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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2024

Du bist nicht allein!

Fly with me
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So ein hübsches Buch! Ich finde das Cover wahnsinnig schön gestaltet. Ich liebe die Pastelltöne total. Auch mag ich, wie das Cover weiter über den Farbschnitt geht. Es gibt einem gleich ein Gefühl der ...

So ein hübsches Buch! Ich finde das Cover wahnsinnig schön gestaltet. Ich liebe die Pastelltöne total. Auch mag ich, wie das Cover weiter über den Farbschnitt geht. Es gibt einem gleich ein Gefühl der Schwerelosigkeit und zeigt, worum es im Buch geht. ✈️

Der Schreibstil selbst war gut verständlich. Da hatte ich wirklich keine Probleme beim lesen. Da allerdings viele koreanische Begriffe verwendet werden, kam ich dadurch ins Stocken. Zwar werden viele Begriffe direkt in einem Nebensatz auch erklärt, aber eben auch nicht alle. Für diese Begriffe gibt es dann am Ende des Buches eine Übersetzungsliste, doch ich persönlich mach es nicht, immer wieder dorthin zu blättern und nach der Bedeutung zu schauen. Zumal es gerade beim E-Book lesen umständlicher ist. Auch viel es mir schwer, die männlichen Protagonisten auseinander zu halten. So gut wie alle ihre Namen, kommen mir als Deutsche sehr ähnlich vor.

Nun aber zur Geschichte. Fly with Me ist ein unfassbar emotionales Buch. Themen wie Krebs, Tod und tiefe Trauer finden darin ihren Platz. Aber genauso wichtig sind die Aspekte der Familie, der Freundschaft und auch der koreanischen Tradition. 🥢

Man bekommt ebenfalls Einblicke in die K-Pop Szene, die, wie ich finde, sehr erschreckend sind. Ich hätte nicht gedacht, dass die Stars von ihrem Managment derart schlecht behandelt werden können. ☹️

Soo Ae macht eine starke Entwicklung während der Geschichte durch. Sie lernt zum einen, dass sie auch ihre „schwache“ Seite zeigen kann und zum anderen lernt sie, dass sie mit ihrem Schmerz nicht allein ist. Hier haben ihre Freunde einen wichtigen Standpunkt in ihrem Leben entwickelt. ❤️

Auch Seungcheol lernt so einiges über sich selbst. Er konnte feststellen, dass man den richtigen Menschen ruhig Vertrauen entgegenbringen kann und dass diese es nicht missbrauchen werden. 🤞

Berührend finde ich ebenfalls, wie mit dem Thema Tod umgegangen wird. Gerade der Tod wird immer als etwas Trauriges definiert. Hier aber wird eher deutlich, dass man zum Gedenken der Toten auch eine kleine Erinnerungsfeier feiern kann, sodass man die Verflossenen in einer schönen Erinnerung behält, als vielmehr von der Trauer überrollt zu werden. Und selbst wenn man trauert, ist es stark, diese Trauer zeigen zu können.


Fazit
Wer K-Pop und Korea liebt, oder kennenlernen möchte, ist bei Fly with Me genau richtig. Emotionen und wahre Freundschaft pur. Für mich, muss ich leider ehrlich zugeben, war das Buch leider nichts, weil mich diese ganzen Namen und koreanischen Begriffe aus der Ruhe gebracht haben. 3,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2024

Vampire an einer Elite-Uni

Regents
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Tja ihr Lieben, auch dieses Buch blieb nicht von einem Skandal verschont. Dennoch wollte ich es gern wegen der Geschichte lesen, weil ich neugierig darauf war und auch dieses Buch netterweise vom Verlag ...

Tja ihr Lieben, auch dieses Buch blieb nicht von einem Skandal verschont. Dennoch wollte ich es gern wegen der Geschichte lesen, weil ich neugierig darauf war und auch dieses Buch netterweise vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe. Auch hier möchte ich mich klar von den Aussagen diverser Menschen, die getätigt wurden, distanzieren.

Aber was soll ich nun über das Buch sagen? Für mich stand sowas von fest, dass ich dieses Buch lesen MUSS, als ich die Aufmachung gesehen habe. Cover Opfer vom Feinsten, ich geb es ja zu. Aber bei den schwarzen Seiten war ich wirklich hin und weg. Bisher habe ich so ein Buch noch nicht besessen, aber finde es unfassbar cool! Und zusätzlich ist die Innengestaltung ein wahrer Traum. 😍

Der Schreibstil war für mich sehr gut verständlich. Ich habe mich unfassbar schnell in die Geschichte einfinden können und hab den „Schinken“ wirklich innerhalb 3 Tage verschlungen. Tatsächlich sind mir aber ein paar kleine Fehler, wie z.B. fehlende Buchstaben aufgefallen. 🙈

Doch nun zur Geschichte. Persönlich mag ich Geschichten mit Vampiren unfassbar gern. Ich meine, wer hat The Vampire Diaries nicht geliebt? Wer allerdings denkt, dass es direkt zur Sache geht, hat falsch gedacht.

Es wird eine ziemlich große Geheimniskrämerei um das gesamte Vampirthema gemacht, sodass ich fast bis zum Schluss etliche Fragezeichen im Kopf hatte. Ich habe ewig gewartet, bis sich meine Fragen klären konnten und ich endlich etwas von der Geschichte wirklich verstehen konnte. 🙈

Nun noch ein paar Sätze zu unserer lieben Sav. Sie ist wirklich eine super toughe Frau. Besonders zu Beginn bin ich davon ausgegangen, dass sie eher ein kleines graues Mäuschen ist, doch davon darf man sich nicht täuschen lassen, denn sie hat es faustdick hinter den Ohren. Allerdings gab es eine Szene, die ich wirklich unrealistisch fand… Als Adrian sie das erste Mal gebissen hat, hätte ich von jedem anderen Menschen erwartet, dass man aufschreit, sich wegreißen, einfach nur rennen will. Doch das tat sich nicht. Da fehlte einfach mein Verständnis für ihr Handeln.

Zu den Regents kann ich bislang tatsächlich noch nicht ganz so viel sagen, weil sie wirklich ausschließlich geheimnisvoll waren. Zudem ist es mir auch ein klein wenig schwergefallen, sie auseinander zu halten, da sie teilweise auch sehr ähnliche Namen tragen. Allein Adrian kann ich so richtig identifizieren. 😅


Fazit
Ich hoffe wirklich, dass in den Folgebänden meine offenen Fragen geklärt werden und ich so richtig in die Geschichte eintauchen und die Charaktere verstehen kann. Außerdem bin ich gespannt darauf, wie Sav auf die Offenbarung am Ende reagiert oder sich vielleicht retten kann. 3,5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2024

Viele Geheimnisse und noch mehr Spice

Drewmore Dynasty 1
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Bevor ich hier mit meiner Rezension starte, möchte ich mich ganz klar von der Meinung der Autorin distanzieren. Ja, jeder sollte lieben dürfen, wen er möchte, doch auch für mich gilt die eigene Familie ...

Bevor ich hier mit meiner Rezension starte, möchte ich mich ganz klar von der Meinung der Autorin distanzieren. Ja, jeder sollte lieben dürfen, wen er möchte, doch auch für mich gilt die eigene Familie klar als eine Grenze, die nicht zu überschreiten ist. Ich habe das Buch gelesen, da ich es netterweise als Rezensionsexemplar vom Verlag gestellt bekommen habe und mir aber trotz der vielen umstrittenen Meinungen ein eigenes Bild von der Geschichte machen wollte. Ich bitte darum, konstruktiv Kritik zu äußern und von mehr Hass abzusehen. Danke ❤️

Aber nun starte ich mal. Tatsächlich hat mich das Buch rein optisch total vom Hocker gehauen. Ich finde es wirklich wunderschön gestaltet. Ich liebe die Farben und natürlich den Farbschnitt unfassbar doll. 🥰

Den Schreibstil kannte ich von Kari bereits aus ihrer Chaos-Reihe, wo er mir gut gefallen hat. Auch hier hatte ich nur selten Verständnisprobleme. Das ein oder andere Mal fiel es mir nicht so ganz leicht, die Gespräche zwischen den Zwillingen zu verfolgen.

Inhaltlich konnte mich die Geschichte teils teils überzeugen. Die Spannungseffekte rund um Valentin und den Dekan haben auch mich neugierig auf mehr gemacht. Allerdings muss ich leider sagen, dass hinter all dem und somit hinter der gesamten Geschichte es eigentlich nur um das Eine geht. Mir hat da irgendwie ein anderes Thema gefehlt, als dass es sich die ganze Zeit nur um Erotik dreht.

Denn ja, Vivien ist eine wirklich starke Frau, aber sie ist auch so ziemlich das Abbild einer Frau, das man heutzutage als Schlam** definieren Würde (s. Definition lt. Google). Auch sie hat so ziemlich immer nur das Eine im Kopf. Und damit kommen wir auch schon zur ersten moralisch fragwürdigen Szene, die oft kritisiert wurde: der Szene zwischen Valentin, Aurel und Vivien auf der Tanzfläche. Ja, diese Vergew. wird auf eine Art und Weise romantisiert, die prinzipiell nicht funktioniert. Dies soll jetzt allerdings keine Ausrede oder Befürwortung dessen sein, doch Vivien ist auch kein Kind von Traurigkeit und hat nicht nur den einen oder anderen One Night Stand hinter sich, sodass ich, so schlimm wie die Situation auch gewesen ist, sie mir einfach nach den ganzen Meinungen anderer Bookstagramer deutlich schlimmer vorgestellt habe. Zwar „kribbelt ihre Mitte“ wenn sie daran denkt, doch das war es auch schon. Sie findet immerhin Aurel und Valentin trotz allem heiß und ist nicht abgeneigt von ihnen. Daher unterscheide ich hier wirklich klar von Realität und Fiktion und komme in diesem Rahmen mit der Szene den Umständen entsprechend klar.

Da natürlich eine schwierige Szene hier nicht reicht, kommt hier jetzt noch meine Meinung zur nächsten kritischen Szene mit Aurel, Lio und Vivien in deren Wohnung. Gay Romance finde ich „ok“ zu lesen, ist nicht mein Lieblingsgenre, aber stört mich nicht, wenn es vorkommt. Aber innerhalb der Familie war es jetzt auch für mich ein Ticken drüber. Bei der eigenen Familie gibt es für mich eine klare Grenze. Dennoch war für mich einfach alles an der Szene unrealistisch. Wenn Aurel und Lio wirklich eine Position bei der Polizei innehaben sollten, kann und will ich mir einfach nicht vorstellen, dass sie wirklich solche Dinge mit eine Zivilistin anstellen. Für mich ist das einfach total fernab von der Realität.

Genauso finde ich deren beiden Rollen ziemlich fragwürdig. Aurel tut die Vergew. als „Teil der Rolle“ ab. Doch solch ein Verhalten kann ich mir niemals in der Realität als Polizist vorstellen…


Fazit
Tja, auch ich stehe also leider eher kritisch dem Buch gegenüber. Aber vielmehr liegt es daran, dass die Storyline für mich in meinem Universum einfach unrealistisch gewesen ist. Es geht nur um das Eine, selbst die Polizisten haben etwas mit der Protagonistin und auch der Dekan der Uni, den ich sonst gar nicht thematisiert habe, lässt sich an Vivien aus. Das war einfach zu viel. 2,5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Glutjunge trifft auf Funkenprinzessin

Burning Crown
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Wie schön ist dieses Buch bitte gestaltet? Optisch gibt es mir zwar schon ziemlich Fourth Wing Vibes, aber mit einem VIEL schöneren Farbschnitt. Ich liebe, wie sich das Bild mit jedem Buch weiter im Regal ...

Wie schön ist dieses Buch bitte gestaltet? Optisch gibt es mir zwar schon ziemlich Fourth Wing Vibes, aber mit einem VIEL schöneren Farbschnitt. Ich liebe, wie sich das Bild mit jedem Buch weiter im Regal vervollständigen wird. 😍

Auch wie jedes Kapitel mit einem individuellen Titel einen ganz eigenen Auftritt erhält, wirkt auf mich total edel und passend zu einer Fantasyerzählung.

