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lena_grnrt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2024

Verharmlosung der „unsichtbaren Krankheit“

Bombenkopf
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Eine Bewertung für „Bombenkopf“ ist schwer und würde zudem niemals gerecht sein. Weil, man nicht das Leben eines Menschen bewerten kann, sondern nur die Erfahrungen, die geteilt werden und ob diese für ...

Eine Bewertung für „Bombenkopf“ ist schwer und würde zudem niemals gerecht sein. Weil, man nicht das Leben eines Menschen bewerten kann, sondern nur die Erfahrungen, die geteilt werden und ob diese für einen selbst hilfreich sind.
Ich fand es erschreckend, wie unterschiedlich und unerforscht Migräne und Kopfschmerzen sind. Obwohl rund 47 Millionen Menschen in Deutschland an diesen Krankheiten leiden. Ich selbst leide unter Spannungskopfschmerzen und könnte durch das Buch sehr viele Tipps und Tricks mitnehmen und bereits umsetzen.
Mein Verständnis für Menschen, die an Migräne erkrankt sind, ist nochmals gewachsen. Obwohl ich Menschen kenne die Migräne haben. Weil, es für diese Krankheit kein Wundermittel gibt und den Menschen viel Lebensqualität geraubt wird.
Erschrecken ist, dass die Gesellschaft und Forschung immer noch keine ernsthafte Erkrankung in der Migräne und Kopfschmerzen sehen, obwohl viele Menschen unter der chronischen „unsichtbaren“ Krankheit leiden.
Ich finde es merkenswert, wie Phia mit ihrer Migräne mit Aura zurechtkommt bzw. sich mit ihrer Krankheit akzeptiert. Sowie, dass sie sich auf Social Media zeigt, damit mehr Aufmerksamkeit und Verständnis in der Gesellschaft entsteht. Dafür hat sie meinen vollen Respekt.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Die Vergangenheit bestimmt nicht unsere Zukunft – oder doch

Golden Bay − How it hurts
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So richtig weiß ich nicht, was ich fühlen soll. Anhand der unterschiedlichen POVs in den Büchern wurde mein Interesse für die „Canadian-Dreams-Reihe“ geweckt. Der erste Band konnte mich nicht komplett ...

So richtig weiß ich nicht, was ich fühlen soll. Anhand der unterschiedlichen POVs in den Büchern wurde mein Interesse für die „Canadian-Dreams-Reihe“ geweckt. Der erste Band konnte mich nicht komplett überzeugen. Für mich sind zu viel Fragen offengeblieben und die Beziehung zwischen Holden und Ember war, für mich, nicht greifbar.
Der Schreibstil war wieder angenehm, harmonisch und flüssig, weswegen man leicht durch die Seiten (mit der Mini-Schrift) hindurchkommt.
Wie im ersten Band war das Setting in Kanada super umgesetzt. Durch die detailreiche Beschreibung konnte man sich die Umgebung bildlich vorstellen.
Die POV von Holden fand ich interessant zu lesen und war für mich etwas ganz Neues.
Leider konnte mich die Story nicht ganz abholen. Wie im ersten Band fand ich, dass hin und her zwischen Holden und Ember auf Dauer anstrengend. Klar, dass soll die Spannung hochhalten aber für mich ist es zermürbend.
Das Ende war spannend und nicht ganz vorhersehbar. Die Vergangenheit von Holden wurde teil-weise aufgeklärt, dennoch sind Fragen offengeblieben.
Den letzten Band werde ich dennoch lesen und hoffe, dass die „Canadian-Dreams-Reihe“ einen guten Abschluss bekommt.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Rendezvous auf der Titanic

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Wer die „Edelstein“-Trilogie von Kerstin Gier liebt, wird die „A Spark of Time“-Dilogie von Kira Licht ebenfalls lieben.
Bei Zeitreise-Geschichten bin ich anfänglich skeptisch, weil sie schnell durcheinander ...

Wer die „Edelstein“-Trilogie von Kerstin Gier liebt, wird die „A Spark of Time“-Dilogie von Kira Licht ebenfalls lieben.
Bei Zeitreise-Geschichten bin ich anfänglich skeptisch, weil sie schnell durcheinander und unübersichtlich werden können. Doch bei „A Spark of Time“ ist der Aspekt einwandfrei umgesetzt wurden.
Beim Lesen wurde deutlich, dass die Autorin viel Recherche-Arbeit geleistet hat. Allein die Pass-giere welche damals an Bord der Titanic waren, wann die Titanic genau mit dem Eisberg kollidiert ist und wie die einzelnen Decks aufgebaut war und vieles weiteres. Dadurch wurde es zu einer authentischen, nahbaren und greifbaren Geschichte.
Die gleichen Adjektive sind zudem passenden für den Schreibstil von Kira Licht. Dadurch bin ich leicht durch die Seiten hindurchgeflogen und habe jede einzelne Seite dabei genossen.
Lilly und Ray Lovestory auf der Titanic war süß. Beide haben versucht ihren Rollen (in der Zeit auf der Titanic) gerecht zu werden und ihre Zeitreise-Regeln nicht zu brechen. Lilly ist ein meinungs-starker Charakter und würde alles für ihre Familie aufgeben. Dasselbe gilt für Ray.
Ich hoffe, dass mir der zweite Band genauso gut gefällt, weil mich der Aspekt mit Jane Austen sehr interessiert und wie die Lovestory der beiden weitergeht.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Süßes Internatsetting – aber mehr nicht

