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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2020

WOW, Highlight!

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal
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Die Eliteschulen Chesterfield und St. Burrington kennt die 17-jährige Alice eigentlich nur aus der Ferne. Nun muss sie ihre Ferien dort verbringen, um ihre Noten zu verbessern. Dabei erfährt sie, dass ...

Die Eliteschulen Chesterfield und St. Burrington kennt die 17-jährige Alice eigentlich nur aus der Ferne. Nun muss sie ihre Ferien dort verbringen, um ihre Noten zu verbessern. Dabei erfährt sie, dass auf den Schülern ein Fluch lastet, der auch sie selbst betrifft. Und plötzlich steckt Alice mitten in einem Spiel um Leben und Tod…

Die Geschichte konnte mich von Beginn an packen. Schon auf den ersten Seiten passieren Alice ungewöhnliche Dinge, die die ersten Fragen aufwerfen. Immer wieder glaubt sie, Ding zu sehen, die aber sonst niemand wahrnimmt. Alice beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln.

Die Story, die sich dann entwickelt, habe ich absolut nicht erwartet. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd. Je mehr Alice erfährt, desto mehr Fragen kommen auf. Mysteriöse Träume bringen dabei auch nur bedingt Licht ins Dunkel. Da Alice sich plötzlich in einem Spiel um Leben und Tod befindet, ist die Anspannung durchweg greifbar.

Wenn jeder eine Spielfigur ist, jede Handlung ein durchdachter Spielzug, was ist dann echt? Wem kann Alice glauben? Wer spielt nur mit ihr? Alice ist diese Welt völlig fremd, sie versteht vieles nicht und weiß auch die Personen um sich herum nicht einzuschätzen. Sie ist gezwungen, sich auf ihr Gefühl zu verlassen. Aber was, wenn sie dieses betrügt?
Ein klein wenig gehadert habe ich mit Alice, die insgesamt als toughe, schlagfertige Protagonistin auftritt, da sie für mein Verständnis zu wenig Antworten einfordert. So gibt es eine Figur, die immer wieder andeutet, mehr zu wissen, aber Alice lässt die Augenblicke, in denen sie nachharken könnte, mehrfach ungenutzt verstreichen.

Kleckerweise gibt es dann ein paar Antworten und damit auch immer neue Überraschungen. Manches deutet sich zwar an, doch nicht immer sieht Alice die Probleme auch kommen, sodass ich die Geschichte durchweg spannend fand. Es wird emotional, aber auch brutal und grausam. Zudem habe ich mich über die trockenen Kommentare einer Figur immer wieder köstlich amüsiert.

Dabei fand ich nicht nur Alice’ Entwicklung interessant, sondern auch die Gedanken und Handlungsabsichten der anderen Charaktere – sofern diese die Ich-Erzählerin Alice daran teilhaben lassen.

Der Cliffhanger ist eine Folter nach der rasanten, spannenden Geschichte. Denn bis Band 2 wird es nun lange Monate dauern. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Fazit

Mysteriöse Begebenheiten, unerwartete Entwicklungen, undurchsichtige Figuren und eine Protagonistin, die plötzlich um ihr Leben bangen muss. Obwohl einige Begebenheiten vorhersehbar sind oder sogar angedeutet werden, sich dabei aber der Aufmerksamkeit der Protagonistin entziehen, konnte mich die Geschichte durchweg fesseln und auch immer wieder überraschen. Es wird emotional und brutal. Schon jetzt (sehr wahrscheinlich) mein Februar-Highlight!

Veröffentlicht am 16.03.2020

spannende Idee mit Schwächen in der Umsetzung

Falling Skye (Bd. 1)
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Skye lebt in den Gläsernen Nationen (ehemals USA). Hier ist die Gesellschaft unterteilt in Senso und Ratio – durch einen Test wird bestimmt, ob die Menschen eher emotional oder rational handeln. Ihr Ergebnis ...

