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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2025

Verhängnisvolle Lügen!

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Der Thriller eine falsche Lüge von Sophie Stava war für mich eher ein Spannungsroman mit ein wenig Thrill. 
Jedoch hat mir das Buch trotzdem gut gefallen und hat Spaß gemacht zu lesen.

Es handelt von ...

Der Thriller eine falsche Lüge von Sophie Stava war für mich eher ein Spannungsroman mit ein wenig Thrill. 
Jedoch hat mir das Buch trotzdem gut gefallen und hat Spaß gemacht zu lesen.

Es handelt von Sloane, einer notorischen Lügnerin. Durch ihre Lügen erhalt sie eine Babysitterjob bei einer privilegierten Familie, welchen sie sich so sehr gewünscht hat. 
Sie nimmt für das alles immer weitere Lügen in Kauf. 
Doch wie weit kommt sie mit den Lügen? Lüge hier noch wer anderes? Wie wird es weiter gehen? 
 Das Cover und der Farbschnitt sind total auffällig und haben mit sehr gut gefallen.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gefesselt und war total leicht zu lesen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Das Buch war sehr einfach und detailliert geschrieben. 
Das Buch startet direkt ins Geschehen rein und wir lernen Sloane kennen. Und schon direkt am Anfang kommen ihr Lügen total leicht über die Lippen und sie zeigt kaum Reue und es fällt es ihr auch überhaupt nicht schwer zu lügen. Fast schon erschreckend. 
Sloane ist in meinen Augen ein sehr schwieriger Charakter. Dies ist jedoch einerseits ihrer Lügen geschuldet und hat sie relativ unsympathisch gemacht in meinen Augen. Sie handelt oft aus purem Egoismus. Sie hat im Verlaufe des Buches bei mir jedoch auch Mitleid ausgelöst aber ich finde all dies entschuldigt einige Lügen auf keinen Fall. 
Der Buch verläuft eher wie ein Spannungsroman und man erfährt immer mehr Details welche die Story vorrantreiben. Es liegt jedoch eine allgemeine Grundanspannung in der Luft und man erwartet nur, dass etwas passiert. 
Die Thriller Aspekte kommen erst gegen Ende hin dazu aber trotz allem es mir total Spaß gemacht zu lesen. 
Die Thematik hat mir persönlich sehr zugesagt und war mal etwas anderes, was ich bisher so noch nie gelesen hatte.  
Es gab auch einige Plot-Twists. Einige nicht ganz so überraschende aber auch einige echt Gute. 

Vor dem Ende dachte ich, ich wäre selber auf die Auflösung gekommen, wurde jedoch dann des Besseren belehrt und das Ende hatte ich so nicht vorausgesehenen. Ein paar unrealistische Aspekte gab es bei der Auslösung am Ende jedoch schon, welche mir nicht unbedingt so zugesagt haben. 
Zusammenfassend hat mir das Buch doch relativ gut gefallen und es hat vor allem sehr viel Spaß gemacht zu lesen, auch wenn es nicht unbedingt ein typischer Thriller war! 

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Im Nebel der Erinnerungen!

Himmelerdenblau
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Der Thriller „Himmelerdenblau“ von Romy Hausmann hat mir unglaublich gut gefallen und ist in meinen Augen ein gelungenes Buch!

Es handelt von Theo, einem an Demenz erkrankten Mann welcher mit Hilfe der ...

Der Thriller „Himmelerdenblau“ von Romy Hausmann hat mir unglaublich gut gefallen und ist in meinen Augen ein gelungenes Buch!

Es handelt von Theo, einem an Demenz erkrankten Mann welcher mit Hilfe der Podcasterin Liv Keller das Verschwinden seiner Tochter Julie aufklären möchte, welches sich dieses Jahr zum 20. mal jährt.
Er möchte vor seinem kompletten Gedächtnisverlust und Tod erfahren was mit ihr geschah.
Doch gelingt es Liv und ihm? Wird seine Demenz ihn noch vor Herausforderungen stellen?

Das Cover finde ich sehr schlicht gehalten aber trotzdem sehr passend.
Auch der Titel wird im Verlauf des Buches noch am Bedeutung gewinnen und dort erklärt.

Der flüssige, präzise und moderne Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr detailliert. Auch war auf jeden Fall eine Portion Humor vorhanden.
Es wird abwechselnd aus den verschiedenen Sichten der Protagonisten erzählt, was einen guten Einblick gewährt. Auch werden ein paar Kapitel als Ausschnitte von Podcast-Folgen dargestellt.
Ich fand das Erzähltempo total angemessen und es hat sich für mich an keiner Stelle in die Länge gezogen angefühlt.

