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Veröffentlicht am 16.04.2021

Ein bisschen enttäuschend, aber unglaublich gutes Ende

ELFENKÖNIG
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Meine Meinung
Band 1 war für mich ein sehr gutes Buch, doch so ganz überzeugen konnte es mich nicht, weshalb ich große Hoffnung auf Band 2 hegte… die leider etwas enttäuscht wurden.

Meine meisten Probleme ...

Meine Meinung
Band 1 war für mich ein sehr gutes Buch, doch so ganz überzeugen konnte es mich nicht, weshalb ich große Hoffnung auf Band 2 hegte… die leider etwas enttäuscht wurden.

Meine meisten Probleme hatte ich dieses Mal mit Jude und dem Plot.
Jude hat als eigentliche Herrscherin über Elfenheim alle Hände voll zu tun, ist ein bisschen paranoider geworden – schließlich besitzt sie jetzt auch noch Macht, zusätzlich zu ihrer Menschlichkeit, die sie anfällig macht – und denkt auch ein bisschen mehr nach. Verständlich, schließlich muss sie sich um viel kümmern, darf nichts vergessen und muss alles kontrollieren, ohne in der Öffentlichkeit zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Zusammengefasst: Jude muss sich um alles und jeden Gedanken machen. Und das fand ich manchmal etwas sehr anstrengend.
Sie kann nichts tun, ohne nicht vorher jede Konsequenz, jedes Ergebnis vorher zu durchdenken. Das ist durchaus positiv, denn es zeigt einfach, dass Jude ein durchdachter und auch vielschichtiger Charakter ist.
Aber irgendwann ist es zu viel – zu viele Gedanken, zu wenig Handlung, die darauf folgt. Es ist nicht ganz so spannend, wie im ersten Band (bis auf ein paar Ausnahmen und dem letzten Teil). Ich war zeitweise etwas gelangweilt, weil sehr viel Strategie besprochen wird, die Handlungen und die Action für mich dann doch im Vergleich dazu zu schnell abläuft. Dann folgt darauf wieder planen und so geht es weiter.
Für mich wurde dadurch dieser Page-Turner-Effekt, der dieses Mal vor allem durch den Schreibstil und Cardan (!!!) ausgelöst wurde, abgeschwächt.

Und wo wir gerade schon von meinem liebsten Charakter sprechen, kann ich ja auch gleich ein bisschen näher auf ihn eingehen. Während ich im ersten Band Cardan zwar mochte, aber mir doch etwas seine Präsenz teils gefehlt hat, so lernt man ihn in diesem Teil sehr viel besser kennen. Sein Charakter wird vielschichtiger und er rettet mit seiner Anwesenheit und seiner Art die Geschichte ein bisschen. Zwar wird es dadurch nicht generell spannender, aber es wird doch interessanter, wann immer er in einer Szene dabei ist.

Der Grund, wieso das Buch nicht ein Flop geworden ist und mich auch nicht komplett enttäuscht hat, liegt auf jeden Fall am letzten Viertel bzw. den letzten hundert Seiten, die mich wirklich gefesselt haben. Wäre es so die ganze Zeit gewesen, wäre es bestimmt ein Highlight geworden – es hat sich aber zumindest gelohnt, die ersten zwei-/dreihundert Seiten zu lesen.
Wie auch im ersten Teil schon, wird man auch hier wieder von einem super guten Plottwist am Ende überrascht und macht einen sehr neugierig auf den letzten Teil der Trilogie – nicht zuletzt weil das BUch einen Cliffhanger zusätzlich hat.

Mein Fazit
Obwohl das Ende und die letzten hundert Seiten wirklich gut waren, konnte mich das Buch aufgrund von Jude und den zwischenzeitlichen Längen weniger überzeugen als Band 1 und bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen. Ich kann es trotzdem jedem empfehlen, der vielleicht genauso wie ich gemischte Gefühle zum ersten Band oder ihn geliebt hat.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den letzten Teil!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Unglaublich nervenaufreibendes und tolles Ende einer Highlight-Trilogie!

Don't LEAVE me
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Meine Meinung
Nach dem Plottwist am Ende des letzten Bandes, nach diesem fiesen Cliffhanger, konnte ich gar nicht anderes als anfangen zu lesen, ich konnte nicht nicht das Buch aufschlagen. Und es geht ...

