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Veröffentlicht am 24.02.2026

Ein weiterer Roman rund um den Buchladen "Unicorns, Starships & Bugs", leider kann er mit dem ersten Band nicht mithalten.

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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"Mitunter sind Pläne nicht mehr als Vorschläge ans Universum."
(Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe #5
Was habe ich mich auf das neue Buch von Kira Mohn gefreut! Ich habe "Note to myself" verschlungen ...

"Mitunter sind Pläne nicht mehr als Vorschläge ans Universum."
(Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe #5
Was habe ich mich auf das neue Buch von Kira Mohn gefreut! Ich habe "Note to myself" verschlungen und war ganz begeistert, dass wir hier wieder im Buchladen "Unicorns, Starships & Bugs" zu Besuch sind und dort auf alte Bekannte wie Tobey, Alice etc. treffen.
In diesem Band geht es um Rose. Sie hat ihrer Familie und ihrem Medizinstudium den Rücken gekehrt und schlägt sich in New York als Lektorin durchs Leben. Ihr Vater war von ihren Plänen gar nicht begeistert, denn für ihn war immer klar, dass sie in seine Fußstapfen tritt und Ärztin wird. Doch Rose wollte vor allem auch weg von ihrer Schwester Halley, mit ihrem Strahlen und ihrem Tinkerbell-Lachen. Denn kaum gab es einen Mann in Roses Leben, betrat Halley die Bühne und hat ihn ihr weggenommen. So war es auch bei Rose letztem Freund Jonathan - der jetzt Halleys Verlobter ist.
Um ihre Freundin Zara zu unterstützen und ihre Finanzen aufzubessern, hilft Rose nun im Buchladen aus. Und dort gibt es einen neuen Geschäftsnachbar, Zane. Nach der Eröffnung seines Tattoo-Studios nebenan sind zwei Dinge klar: Rose findet ihn unwiderstehlich - und im "Unicorns, Starships & Bugs" bleiben die Kunden aus! Denn die besorgten Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder auch nur im Vorbeigehen damit in Berührung kommen.
Genau hier begann meine Herausforderung als Leserin. Ich komme aus einem 5000-Einwohner-Städtchen auf dem Land, und nicht mal hier juckt es irgendjemanden, das wir 2 Tattoo-Studios beherbergen. Diesen Boykott des Buchladens, nur weil daneben ein Tätowierer einzieht, in einer Großstadt wie New York konnte ich schwer nachvollziehen. Aber kein Problem, ist dort halt so, dachte ich mir und habe mich auf die Geschichte eingelassen.
Um wieder Kunden anzulocken, werden sie auch von Zane unterstützt. Er achtet darauf, dass keine seiner Kunden vor seinem Geschäft stehen, die Türe zu ist, dekoriert sein Schaufenster um. Und lässt sich zu einem gemeinsamen Event überreden.
So, jetzt haben wir besorgte Eltern, die ihre Kinder von bösen, tätowierten Menschen fernhalten wollen, weil die ja alle kriminell und drogensüchtig sind. Und dann machen wir eine Veranstaltung, bei der Tattoo-Kekse ausgeteilt werden, die Kinder von Zane, dem Tätowierer, bunt bemalt werden, etc. Und hier endet mein Vorstellungsvermögen. Denn wenn ich solche Vorbehalte gegen ein bisschen Tinte in der Haut hätte, wäre das letzte, was ich will, dass mein Kind quasi "altersgerecht" an diese Kunst herangeführt wird.
Dann ist da Rose, die große Selbstwertprobleme hat, in der ständigen Furcht lebt, Zane könnte ihre Schwester sehen und sich Hals über Kopf in sie verlieben. Sie weiß nicht, was sie will, ob sie das Medizinstudium abgebrochen hat, weil es nicht ihr Traum ist oder nur, weil es auch der Traum ihres Vaters ist.
Zane ist ein total netter Kerl, doch irgendwie bleibt er das ganze Buch über farblos. Seine Aufgabe scheint es zu sein, Rose bei ihren Neurosen beizustehen und verständnisvoll die richtigen Worte zu finden, egal, was für einen Blödsinn sie macht. Auch als Rose und wir ihn nach Hause zu seinen Eltern begleiten dürfen, erfahren wir wenig über seine Beweggründe.
Halley ist der Typ hauptberuflich Tochter, und warum ihr Verlobter Jonathan Schwesterchen-wechsel-dich spielt, hat sich mir nicht erschlossen.
Die Liebesgeschichte zwischen Rose und Zane und die romantischen Szenen waren entzückend. Doch die Charaktere blieben für mich flach und die ganze Geschichte war etwas schwach.
Fazit:
Ein weiterer Roman rund um den Buchladen "Unicorns, Starships & Bugs", leider kann er mit dem ersten Band nicht mithalten.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Zwei Frauen in zwei Zeitebenen, unterschiedlich und doch verbunden.

