Überheblich
Leben und Sterben in VeronaCommissario Forlani will nicht nur Kriminalfälle aufklären, sondern muss auch zu Hause seine Privatleben neu sortieren. Er ist frisch verheiratet und Vater eines Sohnes und seine Frau ist noch nicht ganz ...
Commissario Forlani will nicht nur Kriminalfälle aufklären, sondern muss auch zu Hause seine Privatleben neu sortieren. Er ist frisch verheiratet und Vater eines Sohnes und seine Frau ist noch nicht ganz gesund. Der Fall, den er nun bearbeiten muss ist ein Doppelmord an einem bekannten Antiquar und seinem Mitarbeiter. Beise sind erschossen worden und wie sich herausstellt mit einer Waffe, die schon einmal für einen Mord benutzt wurde. Der Commissario steht erst einmal vor einem Rätsel und so arbeitet sein Team auf Hochtouren, um diese Morde aufzuklären.
„Leben und Sterben in Verona“ von Claudia Bardelang ist ein Kriminalroman, der in einer wunderschönen Kulisse spielt und auch so den einen oder anderen Hinweis enthält auf Berühmtheiten in Verona enthält. Der Hauptcharakter dieses Krimis Commissario Forlan ist interessant dargestellt, da er sozusagen an zwei Fronten kämpft, zu Hause wo seine Frau und seine Mutter ihre Animositäten ausleben und ein gerade geborenes Kind seinen eigenen Rhythmus hat und so die Familie auf Trab hält und natürlich schlafen auch die Verbrecher nicht, so dass sein Tag voll ausgelastet ist. Die Autorin hat ihm ein gutes Team mit auf den Weg gegeben und auch im heimatlichen Bereich hat sie Lösungen eingebaut, die plausibel sind. Sehr interessant sind die zwei Ebenen, auf denen sich dieser Krimi bewegt. Der Täter kommt außerdem immer mal wieder zu Wort und auch hier stecken Möglichkeiten mitzuraten. Die Spannung wird gut aufgebaut und entwickelt sich zum Ende hin. Die Sprache ist bildhaft und so ist es gut möglich diese Story als Film ablaufen zu lassen. Das Cover lädt auch zum Verweilen ein und ist ein gutes Entree in diesen Krimi.
Ich bin ein Freund von regionalen Krimis und so gefällt mir dieser auch sehr gut und ich kann ihn gut empfehlen.