Profilbild von raschke64

raschke64

Lesejury Star
offline

raschke64 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit raschke64 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Zu viel

Weißes Licht
0

Erzählt wird die Geschichte von Cece, Charlie und Garrett. Und auch die ihrer Familien. Ihrer Entscheidungen und ihrer Fehler. Das alles über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren

Ich hatte von dem Buch etwas ...

Erzählt wird die Geschichte von Cece, Charlie und Garrett. Und auch die ihrer Familien. Ihrer Entscheidungen und ihrer Fehler. Das alles über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren

Ich hatte von dem Buch etwas anderes erwartet und am Ende war es wirklich nicht meins. Der Autor schreibt sehr gut und die Beschreibungen der Tiere und der Landschaft sind wunderbar gelungen. Allerdings hatte ich die ersten 200 Seiten wirklich damit zu kämpfen, dass ich das Buch nicht abbreche. Hier war mir vieles viel zu sehr ausgewalzt und eine Straffung hätte dem Buch gutgetan. Später wurde es etwas besser, aber die ganze Zeit gab es nicht eine Figur in dem Buch, für die ich irgendwie Sympathie empfunden hätte bzw. die mir näher gekommen wäre. Alles war irgendwie distanziert und ich konnte jederzeit mit dem Lesen aufhören. Und musste mich quasi selbst überreden, dass ich weiterlese. Das ist der Grund, warum ich keine Leseempfehlung aussprechen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2025

Für Bruno kommt es dick

Déjà-vu
0

Bruno ist eigentlich noch krankgeschrieben nach seiner Schulterverletzung. Doch er lässt sich zumindest mal in seinem Revier blicken und stellt mit Erschrecken fest, dass sein Zimmer von jemand anderem ...

Bruno ist eigentlich noch krankgeschrieben nach seiner Schulterverletzung. Doch er lässt sich zumindest mal in seinem Revier blicken und stellt mit Erschrecken fest, dass sein Zimmer von jemand anderem übernommen wurde. Dazu kommt noch, dass er mit dieser Person gar nicht so gut auskommt und diese auch gleich überfallen wird. Fast gleichzeitig wird der Polizeicomputer und sein Handy gehackt, der Versuch schlägt allerdings fehl. Und es steht auch noch eine schwere Flut ins Haus. Bruno hat also mehr als reichlich zu tun

Das Buch ist der 17. Fall für Bruno. Es läuft im gewohnten Rahmen ab. Wobei er sich mit einigen Neuerungen anfreunden muss. Wie immer wird viel gekocht und man erfährt ebenfalls viel über Land und Leute. Der Fall selbst ist nicht unbedingt super spannend und das Ende hat mich dieses Mal nicht so ganz wirklich überzeugen können, weil für mich das Motiv insofern offen blieb. Mir hat sich nicht wirklich erschlossen, warum die Hackerversuche stattgefunden haben. Trotzdem - wie immer ein gut zu lesendes Buch in dieser Reihe, für dass ich eine Leseempfehlung ausspreche

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2025

Witzig

Mein Mann, der Rentner
0

Das Leben ist geregelt. Rosa werkelt zu Hause in aller Ruhe vor sich hin, Günther arbeitet wie ein Verrückter in der Firma. Plötzlich jedoch beschließt er, in Rente zu gehen und zwar vorzeitig. Rosa kommt ...

Das Leben ist geregelt. Rosa werkelt zu Hause in aller Ruhe vor sich hin, Günther arbeitet wie ein Verrückter in der Firma. Plötzlich jedoch beschließt er, in Rente zu gehen und zwar vorzeitig. Rosa kommt damit überhaupt nicht zurecht und versucht, Günther in sinnvolle Tätigkeiten zu bringen. Was nur mäßig funktioniert.

