Hanebüchene, unlogische, nicht wirklich durchdachte Story, die keinen Sinn macht. Aber immerhin kurzweilig.
Krankes SpielKurzum: die Geschichte ist komplett unlogisch, absurd und mit gerade mal 276 Seiten mind. 200 Seiten zu kurz, um dem Ganzen unausgegorenem Plot halbwegs etwas abgewinnen zu können.
Detective Lila Baker ...
Kurzum: die Geschichte ist komplett unlogisch, absurd und mit gerade mal 276 Seiten mind. 200 Seiten zu kurz, um dem Ganzen unausgegorenem Plot halbwegs etwas abgewinnen zu können.
Detective Lila Baker sucht einsam und alleine nach Beweisen in einer abgelegenen Lagerhalle, in der Steve Rich auf sie wartet, ein Typ, mit dem sie flüchtig in einem Café geflirtet hat. Dieser beschließt dann, sie dort gefangen zu nehmen. Nach 10-tägiger Zweisamkeit wird er plötzlich festgenommen und 5 J. ins Gefängnis gesteckt.
Was genau zwischen Lila und Steve dort passiert, beschreibt die Autorin gar nicht?! Wir wissen nur, dass Steve zunächst handgreiflich war, dann aber wohl einfühlsam und mitteilsam und Lila sich daraufhin in ihn verliebt hat. Als er aus dem Knast kommt, sind die Gefühle immer noch da und Steve spaziert gemütlich nicht nur unbehelligt auf dem Revier herum, um mal kurz Hallo zu sagen, sondern besucht sie auch mit einer Geburtstagstorte Zuhause.
Steves Motiv, warum er sie auserkoren hat, ist auch nur mäßig nachvollziehbar. Und da Lila etwas besonders Anziehendes auf Psychopathen ausstrahlt, hat es gleich noch ein Mann auf sie abgesehen, dem Steve sehr gut bekannt ist.
Als Leser muss man nicht mal raten, wer der Typ ist, denn er gibt es von jetzt auf gleich zu, sagt es Lila ins Gesicht und erpresst sie mit einer völlig hanebüchenen Drohung, damit sie den Mund hält. Als Polizistin kann sie natürlich keine Wanzen oder Tongeräte bei sich tragen, um ihn während ihrer Plaudereien ganz einfach zu überführen. Natürlich nicht.
Sie schweigt lieber, bringt sich selber in Gefahr und endet so, wie der Roman angefangen hat. Wieder allein in einem Lagerhaus und später dann im Krankenhaus, wo wir mit ihrer Heilung und Physiotherapie gelangweilt werden.
Die Ansätze sind ja nicht schlecht, aber die ganze Geschichte ist weder spannend noch ergibt sie Sinn. Es kam mir wie ein Schulaufsatz vor. Vielleicht ist der 2. Teil ja besser.