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Veröffentlicht am 07.01.2025

Die Birken wissen's noch

Die Birken wissen's noch
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Edvard lebt zusammen mit seinem Großvater Sverre hoch in Norwegen auf einem einsamen Hof in der Nähe eines kleinen Ortes. Sie sind eher Außenseiter im Ort, denn der Großvater hat während des II. Weltkrieges ...

Edvard lebt zusammen mit seinem Großvater Sverre hoch in Norwegen auf einem einsamen Hof in der Nähe eines kleinen Ortes. Sie sind eher Außenseiter im Ort, denn der Großvater hat während des II. Weltkrieges auf Seiten der Deutschen gekämpft und das haben die Menschen nicht vergessen. Die Eltern von Edvard starben, als er 3 Jahre alt war. Er hat fast keine Erinnerungen mehr an sie und der Großvater hat kaum darüber gesprochen. Und den Tod wurde ein großes Geheimnis gemacht. Als der Großvater stirbt, entdeckt Edvard, dass der Großvater noch einen Bruder Einar hatte, der angeblich auch schon im Krieg gestorben ist. Statt dessen lebte er aber noch weiter und wurde nie erwähnt. Immer mehr Geheimnisse entdeckt Edvard und so macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und entdeckt viel überraschendes.

Das Buch hat mir gut gefallen. Zuerst einmal hat es ein wunderbares und sehr hochwertiges Cover, das gut zum Inhalt passt. Die ersten 100 Seiten habe ich mich ein bißchen gequält. Der Autor beschreibt alle Details sehr sehr ausführlich und ich kam in die Geschichte schwer rein. Doch dann wurde es von Seite zu Seite immer besser und die Familiengeschichte vermischt sich mit den Geschehnissen im I. und II. Weltkrieg. Die Figur von Edvard ist sehr widersprüchlich und das kommt gut rüber. Mit ihm zusammen entdeckt man die ganze Geschichte, die erst einfach zu sein scheint, aber immer mehr und mehr vielschichtiger wird und am Ende eine Überraschung birgt. Eine ganz tolle Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Der letzte Pilger

Der letzte Pilger
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In der Nähe von Oslo werden im Wald die Skelette von 2 Erwachsenen und einem Kind gefunden. Kurz darauf wird ein alter Mann bestialisch ermordet. Er war im II. Weltkrieg ein anerkannter Widerstandskämpfer. ...

In der Nähe von Oslo werden im Wald die Skelette von 2 Erwachsenen und einem Kind gefunden. Kurz darauf wird ein alter Mann bestialisch ermordet. Er war im II. Weltkrieg ein anerkannter Widerstandskämpfer. Der Kommissar Tommy Bergmann beginnt mit den Ermittlungen. Im Verlaufe deren hat er das Gefühl das beide Fälle miteinander verknüpft sind. Doch damit steht er allein da, niemand glaubt ihm, bis er mehr und mehr – auch durch Recherchen in Schweden und Berlin – Zusammenhänge aufdeckt und ermittelt, was niemand glauben kann und will ..

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Anfangs war es ein wenig schwierig. Durch den Wechsel von Vergangenheit (1943) und Gegenwart kamen sehr viele Personen vor und man musste gut aufpassen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Im Verlaufe des Buches kam man mehr und mehr dahinter, wer welche Rolle spielt und wer hinter den Decknamen stand. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass Tommy Bergmann ein Privatleben haben durfte, das aber nicht zu sehr im Vordergrund stand. So konnte man sich auf die Ermittlungen und auf die Geschehnisse während des II. Weltkrieges konzentrieren. Das Ende barg dann doch einige Überraschungen. Der Autor hat mich mit dem Debüt angenehm überrascht. Der Stil ist direkt und klar. Die Beschreibungen der Nebensächlichkeiten hielten sich zurück, es ging immer um die handelnden Personen und die Spannung hielt sich das ganze Buch über.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Die Strömung

Die Strömung
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Im schwedischen Schonen wird ein kleines Mädchen beim Spielen im Sandkasten ermordet. Scheinbar gibt es kein Motiv- außer, dass es adoptiert und dunkelhäutig ist. Die Ermittler kommen nicht recht voran. ...

Im schwedischen Schonen wird ein kleines Mädchen beim Spielen im Sandkasten ermordet. Scheinbar gibt es kein Motiv- außer, dass es adoptiert und dunkelhäutig ist. Die Ermittler kommen nicht recht voran. Bis ein paar Tage später ein weiterer Mord passiert. Zwar weit entfernt, doch es ist wieder ein Kind, das auf die gleiche Weise ums Leben kommt. Dieses Mal zwar ein Junge, aber wieder mit ausländischen Wurzeln. Jetzt konzentrieren sich die Ermittlungen auf eine Gruppe von Leuten, die stark die Gedanken der Nazis umsetzen wollen…

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Autoren sind in meinen Augen besser geworden im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Hier fand ich die Handlung direkter, die Ermittlungen machten nicht so viele Umwege, die Spannung war durchweg vorhanden. Vor allem, als neben den aktuellen rechtsgerichteten Strömungen auf einmal noch ganz andere Sachen ins Spiel kamen. Die Hauptfiguren der früheren Bücher waren wieder dabei und konnten sich weiter entwickeln. Die Auflösung halte ich für richtig gut gelungen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Uebel unterwegs

Uebel unterwegs
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Tina Uebel ist u. a. Schriftstellerin und Journalistin und erhält ein Stipendium für China, genauer gesagt für Shanghai. Sie beschließt, nicht dorthin zu fliegen, sondern die Reise per Landweg zu unternehmen. ...