Für mich war Burning Crown mein erstes Buch von Marie Niehoff und mir hat ihr Erzählstil wirklich gut gefallen. Das Lesen fiel mir unheimlich leicht und der Stil lies sich gut lesen. Einzig und allein war für mich schwierig, dass es sich um sehr lange Kapitel handelt. Da fehlt mir manchmal einfach die Motivation „nochmal fix ein paar Seiten“ zu lesen, weil es dann doch länger dauert, als gehofft. 😇

Doch nun zur Geschichte und seinen Protagonisten Cassim und Yessa. Yesss ist eine so unheimlich starke Frau. Ich konnte sie wirklich schnell ins Herz schließen. Sie lässt sich überhaupt nichts sagen und erarbeitet sich hart einen eigenen Stand in einer von Männern dominierter Befehlshaberschaft. 💪

Cassim hingegen entwickelt sich von einem stark unterdrückten jungen Mann hin zu einem selbstbewussteren Kerl, der auch mal gut Kontra geben kann. Dennoch macht er den einen oder anderen Fehler, der sich noch hart auf ihn und Yessa auswirken kann. 🥲

So gern ich die beiden dennoch habe, kann ich gar nicht so recht beschreiben, was mir vielleicht noch zu vollen 5 Sterben gefehlt hat. So manches Mal habe ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Allerdings kann ich auch verstehen, dass im ersten Band vorerst ein paar Handlungsstränge aufgenommen werden mussten, damit es in den folgenden Bänden so richtig zur Sache gehen kann.

Denn genau auf so etwas spielt Gott sei Dank das Ende hin. Es wurde noch nicht das große Geheimnis um Cassims Absichten gelüftet, weshalb die Neugier auf alle Fälle geweckt ist. 😌


Fazit
Trotz der für mich manchmal fehlenden Spannung oder Action, finde ich, dass Burning Crown dennoch ein gelungener Auftakt ist und wirklich großes Potential für die Folgebände geschaffen hat. Ich kann es kaum abwarten, zu erfahren, was es mit dem Glutjungen auf sich hat. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Was für eine verrückte Geschichte!

Wretched
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Wow, kann mir einer bitte sagen, was das bitte für eine Storyline war?

Bevor ich aber damit beginne, über die Geschichte zu sprechen, fange ich mit dem Cover an. Die Gestaltung ist wieder sehr ähnlich ...

Wow, kann mir einer bitte sagen, was das bitte für eine Storyline war?

Bevor ich aber damit beginne, über die Geschichte zu sprechen, fange ich mit dem Cover an. Die Gestaltung ist wieder sehr ähnlich den anderen Bänden der Geschichte. Dennoch finde ich es sehr passend für die Geschichte, da Brayden ein Juwelenkenner ist.

Der Schreibstil war wieder einwandfrei verständlich und leserlich. Genau wie die ersten beiden Bände, habe ich Wretched unfassbar schnell verschlungen und würde am liebsten Band 4 direkt lesen.

Inhaltlich habe ich wirklich eine emotionale Achterbahn der Gefühle durchlebt. Brayden, der Juwelenkenner , ist in Wirklichkeit Nicholas und Bundesagent und undercover in einen irischen Mafia-Fall in Amerika eingeschleust worden. Er ist zu Beginn ein wirklich kalter und emotionsloser Brocken, der allerdings mit viel Humor versucht, die Tochter des Mafia-Anführers rum zu bekommen. 🔥

Doch mit der Zeit wird er in einen Zwiespalt der Gefühle gerissen. Ich finde es unfassbar mutig, wie er zum Schluss gehandelt hat, um sich für eine Seite zu entscheiden. Er hat gelernt, was es bedeutet, sich wirklich auf jemanden einzulassen, auch wenn er seine Macken hat. Für mich macht Brayden / Nicholas eine wirklich starke Figur aus.

Doch auch Evelina ist unheimlich tough. Keiner würde vermuten, dass sie als jüngste Tochter eine Drogenproduzentin ist. Gerade dabei braucht sie einen wirklich kühlen Kopf. Doch wie jeder Mensch hat auch sie ihre Dämonen, mit denen sie Tag für Tag klar kommen muss.

Denn eigentlich kämpft sich nur darum, von ihrer Familie geliebt zu werden. Doch sie kommt an den Punkt, an dem sie sich fragen muss, ob Blut wirklich immer dicker ist, als Wasser…

Nun ja und gerade das Wasser war ZIEMLICH heiß in dieser Geschichte. Es gab viele spicy Kapitel mit auch der einen oder anderen Handlung, die ich so noch nie gelesen habe. 🤭


Fazit
Ich habe so ziemlich alles an dieser Geschichte geliebt, auch wenn sie wirklich krass war. Sie war mega spannend, mega spicy und einfach mega gut. 5 Sterne

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