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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2024

Mehr erwartet

Der Sommer, in dem alles begann
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Ein kleines Dorf in der Bretagne wird Schauplatz eines speziellen Treffens von Helene, Marguerite und Odette. Marguerite kommt aus Paris und ist die Französischlehrerin von Helene. Odette kann mit der ...

Ein kleines Dorf in der Bretagne wird Schauplatz eines speziellen Treffens von Helene, Marguerite und Odette. Marguerite kommt aus Paris und ist die Französischlehrerin von Helene. Odette kann mit der „Stadtfrau“ nichts anfangen und bekämpft sie mit allen Mitteln. Es kommt bis zur Katastrophe.

Ich habe mich mit dem Buch sehr schwer getan. Es hat nur 235 Seiten und trotzdem habe ich mich fast eine ganze Woche durchgequält. Zum einen war es nicht mein Stil. Ich fand ihn über weite Strecken irgendwie langweilig. Zum anderen gab es nicht eine erwachsenen Person, die mir irgendwie sympathisch war. Ich konnte einfach keinen Zugang zu ihnen finden. Auch die Beschreibung der Bretagne und ihrer Menschen war nicht mal ansatzweise so, wie ich sie selbst erlebt habe. Auch das hat mir das Lesen nicht erleichtert. Alles in allem bin ich eher froh, dass das Buch zu Ende ist

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Schöne neue Welt

Die Auszeit
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Die bekannte Influencerin Viktoria steht kurz vor ihrem einmillionsten Follower. Das will sie ganz besonders feiern und fährt deswegen zusammen mit fünf engen Vertrauten und Freunden in ein Resort in den ...

Die bekannte Influencerin Viktoria steht kurz vor ihrem einmillionsten Follower. Das will sie ganz besonders feiern und fährt deswegen zusammen mit fünf engen Vertrauten und Freunden in ein Resort in den Alpen, das komplett abgelegen ist. Doch die Auszeit wird ganz anders als geplant und endet mit Toten...

Das Buch ist das Debüt der Autorin. Insgesamt würde ich es als gelungen bezeichnen. Vor allem der Anfang und das doch teilweise überraschende Ende sind richtig gut. In der Mitte war es mir teilweise ein wenig zu langgezogen und ein bisschen zu viel Bäumchen wechsle dich. Hier hätte eine Straffung wahrscheinlich gut getan. Insgesamt allerdings hat mir sehr gut gefallen, wie deutlich die schöne neue Welt der Influenzer dargestellt wurde und wie verlogen das alles in Wirklichkeit ist. Natürlich weiß man das, vermutlich aber erst als etwas ältere Erwachsene. Junge Mädchen und Frauen (aber auch Männer) fallen oft darauf rein, geben ihr Geld für überteuerte Sachen aus und erwarten etwas ganz anderes. Das Buch wirkt wie eine Warnung. Deswegen von mir eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Nette Unterhaltung

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff
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Arie von der Hausboot-Detektei macht einen frühmorgendlichen Spaziergang und wird Zeuge, wie ein bekannter Unternehmer von einem Müllauto überfahren wird. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn es ...

Arie von der Hausboot-Detektei macht einen frühmorgendlichen Spaziergang und wird Zeuge, wie ein bekannter Unternehmer von einem Müllauto überfahren wird. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn es waren Drogen im Spiel. Doch die Tochter des Unternehmers glaubt nicht daran, denn ihr Vater hat Drogen verabscheut. Sie beauftragt die Hausboot-Detektei, den Fall zu untersuchen. Das wird richtig gefährlich.

Das Buch ist der dritte Teil der Reihe um die etwas schrägen, aber sehr liebenswerten Ermittler der Hausboot-Detektei in Amsterdam. In diesem Fall geht es um Stoff - sowohl wörtlich gemeint wie auch um Drogen. Was den Stoff angeht bzw. verschiedenen Fasern, habe ich sehr viel gelernt. Ansonsten ist das Buch einfach eine nette Unterhaltung. Es ist nicht hochspannend und manchmal auch sehr schräg (die Fliege, die den Schatz verrät). Aber es ist eben auch liebevoll gemeint und die heimlichen Stars sind sowohl Hund und noch mehr Fru Gunilla.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Noch besser als der Vorgänger

Und Großvater atmete mit den Wellen
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1943 ist der Zweite Weltkrieg in vollem Gange. Die Brüder Konrad und Sverre aus Norwegen arbeiten als Matrosen auf einem Handelsschiff, das von Japanern torpediert wird und untergeht. Beide können sich ...

1943 ist der Zweite Weltkrieg in vollem Gange. Die Brüder Konrad und Sverre aus Norwegen arbeiten als Matrosen auf einem Handelsschiff, das von Japanern torpediert wird und untergeht. Beide können sich auf unterschiedliche Weise nach Java retten. Konrad lernt im Krankenhaus die Norwegerin Sigrid kennen und lieben. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn beide landen in verschiedenen japanischen Gefangenenlagern und müssen täglich versuchen, irgendwie zu überleben

Das Buch ist sozusagen der zweite Teil der Reihe um eine Familiengeschichte. Im ersten Teil ging es um die Großmutter, hier geht es in erster Linie um den Großvater. Ich fand die Geschichte noch wesentlich besser und vor allem wesentlich berührender als der erste Teil. Hier ging es ausschließlich um die Historie. Viele Fakten über die Internierungen von Zivilisten durch die Japaner im Zweiten Weltkrieg waren mir neu. Es ist sehr gut beschrieben, was sie durchleiden mussten. Aber ebenso, dass es immer Menschen gab, die sich für andere einsetzen und auch unter Lebensgefahr helfen. Das macht das Buch sehr hoffnungsvoll. Es lässt sich wunderbar lesen und bekommt von mir die absolut volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Weitgehend spannend

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück
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Anna wandert jedes Jahr zusammen mit ihrem Verlobten und ehemaligen Dozenten Henrik in die unberührte Natur Schwedens. Oft begleitet sie ihre beste Freundin Milena. Auch für dieses Jahr ist es wieder geplant. ...

Anna wandert jedes Jahr zusammen mit ihrem Verlobten und ehemaligen Dozenten Henrik in die unberührte Natur Schwedens. Oft begleitet sie ihre beste Freundin Milena. Auch für dieses Jahr ist es wieder geplant. Da schlägt Milena vor, ihren kürzlich erst kennengelernten Freund Jakob mitzunehmen. Anna und Henrik stimmen mehr widerwillig zu und bereits auf der Fahrt beginnen die ersten Probleme. Im Nationalpark eskaliert das Ganze...

Das Buch hat mir über weite Strecken wirklich sehr gut gefallen. Die Spannung entwickelt sich mehr und mehr aus der den Problemen der Wanderteilnehmer untereinander. Großartig ist die Natur Schwedens in dem Nationalpark beschrieben. Das ist eine Stärke des Buches. Leider war für mich das Ende nicht wirklich überzeugend und hat mich dann stark enttäuscht. Ich kann bedauerlicherweise nicht mehr dazu erklären, weil ich dazu sehr starke spoilern müsste, was ich nicht möchte. Außerdem blieben mir noch zu viele Fragen offen. So kann ich nicht die volle Punktzahl geben, allerdings immer noch eine Leseempfehlung für das Buch.

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