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Veröffentlicht am 22.02.2019

Das Leben offline kann so schön sein!

Nebenan funkeln die Sterne
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Mit „Nebenan funkeln die Sterne“ habe ich einen richtig schönen Roman gelesen, der mich absolut verzaubert hat.

Das Cover ist zeigt eine farbenfrohe Lichterkette und der Klappentext macht neugierig auf ...

Mit „Nebenan funkeln die Sterne“ habe ich einen richtig schönen Roman gelesen, der mich absolut verzaubert hat.

Das Cover ist zeigt eine farbenfrohe Lichterkette und der Klappentext macht neugierig auf die bevorstehende Liebesgeschichte von Emma und Nathan.

Im Buch wird hauptsächlich über Emma berichtet, die aus Regensburg Hals über Kopf nach London ins Appartment ihrer Tante Gwen geflohen ist. Für Likes auf ihrem Instagram Account würde Emma alles tun und jedes Erlebnis muss dort gepostet werden – ob sie es live erlebt hat oder nicht. Ein Leben ohne Social Media und Hashtags kann sie sich kaum vorstellen, denn Emma hat ein Geheimnis - sie hat Angst vor die Tür zu gehen. Deshalb erschafft sie sich ihre eigene kleine (Traum)Welt und belügt damit nicht nur ihre zahlreichen Follower.

Als eines Tages in das Appartement nebenan der nette Nathan einzieht, verstrickt sich Emma in immer mehr Lügen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte um die beiden beginnt und die Höhen und Tiefen lassen beim Leser kein Auge trocken.

Mit Hilfe ihrer Social Media Freundin Brit, der netten Ladenbesitzerin Nilla und natürlich Nathan, schafft es Emma am Ende dann doch, ein „echtes“ Leben zu führen.
Die Geschichte ist wunderschön geschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen.

Emma ist mir total ans Herz gewachsen, denn ihre sympathische und zeitgleich auch tollpatschige Art haben sie einfach so liebenswert gemacht. Als Leser stand ich in jeder Lebenslage hinter ihr und hätte auch selbst oft so gehandelt.

Fazit:
Gefühlschaos vorprogrammiert! Ein herrlich schöner Liebesroman mit Höhen und Tiefen. Ich habe das Buch verschlungen und mit den beiden mitgefiebert. Für mich bis jetzt mein Buch-Highlight 2019 – daher klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Brisantes Thema, außergewöhnlich erzählt

Die Akte Rosenrot
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Mit „Die Akte Rosenrot“ habe ich einen faszinierenden und zeitgleich schockierenden Polit-Thriller von Astrid Korten gelesen.

Das im Piper Verlag erschienene Buch hat schon durch den Klappentext meine ...

Mit „Die Akte Rosenrot“ habe ich einen faszinierenden und zeitgleich schockierenden Polit-Thriller von Astrid Korten gelesen.

Das im Piper Verlag erschienene Buch hat schon durch den Klappentext meine volle Aufmerksamkeit erregt. Das Cover zeigt eine Rose, die von gesplittertem Eis oder Glas umgeben ist.

Der Hauptcharakter Ibsen Bach war in der Vergangenheit ein talentierter Profiler, bis ein Unfall alles verändert. An den „alten“ Ibsen kann er sich nicht mehr erinnern und auch die Erinnerung an seine Kindheit ist völlig zerstört.

Als eines Tages in Russland ein grausames Verbrechen geschieht, findet man am Tatort eine Nachricht für Ibsen, die im Zusammenhang mit weiteren Morden in Deutschland steht. Ibsen und sein Kollege Neumann nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf weitere grausige Mordfälle, mit immer mehr Hinweisen auf Ibsens Vergangenheit. Bruchstückhaft kehren Erinnerungen an den „alten“ Ibsen zurück, die er allerdings nicht alleine deuten kann.

„Wissen Sie, Ibsen Bach glaubt, dass er nicht wirklich er selbst ist, dass da eine zweite Persönlichkeit in seinem Kopf haust. Er nennt ihn „den Anderen“.“ (S. 333)

Zeitgleich wird die russische Bloggerin Leonela mit einem alten Vermisstenfall beauftragt. Sie recherchiert im Darknet und kommt der Sache gefährlich nahe, denn auch ihre Ermittlungen stellen Verbindungen zu Mordfällen in Deutschland und Russland her. Sie begibt sich nach Deutschland, um mehr zu erfahren und wie der Zufall es will, gibt es eine Verbindung zu Ibsen.

Im Zuge beider Ermittlungen mangelt es weder an Manipulation noch an Korruption – egal ob in Deutschland oder Russland. Trauen darf man keinem und wer die falschen Fragen stellt stirbt!

Astrid Korten hat es geschafft, ein brisantes und nahezu reales Thema brillant umzusetzen. Die Geschichte ist schlüssig, entsetzt den Leser und öffnet einem dennoch die Augen. Ihr Schreibstil ist klar, ihre Wortwahl außergewöhnlich und die Beschreibung der Tatorte absolut real. Ja, man bekommt regelrechtes Kopfkino!

Zum Schluss darf sich der Leser auf ein phänomenales Ende freuen. Hier wird nochmal richtig aufgefahren, mit allen Grausamkeiten und wir dürfen in die schockierende Vergangenheit von Ibsen blicken.

Fazit:
Mein erster Polit-Thriller und wahrlich nicht mein letzter! Astrid Korten hat es geschafft, mich in dieses Genre einzuführen. Das Buch macht nachdenklich, öffnet einem die Augen und zeigt zugleich, dass man nicht jedem vertrauen darf. Ein wahres Meisterwerk – klare Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 21.02.2019

Spannung pur und viel Blutvergießen

Psychospiel
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Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und auch das düstere Cover, das einen dunklen Kelleraufgang zeigt, rundet die Vorfreude ab.

Die beiden Hauptpersonen Emma und Ben erzählen den Großteil ...

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und auch das düstere Cover, das einen dunklen Kelleraufgang zeigt, rundet die Vorfreude ab.

Die beiden Hauptpersonen Emma und Ben erzählen den Großteil der Geschichte. Beide Charaktere waren mir sofort sympathisch, denn durch ihre zerbrochene Ehe wird die gemeinsame Ermittlungsarbeit auf eine harte Probe gestellt. Ein weiterer Charakter – Dino – wirkt zunächst unscheinbar, wird allerdings zum Ende der Geschichte zu einer wichtigen Person.

Der Spielfreund ist ein absolut kranker Mensch, der wahllos unschuldige Menschen tötet. Als Emma selbst zur Spielfigur wird, gibt es für den Leser kein Halten mehr. Immer wieder fragt man sich, wer dieser kranke Psychopath ist und vor allem, was ihn zu solch abscheulichen Taten treibt.

Das Ende hält nochmal eine ordentliche Portion Spannung bereit. Der Leser kann sich hier auf eine unerwartete Wende freuen, wenn der Spielfreund endlich entlarvt wird.

Fazit:
Das Buch ist was für wahre Thrillerfans! Es geht blutig zu, es gibt viele Leichen und dazu eine passende Portion Spannung. Von mir klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.12.2018

Halloween Revival Party mit blutigem Ausgang

Die Party
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Mit "Die Party" habe ich meinen ersten Thriller von Jonas Winner gelesen.

Das Cover mit der blutigen Party Einladung und dem Slogan "Wer Glück hat - stirbt als Erster" hat mich sehr neugierig gemacht.

Nach ...

Mit "Die Party" habe ich meinen ersten Thriller von Jonas Winner gelesen.

Das Cover mit der blutigen Party Einladung und dem Slogan "Wer Glück hat - stirbt als Erster" hat mich sehr neugierig gemacht.

Nach über 30 Jahren schmeißt Brandon eine Revival-Halloween Party und lädt dazu 10 seiner damaligen Gäste ein. Aber warum ausgerechnet diese 10 Personen? Weil Brandon einen ganz besonderen Bezug zu ihnen hat, der erst gegen Ende des Buches aufgelöst wird.

Die Party beginnt schon anders als erwartet und nimmt ebenfalls ein blutiges Ende. Zwischendrin sorgen allerlei Wendungen und Vorkommnisse für Spannung.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch ließ sich auch flüssig lesen.

Mir persönlich, war die Hintergrundstory etwas zu weit hergeholt und konnte mich daher nicht richtig überzeugen. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht oder eine überraschende Wende kurz vor Schluss.

Veröffentlicht am 25.12.2018

Spannender Thriller mit langweiligem Ende

Er wird dich finden
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Mit "Watching you" habe ich einen spannenden Krimi gelesen.

Das Cover mit der Rose hat mich sehr neugierig gemacht, hat aber letztendlich nichts mit der Geschichte zu tun.

Kaum ist Jaci wieder in ihren ...

Mit "Watching you" habe ich einen spannenden Krimi gelesen.

Das Cover mit der Rose hat mich sehr neugierig gemacht, hat aber letztendlich nichts mit der Geschichte zu tun.

Kaum ist Jaci wieder in ihren Heimatort Heron zurückgekehrt, tauchen durch ein Hochwasser plötzlich aufgeschwemmte Leichen auf. Seit damals hat Jaci auch kein Medaillon mehr erhalten, welches in dem Buch eine große Rolle spielt. Auch diese sind auf einmal wieder da und Jaci kriegt es mit der Angst zu tun.

Die Hauptcharaktere Jaci und der Hilfssheriff Rylan sind mir beide sehr vertraut erschienen. Ich konnte mich stets in ihre Gefühlslagen versetzen. Auch der Detective Neil war mir sehr sympathisch. Die Familie von Jaci hingegen überhaupt nicht.

Der Schreibstil war flüssig, zumal ich gestehen muss, einige Passagen übersprungen zu haben, da sie mir einfach zu langweilig waren.

Auch die Ermittlung des richtigen Mörders war für mich eine komische Wendung, die ich nicht erwartet hätte und die für mich auch keinen Sinn ergab.

Fazit: Spannender Thriller mit einem langweiligen Ende.


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