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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2026

Starker, spannender dritter Teil um die Gruppe 4

Nebelbeute
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Mila, ein Part des Teamleitungstandems der Gruppe 4, macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrem Erzfeind Toblach. Dafür fährt sie allein in die Berge, in ein kleines Bergdorf. Die Einheimischen ...

Mila, ein Part des Teamleitungstandems der Gruppe 4, macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrem Erzfeind Toblach. Dafür fährt sie allein in die Berge, in ein kleines Bergdorf. Die Einheimischen sind wortkarg und Fremden gegenüber eher skeptisch. Systematisch sucht Mila nach Toblach, der vor einigen Jahren zwei Mädchen entführt hatte, die Mila nicht schützen konnte. Kurz nach ihrer Ankunft in dem Bergdorf geschieht ein Mord: Ein Mann wird übel zugerichtet und öffentlich präsentiert. Die örtliche Polizei beginnt zu ermitteln und auch Milas Kolleg:innen der Gruppe 4 bekommen Wind von den Geschehnissen in den Bergen. Als dann auch noch tagelang kein Lebenszeichen von Mila kommt, reist die Gruppe 4 rund um Jakob an, unterstützen die Ermittlungen der örtlichen Polizei und setzen gleichzeitig alles daran, Mila lebend zu finden…

Nachdem ich die ersten beiden Bände um die Gruppe 4 verschlungen habe, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an Teil 3. Und „Nebelbeute“ hat diese absolut nicht enttäuscht. Ich mag die Protagonist:innen wirklich gerne und finde ihre Entwicklung und ihr Zusammenwachsen zu einem im Ernstfall gut funktionierenden Team sehr gut beschrieben.

Der Schreibstil lässt sich gewohnt gut und flüssig lesen. Auch von der Spannung her steht der dritte Teil der Reihe seinen Vorgängern in Nichts nach. Obwohl bereits der Klappentext verrät, dass Mila verschwindet, fand ich den Handlungsstrang um sie sehr spannend. Das Finale hat nochmal zusätzlich angezogen und die Story hatte natürlich auch noch eine gelungene, überraschende Wendung parat.

Für mich ist „Nebelbeute“ ein von vorne bis hinten gelungener Thriller, der sich nahtlos in die Reihe um Mila und Jakob einfügt. Ich hoffe und freue mich auf einen weiteren Band!

Veröffentlicht am 08.05.2026

Geballte Frauenpower

Tödliche Freundinnen
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Melanie, genannt Mel, und Chloe sind ein Paar, halten ihre Beziehung mit sechzehn aber noch geheim. Als es an Chloes Sweet Sixteen Party zu einem folgenschweren Vorfall kommt, der für den Kleinkriminellen ...

Melanie, genannt Mel, und Chloe sind ein Paar, halten ihre Beziehung mit sechzehn aber noch geheim. Als es an Chloes Sweet Sixteen Party zu einem folgenschweren Vorfall kommt, der für den Kleinkriminellen Toby Dunne tödlich endet, verändert sich das Leben der beiden Teenager fundamental. Sie schweigen zu der verhängnisvollen Nacht. Einige Jahre später verschwindet Chloe plötzlich und taucht unter, ohne dass jemand ihren Aufenthaltsort oder ihre Gründe kennt. Während sie sich in der Provinz in Kanada versteckt, wird Mel zu einer ausgezeichneten Privatdetektivin in ihrem US-amerikanischen Heimatort. Als Chloes einflussreicher Vater schwer erkrankt, beauftragt er Mel mit der Suche nach seiner Tochter. Mel gelingt es tatsächlich Chloe aufzuspüren – doch das ist erst der Beginn einer turbulenten und gefährlichen Reise für die Beiden.

Der Thriller bewegt sich auf zwei Zeitebenen. Die eine beschäftigt sich mit der Zeit rund um die Sweet Sixteen Party, die das Leben der beiden Protagonistinnen auf den Kopf gestellt hat. Die andere Zeitebene beginnt drei Jahre nach Chloes Verschwinden, also zu dem Zeitpunkt, als Mel sich auf die Suche nach Chloe begibt. Zusätzlich wird noch aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt – zumeist aus der von Chloe und der von Mel. Dies macht es manchmal kompliziert, aber auch spannend. Nur langsam wird klarer, was die Flucht von Chloe überhaupt ausgelöst hat und was rund um die Sweet Sixteen Party passiert ist. Mir hat das nur langsame Entblättern der Hintergründe gut gefallen.