Skye lebt in den Gläsernen Nationen (ehemals USA). Hier ist die Gesellschaft unterteilt in Senso und Ratio – durch einen Test wird bestimmt, ob die Menschen eher emotional oder rational handeln. Ihr Ergebnis bestimmt ihr Leben, denn nicht jedem stehen hinterher alle Bildungs- und Berufsmöglichkeiten offen.
Nun steht auch die Testung der 16-jährigen Skye bevor. Sie ist sich sicher, wie ihr Ergebnis ausfallen wird und hat klare Ziele für die Zukunft. Doch dann erfährt sie im Testzentrum Dinge, die sie alles, an was sie bisher geglaubt hat, infrage stellen lässt…

Nach dem Lesen bin ich hin- und hergerissen. Vieles in dem Buch fand ich wirklich toll, andererseits gab es aber auch etliche Stellen, an denen die Handlung für mich einfach nicht ganz logisch war. Beispiel: Die Testung läuft eigentlich super modern ab. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen einzelne Figuren die Ergebnisse oder Technik manipulieren. Und niemandem fällt es auf… so wie es der Handlungsverlauf halt gerade braucht. Glück und Zufall spielen eine immense Rolle, viel Zeit zum Planen ihrer Aktionen haben die Figuren ohnehin nicht.
Das ist total schade, weil mich die Handlung an sich eigentlich durchaus fesseln konnte.

Das ganze Gesellschaftssystem ist sehr befremdlich (umso mehr, wenn man in der Danksagung liest, welche realen Missstände die Autorin als Grundlage für ihr System im Sinn hatte). Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Menschen werden strickt nach rational oder emotional eingeordnet. Eine Zwischenstufe gibt es nicht. Die Einstufung in diese zwei sogenannten Traits entscheidet über die späteren Jobmöglichkeiten. Als emotionaler Mensch in einen verantwortungsvollen Beruf? Unmöglich. Schließlich könnte eine impulsive Gefühlsentscheidung verheerende Folgen haben…
Die Ursprung der Gläsernen Nationen ist erschreckend, gleichzeitig hatte ich aber den Eindruck, dass die Entwicklung der USA hin zu ebendiesen noch ein paar mehr Erklärungen gebraucht hätte.

Die Tests, die zur Bestimmung der Traits herangezogen werden, sind grausam und bringen die Teenager immer wieder an ihre Grenzen, wodurch es zu spannenden und auch dramatischen Momenten kommt.
Skye ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und lässt die Leser/innen an ihren Gedanken und ihren hochkochenden Gefühlen während der aufregenden Testtage teilhaben. Dabei fiel es mir schwer, eine Haltung zu Skye aufzubauen. Eigentlich ist sie ein liebenswertes, freundliches Mädchen. Doch ihre Einstellung zum Gesellschaftssystem und ihr Wunsch für die eigene Einstufung haben es mir manchmal schwer gemacht, mich in sie hineinzuversetzen. Nicht zuletzt, weil ihr Handeln und Denken nicht unbedingt immer übereinstimmen. Sie ist ziemlich verblendet von dem, was ihr über die Traits eingetrichtert wurde. Einerseits betont sie die Wichtigkeit beider Gruppen, aber andererseits stimmt sie der klaren Trennung und der damit einhergehenden Diskriminierung durchweg zu…
Erst im Verlauf beginnt sie, das zu hinterfragen, was die Regierung den Menschen eintrichtert. Je mehr sie erfährt, desto mehr Zweifel befallen sie und sie trifft menschlichere Entscheidungen, die sie mir sympathischer gemacht haben.

Zusätzlich zu Skyes Sichtweise gibt es immer wieder kurze Passagen aus der Ich-Perspektive eines Testleiters, der sich mit Skye zusammen in dem Zentrum aufhält.
Dieser sorgt von Beginn an für eine spannende Note. Wer ist er, was will er, wie hängt alles zusammen? Ich war neugierig, wie sich die Geschichte entwickelt und welche Rolle er einnimmt. Zudem werden immer wieder Andeutungen auf Ereignisse in der Vergangenheit gemacht, die sich erst spät aufklären und mich durchaus überraschen konnten.