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Kriegsende, Güstrow 1945. Die Russen vor den Toren der Stadt, versteckt sich die 14jährige Marlen in einem alten Forsthaus. Dort findet sie nicht nur ein kleines verstecktes Bild, sondern in ihrer Retterin ...

Kriegsende, Güstrow 1945. Die Russen vor den Toren der Stadt, versteckt sich die 14jährige Marlen in einem alten Forsthaus. Dort findet sie nicht nur ein kleines verstecktes Bild, sondern in ihrer Retterin Wilma eine Art Ersatzmutter. Wilma nimmt sie mit nach Hause, zieht sie auf wie ein eigenes Kind und lehrt sie, so zu malen wie sie selbst es kann.
In Berlin, 2023, bekommt Hannah einen Gruß, von Martin (Papa). Er hat sich nie um seine Tochter gekümmert, warum ist es ihm jetzt auf einmal wichtig? Irgendwie fühlt sie sich verpflichtet und besucht ihn und seine perfekte Frau Lulu, lernt ihre Geschwister kennen. Gleichzeitig zieht ihre beste Freundin Rubi aus. Rubi, die sie vor Jahren nach Güstrow begleitet hat, um ein altes Bild zu suchen, das Hannahs Großmutter gehört hat.
Alena Schröder erzählt gekonnt auf zwei Zeitebenen. Einerseits von der Nachkriegszeit, dem harten Leben, den Gefahren, den alten und neuen Ideologien. Und in der Jetzt-Zeit, von einer jungen Frau, die sich etwas verloren fühlt und ihre Wurzeln erkundet.
Während das titelgebende Bild für Marlen eine große Bedeutung entwickelt, hat es in Hannahs Geschichte eher eine Nebenrolle.
Ich habe mich in beiden Zeiten gut zurechtgefunden - wohlgefühlt wäre ein falsches Wort, angesichts der Erlebnisse der beiden Frauen. Hannah ist ebenso wie Marlen unter Frauen aufgewachsen, wurde von ihnen unterstützt und gefordert.
In Wilmas Haus erlebt Marlen eine eigenwillige Dynamik. Wilmas Mann ist im Krieg verschollen und weder sie noch ihre Haushälterin Burgel scheinen ihn zu vermissen. Nachdem Wilma für ihren Mann ihre Karriere als Malerin aufgegeben hat, kann sie sich nach seinem Verschwinden wieder ihren Bildern widmen und sie finden im neuen DDR-Regime großen Anklang. Marlen ist von Anfang an fasziniert, von den Farben, den Techniken. Sie erweist sich als gelehrige Schülerin. Doch ihr Herz schlägt vor allem für das kleine gefundene Bild, das sie immer wieder bemalt, Farbschichten abkratzt und neue aufträgt. Wut, Verzweiflung, Liebe, all das bringt sie auf die Leinwand. Marlens eigene Kunst ist ganz anders als die Wilmas, die die Zeit widerspiegelt.
Hannah dagegen treibt vor sich hin. Nach dem Auszug ihrer Freundin fühlt sie sich verloren, der wieder aufgetauchte Vater verwirrt sie. "Komm mal klar, Hannah", hört sie immer wieder die Stimme ihrer Freundin Ruby in ihrem Kopf. Doch das ist für sie nicht so leicht. Sie fragt sich, wo ihre Wurzeln liegen, wie schwer Verwandtschaft wiegt ...
Ich bin leider erst beim dritten Teil in diese Trilogie eingestiegen. Auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, von diesem oder jenem Part wüsste ich gerne mehr, konnte ich den Geschehnissen gut folgen.
Ich habe lange auf den Paukenschlag gewartet, der diese beiden Handlungsstränge zusammenführt. Tatsächlich war es ein kleiner, subtiler Gong - für Leser:innen der ersten beiden Bände war er sicher etwas lauter. Aber gerade das hat mir überraschend gut gefallen, auch wenn das Gefühl bleibt, das ein kleines Stückchen fehlt.
Fazit:
Zwei Frauen in zwei Zeitebenen, unterschiedlich und doch verbunden.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Die authentische Geschichte eines beeindruckenden Künstlers - nicht nur für Fans!

Before I met Supergirl
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"Damals wusste ich es nicht, aber heute ist mir klar, dass das alles dazugehört. Zweifel zu haben und sie zu überwinden, Misserfolge als Etappen auf dem Weg zum Erfolg zu sehen, an sich selbst zu glauben ...

