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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Macht Lust auf Reisen

DUMONT Bildatlas Bodensee
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Mir gefällt die Dumont-Bildatlas-Reihe sehr. In erster Linie gibt es sehr viele wunderbare Fotos. Die Geschichten um verschiedene Orte oder Sehenswürdigkeiten, Bräuche oder Essen und Trinken lesen sich ...

Mir gefällt die Dumont-Bildatlas-Reihe sehr. In erster Linie gibt es sehr viele wunderbare Fotos. Die Geschichten um verschiedene Orte oder Sehenswürdigkeiten, Bräuche oder Essen und Trinken lesen sich eher wie ein Roman und weniger wie eine Reisebeschreibung mit „trockenen“ Daten. Die wichtigen fehlen allerdings nicht, denn nach jedem Abschnitt gibt es eine detaillierte Karte, auf der man die vorgestellten Ziele erkennen kann. Dahinter gibt es entsprechende Tipps, was man sich ansehen kann – auch für Vorführungen, Hotels und Restaurants und ähnliches. Dazu gibt es aktuelle Öffnungszeiten, Preise oder einfach die Adressen der Touristinformation. Ebenfalls gibt es noch kleine extra Tipps bzw. Beschreibungen von Wanderungen oder Fahrradausflügen. Aufgeteilt ist das Ganze in die verschiedenen Seeteile. So gibt es aber noch Sonderkapitel über die Festspiele oder den Wein. Alles in allem es ist wieder eine gute Zusammenstellung und macht unheimlich Lust, den Bodensee einmal zu besuchen oder einfach zum wiederholten Mal. Man entdeckt viel Neues. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Gelungene Fortsetzung

39 Grad
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Lukas ermittelt wieder, denn eine Frau wird in einem Abrisshaus entdeckt. Ermordet und mit einer Zahl versehen. Zu dieser kann niemand einen Zusammenhang finden. Und sie wird nicht die einzige tote Frau ...

Lukas ermittelt wieder, denn eine Frau wird in einem Abrisshaus entdeckt. Ermordet und mit einer Zahl versehen. Zu dieser kann niemand einen Zusammenhang finden. Und sie wird nicht die einzige tote Frau bleiben. Außerdem wird die Sache noch sehr persönlich für Lukas, weswegen er von dem Fall abgezogen wird. Doch er lässt sich nicht aufhalten und ermittelt weiter

Das Buch ist die sehr gelungene Fortsetzung von Minus 22 Grad, auch wenn man anfangs nicht weiß, dass sich die Sache auf den vorhergehenden Fall bezieht. Der Täter verwirrt die Ermittler und der Autor verwirrt die Leser. Es ist allerdings überhaupt kein Problem, wenn man den vorherigen Fall nicht kennt. Auch so bleibt es hochspannend und man versteht die Zusammenhänge sehr gut. Spannung ist durchgehend vorhanden. Die privaten Sachen halten sich in Grenzen. Das mag ich. Ich finde es gut, wenn sich die Bücher um die Ermittlungen drehen, diese stehen ja absolut im Vordergrund. Man rätselt eine sehr lange Zeit mit, welche Zusammenhänge es geben könnte. Ganz zum Schluss gibt es immer noch einige Wendungen, die zumindest ich so nicht erwartet hatte. Vor mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Sehr gut lesbar

Die Erfinderin der Freiheit
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Dresden 1908, wie in ganz Deutschland üblich haben die Frauen wenig Rechte. Sie dürfen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten, ein Konto besitzen und Entscheidungen treffen. Christine ist ledig und ...

Dresden 1908, wie in ganz Deutschland üblich haben die Frauen wenig Rechte. Sie dürfen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten, ein Konto besitzen und Entscheidungen treffen. Christine ist ledig und arbeitet als Sporttherapeutin im Sanatorium Lahmann auf dem Weißen Hirsch. Als sie beobachtet, dass Frauen aufgrund der Korsettschnürung oft in Ohnmacht fallen, erfindet sie den ersten Büstenhalter. Sie hat es nicht einfach, diesen bekannt zu machen und davon leben zu können. Ebenso geht es der Kaffeefilter-Erfinderin Melitta. Die Frauen kämpfen sich gemeinsam durch.

