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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Golden Highlander

Nächster Halt: Mord. Ein Weihnachtskrimi
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Der Golden Highlander ist ein Luxuszug, mit dem sicherlich jeder Leser gerne einmal unterwegs wäre.

Die Vorstellung der Fahrgäste schon erinnert sehr an Agatha Christies Mord im Orient Express.

Es geschieht ...

Der Golden Highlander ist ein Luxuszug, mit dem sicherlich jeder Leser gerne einmal unterwegs wäre.

Die Vorstellung der Fahrgäste schon erinnert sehr an Agatha Christies Mord im Orient Express.

Es geschieht ein Mord, und viele Mitreisende haben ein Motiv, nur wenige allerdings die Möglichkeit.

Millie - eine 16-jährige Schülerin und Schwester einer an Bord mitreisenden Journalistin - ermittelt zusammen mit dem Steward James und es gibt viele Erkenntnisse und auch Überraschungen.

Dieser Krimi passt hervorragend in die Vorweihnachtszeit und vertreibt so manchen Stress. Es gibt ein wenig Liebelei, es gibt Mißverständnisse. Der Schreibstil ist mitreissend und die Geschichte ist rund und wird inklusive Auflösung hervorragend erzählt.

Alleine schon das Cover wäre den Buchkauf wert, wäre das Buch nicht auch noch einfach toll.

Veröffentlicht am 17.12.2025

Zu wenig Weihnachten

Weihnachten mit Tony
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Zunächst einmal ist das Cover absolut herzig und ich bekam gleich ein gutes Gefühl.
Leider hat sich das beim Inhalt nicht so ganz wiedergefunden.
Es ist einfach zu wenig Weihnachten, das passt also weder ...

Zunächst einmal ist das Cover absolut herzig und ich bekam gleich ein gutes Gefühl.
Leider hat sich das beim Inhalt nicht so ganz wiedergefunden.
Es ist einfach zu wenig Weihnachten, das passt also weder so richtig zum Titel noch zum Cover. Schade, ich hatte einen wunderbaren Weihnachtsroman erwartet.
Die Hauptprotagonistin ist ziemlich unreif in ihren Handlungen obwohl sie die dreissig schon überschritten hat. Sie konnte mich im Gegensatz zum männlichen Part, der wirklich nett und verständnisvoll (meistens zu viel von Beidem) daherkam, überhaupt nicht überzeugen. Viele weitere Personen bekamen in meinen Augen auch nicht genug Raum in der Geschichte. Zum Schluß habe ich mich tatsächlich gefragt, wie man mit so wenig so viele Seiten voll bekommt.
Nett ist die Kapitelaufteilung, in der es einerseits immer heißt wie viele Tage es noch bis Weihnachten hin ist. Auf der anderen Seite werden die Kapitel jeweils aus Sicht von Marc oder Carrie geschrieben. So weiß man immer, wo eigentlich die ganzen Mißverständnisse herkommen und wer wie über was denkt.
Eine gelungene Idee.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 17.12.2025

Einsamkeit und Tod

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Die Mördermitzi scheint ja schon eine Institution zu sein, ich habe sie erst in diesem siebten Band kennengelernt. Aber so viel ist jetzt schon klar: ich habe einiges nachzuholen.

Für den Neueinsteiger ...

Die Mördermitzi scheint ja schon eine Institution zu sein, ich habe sie erst in diesem siebten Band kennengelernt. Aber so viel ist jetzt schon klar: ich habe einiges nachzuholen.

Für den Neueinsteiger wird erklärt, wie die (Mörder-)Mitzi zu ihrem Namen kam. Danke dafür an die Autorin. So wäre dieses Rätsel schon einmal gelöst.

Dann gibt es aber viele Rätsel - wer ist der Tote, welcher als Schneemann im Wald zurückgelassen wurde. Und wer will den verschiedenen Retreat-Teilnehmern an den Kragen, die sich vorher (angeblich) nicht einmal untereinander kannten.

Nach und nach fühlt die Mitzi allen Teilnehmern auf den Zahn und entgeht selbst nur knapp dem Schneefrauen-Syndrom.

Der Schreibstil ist mitreissen und Mitzi agiert nicht nur mit den Teilnehmern des Retreats, sondern auch immer mal wieder gedanklich und in Träumen mit ihrer besten Freundin von der Polizei.

Eine interessante Geschichte mit mehr oder weniger Hand und Fuss, aber was für mich hier auch tatsächlich zweitrangig war. Man wird einfach gut unterhalten.

Veröffentlicht am 17.12.2025

Wunderbar weihnachtlich

Winterherzen in Chanting Hills
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Bei diesem wundervoll weihnachtlichen Roman lädt schon das Cover zum lesen ein, ohne dass man vorab wissen muss was man zu erwarten hat. Dieses ist wirklich toll gestaltet.

Die Geschichte ist so alt wie ...

Bei diesem wundervoll weihnachtlichen Roman lädt schon das Cover zum lesen ein, ohne dass man vorab wissen muss was man zu erwarten hat. Dieses ist wirklich toll gestaltet.

Die Geschichte ist so alt wie die Liebe. Zwei Menschen begegnen sich, verlieben sich, es gibt Probleme. Gibt es ein Happy End? So wie meistens? Der Leser wird es herausfinden.

Der Schreibstil ist klassisch, die Personen sind gut herausgearbeitet und realitätsnah beschrieben. Die Stimmung ist vorweihnachtlich mit Liebe, Verzeihen und Neuanfängen. Ein wirklich schönes Buch für die Vorweihnachtszeit, um sich auf das Wichtigste zu besinnen. Jeder, der einmal Ärger mit seinem Nachbarn hatte wird sich hier ein Stückchen weit wiederfinden und man wird dazu verleitet, über das Leben an sich und Prioritäten nachzudenken.

Veröffentlicht am 17.12.2025

Anderes erwartet

Der letzte Brief des Papstes
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Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich ...

Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich habe das Printexemplar des Buches gelesen.

Der Schreibstil zunächst ist sehr schwierig, kurze und abgehackte Sätze. Dabei fast ausschließlich Gedanken des Schreibers. Kaum Interaktion oder gar Kommunikation mit anderen Menschen. Alles bleibt sehr mysteriös, man weiß nie ob die schreibende Person sich alles nur einbildet oder wirklich in irgendeiner Form irgendetwas passiert.

Dazu das Seitenlayout - alles ist mittig zentriert und in ganz kurzen Sätzen oder vielmehr Gedanken. Viele Absätze unterbrechen dazu den Lesefluss.

Mir konnte das Ganze leider überhaupt keinen Lesespass bereiten.

Das wirklich Beste am ganzen Buch war für mich das Cover.