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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2023

Super interessant

Jenseits der Magie
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Als Harry Potter-Fan erster Stunde musste ich natürlich auch die Biografie von Tom Felton lesen. Eigentlich ist er in den Büchern ja der Bösewicht, aber ich war als junges Mädchen ein bisschen in den Schauspieler ...

Als Harry Potter-Fan erster Stunde musste ich natürlich auch die Biografie von Tom Felton lesen. Eigentlich ist er in den Büchern ja der Bösewicht, aber ich war als junges Mädchen ein bisschen in den Schauspieler verliebt, deshalb hat mich dieses Buch umso mehr interessiert.

Ich fand es sehr spannend, darüber zu lesen, wie er überhaupt zur Schauspielerei und zu seiner Rolle gekommen ist.
Natürlich dreht sich viel um die Harry Potter-Verfilmungen, aber man erfährt darüber hinaus auch viel über sein Leben davor und danach.
Interessant war, dass man auch einige Details über die Dreharbeiten und die anderen Schauspieler erfahren hat, die ich so nicht kannte.

Er selbst ist mit sich sehr selbstkritisch, was mir sympathisch war. Von seinem Absturz habe ich gar nichts mitbekommen, aber die Begründung, dass er einfach nicht so sehr in der Öffentlichkeit gestanden hat wie seine Filmkollegen, ist durchaus nachvollziehbar.

Wer Harry Potter mag und an einigen "Insidern" interessiert ist, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.

Veröffentlicht am 17.07.2023

Toller Wohlfühl-Roman

Komme, was Wolle
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Ich habe mal wieder ein Buch fürs Herz gebraucht und dabei ist mir "Komme was Wolle" von Steffi Hochfellner in die Hände gefallen. Ich mag Romane, bei denen es um Handarbeiten geht und ein heimlicher Traum ...

Ich habe mal wieder ein Buch fürs Herz gebraucht und dabei ist mir "Komme was Wolle" von Steffi Hochfellner in die Hände gefallen. Ich mag Romane, bei denen es um Handarbeiten geht und ein heimlicher Traum ist es, ein solches Geschäft zu besitzen - wobei ich zugeben muss, dass ich gar nicht so viel Handarbeiten selber mache (außer ein bisschen stricken).
Ich fand die Protagonistin von der ersten Seite an sympathisch. Sie hat den Mut, ein neues Leben zu beginnen und bleibt dabei sehr realistisch. Außerdem hat sie das Herz am rechten Fleck und ist hilfsbereit, wenn jemand anderes schon aufgeben würde.
Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen. Denn jeder hat seine Eigenheiten, die zu der ein oder anderen witzigen Situation führen.
Es ist ein richtiger Wohlfühlroman, bei dem man das Ende auch schon etwas vorhersehen kann. Trotzdem weiß man nicht von Anfang an alles und es hat Spaß gemacht, die losen Enden und Hinweise zusammenzufügen.
Gut gefallen hat mir auch, dass es am Ende einen richtig großen Anhang mit Anleitungen gibt, um die im Buch erwähnten DIYs nachzumachen. Vor allem die Schaf-Buchstützen haben es mir angetan, aber leider habe ich nicht das benötigte Werkzeug und das Geschick, diese nachzubauen.
Insgesamt wurde ich gut unterhalten. Abzüge gibt es, weil der richtige Wow-Effekt ausgeblieben ist

Veröffentlicht am 24.05.2023

Mal ein anderes Escape Buch

Das Geheimnis des Duke
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Ich liebe Escape Rooms und auch die Escape Spiele. Meistens sind diese eher düster, deswegen fand ich es toll, dass es jetzt auch eins zum Thema Regency gibt. Ich bin ein großer Bridgerton-Fan :)

Der ...

Ich liebe Escape Rooms und auch die Escape Spiele. Meistens sind diese eher düster, deswegen fand ich es toll, dass es jetzt auch eins zum Thema Regency gibt. Ich bin ein großer Bridgerton-Fan :)

Der Aufbau des Buches ist super. Man muss immer ein Rätsel lösen und bekommt dann den Hinweis, auf welchen Seiten man weitermachen muss. Diese trennt man dann auf, sodass man auch erst erfährt, wie es weitergeht, wenn man das vorherige Rätsel richtig gelöst hat.
Falls man mal nicht weiterkommt, dann gibt es Hinweise.

Einige Rätsel waren super einfach, da bin ich sehr schnell drauf gekommen. Von den etwas kniffeligeren hätten es ein paar mehr sein dürfen.

Die Geschichte an sich ist ganz nett. Man bekommt schon eine Ahnung, wie sich alles entwickeln wird, aber das liegt einfach in der Natur der Sache. Unterhalten wurde ich auf jeden Fall gut.