Das Buch ist ein historischer, sehr gut lesbarer Wohlfühl-Roman. Über die Erfinderin des BH ist relativ wenig bekannt und so hat die Autorin eine Geschichte rundherum konstruiert, wie es möglich gewesen wäre. Sehr gut eingebaut sind die damaligen Ereignisse in Dresden und auch die Örtlichkeiten. Den Testlesern sind allerdings einige Sachen durchgerutscht. So schreibt sie einmal, dass der Herd heruntergedreht wird. In der damaligen Zeit gab es zwar schon vereinzelt Gas- oder Elektroherde, allerdings dürften sie in einem Haushalt, der gerade so die Miete zusammenbringt, noch nicht existiert haben. Da wurde eher mit Kohle oder Holz geheizt und gekocht. Gleiches gilt für die Bemerkung, dass das Radio angedreht und ein Weihnachtskonzert gesucht wird. Das gab es erst 1923. Und auch hier wird es das in einem eher ärmlichen Haushalt nicht gegeben haben. Ansonsten wird Dresden aber sehr gut dargestellt und ist immer eine Reise wert. Gleichzeitig ist das Buch auch sehr gut lesbar und bekommt von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hat nicht überzeugt

Meeresdunkel
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Zwei Familien auf dem Weg nach Mallorca. Nicht alle Familienangehörigen kommen ganz freiwillig mit, aber sie haben ein besonders günstiges Angebot von einer Ferienhausvermietung erhalten und freuen sich ...

Zwei Familien auf dem Weg nach Mallorca. Nicht alle Familienangehörigen kommen ganz freiwillig mit, aber sie haben ein besonders günstiges Angebot von einer Ferienhausvermietung erhalten und freuen sich auf die Finca über den Klippen am Ende des Ortes. Dumm nur, dass beide das gleiche gebucht haben. Da sie nichts anderes finden, arrangieren sie sich miteinander. Jeder hat irgendwas zu verbergen und die Atmosphäre ist ziemlich spannungsgeladen. Bis es den ersten Toten gibt.

Ein wunderschönes Cover, ein Klappentext, der neugierig macht. Dann allerdings über weite Strecken wird es eher eine Enttäuschung. Alles lässt sich gut und flüssig lesen und anfangs beginnt die Geschichte auch sehr gut. Doch mehr und mehr fehlt jegliche Spannung und als gerade ein wenig davon aufkommt, gibt es einen Schwenk in die Vergangenheit. Und damit das nächste Problem für mich. Das Motiv einer alten Jugendliebe reicht für mich nicht aus für die Verrenkungen, die da gemacht werden, und auch die weiteren Abläufe überzeugen mich irgendwie nicht mehr. Vom Ende will ich dann gar nicht reden. Ich hatte wohl einfach mehr erwartet. So ist der Thriller für mich allenfalls Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Irgendwie ganz nett

Mord in der Pension Möwennest
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Nora war mehr als 30 Jahre Nonne in einem Kloster. Nicht direkt freiwillig, sie hat eine eher tragische Geschichte. Ihre ehemalige Novizin Frieda hat das Kloster verlassen und ihr regelmäßig Briefe geschrieben. ...

Nora war mehr als 30 Jahre Nonne in einem Kloster. Nicht direkt freiwillig, sie hat eine eher tragische Geschichte. Ihre ehemalige Novizin Frieda hat das Kloster verlassen und ihr regelmäßig Briefe geschrieben. Als diese plötzlich ausbleiben und es von Frieda keine Spur mehr gibt, verlässt auch Nora das Kloster und begibt sich auf die Suche und landet undercover in der Pension Möwennest, wo Frieda zuletzt gewohnt hat. Doch die Leute dort sind eigenartig und bald schon folgt ein Toter nach dem nächsten. Die Polizei ermittelt allerdings nur mäßig.

Das Buch ist irgendwie ganz nett. Ich kann es gar nicht so richtig fassen. Es liest sich ziemlich gut, allerdings fehlte mir die ganze Zeit viel Spannung. Alles plätschert ein wenig vor sich hin und die Personen sind fast alle mehr als nur schräg. Relativ zeitig hatte ich auch einen Verdacht, wenn auch aus einem etwas anderen Grund. Ich spreche eine Leseempfehlung aus, allerdings ausschließlich für Leute, die auf Cosy crime stehen. Diese werden das Buch mögen.

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