Ich finde außerdem, dass sich der Schreibstil der Autorin sehr gut lesen lässt. Sie schreibt so, dass ich mir als Leserin die Gegebenheiten und die Situationen sehr gut vorstellen konnte, obwohl das Geschriebene sehr weit von meiner Lebensrealität entfernt ist. Die Sprache ist den unterschiedlichen Personen angepasst, sodass die Dialoge durchaus authentisch wirken. Für einen Thriller ist natürlich besonders wichtig, dass er spannend ist. Mich hat „Tödliche Freundinnen“ sehr gefesselt. Gegen Ende hat das Tempo auch nochmal angezogen. Die Liebesgeschichte zwischen Mel und Chloe hat Raum bekommen, meinem Empfinden nach war das aber über weite Strecken noch im Rahmen. Ich mag es in Thrillern zumeist eigentlich nicht, wenn eine Lovestory das Thrillergeschehen überschattet. Da dies nicht der Fall war, die entsprechende Spannung zwischen den beiden Protagonistinnen natürlich aber eine Rolle gespielt hat, war das für mich stimmig.

Ein anderer Punkt hat mich dafür allerdings etwas gestört: Ich finde die Entwicklung der beiden Teenager zu kaltblütigen, abgezockten Kampfmaschinen schon sehr extrem. Insbesondere bei Chloe ist der Sprung von gut behüteter Prinzessin aus einflussreichem und gutem Hause besonders eklatant. Ich gehe mit, dass extreme Situationen zu extremen Verhaltensänderungen und Entwicklungen führen können – mir war das bei diesem Thriller aber tatsächlich zu wenig explizit herausgearbeitet und deswegen für mich etwas unglaubwürdig.

Ansonsten hat mir der Thriller aber gut gefallen. Ich wollte zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht und habe mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 19.04.2026

Sommer in Augu

Krakenkind
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Es ist Sommer im Jahr 1996 und eigentlich ist die Polizistin Sanna auf dem Sprung nach Gotland. Sie möchte mit ihrem Freund zusammenziehen, wird dann aber zu einem brutalen Überfall auf eine Frau in Augu ...

Es ist Sommer im Jahr 1996 und eigentlich ist die Polizistin Sanna auf dem Sprung nach Gotland. Sie möchte mit ihrem Freund zusammenziehen, wird dann aber zu einem brutalen Überfall auf eine Frau in Augu gerufen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen und der Staatsanwältin beginnt sie zu ermitteln. Es soll nicht das einzige Verbrechen in der kleinen Gemeinde bleiben…

Langsam und atmosphärisch entspannt sich ein Geflecht aus Beziehungen und Verwicklungen in Augu. Besonders an diesem Thriller sind die Perspektiven ungewöhnlich vieler Personen, die abgebildet werden und die dazu führen, dass man als Leser:in nur langsam einen Überblick über die Verhältnisse und Geschehnisse bekommt. So ist ein Miträtseln gut möglich. Neben den Perspektiven der Ermittlerinnen Sanna und der Staatsanwältin wird aus Sicht vieler weiterer Charaktere aus dem Ort die Geschichte erzählt. Das macht es nicht unbedingt schnell im Erzähltempo, aber ich fand viele der Charaktere sehr interessant, sodass ich bezüglich der Charakterentwicklungen sehr auf meine Kosten gekommen bin.

Den gesamten Thriller „Krakenkind“ zeichnen für mich die atmosphärische Beschreibung sowie die eher gemächliche und vor allem sehr multiperspektivische Erzählweise aus. Obwohl diese drei Aspekte sicherlich auch negativ aufgefasst werden können, habe ich sie als sehr positiv wahrgenommen. Auch wenn es vielleicht weniger klassische Thriller-Elemente gibt, habe ich das Buch von Seite Eins an als unterschwellig spannend und die Geschehnisse als bedrohlich wahrgenommen.

Auch in dem vierten Teil der Reihe kommt, wie im dritten Band schon, nur Sanna als Ermittlerin vor. Dadurch fehlt natürlich die interessante Dynamik zwischen Sanna und Eir Pedersen. Trotzdem mag ich die Erzählweise von Maria Grund und werde sicherlich auch einen fünften Teil lesen.

Ich empfehle das Buch gerne, vor allem Menschen, die atmosphärische und sich langsam entwickelnde Thriller mögen und sich auf diesen etwas speziellen und vielperspektivischen Aufbau einlassen mögen.