Das Buch ist eine humorvolle Beschreibung eines Rentnerlebens, dass so plötzlich und unerwartet beginnt. Die Schwierigkeiten, die damit im Zusammenhang stehen, werden witzig aufgeführt und als Leser amüsiert man sich köstlich über die teils skurrilen Ideen, auf die beide Partner kommen. Wobei vieles etwas skurril, aber doch sehr realistisch ist. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2025

Zwiegespalten

Nachtschattengewächse
0

Prof. Rose ist seit einem Vorfall an der Uni seit einem Jahr „arbeitslos“ und lebt komplett zurückgezogen mit ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen. Bis sie beginnt, ihre Nachbarin per Fernrohr auszuspionieren ...

Prof. Rose ist seit einem Vorfall an der Uni seit einem Jahr „arbeitslos“ und lebt komplett zurückgezogen mit ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen. Bis sie beginnt, ihre Nachbarin per Fernrohr auszuspionieren und sich dann in ihr Leben einzumischen. Was keine so gute Idee ist, denn damit begibt sie sich in große Gefahr.

Mir fällt die Beurteilung des Buches ziemlich schwer. Die volle Punktzahl bekommt es für den Stil, der sehr direkt-pragmatisch und gut lesbar ist. Auch die unterschwellige Spannung zieht sich durch das ganze Buch, weil man nur sehr wenige Informationen und diese auch nur häppchenweise erhält. Dazu kommen noch die wirklich sehr gute Idee und die Auflösung am Ende, die ich bei den Verwirrungen vorher nicht so erwartet hätte.

Leider gibt es in meinen Augen auch einige Mängel. Da ist erst einmal die Hauptperson, mit der ich überhaupt nicht warm wurde und die für mich einige Entscheidungen getroffen hat, die ich nicht nachvollziehen kann (leider muss ich so allgemein bleiben, um nicht zu spoilern). Gerade was die Zusammenarbeit mit der Polizei angeht (die Arbeit derselben ist auch nicht gerade überragend), hab ich einiges nicht verstanden. Das ganze wird aus der Sicht von Prof. Rose erzählt und so werden einige Informationen auch einfach weggelassen, die man als Leser aber hätte haben wollen. Wieso schafft sie es, 20 Jahre Giftpflanzen zu züchten, ohne dass es jemand merkt? Und als es jemand merkt, hat es keine Konsequenzen. Wovon lebt sie ohne Arbeit? Klar, da gibt es sicher Erbe vom Vater und eigene Ersparnisse, aber sie kauft oft extrem teure Pflanzen. Wieso stimmt sie einer Entscheidung am Ende einfach so zu? Das alles hat mich noch stark beschäftigt und zu der endgültigen Beurteilung gebracht.

Für mich ist es ein gut lesbares Buch, was ich Lesern empfehle, die mal etwas ausgefallenes im Bereich Krimi lesen wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2025

Walisische Sicht

Die Tochter der Drachenkrone
0

Gwenllian ist die Tochter des berühmten walisischen Königs Rhys, der im 12. Jahrhundert lebte. Ihre Kindheit und Jugend war für damalige Verhältnisse als Mädchen sehr frei. Doch also der Vater stirbt, ...

Gwenllian ist die Tochter des berühmten walisischen Königs Rhys, der im 12. Jahrhundert lebte. Ihre Kindheit und Jugend war für damalige Verhältnisse als Mädchen sehr frei. Doch also der Vater stirbt, ändert sich alles. Denn die Normannen versuchen, immer mehr von Wales zu erobern. Das fällt ihnen nicht so schwer, weil die Walliser untereinander sehr zerstritten sind und selbst Brüder sich gegenseitig bekämpfen. Gwenllian muss ich entscheiden, wen sie unterstützt.

Das Buch erzählt die Geschichte des Mittelalters in Wales einmal aus einer anderen Sicht. Während man die französischen oder englischen Könige dieser Zeit sehr gut kennt, ist über die walisischen Anführer nicht so viel bekannt. Das Buch erzählt die geschichtliche Sicht der Waliser, die sich damals Briten nannten. Das ist sehr interessant und ergänzt geschichtliches Wissen. Gleichzeitig ist das Buch gut geschrieben, so dass man das auch als reine Unterhaltung lesen könnte. Ich freue mich auf die Fortsetzung und spreche eine Leseempfehlung aus

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere