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Veröffentlicht am 09.08.2026

Freundschaftsgeschichte mit viel Ferienfeeling

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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Willkommen auf Rosenholm! Hier leben die Schwestern Lene und Elsa gemeinsam mit ihren Eltern, die eine Pension für Feriengäste betreiben. Zusammen mit ihrer Freundin Amba erleben die Mädchen den letzten ...

Willkommen auf Rosenholm! Hier leben die Schwestern Lene und Elsa gemeinsam mit ihren Eltern, die eine Pension für Feriengäste betreiben. Zusammen mit ihrer Freundin Amba erleben die Mädchen den letzten Schultag. Die Hauptperson in diesem ersten Band der Reihe ist Lene, die gerne schreibt und daher für einen Wettbewerb einen Artikel plant, aber auch von ihren Gefühlen für den süßen Mats abgelenkt wird. Dann zieht in die Pension ein Mädchen ein, das Lene einfach nur unfreundlich findet, bis sie sie näher kennenlernt und durch ein ärgerliches Ereignis mit Urlaubsgästen am Strand, findet sie schließlich auch ein passendes Thema für einen spannenden Artikel.

Der Verlag schwimmt hier auf jeden Fall auf einer Trendwelle, was die Optik des Buches angeht. Das Cover ist modern gestaltet, wirkt teilweise aber auch etwas Retro a la Enid Blyton Bücher. Die Szene weckt Sehnsucht nach Freundschaft, Ferien und Strand. Der Farbschnitt ist mit seinen sommerlichen Motiven echt mega schön. Im Inneren werden die wichtigsten Charaktere der Insel vorgestellt. Alle Illustrationen sind farbig, die Töne wecken gute Laune. Schnell hat man die Mädchen kennengelernt. Sie verstehen sich super, obwohl jede auch ihre Eigenheiten hat. Man mag sie gern, weil sie sympathisch sind, hilfsbereit und einfach "normal". Teilweise fast schon zu ideal, bis dann Frida, die Neue auf der Insel eincheckt. Gerade Lene hat wirklich Probleme mit ihrer Art, die sehr unfreundlich dargestellt wird. Dahinter steckt aber natürlich etwas.

Eine Gastfamilie wird leider noch unsympathischer dargestellt, geradezu uneinsichtig, was etwas übertrieben ist und vielleicht den ein oder anderen nervt. Mir war es etwas zu viel in dem friedlichen Umfeld. Weitere Themen im Buch sind die erste Liebe, die ich schön dezent eingebracht empfunden habe, aber auch ernste Themen, die die Umwelt betreffen werden angesprochen. Eigentlich eine ganz unterhaltsame Mischung, die bestimmt vor allem viele Leserinnen ansprechen dürfte. Weniger gut fand ich den öfter mal ins Eintönige gehenden Schreibstil mit sich wiederholenden Satzmustern. Da wäre etwas mehr Dramatik und Abwechslung gut gewesen. Es kann aber auch sein, dass das durch die allzu vernünftigen Charaktere bedingt ist. So kam bei mir zwar ein tolles Ferienfeeling auf, aber echte Spannung oder Witz fehlte mir ein wenig. Mal sehen, wie das im zweiten Band umgesetzt wird. Für mich noch 4 Sterne

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Veröffentlicht am 09.08.2026

Hilf mit, die Tiere zu verarzten

Play+ Mein lustiges Spielbuch Pflaster her, sagt Doktor Bär - ab 2 Jahre
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Da hat sich der Autor für die Reihe play+ von Ravensburger wirklich etwas Tolles für die jungen Leser*innen ausgedacht. Allein die Idee hat mich schon so begeistert und Kinder werden das Buch lieben. Es ...

Da hat sich der Autor für die Reihe play+ von Ravensburger wirklich etwas Tolles für die jungen Leser*innen ausgedacht. Allein die Idee hat mich schon so begeistert und Kinder werden das Buch lieben. Es ist ein etwas Großformatigeres Pappbilderbuch mit abgerundeten Ecken und enthält neben Text und Bild eine Zugabe, die es zu einem echten Spielbuch macht, nämlich einen Bogen mit 15 Pflastern aus Kunststoff, die man immer wieder abziehen und neu aufkleben kann, solange man dies mit einigermaßen sauberen Fingern tut. Die Geschichte ist einfach erzählt: Der Panda Dr. Bär wandert von einem verletzten Tier zum nächsten und kinderleichte Reime erklären, was passiert ist. Am Ende wird immer um eine bestimmte Anzahl Pflaster gebeten, die die Kinder dann auf die verletzten Stellen, die im Text genannt werden, kleben dürfen. Wer Kinder hat, weiß, wie gern die meisten Arzt oder Ärztin spielen. Das lässt sich nun auch mit einem schönen Buch verbinden.

