Ein guter Einstieg in die Dilogie mit kleinen Schwächen
The Crane and the NightjarDen Schreibstil fand ich sehr atmosphärisch und bin gut in das Buch gestartet. Die düstere Geschichte spielt in einer nebelverhangenen Welt, in der jeder um sein überleben kämpft. Sie ist straff und aus ...
Den Schreibstil fand ich sehr atmosphärisch und bin gut in das Buch gestartet. Die düstere Geschichte spielt in einer nebelverhangenen Welt, in der jeder um sein überleben kämpft. Sie ist straff und aus den beiden Perspektiven der Hauptprotagonisten erzählt, dadurch kam bei mir nie Langeweile auf.
Auch das Magie System fand ich spannend, da die Nutzung in dieser Erzählung zum Verlust der Seele und einer schrecklichen Verwandlung führt und somit einen sehr hohen Preis hat.
Zara und Crane sind interessante Charaktere, zwischen denen sich im Lauf der Geschichte mehr Spannung bildet. Im Hinterkopf hat man aber immer „kann man dem Charakter wirklich vertrauen?“.
Und obwohl die Bestrafungen grausam sind und alles so unsicher ist, gibt es immer wieder schöne Momente des Zusammenhalts mit den (Neben)Charakteren.
Das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Es hat mich noch mal richtig umgehauen und neugierig auf Bd. 2 gemacht!
Persönliche Kritik: Dem Lektorat hätten meiner Meinung nach ein paar Sachen vor der Veröffentlichung auffallen sollen.
So sind zum Beispiel Charaktere mit im Raum, obwohl sie ihn vorher verlassen haben, die Farbe der Kleidung/ Haare ändert sich und Wochen und Monatsangaben stimmen nicht überein. Das hat immer mal wieder kurz für Verwirrung bei mir gesorgt.