Und auch sonst nimmt die Handlung einige unerwartete Wendungen. Als dann auch noch die Spannung und Dramatik zunehmen, konnte mich die Handlung mehr und mehr fesseln. Wenn es halt nur nicht diese unlogischen Momente innerhalb der Geschichte gegeben hätten, in denen jeder trotz eigentlich lückenloser Datenüberwachung tun und lassen kann, was er gerade möchte, damit die Handlung dank daraus resultierender neuer Aufdeckungen oder Verstrickungen voranschreiten kann.

Am Ende bleiben noch viele Fragen offen und auch hier gibt es kleine Unstimmigkeiten bezüglich des Handelns der Figuren. Dennoch bin ich durchaus neugierig, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

Fazit

So zügig sich die Geschichte dank des anschaulichen, flüssigen Schreibstils auch lesen lässt, die Bewertung fällt mir wirklich schwer. Ich mochte das dargestellte Szenario. Die grausamen Tests konnten mich ebenso fesseln wie die vielen offenen Fragen, was genau in der Vergangenheit vorgefallen ist, welche Rolle der mysteriöse Testleiter einnimmt und welchen Weg Skye wählen wird. Dennoch habe ich mehrfach mit dem Handlungsverlauf gehadert, wenn immer wieder einzelne Charaktere die ach so moderne Dauerüberwachung überlisten oder einfach nur zufällig umgehen, um wieder irgendwas Verrücktes zu tun…

Veröffentlicht am 16.03.2020

400 Seiten Langeweile :-/

Sweet Sorrow
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Der Klappentext klang super, weckt in meinen Augen allerdings völlig falsche Vorstellungen von der Geschichte. Denn das erwähnte Wiedersehen, welches große, verwirrte Emotionen hätte mit sich bringen können, ...

Der Klappentext klang super, weckt in meinen Augen allerdings völlig falsche Vorstellungen von der Geschichte. Denn das erwähnte Wiedersehen, welches große, verwirrte Emotionen hätte mit sich bringen können, spielt eine sehr untergeordnete Rolle.

Ich habe nicht wirklich gut ins Buch hineingefunden. Es gibt zahlreiche Zeitsprünge innerhalb der Handlung. Charlie blickt auf seine Jugend zurück, erzählt dabei allerdings nicht chronologisch, sondern springt in einem Zeitraum weniger Jahre (Monate?) immer mal wieder hin und her, ohne dass die zeitlichen Zusammenhänge dabei so richtig deutlich werden.
Ganz selten gibt es auch einen Blick in das Leben des 20 Jahre älteren Charlie, der offensichtlich der Ich-Erzähler ist und auf seine erste Verliebtheit zurückblickt.

Die Handlung konnte mich einfach nicht packen. Charlie erlebt eine schwierige Jugend, muss viel Mist innerhalb von Familie und Freundeskreis durchstehen. Doch die zufällige Begegnung mit Fran, die ihn direkt fasziniert, gibt ihm ein Ziel und Hoffnung. Die Liebesgeschichte ist ganz niedlich, aber bis es dahin kommt, gibt es so unglaublich viele langwierige Passagen, in denen gefühlt nichts passiert. Dabei ist Charlies Leben, das ganze Familiendrama, die Suche nach sich selbst und die Hoffnung, Fran für sich zu gewinnen, nicht grundsätzlich uninteressant. Aber der Schreibstil ist sehr detailliert, für mein Empfinden viel zu ausschweifend, sodass ich mich seitenlang schlichtweg gelangweilt habe. Erst auf den letzten 100 Seiten konnte mich die Handlung ein wenig packen, da etwas Schwung in die Handlung kommt. Allerdings war zu dem Zeitpunkt nur noch so wenig Buch übrig, dass mir bereits klar war, die Erwartungen, die der Klappentext bezüglich des Wiedersehens geweckt hatte, werden wohl nicht mehr erfüllt. Dementsprechend war das Ende auch eher ernüchternd, auch wenn ein paar schöne Gedanken in den Schlussszenen steckten.