"Damals wusste ich es nicht, aber heute ist mir klar, dass das alles dazugehört. Zweifel zu haben und sie zu überwinden, Misserfolge als Etappen auf dem Weg zum Erfolg zu sehen, an sich selbst zu glauben - auch wenn es kein anderer tut. All das sind Teile meiner Reise."
Epilog
Wer kennt ihn nicht - Rea Garvey, Juror, Coach, Frontmann der Band Reamonn, Solokünstler, Superstar. Doch wie hat seine Karriere begonnen? In diesem Buch erfahren wir die Anfänge, das Aufwachsen eines kleinen Jungen in Irland mit großen Träumen.
Ehrlich und detailreich erzählt Rea wie es war, Teil einer Großfamilie zu sein, einziger Junge, mit sieben Schwestern, Sohn eines Polizisten. Durch die Karriere seines Vaters zog die Familie einige Male um, und wir dürfen ihn auf dieser Reise begleiten.
Wie der Titel "Before I met Supergirl" schon verrät, wird hier der erste Teil einer langen Geschichte erzählt. Angefangen hat eigentlich alles mit einem Blinddarmdurchbruch und einem langen Krankenhausaufenthalt. Dort konnte er stundenlang MTV sehen - und ein Traum wurde geboren.
Doch sein Weg war steinig, mit vielen Umwegen, Hilfsjobs, einem schrottreifen Tourbus und wenig Geld - dafür umso mehr Bier.
Ich habe jede Minute des Hörbuchs genossen, vor allem die Einleitung und den Schluss, die von Rea Garvey selbst eingesprochen wurden.
Aber auch Simon Jäger hat als Sprecher ganze Arbeit geleistet!
Das katholische Irland, der Nordirland-Konflikt, das kleine, stolze Land haben Rea Garvey geprägt und er erzählt authentisch von seinen schweren Anfängen, seiner Zeit bei den Reckless Pedestrians bis zu seinem ersten großen Auftritt. Wie er an seinen Traum glaubte, ihn seine große Klappe in Schwierigkeiten brachte - aber auch wieder herausholte.
Die Geschichte endet vor seiner Zeit bei Reamonn und so hoffe ich, dass wir auch die Zeit von Supergirl und danach noch erfahren werden!
Ich bin kein Überfan, finde ihn als Juror sehr lustig und höre seine Lieder, wenn sie im Radio laufen. Dennoch hat mich seine Geschichte sehr interessiert und inspiriert.
In Zukunft werde ich Rea Garvey definitiv mit anderen Augen sehen.
Fazit:
Die authentische Geschichte eines beeindruckenden Künstlers - nicht nur für Fans!

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.

Das letzte Kind hat Fell
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"Noch ehe jemand widersprechen konnte, tauchte der Ober erneut auf und stellte Fellina unaufgefordert einen Napf mit Wasser vor die Schnauze. "Seht ihr? Der Hund kommt immer zuerst", kommentierte Angelika ...

"Noch ehe jemand widersprechen konnte, tauchte der Ober erneut auf und stellte Fellina unaufgefordert einen Napf mit Wasser vor die Schnauze. "Seht ihr? Der Hund kommt immer zuerst", kommentierte Angelika zufrieden."
Kapitel 6
So hat sich Angelika das nicht vorgestellt! Das Häuschen in Portugal, in dem sie mit Gatten Hans den Ruhestand verbringen will, ist fertig, die letzten Kisten noch nicht mal ausgepackt, da vergräbt Hans sich schon wieder in seinen Büchern und der Alltag schleicht sich ein. Dann auch noch Streit mit dem Nachbarn, dessen Katzen sich in Angelikas Beeten verewigen ...
Als Angelika Hans endlich zu einem Ausflug überredet hat, läuft ihnen prompt eine streunende Hündin über den Weg. Kurzerhand adoptiert Angelika sie und die Hündin vertreibt nicht nur Nachbars Katzen, sondern auch die Langeweile. Als dann Tochter Sandra und Enkel Finn anreisen, sind auch sie ganz begeistert von der Hündin Fellina.
Sandra arbeitet seit einer gescheiterten Ehe und finanziellen Pleite als LKW-Fahrerin. Sie hat alles getan, um Finn eine solide Grundlage zu schaffen. Doch der verbringt sein Leben lieber mit Partys, anstatt seinen Master zu machen. Doch in letzter Zeit wollen ihm das und seine kurzen Tinder-Begegnungen mit Männern auch kein Vergnügen mehr zu bringen.
Ich mag Tessa Hennigs Bücher und hier haben wir einige sehr schöne Elemente. Der Ruhestand in einem warmen Land, das Kümmern um einen herrenlosen Hund, etwas Selbstfindung bei Sandra und Finn.
Durch Fellina lernen sie Alexander kennen, der nach einem schweren Schicksalsschlag ein zurückgezogenes Leben mit seinen Fellnasen in der Hunde-Auffangstation führt. Doch Sandra lockt ihn aus seinem Schneckenhaus. Dass Fellina nicht nur ein Wirbelwind ist, sondern auch auf deutsche Kommandos hört und ein feines Näschen für verbotene Substanzen hat, sorgt für Kopfzerbrechen - und einige Schwierigkeiten. Denn das weiße Pulver, das sie aus einem Haus holt, beschert der Familie ungebetene Aufmerksamkeit ...
So sehr mit diese Elemente gefallen haben, manches war mir etwas zu flach. Finns Suchen nach Fun, wie er es nennt, seine kreisenden Gedanken darüber, dass er doch nicht für die Steuer arbeiten will, andererseits sein Neid auf erfolgreiche Studienkollegen. Dann Sandra, die den Männern gänzlich abgeschworen hat und unter ihnen auf ihrem Brummi ihre Frau steht.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, da passiert mir dann zu viel zu schnell. Finns Wandlung, der feindselige Nachbar, Alexander, die Aufregung um Fellina, das braucht für mich etwas mehr als eine Woche. Da hätte etwas weniger gereicht oder etwas mehr Zeit erfordert.
Dennoch ein unterhaltsamer, leichter Roman über ein neues Leben - für alle.
Fazit:
Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Cosy Crime in Italien - mit viel Spannung, Flair und Überraschungen.

