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Veröffentlicht am 14.10.2024

Der Schock

Der Schock
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Das Buch war ein Schock - im absolut positivem Sinn. Ich habe damit angefangen und die Nacht durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte. Immer noch ein Kapitel und noch ein Kapitel ...

In dem Buch geht ...

Das Buch war ein Schock - im absolut positivem Sinn. Ich habe damit angefangen und die Nacht durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte. Immer noch ein Kapitel und noch ein Kapitel ...

In dem Buch geht es um 4 Leute: Jan, seine Schwester Kathy, deren Freund Greg und Jans Jugendschwarm Laura machen Urlaub an der Cote d'Azur. Laura verschwindet, kommt wieder und ein Streit beginnt, nach dem Laura endgültig verschwindet. Später findet Jan ihr Handy mit einer verstörenden Aufnahme und macht sichauf die Suche nach Lara. Und damit beginnt für ihn ein Alptraum mit dem Fund seiner toten Nachbarin und so geht es weiter ...

Wie gesagt, das Buch war für mich absolut spannend und obwohl nicht wirklich sehr viele "brutale" Details beschrieben worden, doch sehr grausam. Auch wenn man im Laufe der Handlung mehr und mehr Details erfährt, die wirkliche Auflösung und eine Ahnung derselben hat man erst sehr weit am Schluss.
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Veröffentlicht am 14.10.2024

Wo die Angst ist

Wo die Angst ist
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Ein 19-jähriger Türke wird in Potsdam brutal zusammengeschlagen. Er fällt ins Koma und kämpft tagelang um sein Leben. Ein zufällig vorbeikommender Familienvater hilft ihm und lässt die Polizei rufen. Kurze ...

Ein 19-jähriger Türke wird in Potsdam brutal zusammengeschlagen. Er fällt ins Koma und kämpft tagelang um sein Leben. Ein zufällig vorbeikommender Familienvater hilft ihm und lässt die Polizei rufen. Kurze Zeit später aber wird er ebenfalls zusammengeschlagen und will keine Aussage mehr machen. Er fürchtet um sein Leben und das seiner Familie. Kommissar Kamm beginnt die Ermittlungen und holt sich mehr als wiederwillig Hilfe von der Psychologin Behrens. Ein Duo, dass vor nicht allzu langer Zeit schon aneinander geraten ist. Schnell gibt es einen Verdacht: Schuld hat ein Neonazi. Doch die Ermittlungen ziehen sich hin und es gibt eine Überraschung nach der anderen.
Das Buch ist ein gelungener Debütroman mit kleineren Schwächen. Es ist ein klassischer Krimi, bei dem man die Ermittlungen gut verfolgen kann. Mich haben ein bißchen die oft verwendeten Klischees gestört und das zu viel an Theoretisieren der Psychologin. Dadurch büßte das Buch etwas an Spannung ein – vor allem im mittleren Teil. Trotz allem aber war das Buch insgesamt gut und flüssig zu lesen. Die Ermittlungen waren logisch nachvollziehbar, die Spannungen zwischen dem Kommissar und der Psychologin ebenfalls. Das Ende war dann doch ein sehr gelungen und lange so nicht absehbar.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Wie Sonne und Mond

Wie Sonne und Mond
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Birgit und Kira sind zwei ungleiche Schwestern - denkt man im ersten Moment. Birgit hat eine Familie, 2 Kinder, Ehemann, ist Hausfrau und damit zufrieden. Sie passt sich allem an, will alle glücklich machen. ...

Birgit und Kira sind zwei ungleiche Schwestern - denkt man im ersten Moment. Birgit hat eine Familie, 2 Kinder, Ehemann, ist Hausfrau und damit zufrieden. Sie passt sich allem an, will alle glücklich machen. Als sie mit ihrer dementen Mutter überfordert ist, gibt sie diese ins Heim.
Kira war als Jugendliche wild und unangepasst. Auf Ibiza passiert ihr schreckliches, trotzdem bleibt sie auf der Insel und mit einem viel älteren Mann zusammen, der schwer erkrankt und den sie lange pflegt. Als er stirbt, bricht sie alle Zelte sofort ab und fliegt nach Bayern zurück.
Hier bricht sie wie ein Orkan in das Leben von Birgit ein und verhält sich für mich sehr egoistisch. Sie gibt Birigt die Schuld für ihr verfuschtes Leben, nimmt sich, was sie braucht und will.
Das Buch war keine so leichte Sommerlektüre, wie der Titel und der Klappentext suggerieren wollen. Aber für mich war es insgesamt auch kein stimmiges Buch. Es waren einfach zu viele Klischees dabei und die Entwicklung der Personen war nicht immer nachvollziehbar. Vor allem die von Birgit wird eher ganz kurz abgehandelt und erwähnt. Es passierte auch nicht so viel, die meisten Sachen wurden über lange Dialoge und Streitereien abgehandelt, die mich aber irgendwann in der Wiederholbarkeit etwas ermüdeten und die Spannung nahmen. Das habe ich bedauert, denn vom Thema her hat mir das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Englische Geschichte