Der Maus ist z.B. beim Jonglieren eine Kugel auf den Kopf geknallt und der Bär bittet seine/n kleine/n Helfer/in um EIN Pflaster. Das Grüne gibt es nur einmal und das wandert nun auf der rechten Seite, wo die Maus in Groß abgebildet ist, auf ihre Stirn. Fertig ist der erste Patient. Die Anzahl der Pflaster steigert sich im Laufe der Geschichte. Am Ende ist man froh, wenn man auf den Tieren noch alle unterbringt, aber es macht riesigen Spaß. Nebenbei lernen die Kinder das Zählen von 1-5 und die Farben kennen. Zum Schluss wird gefeiert. Die Illustrationen sind ziemlich niedlich, für Kinder ab 2 Jahren super geeignet und ansprechend. Nach dem Spiel kann man die Pflaster auf der ersten Seite "verstauen". Bei uns ist das Buch der Renner und wird immer wieder bespielt und vorgelesen. 5 Sterne also!

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Veröffentlicht am 09.08.2026

Eher subtil spannend

Thornbird
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Stell dir vor, dein Vater ist ein verurteilter Serienmörder, der für den Mord an mehreren Frauen in der Todeszelle sitzt. Das letzte Opfer war deine eigene Mom. Dieses Szenario bietet sich zu Beginn des ...

Stell dir vor, dein Vater ist ein verurteilter Serienmörder, der für den Mord an mehreren Frauen in der Todeszelle sitzt. Das letzte Opfer war deine eigene Mom. Dieses Szenario bietet sich zu Beginn des Buches. Gabrielle Thorn musste nach den Taten ihren Namen ändern und lebte bisher bei ihrer Großmutter fernab vom ganzen Trubel um ihren Vater. Doch nun ist die Oma gestorben und sie muss zurück an den Ort des Geschehens. In die Kleinstadt, in der noch heute, 10 Jahre später, viele die Familie ächten. Nur ihre Tante und ihr Onkel wissen Bescheid. Doch bald schon bekommt Ryan alias Gabrielle seltsame Nachrichten geschickt. Hat jemand herausgefunden, wer sie wirklich ist?

E. Kennedy ist natürlich ein Begriff. Ihre bisherigen Bücher habe ich aber ausgelassen, da sie mir zu spicy waren. Hier lockte der Klappentext mit einer eher ungewöhnlichen, spannenden Story, bei der sich mega gut miträtseln, überdenken und kombinieren lässt. Von Anfang an stellte sich mir die Frage, ob der Vater wirklich ein Mörder ist, denn die Leichen wurden bis auf Ryans Mum nie gefunden. Vieles dreht sich im Buch um die Frage, ob Ryan mehr weiß, als sie zugibt und darum, wo die Opfer versteckt wurden. Doch man hat immer wieder Zweifel an der ganzen Geschcihte. Ganz deutlich spürt man, dass da noch etwas im Argen liegt. Auch wenn das ganze von der Autorin eher subtil spannend gestaltet wird, gibt es schnell eine Sogwirkung, weil man wissen möchte, was wirklich passiert ist. Alle suchen nach den Leichen, als die Hinterbliebenen eine hohe Belohnung aussetzen.

Gleichzeitig werden in dem Buch typische Teenager-Dinge erzählt, vom Schulball, Parties und auch Liebesdingen. Allerdings ist auch das hier eher dezent und weniger spicy gehalten, was ich gut finde. Da bleibt mehr Platz für die eigene Fantasie. Wäre da nicht die Serienkilller-Vergangenheit, könnte es sich auch um eine Story über eine typische amerikanische Kleinstadt und ihre Einwohner handeln. Doch immer wieder rührt ein Mitschüler mit seinem Blog die Sache auf. Das FBI taucht auf und möchte Antworten.... Gabrielle/Ryan steht immer mehr unter Druck. Ich fand sie durchweg ziemlich mutig und tapfer, wie sie mit allem umgeht und mit der Zeit wird ein wenig vorhersehbar, was noch passieren könnte. Dennoch war ich am Ende überrascht von den Wendungen und endgültigen Tatsachen. Das entschädigte dann auch für die ein oder anderer Flaute zwischendrin. Insgesamt durchaus ein lesenswerter Jugendthriller. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.08.2026

Interessantes Thema, zäher Start

Home Story
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Eine Anwältin, die gerade an einem Klimaprozess mitwirkt und ihre Herkunft von einem fränkischen Hof, der als eine Art Aussteigerkommune bezeichnet werden könnte. Das hört sich für mich nach interessanten ...

Eine Anwältin, die gerade an einem Klimaprozess mitwirkt und ihre Herkunft von einem fränkischen Hof, der als eine Art Aussteigerkommune bezeichnet werden könnte. Das hört sich für mich nach interessanten Hintergründen für einen Thriller an. Und tatsächlich passte das Buch thematisch super zu den immer häufiger auftretenden Hitzewellen. Die heiße, trockene Atmosphäre bringt die Autorin auch mega gut rüber. Man merkt förmlich wie drückend das Klima der Geschichte ist. Allerdings musste ich mich anfangs sehr durch die vielen schweigsamen Personen und ihre Verbindung untereinander quälen, obwohl doch sehr zügig ein Mord geschieht und man absolut nicht abschätzen kann, wer diesen begangen hat. Das ist zwar ein Pluspunkt, trotzdem hätte ich beinahe im ersten Drittel aufgegeben, weil das Lesen etwa so sperrig war wie die Bewohner des Hofes, die selbst dann zusammen stehen, wenn es ihnen allgemein nicht gut tut.

Rechtsanwältin Eva, Tochter der Hofherrin konnte ich mit ihrer Abkehr von dieser Lebensweise sehr gut verstehen. Die Beziehung zu ihrer Mutter spielt eine tragende Rolle, aber auch deren scheinbar zunehmender Verlust der Kontrolle über die Vorgänge dort. Nach ca. 200 Seiten wurde das Buch für mich spannender zu lesen und hatte seinen ganz eigenen Reiz durch die wechselnden Perspektiven. Sowohl aus Evas, als auch aus Mutter Wilmas Sicht und der zweier Bewohner erfährt man nach und nach interessante Details. Teilweise mutete die Perspektive des Kindes etwas esoterisch an, leicht verwirrend. Besonders bedrückend sind die Einschübe, in denen eine Person, die man erst nicht erkennt, scheinbar in Gefahr schwebt. Das war ziemlich gruselig geschrieben und hat mir auch mal eine schöne Gänsehaut beschert. Bin insgesamt sehr zwiegespalten, was die Bewertung betrifft, daher gebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Bezauberndes Nager-Camping im Tetra Pak

Emmis großes Campingabenteuer
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Emmi fährt mit ihrer Familie zum ersten Mal in den Camping-Urlaub. Natürlich ist die kleine Maus sehr aufgeregt, was sie dort wohl erwarten wird. Schon kurz nach der Ankunft lernt sie neue Freunde kennen. ...

Emmi fährt mit ihrer Familie zum ersten Mal in den Camping-Urlaub. Natürlich ist die kleine Maus sehr aufgeregt, was sie dort wohl erwarten wird. Schon kurz nach der Ankunft lernt sie neue Freunde kennen. Besonders mit Milo erkundet sie den Campingplatz. Dort gibt es unheimlich viele tolle Orte und Dinge zu tun. Egal ob auf dem Abenteuerspielplatz, beim Schwimmen im Teich oder bei einer spannenden Nachtwanderung. Emmi erlebt eine tolle Zeit und vergeht die Zeit wie im Flug.

Schon das Cover fand ich so unheimlich niedlich und doch ziemlich nah dran, an echtem Campingurlaub. Die Autorin überträgt diese Art des Urlaubens perfekt in Emmis Welt. Da wird ein Tetrapak zum Familien-Wohnmobil, ein Eisschirmchen zum Sonnenschirm und Pilze zur Treppe hinauf ins Bällebad. Eine gute Idee reiht sich hier an die nächste. Wir lieben die Illustrationen auf jeder einzelnen Seite. Sie strahlen so viel Freude am Reisen, Spielen uns sich Bewegen aus. Dazu treffen sie perfekt die Sommerstimmung, sind wunderbar lichtdurchflutet und bunt ohne schrill zu sein.

Irgendwie ist der Text dazu zwar keine wirkliche Erzählung, eher eine Aneinanderreihung verschiedener Tätigkeiten, aber es macht total Spaß, mit Emmi und Milo die Möglichkeiten des Campingplatzes zu erkunden. Sie haben zusammen mit den anderen Tieren so viel Freude, dass einfach eine super positive Stimmung entsteht, bei der man Stress und alles Negative total vergessen kann. Außerdem bekommt man Lust, auch mal zum Zelten oder Camping zu fahren. Das Buch kann gerade für Eltern, die ihre Kinder auf den ersten Urlaub dieser Art vorbereiten wollen, ein echter Schatz sein. Aber auch für alle anderen kleinen Bücherfans bietet das Buch so viel zum Ansehen und jede Menge Gesprächsstoff. Und die großen Vorleser*innen dürften auch einiges zum Schmunzeln finden. Zum Beispiel ein tolles Bällebad, das gerade von Marienkäfern besucht wird, eine Cola-Dose als Floß usw. Mein persönliches Highlight bleibt das Wohnmobil. Einfach ein Buch, das beim Lesen Sommerglück vermittelt. 5 Sterne

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