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 8: Unheilige Geschäfte
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"Als Anna zu ihrem neuen Roller lief, begannen die Kirchenglocken zu läuten und riefen wie jeden Samstagabend die Gläubigen zum Gottesdienst. Annas Augen wurden feucht. Don Benedettis Totenglocken."

Kapitel ...

"Als Anna zu ihrem neuen Roller lief, begannen die Kirchenglocken zu läuten und riefen wie jeden Samstagabend die Gläubigen zum Gottesdienst. Annas Augen wurden feucht. Don Benedettis Totenglocken."

Kapitel 5

Was für eine Aufregung in Fontenaia! Hoher Besuch aus dem Vatikan ist angereist, doch dann kommt alles anders. Ein verletzter und ein toter Geistlicher, eine geheimnisvolle Novizin, die durch die Gassen streift ... und dann verschwindet auch noch ein wertvolles Kreuz!

Anna, die mittlerweile offiziell die polizia unterstützen darf, macht sich an die Ermittlungen. Und Commissario Vico Martinelli, einst ein Gegner ihrer Hilfe, weiß nun ihre gute Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis zu schätzen und ist froh, dass sie sein Team unterstützt. Weitere Hilfe gibt es wie gewohnt von Mini-Commissario Tameo und seinem treuen Ermittlerhund Peppo. Die beiden sind so liebenswürdig und unterhaltsam!

Aber auch privat tut sich einiges bei Protagonistin Anna. Es prickelt zwischen ihr und dem Handwerker Loris, der ihr hilft, das Haus ihrer Großmutter zu renovieren.

In der Kirche ist er gerade mit Restaurierungsarbeiten beschäftigt, und dass er Streit mit einem der Geistlichen hatte, macht ihn nun verdächtig ...

Annas Mutter Paola ist angereist, um ihrer Freundin Giovanna in deren Lokal zu helfen. Ein großer Schritt für Paola, denn lange hatte sie kaum mehr eine Verbindung zu ihrer italienischen Heimat.

"Unheilige Geschäfte" steht ganz im Zeichen der Versöhnung und neuer Chancen. Denn Paolas und Annas Verhältnis ist schwierig, ebenso hatten Giovanna und Paola lange keinen Kontakt.

Gerade die verständnisvollen Momente der Vergebung fand ich sehr berührend und haben für mich einen großen Teil des Charmes dieses Bandes ausgemacht.

Dass der Fall im Umfeld der Kirche spielt, mit Beichtgeheimnis etc. macht die Ermittlungen schwierig - aber umso spannender für die Leser. Das Autorenduo steht für durchdachte Protagonist:innen mit Ecken und Kanten. In dieser Reihe "würzen" sie immer wieder mal mit italienischen Ausrufen und Sätzen, was es umso authentischer macht.

Das Ende hielt dann noch einige glaubwürdige Überraschungen parat, perfetto!

Dies ist der achte Band der Reihe "Vino, Mord und Bella Italia". Er kann unabhängig von denn Vorgängerromanen gelesen werden. Für die Kenner dieser hält es aber einige Begegnungen mit alten Bekannten bereit. Ich habe mich in Fontanai wieder sehr wohl gefühlt und freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.

Fazit:

Cosy Crime in Italien - mit viel Spannung, Flair und Überraschungen.

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