Das Buch enthält einige beabsichtigte Fehler, verursacht durch Theos Demenz.
So wird z.B. aus „Kittel“ ein „Krittel“ oder auch vergisst Theo Name oder spricht diese falsch aus bzw. ändert sie ab.
Zuerst dachte ich an einen Schreibfehler jedoch tauchten im Verlauf des Öfteren Fehler auf, die durch seine Demenz verursacht wurden.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich habe Theo trotz seiner Art und Anfällen sehr ins Herz geschlossen. Auch Liv war ein total warmherziger und sympathischer Charakter.

Die Grundhandlung hat mir unglaublich gut gefallen und der Spannungsbogen war durchgehend hochgehalten. Es passierten immer wieder unvorhersehbare Dinge und das Buch war voller Plot-Twists.
Das Ende hat mich nochmals fassungslos gemacht und hätte ich auf keinen Fall erwartet. Es war auf jeden Fall stimmig und hat ein rundes Bild ergeben.

Ich finde es toll, dass die Autorin in dem Buch das Thema und die Erkrankung Demenz anspricht. Es leiden sehr viele Menschen weltweit an dieser Erkrankung und werden oftmals abgestempelt und nicht ernst genommen.
Sie gibt Theo durch das Buch eine Stimme und ich finde das total gut umgesetzt.
Das Buch behandelt zudem die Themen: Verlust, Erinnerung und zwischenmenschliche Beziehungen.
Das Buch hat auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt.

In der Danksagung erfährt man auch, dass das Buch teils an wahren Begebenheiten angelehnt bzw. inspiriert ist und auch einige erwähnte Punkte wahre Kriminalfälle sind.

Das Buch hat mir zusammenfassend total gut gefallen und ich kann den Thriller auf jeden Fall weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Leider nicht so überzeugend!

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Das Cover, der Titel sowie der Klappentext haben total mein Interesse geweckt. Es hat sich alles sehr spannend und vielversprechend angehört.

Es handelt von einer jungen Frau Lucy, die das Verschwinden ...

Das Cover, der Titel sowie der Klappentext haben total mein Interesse geweckt. Es hat sich alles sehr spannend und vielversprechend angehört.

Es handelt von einer jungen Frau Lucy, die das Verschwinden ihrer Schwester Nicki aufklären will. Sie möchte das Monster finden, zu welchem ihre Schwester ins Auto gestiegen ist und sie entführt hat. Doch geling ihr das?

Der Schreibstil ist allgemein sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Die Kapitel sind ein wenig länger was mich ein bisschen gestört hat, da ich kürzere Kapitel bevorzuge. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Lucy, dem Täter und der Polizei beschrieben. Man erhält so einen guten Einblick.

Die Charaktere waren gut gestaltet aber ich konnte keine richtige Nähe zu ihnen aufbauen, da mir allgemein alles sehr distanziert vorkam.

Bei mir kam leider zu Beginn kaum Spannung auf und es hat sich schon etwas in die Länge gezogen angefühlt.
Gegen Mitte und auch gegen Ende hin gab es 2-3 spannende Szenen, die mich in den Bann gezogen haben und ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Das Ende war nochmal ein guter Plot-Twist der mit allgemein gut gefallen hat. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden.

Für mich war das Buch nur leider eher ein Krimi als ein Thriller.
Ich glaube aus dem Grund hat mir das Buch leider nicht so gut gefallen, da ich etwas anderes erwartet habe. Aber komplett schlecht was das Buch natürlich nicht und die Handlungsidee und auch die Umsetzung der spannenden Szenen finde ich sehr gelungen.

Wenn man aber gerne etwas mehr in die Richtung Krimis liest und gerne Ermittlungsarbeit dabei hat könnte das Buch das richtige sein.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Verloren im Meer der Gefühle!

Fighting Through Deep Waters
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Fighting Through Deep Waters ist der erste Band der „Deep-Waters-Reihe“.
Die Teile können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne gefühlsvolle Bücher ...

Fighting Through Deep Waters ist der erste Band der „Deep-Waters-Reihe“.
Die Teile können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne gefühlsvolle Bücher liest die einen auch zum Nachdenken anregen können.