Meine Meinung
Nach dem Plottwist am Ende des letzten Bandes, nach diesem fiesen Cliffhanger, konnte ich gar nicht anderes als anfangen zu lesen, ich konnte nicht nicht das Buch aufschlagen. Und es geht spannend weiter. Etwas schade - aber auch nur minimal - finde ich die Tatsache, dass der Fokus nicht mehr primär auf der Liebesgeschichte liegt, doch gleichzeitig gibt es dadurch keine Längen. Es ist spannend, ein Page Turner und mein Herz hat wahrscheinlich das ganze Buch hinweg durchweg geschmerzt. Vielleicht weil es so schön war, vielleicht weil alles etwas aussichtslos war - das verrate ich jetzt mal nicht.

Die Charaktere entwickeln sich noch einmal durch die Geschehnisse, es ist nicht das Gleiche, wie in den Bänden zuvor, sodass auch sie selbst schon den dritten Teil unglaublich spannend gemacht haben. Neben Lyall und Kenzie habe ich auch noch Finlay und Edina etwas fester in mein Herz geschlossen. Die beiden - ich liebe sie einfach. Und gerade ihre Geschichte finde ich einfach toll, weil sie einen tollen Nebenplot abgibt, den man genauso gerne verfolgt, wie den Hauptplot. Allein wegen Ed und Fin würde ich am liebten jedem, der New Adult liebt, das Buch schon in die Hand drücken. Außerdem finde ich es sehr schön, wie alle Charaktere sich treu geblieben sind. Zwar haben sie sich entwickelt, aber sie sind nicht komplett andere Charaktere. Und ihr Leben dreht sich nicht nur um die Geschehnisse im dritten Teil, was ich total schön finde.

Der Schreibstil von Lena Kiefer ist auch dieses Mal einfach toll - ich liebe ihn! Neben der Handlung sorgte auch der Schreibstil dafür, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fazit
Für mich war "Don't Leave me" der perfekter Abschluss einer wundervollen Herzensbuchreihe, die ich nie wieder vergessen werde. Es tat ein bisschen weh, sie jetzt loszulassen, die letzte Seite gelesen zu haben, aber ich bin so froh, dass ich weiß, wie es nach all den Auf und Ab's mit allen ausgegangen ist. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne New Adult Romance liest, der Schottland liebt und ich glaube, es werden vor allem alle lieben, die auch die Maxton-Hall-Reihe von Mona Kasten in ihr Herz geschlossen haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Guter Auftakt, jedoch kein Highlight

ELFENKRONE
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Meine Meinung
Das Buch startet mit einem einfachen Einstieg: Jude befindet sich in unserer Welt, sie kennt nur unsere Welt und bis auf ihre Schwester, ist alles ganz normal - zumindest bis ihre Eltern ...

Meine Meinung
Das Buch startet mit einem einfachen Einstieg: Jude befindet sich in unserer Welt, sie kennt nur unsere Welt und bis auf ihre Schwester, ist alles ganz normal - zumindest bis ihre Eltern ermordet werden und sie zusammen mit ihren Schwestern verschleppt wird. Dadurch, dass Jude (für ein paar Seiten) auch nichts von der Welt der Faerie kennt, ist es einfach sich in sie hineinzuversetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Und auch nach dem großen Zeitsprung, der auf die Entführung folgt, findet man sich in dieser neuen Welt, die man kennenlernen darf, zurecht.

Mein Problem war am Anfang die Erzählperspektive, da ich es nicht gewöhnt bin, einen Fantasyroman in der Ich-Perspektive und im Präsens zu lesen. Wer durch diesen Aspekt Bedenken hat, der sollte sich einfach einmal die Leseprobe durchlesen - mich hat es nach ein paar Seiten nicht weiter gestört.

Jude ist vielleicht kein Charakter, mit dem man sich besonders gut identifizieren kann (was vielleicht an ihrer manchmal aufkommenden Brutalität liegt), trotzdem habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt, konnte ihre Handlungen nachvollziehen und wollte immer wissen, was sie als nächstes plant oder tun würde. Ihre Streitereien mit Cardan fand ich besonders faszinierend (woran das wohl liegen mag?), aber auch der ein oder andere Plottwist bzw. Wendung fand ich sehr spannend.

Gepaart mit Holly Blacks einfachen Schreibstil ist "Elfenkrone" ein wirklicher Page-Turner.