Dunbridge Academy - Anywhere
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Über zwei Jahre lag die Dunbridge Academy Reihe auf meinen SUB. Durch die gespaltenen Meinungen habe ich das Interesse verloren, dennoch wollte ich ihr eine Chance geben.
Den Schreibstil von Sarah Sprinz ...

Über zwei Jahre lag die Dunbridge Academy Reihe auf meinen SUB. Durch die gespaltenen Meinungen habe ich das Interesse verloren, dennoch wollte ich ihr eine Chance geben.
Den Schreibstil von Sarah Sprinz ist angenehm und flüssig, weswegen man schnell durch das Buch durchkommt.
Ich habe das Internatsetting geliebt, da mein kleineres Ich selbst auf ein Internat wollte. Das Setting war bildlich und detailreiche beschrieben wurden. Dadurch könnte ich es mir gut vorstellen. Den Trope Forbidden Love hat bei mir das Interesse für das Buch damals geweckt und wurde gut umgesetzt.
Diese beiden Punkte waren, für mich, leider die besten Aspekte beim Buch.
Ich bin leider nicht mit den Protagonisten Emma und Henry warm geworden. Emma ihr Verhalten gegenüber ihrem Vater konnte ich nicht nachvollziehen. Nur, weil der Vater nicht so ist, wie sie es gerne gehabt hätte. Henry hat einen sehr ehrlichen Charakter, da er seine Ex-Freundin nicht betrogen hat. Dennoch fand ich ihn nicht interessant genug gestaltet, mir das irgendwas gefehlt.
Die Nebencharakter waren für mich flach dargestellt, obwohl es die zukünftigen Protagonisten sind.
Die Story war süß, aber mir hat die Spannung und das Drama gefehlt. Dabei hätte man die Ge-schichte rund um den Vater interessanter gestalten können. Dadurch war die Story für mich lei-der flach und oberflächlich.
Der erste Band der Reihe war für mich eine Enttäuschung, dennoch werde ich den anderen bei-den Teilen eine Chance geben. Vielleicht können mich die anderen Bände mehr überzeugen.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Spannend – aber Luft nach oben

Fallen Princess
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Durch die „Again-Reihe“ von Mona Kasten bin ich vor Jahren wieder zum Lesen gekommen, wes-wegen ich jedes Buch von ihr lesen muss.
Anfänglich hatte ich Bedenken mit „Fallen Princess“, da die Bewertungen ...

Durch die „Again-Reihe“ von Mona Kasten bin ich vor Jahren wieder zum Lesen gekommen, wes-wegen ich jedes Buch von ihr lesen muss.
Anfänglich hatte ich Bedenken mit „Fallen Princess“, da die Bewertungen sehr unterschiedlich waren und es ein Fantasy Buch ist. Ich habe mit dem Genre immer so mein Problem, dennoch wollte ich dem ganze eine Chance geben.
Der Schreibstil war gefühlvoll, harmonisch und flüssig. Weswegen man bequem durch die Seiten fliegen konnte.
Dennoch fiel mir der Einstieg in die Geschichte anfänglich schwer, da natürlich erstmal das Setting sowie die unterschiedlichen Gestalten erklärt werden müssen. An manchen Stellen wäre ein Legende/Glossar hilfreich gewesen.
Anders, als erwartet liegt der Fokus auf dem Tod des Mitschülers, den Zoey mit ihren neuen Freunden versuchen aufzuklären. Dabei lernt sie einiges über ihre neue Magie.
Zoey hat mir als Charakter gut gefallen, da sie sich während der Story verändert. Sie hat anfänglich viel Wert auf ihren Ruf gelegt, das hat sie aber nach dem Erwachen ihrer Magie schnell abgelegt.
Zu Dylan kann ich nicht viel sagen, da ich fand, dass man ihn noch nicht genug kennengelernt hat. Ich hoffe, dass ändert sich im zweiten Band.
Letztendlich fand ich das Miträtseln um den Todesfall spannend und das offene Ende hat mich neugierig auf den Folgeband gemacht.

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