Sehr gut gefallen habt mir die Gestaltung. Die Bilder und Zeichnungen sind wunderschön und es macht sich gut im Regal.

Der Nachteil - wie bei allen Escape Spielen bzw. Büchern, die ich bisher kenne - ist, dass man es kein zweites Mal spielen bzw. weitergeben kann. Das ist schade.

Ich habe alle Rätsel alleine gelöst. Man kann es auch im Team machen, aber das finde ich bei dem Buchformat eher unpraktisch, weil man die Hinweise nicht unter sich aufteilen kann.

Von mir gibt es deswegen 4 Sterne!

Veröffentlicht am 24.05.2023

Sehr interessant

Mutterhirn. Was mit uns passiert, wenn wir Eltern werden
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Ich lese zwar hauptsächlich Krimis, aber ab und zu muss es auch ein Sachbuch sein. Da ich selbst vor kurzem Mutter geworden bin, hat mich "Mutterhirn" von Chelsea Conaboy sehr interessiert.

Das Buch ist ...

Ich lese zwar hauptsächlich Krimis, aber ab und zu muss es auch ein Sachbuch sein. Da ich selbst vor kurzem Mutter geworden bin, hat mich "Mutterhirn" von Chelsea Conaboy sehr interessiert.

Das Buch ist nach dem Vorwort in unterschiedliche Kapitel zu verschiedenen Themen eingeteilt und im Fließtext geschrieben. Es empfiehlt sich, die Reihenfolge beim Lesen einzuhalten.

Die Autorin bezieht sich inhaltlich auf viele verschiedene Studien und Quellen, gemischt mit eigenen Erlebnissen. Diese lockern das Buch etwas auf, wobei natürlich die Sachkenntnisse im Vordergrund stehen. Der Inhalt ist wissenschaftlich fundiert und mit Quellen belegt, sodass man bei Bedarf noch weiterlesen kann.

Der Schreibstil ist natürlich sehr sachlich. Dadurch liest sich das Buch etwas schwerer als beispielsweise ein Roman. Man braucht etwas Ruhe und kann nicht einfach schnell weglesen, aber das hat mich nicht gestört.

Ich fand es super interessant, dass man einige Veränderungen, die in einem selbst vorgehen, wenn man ein Kind bekommt, aus neurowissenschaftlicher Sicht erklären kann. Die ein oder andere habe ich an mir selbst erkannt.

Ich empfehle das Buch allen Eltern, denn es ist super spannend und gar nicht trocken!

Veröffentlicht am 15.05.2023

Mal etwas anderes

Die Guten und die Toten
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Ich lese super gerne Thriller und da braucht es schon einiges, um mich zu überraschen. Hier habe ich schon bei der Leseprobe gemerkt, dass es etwas anders sein könnte und habe mich nicht getäuscht.

Als ...

Ich lese super gerne Thriller und da braucht es schon einiges, um mich zu überraschen. Hier habe ich schon bei der Leseprobe gemerkt, dass es etwas anders sein könnte und habe mich nicht getäuscht.

Als erstes ist der Schreibstil zu erwähnen. Er wirkt auf den ersten Blick etwas abgehackt, vor allem die Gestaltung der Dialoge. Aber das passt zum gesamten Buch und hat mich nicht gestört.

Der ganzen Story hängt etwas trauriges an, man hat das Gefühl, dass man sich wirklich in einem Unterschicht-Milieu bewegt - obwohl eine Polizistin eine der Hauptfiguren ist. Das fand ich sehr spannend, denn man findet es nicht oft als Hauptspielort".

Dazu passt auch die Sprache, die teilweise sehr vulgär ist. Das gefällt mir immer nicht so, musste hier aber aufgrund der Authentizität sein.

Es ist kein klassischer Thriller, es gibt nicht nur die Bösen und die Guten. Es hatte schon etwas von Comedy, welche Zufälle es gibt und welche Wendungen eintreten. Wenn es eine Verfilmung gibt, müsste man bestimmt an der ein oder anderen Stelle lachen. Das hatte ich so gar nicht erwartet, aber irgendwie hat es gut gepasst.

Die Story wird aus Sicht unterschiedlicher Personen erzählt. Diese abwechselnden Perspektiven fand ich sehr gut. Dadurch, dass die Kapitel immer mit dem Namen überschrieben waren, konnte man sie auch gut auseinander halten und kam nicht durcheinander.

Das Ende... ja, das Ende... überhaupt nicht so wie erwartet, aber passend zu der ganzen Story. Für meinen Geschmack etwas zu offen.

Wer einen klassischen Thriller sucht, der ist hier nicht richtig. Aber wer mal etwas anderes will, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!