Cardan ist ein Charakter, bei dem ich mich - obwohl ich es aufgrund seines Verhaltens vielleicht nicht sollte - immer gefreut habe, wenn er mal wieder in einer Szene auftauchte. Ihn und Jude zu verfolgen ist wirklich... interessant. Und auch die restlichen Nebencharaktere sind nicht nur gut ausgearbeitet, sondern habe ich auch gerne kennengelernt und verfolgt.
Die Geschichte an sich ist durchgehend interessant und nach der Einführung in die Welt auch wirklich spannend (andernfalls hätte ich den ersten Band wahrscheinlich nicht innerhalb von zwei Tagen durch gehabt). Zwar haben mich die meisten Wendungen nicht überrascht, auch wenn ich sie nicht habe kommen sehen, aber die Geschichte an sich ist sehr gut ausgearbeitet - ich zumindest warte jetzt sehnsüchtig darauf, dass der zweite Teil bei mir ankommt.

Ich hatte ein wenig mehr Romance-Elemente erwartet, aber das hier andere Plots die Liebesgeschichte überwiegen hat mich nicht gestört.

Nichtsdestotrotz konnte der Funke noch nicht ganz rüber springen, ich bin noch nicht zu hundert Prozent überzeugt, doch ich glaube, dass wird sich noch ändern (denn einen Kritikpunkt habe ich nicht).

Fazit
"Elfenkrone" von Holly Black bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen, was an dem fehlenden Funken liegt. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest - besonders Urban-Fantasy (irgendwie) - und sich in die magische und schöne (und vielleicht auch grausame) Welt der Faerie entführen lassen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 09.02.2021

Auch die Fortsetzung ist wieder ein Lesehighlight

Don't HATE me
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Ich habe Band 1 gelesen und geliebt. Konnte Band 2 nicht abwarten, habe die Kurzgeschichte "Don't Kiss me" genauso verschlungen, jedes Wort geliebt. Und auch Band 2 konnte rückstandslos bei den vorherigen ...

Ich habe Band 1 gelesen und geliebt. Konnte Band 2 nicht abwarten, habe die Kurzgeschichte "Don't Kiss me" genauso verschlungen, jedes Wort geliebt. Und auch Band 2 konnte rückstandslos bei den vorherigen beiden Teilen mithalten. Für mich ist die Geschichte von Kenzie und Lyall schon jetzt ein Highlight, das ich nie wieder vergessen möchte. 

Anders als Band 1, der im wunderschönen Schottland spielt, ist hier das Setting kein anderes als Korfu. Hatte ich früher nie auf der imaginären "Da-will-ich-hin"-Liste stehen, jetzt schon. Ich habe mich in jede Kleinigkeit, die beschrieben wird, verliebt! Ganz viel Liebe also erst einmal für das Setting. 

Der Plot war für mich total spannend und ich habe das Geschehen gerne verfolgt. Auch wenn es am Anfang erst eine Art "Einleitung" gibt - so viel sage ich jetzt mal, ohne genau darauf einzugehen -, habe ich kein einziges Mal daran gedacht, dass etwas schneller gehen könnte. Man kann darüber diskutieren, ob die Entwicklungen wirklich notwendig waren. Ob die Konflikte nötig waren - mir hat, wie schon erwähnt, alles gefallen. Gerade bei einer Trilogie zu einem einzigen Paar liebe ich diesen bestimmten Teil der Geschichte, wie es bei "Don't Hate me" der Fall ist. 

Gepaart mit dem Schreibstil von Lena Kiefer wollte ich immer mehr, immer noch ein Kapitel weiter lesen, ich glaube, ich brauche euch nicht sagen, dass ich die 422 Seiten relativ schnell durch hatte. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören! Lena Kiefer schreibt locker, leicht, es passt perfekt zu Kenzie und Lyall!

Auch Kenzie und Lyall mochte ich sehr - Lyall sogar ein bisschen mehr als Kenzie (aber nur ein winziges bisschen). Mir hat es sehr gefallen, dass man einen besseren Einblick in das jeweilige Leben (abseits von Killmore) bekommt. Auch wenn ich am Anfang ein gebrochenes Herz aufgrund der beiden hatte, habe ich sowohl Lyalls als auch Kenzies Kapitel sehr genossen. Doch neben Lyall und Kenzie habe ich auch sehr sehr sehr gerne Edinas und FInlays Entwicklung verfolgt - nach der Kurzgeschicht shippe ich die beiden fast so sehr wie #Lyezie. 

