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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2024

Etwas vorhersehbar

Die blaue Stunde
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Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von ...

Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von Chapman ein Knochen entdeckt und es stellt sich heraus, dass er von einem Menschen stammt. James Becker wird der Auftrag, das ganze aufzuklären. Er ist Kurator des Museums, dem Chapman ihre ganzen Werke vermacht hat. Er fährt auf die abgeschiedene Insel Eris Island, dem letzten Wohnort der Künstlerin.

Das Buch hat mich insgesamt ein wenig enttäuscht. Der Einstieg ist rasant und man wird sofort in einen regelrechten Sog gezogen auch das Ende birgt einige Überraschungen, ist allerdings in großen Teilen auch vorhersehbar. Der lange Zwischenteil war für mich ein einigen Stellen tatsächlich langweilig. Was sicherlich auch daran liegt, dass eine der Figuren für mich total unsympathisch war und das ganze Hin und Her in der Geschichte mich in Teilen auch etwas nervte. Und mich auch nicht richtig überzeugen konnte. So ist das Buch für mich insgesamt Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 04.12.2024

Ungewöhnliches Paar

Zwei Federn
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1847 versinkt Irland in Not und Elend. Durch die Kartoffelfäule gibt es praktisch nur noch Hunger. Die Engländer verweigern die Unterstützung und die Iren versuchen, irgendwie zu überleben. Und sei es ...

1847 versinkt Irland in Not und Elend. Durch die Kartoffelfäule gibt es praktisch nur noch Hunger. Die Engländer verweigern die Unterstützung und die Iren versuchen, irgendwie zu überleben. Und sei es mit massenhafter Auswanderung besonders in die USA. In dieser Zeit sammeln in Amerika die Indianer vom Stamm der Choctaws Geld zur Unterstützung der Menschen in Irland. Gideon „Two Feathers“ soll das Geld nach Irland bringen. Er selbst ist Indianer, aber außerhalb seines Stammes aufgewachsen und mit einer eher "weißen" Erziehung.

Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte, denn die Geldsammlung und Überbringung nach Irland hat es wirklich gegeben. Damit endet aber schon der reale Hintergrund und alles andere ist fiktiv. Wobei die Geschichte trotzdem interessant bleibt, denn sowohl die Zustände in Irland wie auch die Zustände der Ureinwohner in den USA werden konkret und unbeschönigt beschrieben. Am Anfang musste ich mich an den teilweise etwas ausufernden und manchmal leicht schwülstigen Stil gewöhnen, wenn es um die Geschichte selbst ging. Bei den historischen Hintergründen versachlichte sich der Stil eindeutig und es wurde viel Wissen vermittelt. Gerade dies macht das Buch interessant und lesenswert. Manchmal war mir die Zeichnung der Personen ein wenig zu schwarz-weiß, es gibt einige große Zeitsprünge, wo ich mir mehr gewünscht hätte, dafür sind einige in meinen Augen nicht nötige Sachen sehr detailliert beschrieben. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung für ein ungewöhnliches Paar und ein interessantes Thema.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Abschluss?

Schattenwald
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Cecilie wird vermisst, nachdem sie eine feuchtfröhliche Feier verlassen hat. Kurz danach wird sie tot aufgefunden und der Verdacht fällt zuallererst auf ihren Ehemann. Doch der scheint ein Alibi zu haben. ...

Cecilie wird vermisst, nachdem sie eine feuchtfröhliche Feier verlassen hat. Kurz danach wird sie tot aufgefunden und der Verdacht fällt zuallererst auf ihren Ehemann. Doch der scheint ein Alibi zu haben. Dann wird eine zweite junge Frau ermordet und plötzlich erscheinen die Zeichen auf einen alten Fall hinzudeuten...

Das Buch ist die Fortsetzung einer Reihe. Man kann es relativ problemlos lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit einer der Hauptfiguren, nämlich Anton. Seine Entwicklung gefällt mir überhaupt nicht mehr. Der Fall selber war für mich jetzt nicht unbedingt hochspannend, an einigen Stellen hätte mir eine Straffung etwas gefallen. Insgesamt jedoch ist es ein guter Thriller, für den ich eine Leseempfehlung ausspreche

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Sommerwind

Der Wind nimmt uns mit
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Maya ist Bloggerin und ständig unterwegs. Obwohl sie sich eigentlich damit nicht mehr so richtig glücklich fühlt. Nur ein Ort kommt bei den Reisen nicht vor: La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter, die ...

Maya ist Bloggerin und ständig unterwegs. Obwohl sie sich eigentlich damit nicht mehr so richtig glücklich fühlt. Nur ein Ort kommt bei den Reisen nicht vor: La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter, die sie nicht sehen will. Denn Maya hat eher durch Zufall erfahren, dass sie adoptiert wurde. Doch nach einem One-Night-Stand ist sie schwanger und sucht Tobi, den künftigen Vater. Ausgerechnet er soll auf La Gomera sein und so reist sie dorthin...

Das Buch ist ein netter Sommerroman. La Gomera wird wunderbar beschrieben und man bekommt richtig Lust, diese Insel zu besuchen. Ansonsten ist die Geschichte nicht sehr anspruchsvoll, dafür aber sehr unterhaltsam. Der Stil ist gut, mit ein bisschen Humor und viel Liebe zur Insel wird der Leser gut unterhalten. Das Ende fand ich persönlich ein klein wenig zu kitschig, aber für diese Art von Roman ist das völlig in Ordnung. So bekommt das Buch von mir eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Nettes Zauberabenteuer

Der Rückwärtsdieb - Mehr als nur ein Trick!
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Lenny ist ein begeisterter Zauberer. Seine Eltern führen ein Antiquariat und haben ein wertvolles uraltes Zauberbuch. Lenny entwendet es, um darin zu lesen. Doch er wird kurz danach selbst bestohlen. Zusammen ...

Lenny ist ein begeisterter Zauberer. Seine Eltern führen ein Antiquariat und haben ein wertvolles uraltes Zauberbuch. Lenny entwendet es, um darin zu lesen. Doch er wird kurz danach selbst bestohlen. Zusammen mit seiner Schwester und einigen Freunden versucht er, das Buch wiederzubekommen. Und damit beginnt ein großes Abenteuer.

Das Buch erzählt eine nette Abenteuergeschichte, bei der es um Hilfe und auch Ehrlichkeit geht. Das ganze ist abenteuerlich aufgemacht und in dem Buch bestechen vor allem die wunderschönen kleinen Zeichnungen. Auch ein wenig Magie ist dabei, allerdings fand ich persönlich das Ende nicht mehr ganz so gut. Irgendwie war mir die Auflösung etwas zu zahm. Doch alles in allem kann ich immer noch eine Leseempfehlung aussprechen.

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