Veröffentlicht am 19.04.2026

Authentische Beschreibung des Politbetriebes und des Investigativjournalismus

Die Stockholm-Protokolle
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Julia, politische Investigativjournalistin bei einer großen schwedischen Zeitung, und Alfred, Kommunikationsexperte im Windkraftsektor, leben gemeinsam mit ihren beiden Kindern in Stockholm. Eigentlich ...

Julia, politische Investigativjournalistin bei einer großen schwedischen Zeitung, und Alfred, Kommunikationsexperte im Windkraftsektor, leben gemeinsam mit ihren beiden Kindern in Stockholm. Eigentlich sind sie dabei, sich neu aufzustellen – Julia wurde nach einer schief gelaufenen Recherche in der Redaktion degradiert und will sich nun mehr um die Kinder kümmern, während Alfred beruflich durchstarten soll. Als Alfred überraschend das Angebot bekommt, Pressesprecher des Ministerpräsidenten zu werden, zögert er nicht lange. Zum Entsetzen seiner Frau. Julia befürchtet, dass das Angebot mit ihren Recherchen zusammenhängt und sie so unter Kontrolle gehalten werden soll. Sie selbst bekommt einen Hinweis auf auffällige Muster im Kontext von Reisen nach Brüssel des Ministerpräsidenten. Während sich Julia in die Recherchen rund um den schwedischen Ministerpräsidenten und dessen Netzwerk stürzt, lernt Alfred sich im Haifischbecken der großen Politik zu behaupten. Und stößt ebenfalls auf Unregelmäßigkeiten.

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich finde den Plot durchaus komplex, das Lesen habe ich aber als leicht empfunden. Allzu lange Leseunterbrechungen würde ich vermeiden, zu komplex sind dann doch die Verstrickungen und zu viele Personen spielen eine Rolle. Bei längeren Pausen muss man sich da dann erst einmal wieder hineinfinden.

Insgesamt finde ich den schwedischen Politbetrieb und die Ränkespiele, die Manipulation und die Intrigen, um maximale Macht zu erreichen oder zu erhalten, sehr authentisch beschrieben. Schön ist das nicht – aber das Thema ist ja auch nicht schön. Ich habe ganz nebenbei noch einiges über die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe in Schweden erfahren, die sehr realitätsnah mit in die Geschichte eingeflossen sind.

Sehr spannend fand ich auch die Protagonist:innen. Während mir Julia zu keiner Zeit sympathisch war, habe ich für Alfred über die Zeit etwas mehr Sympathie entwickeln können. Die mir etwas weniger sympathischen Protagonist:innen waren für mich beim Lesen aber überhaupt nicht schlimm, denn anders als bei anderen Büchern, hatte es für mich keine Auswirkungen, dass ich die beiden Hauptpersonen nicht besonders mochte. Ich habe trotzdem mitgefiebert, zwar weniger bezüglich der Frage, wie es den beiden persönlich ergeht, aber sehr in Bezug auf ihre Recherchen. Die Spannung hat sich für mich komplett aus den Recherchen und der politischen Gemengelage sowie den Ränkespielen gespeist.

Ohne zu spoilern: Mir gefällt auch das Ende gut, es passt zum realistisch und authentisch beschriebenen Politbetrieb. Das Ende hätte aus meiner Sicht auch sehr enttäuschend werden können – dem war zum Glück nicht so.

„Die Stockholm-Protokolle“ ist meines Erachtens kein klassischer Thriller. Das Buch beschreibt die Verwicklungen in der schwedischen und europäischen Spitzenpolitik und den investigativen Politjournalismus. Dies entwickelt durchaus Spannung und sorgt für einen gewissen Thrill. Leser:innen des Buches sollten jedoch Lust auf eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Politik, Geheimnissen und Intrigen haben. Wenn das ansprechend klingt, kann man als Leser:in gut unterhalten werden.

Veröffentlicht am 30.03.2026

Sehr motivierender, ansprechend gestalteter Ratgeber

Nimm den Zwängen die Macht
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Der Ratgeber ist in fünf Abschnitte aufgeteilt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten rund um das Thema Zwänge beschäftigen.

Der erste Abschnitt befasst sich damit, was ein Zwang eigentlich ist, wie ...

Der Ratgeber ist in fünf Abschnitte aufgeteilt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten rund um das Thema Zwänge beschäftigen.