Fazit

Zäh, langwierig, zu ausschweifend. Mit jeder Menge Familiendrama, Konflikten unter Freunden, der ersten Liebe und dem ganze normalen Wahnsinn des Erwachsenwerdens stecken viele Themen in dem Buch, die Potential für große Emotionen gegeben hätten. Mich konnte das Buch aber leider gar nicht berühren oder fesseln. Das Geschehen plätschert stetig vor sich hin, erst kurz vor Schluss kommt etwas Schwung in die Handlung. Hinzu kommt, dass der Klappentext völlig falsche Erwartungen geweckt hatte, die leider nicht erfüllt werden.

Veröffentlicht am 04.03.2020

eigener Kräutergarten notwendig

WW - Genial saisonal!
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Der Aspekt der saisonalen Küche sprach mich an, sodass ich mir dieses Kochbuch angeschaut habe. Einen Bezug zu WW habe ich nicht, sodass ich mit dem Punktesystem auch nicht vertraut bin und dahingehend ...

Der Aspekt der saisonalen Küche sprach mich an, sodass ich mir dieses Kochbuch angeschaut habe. Einen Bezug zu WW habe ich nicht, sodass ich mit dem Punktesystem auch nicht vertraut bin und dahingehend keinerlei Wertung vornehme.

Das Buch hat A4 Format. Mit gut 150 Seiten beinhaltet es eine Menge Rezepte, die nach Jahreszeiten gegliedert sind (die Zuordnung erschloss sich mit allerdings nicht immer).
Auf jeder Doppelseite befindet sich – nach ein paar kurzen Einführungsseiten und jeweils einer kleinen Einführung in jede Jahreszeit beispielsweise mit einer Kräuterkunde oder Winterwurzelübersicht – ein Rezept plus ein ganzseitige Foto. Die Bilder sind ansprechend und die Rezepte verständlich beschrieben und gegliedert.

Die Rezepte sind insgesamt abwechslungsreich und beinhalten viele verschiedene Zutaten, mal Fisch, mal Fleisch, mal vegetarisch.
Die Rezepte werden als kreativ und ausgefallen angepriesen, das sind sie auf jeden Fall auch – dabei sprechen mich leider nur wenige davon an. Ich habe nichts gegen kreative Ideen, aber viele Mischungen entsprechen nicht meinem Geschmack – oder dem, was ich für meinen Geschmack halte.
Hinzu kommen die ungünstigen Mengen an Zutaten, die für die Rezepte verwendet werden. Oft werden von diversen Zutaten nur kleinste Mengen benötigt (80g Quark, 50ml Kokosmilch, 80g von verschiedenen Salatsorten), sodass man nach dem Kochen mit etlichen Resten dasteht.
Zudem ist definitiv ein eigener Kräutergarten notwendig, da für fast jedes Rezept 2-3 Stängel von mindestens 2-3 Kräutern benötigt werden.


Veröffentlicht am 01.02.2020

Ich liebe Ella und Brian!

Cinder & Ella
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Achtung – Spoiler zum ersten Teil – Achtung

Cinder und Ella 1 habe ich geliebt. Die Geschichte von Ellamara und Brian ist unglaublich berührend und einfach supersüß. Das Buch endet – wie so viele Liebesgeschichten ...

Achtung – Spoiler zum ersten Teil – Achtung

Cinder und Ella 1 habe ich geliebt. Die Geschichte von Ellamara und Brian ist unglaublich berührend und einfach supersüß. Das Buch endet – wie so viele Liebesgeschichten – als die zwei nach langem hin und her zueinander finden.