Das Buch handelt von der Meeresbiologiestudentin Henriette, welche einen begehrten Platz auf der Segeljacht Sapient Sailor für ein Auslandssemester ergattert.
Sie hofft dort aus dem Schatten ihrer Schwester zu treten.
Sie ist voller Vorfreude trifft jedoch auf der Jacht ihren damaligen besten Freund aus Kindertagen Lukas wieder.
Sie müssen zusammen an einem Projekt arbeiten und verbringen immer mehr Zeit zusammen.
Sie waren sich nach dem Kontaktabbruch eigentlich total fremd bis ein Kuss alles verändert. Dann bring ein Sturm die Jacht auch noch in Gefahr…

Schon das Cover und der tolle Farbschnitt stechen ins Auge und machen total Lust auf das Buch.

Auch das wunderschöne sommerliche Setting im Pazifik ist total gut gelungen und verbindet die Meeresbiologie mit Romantik.
Man lernt total viel über das Meer und dessen Gefahren.


Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Henriette und Lukas erzählt, was einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden zulässt.

Ich mochte die beiden Hauptprotagonisten Henrietten und Lukas sehr gerne. Sie haben beide mit ihren eigenen Lastern zu kämpfen aber waren beide unglaublich sympathisch.
Henriette ist anfangs noch total schüchtern und versucht aus dem Schatten ihrer Schwester zu treten.
Auch die Nebencharaktere waren passend gestaltet und haben ein rundes Bild ergeben.

Ich mochte die Story dahinter sehr gerne und es hat total Spaß gemacht die Entwicklung der beiden auf der Jacht mitzuverfolgen.
Es gab viele lustige, traurige aber auch unglaublich romantische Szenen.

Es wurden überwiegend die Themen Freundschaft, Liebe und Vergangenheit thematisiert. Deshalb wäre es wichtig vielleicht vorab die Triggerwarnungen zu lesen.

Gegen Ende hin wurde es nochmal sehr brenzlig und spannend und das Buch endete mit einem unglaublich spannenden Cliffhanger der nun mein volles Interesse auf Band 2 gelenkt hat.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und es hat sehr viel Spaß gemacht in die Geschichte von Henriette und Lukas einzutauchen.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Kein Entkommen!

Die Festung
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Der Thriller “Die Festung” von L.D. Smithson war ein spannender, nervenaufreibender Thriller mit vielen psychologischen Aspekten.

Der Thriller handelt von Bonnie, die an einer Reality-TV-Show auf einer ...

Der Thriller “Die Festung” von L.D. Smithson war ein spannender, nervenaufreibender Thriller mit vielen psychologischen Aspekten.

Der Thriller handelt von Bonnie, die an einer Reality-TV-Show auf einer verlassenen Festung auf einer Insel teilnehmen möchte und dort mit 7 anderen fremden Teilnehmern eine Reihe von Rätseln lösen muss.
Die Stimmung wird immer angespannter und dann wird auch noch ein Teilnehmer tot aufgefunden. Wie es scheint schleicht sich wohl ein Mörder herum und Bonnie muss entkommen um zu überleben.

Schon das düstere Cover hat mich direkt angezogen und für mich klang der Klappentext sehr vielversprechend und so war das Buch im Gesamten auch für mich.

Der flüssige Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und auch die kürzeren Kapitel haben zu einem leichten Lesefluss beigetragen.
Es spielt in drei verschriebenen Zeitebenen.
Zudem gab es in dem Buch einige Kapitel/Ausschnitte die über einen Podcast gingen oder auch Kapitel über diverse Twitter-Artikel. Es war somit eine gute Abwechslung vorhanden.

Die Handlung war durchgehend spannend gestaltet und hat sich für mich an keinem Punkt in die Länge gezogen angefühlt.
Schon das erste Kapitel bzw. der Prolog hat total spannend gestartet und es wurde durchgehend eine düstere Atmosphäre erzeugt.
Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung in welche Richtung das Ganze gehen könnte geschweige denn wie die Auflösung und das Ende sind wird.
Es gab gegen Ende hin einige Plot-Twists mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Ich habe immer ein wenig selber mit überlegt aber hatte fast nichts von dem was am Ende geschah Idee im Kopf gehabt. Es war also auf jeden Fall kein vorhersehbarer Thriller.

Die Charaktere fand ich gut gestaltet. Die taffe Bonnie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich mochte sie als Charakter sehr.
Jedoch waren es mir ein wenig zu viele Charaktere und ich habe ein wenig gebraucht um reinzukommen und diese auseinander zu halten.

Das Ende und die Auflösung war für mich sehr nachvollziehbar und hat zum Nachdenken angeregt.

Im Gesamten hat mir das Buch unglaublich gut gefallen und ich wollte es keine Sekunde aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht.

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