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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

Schlaflos

REM
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Schon das Cover zieht den Leser in seinen Bann, man hat eine leise Ahnung was einen erwartet. Aber wirklich nur eine ganz ganz leise Ahnung.
Bei diesem Horror-Thriller steht das Genre nicht nur auf dem ...

Schon das Cover zieht den Leser in seinen Bann, man hat eine leise Ahnung was einen erwartet. Aber wirklich nur eine ganz ganz leise Ahnung.
Bei diesem Horror-Thriller steht das Genre nicht nur auf dem Titelbild, man erlebt den Horror tatsächlich. Man bleibt schlaflos zurück, die einen weil sie die Nacht durchlesen, die anderen wahrscheinlich weil sie Alpträume bekommen.
Als Alysee mit ihrem Pflege-Bruder aufbricht, um ein geerbtes Hotel in Augenschein zu nehmen passieren unvorstellbare und seltsame Dinge in diesem Haus. Es war ursprünglich gar kein Hotel, sondern eine Klinik in welcher ihr Vater zusammen mit ihrem Onkel Traum-Experimente durchgeführt hat. Immer weiter werden wir in einen Horror gezogen, der den alten Büchern des Stephen King ähnelt. Weit weg von der Realität erfahren wir Dinge über Träume, KI und Wirte.
Der Schreibstil ist mitreissend, die Kapitelüberschriften helfen uns direkt zu wissen, mit wem wir gerade ein Erlebnis teilen dürfen. Die Anzahl der handelnden Personen sowie die Örtlichkeiten sind sehr begrenzt, sodaß man sich auf das Eigentliche konzentrieren kann.

Veröffentlicht am 22.03.2026

Krimi mit Geschichte

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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Dieser Erzgebirgskrimi ist bereits der siebte der Reihe und kommt mit nur 252 Seiten daher. Für mich war es der erste Band dieser Reihe, was aber bezüglich der regelmässig mitspielenden Personen kein Problem ...

Dieser Erzgebirgskrimi ist bereits der siebte der Reihe und kommt mit nur 252 Seiten daher. Für mich war es der erste Band dieser Reihe, was aber bezüglich der regelmässig mitspielenden Personen kein Problem darstellte. Man wurde kurzweilig bezüglich der Protagonisten abgeholt und ich konnte mir ein gutes Bild der Verhältnisse machen.
Der Krimi hat alles was er braucht. Es kommt gelegentlich Spannung auf, es gibt echte Ermittlertätigkeit und Ermittler, die nicht in hausgemachten Dramen versinken.
Die Story an sich hat einen geschichtlichen Hintergrund, der gut erklärt wird und uns mit auf eine lange vergangene Vertreibungsgeschichte nimmt.
Der Schreibstil ist packend, wenn mir auch tatsächlich ein bisschen die Kapiteleinteilungen gefehlt haben. Aber das ist nur als oberflächlich zu betrachten und mag sowieso jeder anders.

Veröffentlicht am 20.03.2026

Fehlende Thrilleraspekte

Pipeline
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Pipeline soll als Thriller gelten, allerdings fehlen dem Buch meiner Meinung nach alle Thrilleraspekte.

Die Geschichte wäre verständlicher und auch glaubwürdiger, wenn sie die Überschrift eines Romans, ...

Pipeline soll als Thriller gelten, allerdings fehlen dem Buch meiner Meinung nach alle Thrilleraspekte.

Die Geschichte wäre verständlicher und auch glaubwürdiger, wenn sie die Überschrift eines Romans, auch eines Politik- oder Gesellschaftsromans, erhalten würde.

Denn genau das ist es. Kritik an Großkonzernen, Kritik an der Umsetzung von Vorhaben und Einbeziehung der Bürger, Kritik auch daran, wie mit Informationen und Menschen umgegangen wird.

Der eingebrachte Thrilleraspekt lenkt nur vom Wesentlichen ab und verwirrt.

Fazit: gute Grundlage, nicht passende Ausarbeitung für das gewählte Genre.

Veröffentlicht am 20.03.2026

Geister

Die Geister von La Spezia
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Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, immerhin ist Mary Shelley ja eigentlich jedem Bücherleser ein Begriff.
Sowohl das tolle Cover als auch die Inhaltsangabe beziehungsweise der Klappentext hatten ...

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, immerhin ist Mary Shelley ja eigentlich jedem Bücherleser ein Begriff.
Sowohl das tolle Cover als auch die Inhaltsangabe beziehungsweise der Klappentext hatten es mir sofort angetan.
Leider wurde ich sehr enttäuscht.
Die Geschichte hat eine gute Grundlage, Pat möchte mit Hilfe von einer Art Erinnerungsübertragung den Tod von Mary Shelley's Ehemann Percy aufklären. So weit so gut und verständlich. Warum dann aber Pat eine Rolle in der Geschichte bekommt statt nur stiller Teilhaber oder Zuschauer zu sein hat sich mir schon überhaupt nicht erschlossen.
Dann gab es so viele handelnde Personen und so viele Verwirrungen und Verwicklungen, dass man buchstäblich den roten Faden verliert.
Der Schreibstil ist nicht so mitreissend, dass er das ausgleichen könnte. Zudem recht oft mit Rechtschreibfehlern gespickt.

Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht überzeugend

Krakenkind
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Das Cover ist sehr ansprechend, sowohl von der Zeichnung her als auch von der Farbgebung.

Der Klappentext hatte mich überzeugt, dass ich diese Reihe kennen lernen muss.

Leider konnte der Inhalt nicht ...

Das Cover ist sehr ansprechend, sowohl von der Zeichnung her als auch von der Farbgebung.

Der Klappentext hatte mich überzeugt, dass ich diese Reihe kennen lernen muss.

Leider konnte der Inhalt nicht halten, was der Klappentext versprochen hat.

Zunächst einmal ist der Schreibstil sehr angenehm und man kommt schnell voran.

Die Geschichte sowie die Protagonisten konnten mich leider nicht überzeugen. Die handelnden Personen, von denen es eine ganze Menge gibt - hier würde sich ein Personenregister lohnen - konnten mich allesamt nicht für sich einnehmen. Sie sind blass und haben keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Die Geschichte an sich ist fad und die Thrilleraspekte fehlen komplett.

Mich hat dieser Teil der Reihe komplett enttäuscht und ich habe kein Bedürfnis, weitere - auch vorherige - Teile zu lesen.