Happy End – und dann? setzt nun direkt danach an. Was passiert, nachdem die zwei zusammengekommen sind. Mit Brians Berühmtheit wird Ella in eine ihr völlig fremde Welt gestoßen. Sie wird geradezu von medialem Interesse, von Presse und Fans, überrannt. Und auch mit ihrem Unfall, der nicht nur Spuren auf ihrer Seele, sondern besonders auch auf ihrem Körper hinterlassen hat, kämpft Ella nach wie vor. Dadurch muss sich das junge Glück mit vielen Schwierigkeiten auseinandersetzen.

Wie ich schon sagte: Ich liebe Cinder und Ella. Und ich habe die zwei auch hier geliebt.
An vielen Stellen empfand ich die Geschichte als sehr überzogen. Es wechselt zwischen Streitszenen, in denen oft tierisch überdramatisiert wird, und kitschigen Liebesszenen, so richtig schön schnulzig. Beides gibt es haufenweise. An manchen Stellen wirkte das, was Ella entgegenschlägt, auf mich arg übertrieben. Die Art, wie Ella aus der plötzlichen Bekanntheit eine eigene Karriere aufbauen will, empfand ich als unrealistisch und zu plötzlich.
Und trotzdem habe ich das Buch inhaliert, weil ich die beiden – vor allem zusammen – so klasse finde.

Brian ist einfach super sympathisch. Der berühmte Schauspieler meidet den ganzen Medienzirkus, wo es nur geht. Immer wieder kabbelt er sich mit seinem Assistenten, weil er Termine nicht wahrnehmen will. Er liebt Ella bedienungslos, will immer ihr bestes und nimmt Rücksichtig auf ihre Ängste. Allerdings liebt er es auch, seinen Willen zu bekommen und testet daher immer wieder ihre Grenzen aus. Ein paar Kapitel des Buches sind aus seiner Ich-Perspektive geschrieben und ergänzen dadurch Ellas Sichtweise, die ansonsten die Ich-Erzählerin der Geschichte ist.
Ella ist eine tolle junge Frau. Sie hat einen langen Kampf zurück ins Leben hinter sich, der immer noch andauert. Vor allem die körperlichen Spuren des Unfalls setzen dem Selbstvertrauen der 19-jährigen, die sonst so schlagfertig und offen ist, stark zu. Haut zu zeigen, traut Ella sich kaum – das erzeugt in der Beziehung Druck, wird aber zu einem richtigen Problem, als das öffentliche Interesse an Ellas Narben wächst. Beide werden hier auf eine harte Probe gestellt, und vor allem Ella ist gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. In vielen inneren Monologen lässt sie die Leser/innen an ihren Ängsten und Zweifeln, aber auch an gedanklichen Veränderungen teilhaben. Manche dieser Gedankengänge sind vielleicht etwas lang und wiederholen sich, dennoch wünschte ich mir – vor allem nach diesem super-süßen super-kitschigen Schluss – dass es noch ewig so weiterginge…

Fazit

Es ist kitschig und übertrieben. Es wird überdramatisiert und herumgekreischt. Aber dennoch liebe ich das Buch, weil ich Brian und Ella einfach liebe. Die zwei sind so unglaublich sympathisch und total toll zusammen. Happy End – und dann? zeigt auf, dass es nach dem Beziehungsbeginn natürlich gerade erst losgeht und viele Probleme auf das neue Pärchen warten. Brians Berühmtheit und Ellas Narben stellen beide für sich, aber vor allem sie als Paar vor viele Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, damit sie als Paar eine Chance haben. Obwohl die Geschichte nicht im klassischen Sinne spannend oder auch nur ansatzweise überraschend ist, konnte ich nicht aufhören, zu lesen. Und deshalb kann ich, trotz kleiner Kritik, auch nur die volle Punktzahl vergeben.

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