Tina Uebel ist u. a. Schriftstellerin und Journalistin und erhält ein Stipendium für China, genauer gesagt für Shanghai. Sie beschließt, nicht dorthin zu fliegen, sondern die Reise per Landweg zu unternehmen. So startet sie nach mehrmonatiger Vorbereitung mit dem Zug von Hamburg aus über Bulgarien, die Türkei und noch viele weitere Länder nach China. Ihre Erlebnisse verarbeitet sie in einem Blogg. Wobei sie nicht der typische Tourist ist, der alle Sehenswürdigkeiten der besuchten Städte sehen will. Sie bevorzugt eher „skurrile“ Architektur und die Begegnungen mit Menschen.

Das Buch hat mir gut gefallen. An die etwas „schnoddrige“ Sprache habe ich mich gewöhnt. Ich hätte es zwar begrüßt, dass bei der Überarbeitung des Bloggs zum Buch ein paar mehr Artikel Einzug gefunden hätten, ein paar Wiederholungen gestrichen worden wären. So wurden einige Wendungen (wir sprachen andere Sprachen, verstanden uns zwar nicht, hatten aber viel Spaß) oder der Dauerwitz mit der Nachbarnationendisstasche quasi ständig erneut erwähnt und nutzen sich etwas ab. Doch insgesamt war es ein erfrischender Blick auf einige nicht unbedingt übliche touristische Länder und die dortigen Menschen, die unterschiedlichen Gepflogenheiten, Züge oder Mahlzeiten. Das machte das Buch richtig gut lesbar. Zuerst wollte ich „nur“ 3 Punkte vergeben, weil ich einiges bei den Berichten vermisste, doch im Nachwort erklärte die Autorin, warum sie gerade dies weggelassen hat. Das war für mich verständlich und so korrigierte ich meinen „Punktabzug“.

Zum Buch selbst möchte ich noch erwähnen, dass ich in letzter Zeit mehrere Bücher von Delius Klasing lesen durfte und mir die Ausstattung auch mit den Bildern immer sehr gut gefallen hat. Das traf auch auf dieses Buch zu. Einzige Anmerkung zu einer Verbesserung: Die Anmerkungen unten an den Seiten bitte ein wenig größer drucken, selbst mit guten Augen waren die nur schwer lesbar.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

18 - Zahlen des Todes

18 - Zahlen des Todes
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Leana hat ihren ersten Tag bei einer Spezialeinheit des LKA Düsseldorf. Nach 18 Jahren kehrt sie aufgrund familiärer und gesundheitlicher Probleme aus Südafrika nach Deutschland zurück und wird Leiterin ...

Leana hat ihren ersten Tag bei einer Spezialeinheit des LKA Düsseldorf. Nach 18 Jahren kehrt sie aufgrund familiärer und gesundheitlicher Probleme aus Südafrika nach Deutschland zurück und wird Leiterin dieser Einheit. Damit beginnen die Probleme, denn eigentlich Natalia diese Stelle bekommen. Sie lässt Leana deutlich ihre Abwehr spüren.
Doch gleich am ersten Tag wird ein Toter entdeckt. Während das Team mit den Ermittlungen beginnt, wird einen Tag später in Köln ein weiterer Toter entdeckt – genau so „hingesetzt“ wie der erste. Und es wird noch weitere Tote geben …

Mir hat das Buch gut gefallen. Erst mal vom Design her, aber auch vom Inhalt. Am Anfang die Probleme zwischen Leana und Natalia haben mich ein wenig genervt – vom Stil her. Hier gab es überwiegend kurze Sätze. Ein ständiges Hin und Her. Allerdings wurde es dadurch auch spannend und teilweise hektisch. Ich hätte nicht das ganze Buch in diesem Stil lesen mögen. Doch im Laufe der Kapitel änderte sich mit den Ermittlungen auch der Stil. Die Spannung blieb hoch. Ich kann nicht einschätzen, ob es so eine Spezialeinheit mit den technischen Möglichkeiten wirklich gibt, aber interessant war es auf jeden Fall.
Der Autorin ist es in meinen Augen gut gelungen, die Arbeit dieser Spezialisten darzustellen. Ebenso überzeugend fand ich die Darstellung des Täters und die Gründe (um niemanden die Spannung zu nehmen, gehe ich hier nicht in Details). Für mich war das absolut nachvollziehbar und hatte mein Verständnis.
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, das nächste Buch ist für Herbst angekündigt. Ich freue mich darauf

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