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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2025

Super Beginn

Der Trailer
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Vor 14 Jahren verschwindet die junge Lisa auf einem Campingplatz in Belgien. Eigentlich ist der Fall schon lange zu den Akten gelegt, doch durch einen Podcast mit einer Kommissarin kommt alles wieder hoch ...

Vor 14 Jahren verschwindet die junge Lisa auf einem Campingplatz in Belgien. Eigentlich ist der Fall schon lange zu den Akten gelegt, doch durch einen Podcast mit einer Kommissarin kommt alles wieder hoch und die Mutter von Lisa bittet die Kommissarin, sich des Falls anzunehmen. Obwohl sie selbst gerade in Schwierigkeiten ist, macht sie es. Gleichzeitig sind noch einige andere Leute involviert, die herausfinden, dass alle Zeugen der damaligen Nacht inzwischen verstorben sind, bis auf einen ...

Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie und beginnt sehr, sehr spannend. Zum einen ist die Geschichte an sich interessant und der Autor weiß, wie man die Spannung hochhält. Zum anderen gibt es bis zum Ende immer noch Überraschungen und die Hauptfiguren haben alle Ecken und Kanten und sind bei weitem nicht nur die Guten. Genau diese Mischung macht es interessant und das Buch lässt sich gut lesen. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Geht so

Geht so
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Marisa arbeitet in Madrid in einer Werbeagentur. Sie hat eigentlich etwas anderes studiert, aber die Jobs waren rar und so ist sie schon eine ganze Weile in dieser Firma. Doch sie ist eigentlich damit ...

Marisa arbeitet in Madrid in einer Werbeagentur. Sie hat eigentlich etwas anderes studiert, aber die Jobs waren rar und so ist sie schon eine ganze Weile in dieser Firma. Doch sie ist eigentlich damit todunglücklich und versucht, irgendwie über den Arbeitstag zu kommen, ohne viel zu machen. Und dazu kommt noch das geplante Teambuildingswochenende...

Irgendwie ist der Titel des Buches Programm. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was die Autorin mir eigentlich sagen will. Die Beschreibung der Leute in der Firma ist zwar gelungen und man erkennt vieles davon wieder. Doch insgesamt fehlte mir irgendwie ein Art „Botschaft“ oder wie immer ich das nennen will. Es hat sich gut gelesen, hat aber bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich würde auch nicht unbedingt eine Leseempfehlung abgeben wollen

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Überraschendes Ende

Himmelerdenblau
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Vor 20 Jahren ist Julie Novak verschwunden. Sie wurde entführt und es gibt komischerweise eine sehr geringe Lösegeldforderung. Denn eigentlich hat die Familie alles: ein großes Haus, der Vater ist leitender ...

Vor 20 Jahren ist Julie Novak verschwunden. Sie wurde entführt und es gibt komischerweise eine sehr geringe Lösegeldforderung. Denn eigentlich hat die Familie alles: ein großes Haus, der Vater ist leitender Chirurg. Doch in der Zeit danach zerbricht die Familie, die Mutter stirbt an Krebs und die Schwester hat auch schwer zu kämpfen. Nach 20 Jahren allerdings will der Vater die Angelegenheit endlich aufgeklärt haben. Zumal er schon stark an Demenz leidet und vor seinem endgültigen Vergessen herausfinden will, was damals wirklich passiert ist. Zufällig nimmt sich ein Podcastpaar der Sache an und ermittelt ebenfalls...

Mir hat das Buch gut gefallen. Zwar hat es für einen Thriller zwischendurch über weite Strecken ein wenig fehlende Spannung. Doch das Ganze wird eindeutig wettgemacht durch ein mehr als überraschendes Ende. Ganz stark fand ich das Buch allerdings bei der Beschreibung der Demenzerkrankung des Vaters. Da ich erst kürzlich in der Familie eine ähnliche Erfahrung gemacht habe, wobei die Krankheit dort noch nicht so weit fortgeschritten war, konnte ich das sehr gut nachvollziehen. Diese Teile haben mich dann wieder überzeugt. So spreche ich eine Leseempfehlung aus

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Sehr gute Fortsetzung

Eisenblume
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Fredrika ist erneut in schwierige Ermittlungen eingebunden. In der ehemaligen psychiatrischen Anstalt von Lund wird zufällig in einer Wand eine alte Leiche gefunden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, ...

Fredrika ist erneut in schwierige Ermittlungen eingebunden. In der ehemaligen psychiatrischen Anstalt von Lund wird zufällig in einer Wand eine alte Leiche gefunden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, doch dann stellt sich heraus, dass die Leiche ein junger Mann ist, der in den 1980er Jahren aus der Psychiatrie verschwunden ist zusammen mit einem jungen Mädchen. Von diesem fehlt jede Spur und bald kommt es zu verschiedenen Zwischenfällen und es gibt eine weitere Leiche…

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe. Mir gefällt daran besonders, dass es in erster Linie wirklich um den Fall geht. Dieser ist sehr vielschichtig und reicht weit in die Vergangenheit hinein. Die Ermittlungen sind gut nachvollziehbar und die privaten Sachen spielen zwar hinein, stehen aber nicht im Vordergrund. Das Ende birgt einige sehr unerwartete Überraschungen und so kann ich für das Buch eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Kein Thriller

Die feindliche Zeugin
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In einem Park in London wird ein Mann von drei schwarzen Jugendlichen bedrängt und am Ende erstochen. Emmett wird des Mordes angeklagt, weil er als einziger bei dem Verletzten geblieben ist und auch das ...

In einem Park in London wird ein Mann von drei schwarzen Jugendlichen bedrängt und am Ende erstochen. Emmett wird des Mordes angeklagt, weil er als einziger bei dem Verletzten geblieben ist und auch das Messer in der Hand hatte. Doch er beteuert, dass er nicht der Täter ist. Zur Verteidigung wird ihm die Anwältin Rosa zugewiesen, die allerdings noch sehr jung und nicht viel Erfahrung in solchen Fällen hat.

Mich hat das Buch etwas enttäuscht. Zuallererst ist es kein Thriller, dafür fehlt ihm durchgehend die Spannung. So ziemlich alle Wendungen sind relativ vorhersehbar und man erfährt zwar einiges über das Rechtssystem in England, aber es ist nicht wirklich erkennbar, dass bei den Ermittlungen der Vorwurf des Rassismus zutrifft. Dazu wurde viel zu wenig ausgeführt. Auch das Privatleben von Rosa ging mir teilweise zu weit bzw. macht sie mir als Person nicht unbedingt sympathischer. Das Ende wird dann auf ganz wenigen Seiten relativ schnell und irgendwie auch lapidar abgehandelt. Die dem Buch den Titel gebende feindliche Zeugin kommt ebenfalls erst ziemlich zum Ende zum Einsatz. Das alles zusammen genommen ergibt für mich nur, dass das Buch in meinen Augen allenfalls Durchschnitt ist. Da wurde viel verschenkt.

Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen, würde aber auch niemanden vom Lesen abhalten. Er sollte nur keinen Thriller erwarten

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