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Veröffentlicht am 25.04.2019

sehr unsympathische Charaktere

Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard
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Die Grundidee der Story klang anhand des Klappentextes sehr interessant, weshalb ich mich für das Buch entschieden habe.
Lena hat es als Diplomatentochter nicht immer leicht in ihrem Leben gehabt und als ...

Die Grundidee der Story klang anhand des Klappentextes sehr interessant, weshalb ich mich für das Buch entschieden habe.
Lena hat es als Diplomatentochter nicht immer leicht in ihrem Leben gehabt und als Anschläge auf sie verübt wurden, bekam sie einen Bodyguard an die Seite gestellt. Doch weder wollte Lena einen Leibwächter noch wollte Connor sie als seine Klientin haben.
Nach einem weiteren Anschlag auf Lena verübt wurde, beschließt Connor mit ihr zu fliehen, da es den Anschein macht, dass da viel mehr im Busch zu sein scheint als es zuerst den Eindruck macht.
Auf dieser Flucht verhält sich Lena alles andere als freundlich. Sie ist eine Zicke pur und ich hatte zwischendurch immer mal den Gedanken, Connor möge sie doch einfach ihrem Schicksal überlassen. Doch so ist er nicht, denn er nimmt seinen Job ernst, auch wenn sie ihn permanent nervt und er sie irgendwie doch ganz scharf findet. Was dann irgendwann auch von einem zum anderen führt.
Ein Nebenplot, der sich mir gar nicht erschließt, ist die Entführung Lenas durch eine Straßengang. Wieso wird das hier eingebaut, wenn es doch für den restlichen Verlauf der Handlung mehr als nebensächlich wenn nicht sogar komplett irrelevant ist?
Lena als Charakter war mir mehr als unsympathisch. Ich weiß wirklich nicht wieso Connor sie nicht einfach irgendwo zurückgelassen hat. Ihre Art und Weise, ihre Arroganz und Hochnäsigkeit hat mich wahnsinnig gemacht.
Connor blieb sehr ausdruckslos und oberflächlich. Hier hätte ich mir sehr viel mehr Tiefgang gewünscht. Ebenso verstehe ich nicht, wieso die beiden sich nicht ausstehen können, da sie nie wirklich versucht haben den anderen besser kennenzulernen.

Veröffentlicht am 25.04.2019

habe viel mehr erwartet

Trust
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Das Cover zeigt, ein für das Genre doch stark vertretenes, Motiv und sagt recht wenig über den Inhalt der Geschichte aus. Während mich der Klappentext dahingehend schon mehr gereizt hat.
John und Edie ...

Das Cover zeigt, ein für das Genre doch stark vertretenes, Motiv und sagt recht wenig über den Inhalt der Geschichte aus. Während mich der Klappentext dahingehend schon mehr gereizt hat.
John und Edie treffen zum ersten Mal während eines Überfalls auf einen Kiosk aufeinander. Beide überleben und dennoch ändert sich für beide einiges. In Edies fall bedeutet dies ein Schulwechsel und John verliert seinen Freund. Beide haben mit dem erlebten zu kämpfen nur macht das jeder auf ganz unterschiedliche Art und Weise.
Edie ist ein Charakter, der mir von Beginn an eher platt und oberflächlich rüberkommt. Ihr Verhalten an mancher Stelle kann ich nicht ganz nachvollziehen. Auch John, der Bad Boy der Story, besitzt nicht unbedingt Tiefgang und so plätschert die Geschichte der beiden vor sich hin.
Die beiden nähern sich an, werden Freunde ohne das mir während des Lesens wirklich bewusst wurde, wieso eigentlich. Er lässt sie nicht an sich ran und sie verknallt sich total in ihn.
Ich finde es schade, dass nur aus Edies Sicht erzählt wird, denn ab und an hätte ich gern einen Blick in die Gedankenwelt von John geworfen. Immerhin verhält er sich gegenüber Edie immer mal kontrovers. Auf der einen Seite lässt er sie nicht an sich heran auf der anderen Seite geht er Kämpfen mit anderen Typen bzgl. ihr nicht aus dem Weg.
Die Geschichte lässt mich zwiegespalten zurück. Die Grundidee der Geschichte mit dem Überfall und allem was dazu gehört fand ich toll und auch der Klappentext hat diesbezüglich sehr viel versprochen aber ich empfand die Protagonisten irgendwie nicht stimmig. Edie hat eine Charakterwandlung von gefühlten 180° vollzogen, die sich mir so nicht erschließt. Auch nicht nach so einem Überfall. Denn man kann sein eigentliches Wesen, in ihrem Fall eine liebenswerte und hilfsbereite Seite, nicht einfach komplett über den Haufen werfen und plötzlich die „Hau drauf“ – Braut von nebenan sein.

Auch der Schreibstil hat mir das Lesen sehr erschwert. Es sind kurze Sätze, die Edie nur noch unsympathischer wirken lassen haben. So als wäre ihr alles und jeder egal

Veröffentlicht am 25.04.2019

Eine wundervolle Geschichte über die Liebe, die Familie und was im Leben wichtig ist

Als dein Blick mich traf
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Bei Als dein Blick mich traf handelt es sich um den zweiten Teil der Unbreak my Heart Reihe von Nicole Jacquelyn. Die Autorin kenne ich schon und auch den ersten Teil der Reihe habe ich gelesen und geliebt. ...

Bei Als dein Blick mich traf handelt es sich um den zweiten Teil der Unbreak my Heart Reihe von Nicole Jacquelyn. Die Autorin kenne ich schon und auch den ersten Teil der Reihe habe ich gelesen und geliebt. Sogar mehr als das, denn er hat mich mittendrin zerstört und ich dachte nicht, dass Shade es schafft mein Herz wieder zusammenzuflicken. Wen die Rezension zu Band 1 Als mein Herz zerbrach nochmal lesen möchte findet sie hier.
Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut vom Verlag den zweiten Teil als Rezensionsexemplar bekommen zu haben. :) Ganz lieben Dank nochmal dafür.

Die Cover der ebooks wurden inzwischen ausgetauscht, sodass dem ein oder anderen die Geschichte womöglich schon bekannt vorkommt. :) Wie auch in Band 1 hat mich der Schreibstil der Autorin gefesselt und ich habe die Charaktere mit all meinen Emotionen verfolgt bzw. begleitet.

Anita und Bram mochte ich im ersten Teil schon sehr sehr gern. Sie waren die Streithähne der gesamten Familie und ich fand ihre Neckereien immer schon irgendwie süß und hätte mir die Familientreffen ohne die zwei auch gar nicht vorstellen können. :)

Die beiden sind zwei Menschen, die in ihrem Leben schon vieles durchmachen mussten und erlebt haben. Daher ist es für beide nicht immer leicht. Nicht leicht sich dem Leben in einer riesigen Großfamilie zu stellen, nicht leicht miteinander klarzukommen und gleichzeitig fällt es den beiden auch schwer ab und zu allein zu sein.

Eines Abends kommt es dann doch dazu, dass das Unmögliche passiert. Ani und Bram begegnen sich auf eine Weise, mit der sie nie gerechnet haben. Sie sind sich einig, dass es für sie beide keine größere Bedeutung hat und dennoch können sie es nicht vergessen. Ihr Verhalten verändert sich und sie fangen an mehr Zeit miteinander zu verbringen. Gleichzeitig verändert sich ihr Verhältnis zueinander. Aber ob es zwischen den beiden überhaupt eine Chance gibt?

Immer wieder geraten die zwei aneinander und dennoch finden sie einen Weg den Alltag immer öfter gemeinsam zu gestalten. Bis die beiden etwas so schönes und gleichzeitig so schwerwiegendes für ihr beider Leben erleben könnten und Bram sich schließlich doch von Ani abwandt.

Es ist unglaublich toll, alle Charaktere wieder zutreffen und zu sehen, wie sie älter werden und mit welcher Hingabe und Liebe auch neue Mitglieder in die Familie aufgenommen werden. :)

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Auch hier spielt Nicole Jacquelyn mit den Gefühlen ihrer Leser. Wie bei seinem Vorgänger wurde ich im Sog meiner Emotionen mitgerissen. Das einschneidende Ereignis bzw. beide wichtigen Ereignisse/ Schicksalschläge haben mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig Familie ist. Wie sehr wir in der heutigen Zeit vergessen, dass sie das einzige ist, was uns im Notfall auffangen und uns Halt geben kann.

Eine wundervolle Geschichte über die Liebe, das Leben und die Familie. Familie bedeutet in diesem Fall auch außerhalb direkter Blutsverwandtschaft. :)

Veröffentlicht am 24.04.2019

Loveless - Wenn man lernen muss geliebt zu werden

Loveless - Eine Liebesgeschichte
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Mich hat die Leseprobe dazu gebracht, das Buch lesen zu wollen. Der Klappentext verrät nicht sehr viel über die Geschichte bzw. empfinde ich ihn als etwas irreführend. Wieso das so ist, werdet ihr wissen, ...

Mich hat die Leseprobe dazu gebracht, das Buch lesen zu wollen. Der Klappentext verrät nicht sehr viel über die Geschichte bzw. empfinde ich ihn als etwas irreführend. Wieso das so ist, werdet ihr wissen, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt. :)

Das Cover an sich zeigt einen Mann, der meinem Empfinden nach zerrissen und sehr nachdenklich drein schaut. Daher passt es zur Story einfach perfekt.

Während des Lesens tauchte ich immer mehr in die Welt von Cassidy und Brynn ab. Beide haben Dinge erlebt, die sich wohl keiner so richtig vorstellen kann oder möchte. Dass Brynn nach zwei Jahren immer noch trauert, kann ich durchaus verstehen. Denn es ist wirklich nicht einfach, jemanden so abrupt und auf diese Weise zu verlieren. Andere mögen mit solchen Umständen vielleicht anders umgehen und es besser und schneller verarbeiten aber jeder Mensch trauert auf eine andere Weise und so ist es nur verständlich, dass sie eben etwas mehr Zeit braucht als es von ihr erwartet wird.

Cassidy hat es schon seit seiner Kindheit nicht einfach. Überall und von wahrscheinlich jedem einzelnen Menschen in seiner Umgebung wurde er schikaniert und drangsaliert, ohne dass er persönlich überhaupt irgendetwas an seiner Situation hat beeinflussen können.
Dadurch hat er sich in die absolute Isolation begeben und ihn da wieder herauszubekommen scheint auch für Brynn fast unmöglich zu sein.

Der unglückliche und unfassbar dramatische Zufall, der Brynn und Cassidy zusammenbringt, sorgt für mehr Trubel als es anfangs den Anschein macht. Die beiden lernen sich kennen und lieben bis zu einem Moment, der alles zu verändern scheint. Und ab diesem Zeitpunkt war ich verwirrt und wusste nicht mehr wo es hingehen soll bzw. welche Charaktere jetzt wie in Verbindung stehen und wer zu welchem Zeitpunkt wirklich gemeint ist. Dieser Plottwist hat mich positiv gesprochen richtig aus dem Konzept gebracht. Das hatte ich lange nicht mehr in einem Buch. :)

Die Geschichte hat mich berührt und mir wieder vor Augen geführt wie schnell man sich in einer Spirale des Hasses und der Ablehnung wiederfinden kann, ohne dass man selbst etwas dafür kann. Dass es wichtig ist, sich nicht aufzugeben, dass man kämpft und es wert ist, geliebt zu werden.

Ich habe das Buch verschlungen und fieberte dem Ende tatsächlich entgegen. Denn diese Ungewissheit des wie und warum hat mich schier wahnsinnig gemacht

Veröffentlicht am 24.04.2019

Wenn die Hangmen kommen

Hades' Hangmen - Styx
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Ich war schon immer fasziniert von MC Storys oder Geschichten um Biker. Warum? Das weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht, weil es in dieser Szene nicht so kitschig zugeht wie es sonst in Romanzen ...

Ich war schon immer fasziniert von MC Storys oder Geschichten um Biker. Warum? Das weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht, weil es in dieser Szene nicht so kitschig zugeht wie es sonst in Romanzen der Fall ist, sondern auch mal rauh und gerade heraus. Möglicherweise gefällt es mir auch, weil mich die Strukturen und die Philosophie, die dahinter stehen, beeindrucken.

Das Cover mag ich echt gern - wegen des Tattoos. Gut gemachte Tattoos schau ich mir super gern an und meist hat jedes einzelne ja doch eine Bedeutung. Dass die Autorin bzw. die Protagonisten die Tattoos im Verlauf der Geschichte immer mal wieder aufgreifen finde ich richtig toll, da sie ja einen Teil des MCs ausmachen.

Die erste Begegnung zwischen Mae und Styx ist unglaublich süß. Wie er verzweifelt versucht mit ihr in Kontakt zu treten, mit ihr zu reden. Beide sind zu dem Zeitpunkt noch im Jugendalter und da sie niemand zusammen gesehen hat ist es nur logisch dass es für seinen besten Freund Ky nur anhand von Styx' Erzählung so klingt, als hätte dieser es sich nur eingebildet.

Als das Mädchen mit den Wolfsaugen nach Jahren unerwartet und schwer verletzt hinter dem Club liegt, ist es sein innigster Wunsch sie diesmal nicht mehr gehen zu lassen.

Was Mae bisher in ihrem Leben erlebt hat ist für mich unbegreiflich. Es ist erniedrigend, schockierend und unfassbar unmenschlich. Dass sie so lang durchgehalten hat und diese Qualen immer wieder auf's Neue über sich ergehen lässt, ist mutig und zeigt von einer inneren Stärke, die vielen von uns fehlt. Hängt es damit zusammen, dass ihre beiden Schwestern mit ihr gemeinsam in dieser Hölle leben und sie deshalb stark sein muss? Man weiß es nicht, ein wichtiger Grund ist es alle mal. Ihre traumatische Konditionierung abzulegen und endlich ins Leben zu finden kostet sie, aber auch den Jungs der Hangmen und ihren Frauen, jede Menge Kraft und Geduld. Eine ihrer ersten Freundinnen dort ist Beauty. Ich liebe ihre beschützende und fröhliche Art, denn sie ist ein herzensguter Mensch und kann gleichzeitig aber Ansagen machen, die sich gewaschen haben. Also der perfekte Mix um sich in einem MC behaupten zu können. :)

Um Styx angemessen beschreiben zu können fehlen mir tatsächlich die richtigen Worte. Ob es damit zusammenhängt, dass er die meiste Zeit selbst auf Worte verzichten muss? Ich weiß es nicht. Er ist ein ruhiger Charakter, der durch seine bloße Anwesenheit eine Stärke verströmt und ausstrahlt, die für alle anderen jederzeit greifbar zu sein scheint. Trotz seinem verhaltenen Umgang mit Worten, zeigt sich seine Stimme in einer anderen Leidenschaft. Dem Gitarre spielen und Singen. Dort kann er all die Emotionen herauslassen, die ihn sonst in seiner Welt aus Stille umgeben.

Maes Flucht aus ihrer "Gemeinde" bleibt natürlich nicht ungesühnt und so überschlagen sich die Ereignisse. Es gibt Tote, Verletzte und eine, wie es in Biker Sprache ausgedrückt wird, Ratte. Einen Verräter, der die Geschäfte der Hangmen sabotiert und die Brüder und Frauen dadurch in Gefahr bringt. Allen voran Mae. Sie zu schützen wurde ab dem Augenblick zu Styx' Aufgabe, als sie ihm das erste Mal nach ihrem unverhofften Aufeinandertreffen, wieder in die Augen schaute.

Mit der Wendung der Geschichte hat mich die Autorin richtig kalt erwischt. Ich hatte mit vielem gerechnet, mit wirklich vielem - aber nicht damit. Dieser eine Augenblick hat für mich alles in Frage gestellt. Ich bin die Geschichte bis zu diesem Punkt immer wieder im Kopf durchgegangen, ob ich irgendwas verpasst oder falsch gedeutet habe, aber nichts. Das habe ich einfach nicht kommen sehen. Nicht in diesem Ausmaß.

Tillie Cole hat mich süchtig gemacht. Nach den Hangmen, den Bikes, diesem Gefühl dazugehören zu wollen, so wie es Mae zeitweise spürt. Ich liebe den Schreibstil, die Charaktere und den Club. Ja, auch wenn hier der Umgangston rauher, düsterer und die Sprache durchaus gewalttätiger ist - so sind sie doch eine Familie, die zusammen gehört und sich gegenseitig beschützt - persönliche Differenzen hin oder her.