Die Mitford Schwestern
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Mitglieder der adligen Familie Mitford spielen in England eine große Rolle, allen voran die drei ältesten Schwestern. Sie bewegen sich in den oberen Etagen der High Society und verursachen mehr oder weniger ...

Mitglieder der adligen Familie Mitford spielen in England eine große Rolle, allen voran die drei ältesten Schwestern. Sie bewegen sich in den oberen Etagen der High Society und verursachen mehr oder weniger regelmäßig diverse Skandale. Sei es, weil eine Scheidung ansteht. Sei es, weil sie zum Kommunismus oder zu den Nazis neigen. Zwei der Schwestern werden sogar glühende Anhänger von Hitler und verkehren in dessen engstem Kreis

Ich fand das Buch sehr interessant. Ich hatte von den Schwestern vorher nicht bewusst etwas gewusst. So war alles Neuland, was ich über die drei älteren Schwestern erfahren habe. Die Geschichte wird in unterschiedlichen Kapiteln jeweils aus Sicht einer Schwester erzählt und die Autorin hat sich um große Neutralität bemüht. So stehen die Bemühungen der beiden Schwestern in Deutschland dem Helfen wollen der anderen Schwester in Spanien oder in französischen Lagern gegenüber. Es ist erstaunlich, wie sie die Weltgeschichte vielleicht sogar hätten ändern können. Das alles ist gut beschrieben und nachvollziehbar erklärt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Lotta Wundertüte

Lotta Wundertüte
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Lotta ist schwerbehindert. In der Schwangerschaft bekommt ihr Gehirn nicht genug Sauerstoff. In den ersten Monaten ihres Lebens muss sie viele Operationen überstehen. Lottas Mutter beschreibt in dem Buch ...

Lotta ist schwerbehindert. In der Schwangerschaft bekommt ihr Gehirn nicht genug Sauerstoff. In den ersten Monaten ihres Lebens muss sie viele Operationen überstehen. Lottas Mutter beschreibt in dem Buch die ersten 3 Jahren von Lottas Leben und vom Leben der gesamten Familie – dem älteren Bruder, den Eltern, Großeltern, Nachbarn. Das Buch ist kein Sachbuch, dafür ist es zu persönlich. Das Buch ist aber auch keine einfache Familienerzählung, dafür gibt es zu viele auch allgemeine Fakten. Trotzdem oder gerade deswegen ist es ein starkes Buch geworden – ein Buch über ein starkes kleines Mädchen und eine noch stärkere Familie darum. Lottas Mutter verlangt viel von den Lesern, aber sie erwartet nur Mitgefühl, kein Mitleid. Sie zeigt sowohl die Schwierigkeiten, wie auch die schönen Seiten dieses Lebens. Sie berichtet von ihren vielen Zweifeln, ihren Kämpfen und den Glücksmomenten. Den Kampf um ein normales Familienleben neben dem behinderten Kind, aber auch den Kampf um jeden Fortschritt des Kindes. Sie beschreibt die vielen Rückschläge, aber auch die viele Hilfe von überall her. Das Buch war für mich wie ein Bahnhof mit vielen Gleisen und Weichen davor. Lottas Eltern haben sich für ein Gleis entschieden. Als Leser kann ich diesem Gleis folgen, ich kann aber auch andere Entscheidungen und Abzweige wählen. Ich habe immer die Möglichkeit, die gestellten Fragen für mich selbst zu beantworten. Sandra Roth drängt dem Leser keine ihrer Entscheidungen auf, sie rechtfertigt sie nicht – sie verlangt eigenes Denken, ohne zu verurteilen. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Und ich hoffe auf eine Fortsetzung. Ich möchte gern wissen, wie es mit Lotta und ihrer Familie weitergeht.

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