Der erste Abschnitt befasst sich damit, was ein Zwang eigentlich ist, wie er entsteht, welche unterschiedlichen Zwänge es gibt und wo der Unterschied zwischen etwas zwanghaften Verhaltensweisen und Zwangsstörungen liegt. Ich finde sehr gut dargestellt, worin dieser Unterschied tatsächlich besteht: Im Leiden und in den Einschränkungen, die Zwangsgedanken und -handlungen verursachen. In dem Buch wird sehr anschaulich gegenübergestellt, was eine Marotte und was ein Zwang ist. Auch wird zur ehrlichen Selbstreflexion angeregt, mit meiner Meinung nach sehr hilfreichen Fragen. Außerdem wird erklärt, weshalb man nicht einfach mit dem Zwang „aufhören“ kann.

Im zweiten Abschnitt geht es dann im Detail darum, wie der eigene Zwang sich äußert, was besonders herausfordernd ist und wie man sich seinem Zwang stellen kann. Dafür gibt es eine Vorlage für ein Zwangsprotokoll, das auch schematisch darstellt, wie der Ablauf bei einer Zwangsstörung sein kann – vom auslösenden Ereignis über den aufkommenden Zwangsgedanken bis hin zur Handlung und dann den langfristigen negativen Auswirkungen. Sehr überzeugend wird dargelegt, weshalb man nicht vermeiden, sondern sich den auslösenden Situationen ganz bewusst im Rahmen einer Exposition stellen sollte. Wie man diese angehen kann, wird ebenfalls beschrieben. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Autor:innen darauf hinweisen, dass man sich freiwillig für eine Exposition entscheidet. Diesen Hinweis finde ich sehr hilfreich und wichtig, da auch eine Menge Druck von außen dabei sein kann. Des Weiteren geht es in diesem Abschnitt auch noch um verzerrte Gedanken, wie man Überzeugungen überprüfen und ein Gedankenexperiment durchführen kann. Auch wird ausführlich beschrieben, was es für professionelle Unterstützung gibt und wo man sich deswegen hinwenden kann.

Im weiteren Verlauf des Buches geht es dann darum, wie man die Exposition in den Alltag transportieren und Sicherheitsverhalten vermeiden kann. Auch werden mögliche Hürden und der Umgang mit ihnen thematisiert. Hier finde ich besonders die grafische Darstellung hilfreich, die auf Hindernisse hinweist, gleichzeitig aber auch direkt Hinweise zur Überwindung liefert. Außerdem geht es darum, die Funktion des eigenen Zwangs zu ergründen. Ebenfalls wird die Frage der Medikamente thematisiert, also z.B. inwiefern Medikamente helfen können und wie man diesbezüglich eine individuelle Entscheidung treffen kann.

Das vorletzte Kapitel befasst sich mit der Kommunikation rund um den Zwang, wie man ihn erklärt und wie man mit Reaktionen umgehen kann. Sehr hilfreich finde ich die Beispiele, wie man Zwänge Menschen erklären kann, die sich damit nicht auskennen. Auch wird erklärt, wie andere Menschen unterstützen können, welche Verhaltensweisen anderer aber vielleicht auch kontraproduktiv sein können. Es wird auch deutlich, dass Austausch unter Betroffenen helfen kann (z.B. in Selbsthilfegruppen).

Am spannendsten finde ich aber das letzte Kapitel, in dem es darum geht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es gibt hilfreiche Anregungen, was man tun kann, wenn man merkt, dass der Zwang wieder vermehrt auftritt. Sehr motivierend finde ich auch hier das „Arbeitsblatt“, mit dem man neue Dinge ausprobieren und für sich entdecken kann.

Viele der abschließenden Lese- und Internettipps sind im deutschsprachigen Raum nicht unbekannt, wenn es um die Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsstörungen geht.

Insgesamt finde ich den Ratgeber sehr leicht verständlich und auch durchaus motivierend und ansprechend geschrieben. Er regt nicht nur implizit, sondern teilweise auch ganz explizit, zur Selbstreflexion und Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Aspekten rund um Zwänge an.

Ein Highlight in allen Abschnitten sind für mich die mit Symbolen gekennzeichneten Einschübe, die zum einen das Lesen auflockern und zum anderen Wissenswertes, kurze Praxistipps oder Hinweise liefern. Wie zum Beispiel, wie lange Menschen ohne Zwangserkrankung im Schnitt duschen.

Ich finde den Ratgeber sehr ansprechend gestaltet, gut geschrieben und ich habe einiges Neues gelernt. Ich würde das Buch Menschen empfehlen, die sich intensiv mit Zwängen bzw. Zwangsstörungen auseinandersetzen möchten.