Mein Fazit:
Lena Kiefer hat für mich einen wunderschönen zweiten Teil zu Lyall und Kenzies Geschichte geschrieben. Der Fokus liegt zwar auf der Liebesgeschichte - schließlich handelt es sich um New Adult Romance -, doch für mich hat es die Mischung aus diesem und den Nebenplots gemacht. "Don't Hate me" kann für mich nur fünf von fünf Sternen bekommen, obwohl mein Herz wieder einen großen Aussetzer wegen des Cliffhangers hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass der Cliffhanger von Band 1 noch übertroffen werden kann. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf Band drei und zähle die Tage bis zum 01.03. 

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Veröffentlicht am 21.01.2021

Tolle Fortsetzung zum ersten Band mit schweren Anfang

Im Zeichen der Mohnblume - Die Kaiserin
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Meine Meinung:

„Im Zeichen der Mohnblume – Die Schamanin“ konnte mich wirklich überzeugen. Es war spannend und interessant und ein wirklich guter Fantasyroman! Also war ich dementsprechend begeistert, ...

Meine Meinung:

„Im Zeichen der Mohnblume – Die Schamanin“ konnte mich wirklich überzeugen. Es war spannend und interessant und ein wirklich guter Fantasyroman! Also war ich dementsprechend begeistert, als der zweiten Band bei mir angekommen war. Rin und ihre Geschichte konnte mich so sehr begeistern, dass ich sofort mit dem Lesen anfangen musste.

Der Anfang war sehr schwer. Das Worldbuilding ist unglaublich spannend und interssant, aber gleichzeitig ist es auch sehr komlex und schwierig zu verstehen. Dadurch, dass der erste Band vor fast einem Jahr veröffentlicht und von mir gelesen wurde, konnte ich mich nur noch schwach an die Welt erinnern. Es brauchte also seine Zeit bis ich die Welt wieder vestanden hatte. Eine Zusammenfassung vom ersten Teil oder der Welt wäre hier sehr hilfreich gewesen, da auch Band ein nicht gerade eine dünne Lektüre war.
Doch auch wenn die fast 800 Seiten abschreckend sein können, schafft es R. F. Kuang, dass es spannend bleibt, da wie schon in Band eins sehr viel passiert. Nach ein paar hundert Seiten war ich wieder richtig gefangen von der Geschichte und deutlich leichter zu lesen.

Rin als Protagonistin hat es mir am Anfang genauso schwierig gemacht, wie das Worldbuilding. Wer sich noch an die Ereignisse aus Band 1 erinnert weiß, dass ein paar schockierende Dinge passiert sind, die sich natürlich auf Rin in Band 2 auswirken. Dadurch konnte ich sie am Anfang nicht ganz so gut verstehen, sie hat sich auf eine Weise entwickelt, die ich so nicht mochte. Sie hat den leichten Weg gewählt, wodurch sie mir zeitweise unsypmatisch wurde. Doch im Laufe der Geschichte hat sie eine Entwicklung durchlebt, die ich gerne verfolgte. Die Geschichte wurde dadurch sehr viel besser und verständlicher.

Das Worldbuliding ist, wie ich es schon erzählt habe, sehr spannend und nachdem ich wieder in der Geschichte drin war, noch um einiges spannender. Die detailreichen Beschreibungen der Autorin fand ich schon im ersten Teil unfassbar interessant und auch hier kann ich das Gleiche behaupten. Die Autorin hat einen sehr einfachen Schreibstil, der gleichzeitig sehr detailreich ist, wodurch die Beschreibung sehr verständlich sind. Im Großen und Ganzen hat der Schreibstil die Geschicht sehr gut unterstützt, vor allem auf den ersten paar hundert Seiten.

Mein Fazit:

„Im Zeichen der Mohnblume – Die Kaiserin“ von R. F. Kuang ist schon wie sein Vorgänger ein wirklich toller Fantasyroman, der spannend und faszinierend ist. Nichtsdestotrotz fand ich den zweiten Teil etwas schwächer als den ersten Teil, vor allem durch den schwierigen Anfang, weshalb der Roman 4 von 5 Sternen bekommt. Ich kann es jedem empfehlen, der schon Band eins gelesen hat. Wer jedoch diesen nicht so mochte, sollte sich vorher die Leseprobe auf jeden Fall durchlesen.

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