatiges Praktikum im Familienbetrieb der Feebergers…

Dieses Buch hat mich wohl genau zur richtigen Zeit erreicht… Denn noch während des Lesens hat es mich in eine Weinregion verschlagen, in der ich als Kind viel Zeit verbracht habe und auch bei der Lese helfen durfte. Aber auch ohne diese Spaziergänge im Weingarten katapultiert „Herbstblüten und Traubenkuss“ den Leser sofort ins herbstliche Wien und bringt einem den Zusammenhalt in einem Familienbetrieb näher. Auch lernen wir viel Wein und über die kulinarischen Genüsse in einem Buschenschank – durchzogen von authentischen Rezepten. Eine Besonderheit, die mir nicht neu ist, die ich aber immer wieder gerne in Büchern sehe.
Mona ist ein herzensguter Mensch, fast etwas zu herzensgut und so wirkt es manchmal, als wäre sie schwach und würde sich herumschubsen lassen. Ich selbst habe sie als starke Frau empfunden, die die Chance hat, in ein Leben fernab von dem, in das sie geboren wurde, kennenzulernen. Und diese Chance auch nutzt.
Sie ist in einem lieblosen Haushalt mit zwei Zahnärzten als Eltern aufgewachsen, deren einzige Erwartung an sie es ist, ihre Nachfolge anzutreten. Der einzige Wunsch, den sie ihnen nicht erfüllen will, denn ihre Welt sind die Zahlen.
Was für eine Ironie, dass ausgerechnet Mona nun Oliver überreden soll, das familiäre Weingut zu übernehmen. Denn nach einem schweren Schicksalsschlag vor fünf Jahren hat dieser die Familie überstürzt und ohne ein Wort verlassen. Dennoch wird er von den meisten herzlichen aufgenommen und fühlt sich sofort wieder in seinen Weinbergen zu Hause. Ein Gefühl, das ich nur zu gut verstehen kann.
Doch das Leben wäre nicht das Leben ohne Überraschungen. Und so hält auch diese Geschichte einige Herausforderungen für die Protagonisten bereit, sorgt für Missverständnisse und Beschuldigungen, die Mona meist stoisch über sich ergehen lässt. So herzlich sie vom Großteil der Familie aufgenommen wird, so hinterhältig versuchen andere, sie zu vertreiben.
Hätte ich mir hier mehr Ellbogeneinsatz von ihr gewünscht, wie manch anderer Leser?
Nein, denn Mona ist eine ruhige, gelassene Person, die weiß, wann stiller Protest wirkungsvoller ist als lautes Gebrüll.
So wunderbar die Beschreibungen der Gegend, des Essens, der Arbeit in sengender Sonne und klirrender Kälte waren, bei den Personen hat mir dieses runde Bild etwas gefehlt. Auch wenn ich Monas Art schätze, warum sie Hals über Kopf alles zusammenpackt um mit Oliver zu gehen, habe ich nicht ganz nachvollziehen können. Hier hätte mir ein etwas längerer Einstieg besser gefallen.
Die Liebesgeschichte selbst entwickelt sich langsam und somit glaubwürdig, und auch wenn ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte, war ich froh, dass Emilia Schilling uns nicht mit rosaroten Zuckerwolken verwöhnt sondern durchaus ein Maß an Realität zutraut.

Eine Liebesgeschichte, die uns in die Weingärten Wiens entführt und langsam wie die Trauben dort in der Sonne reift…