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Veröffentlicht am 23.05.2025

Hanebüchene, unlogische, nicht wirklich durchdachte Story, die keinen Sinn macht. Aber immerhin kurzweilig.

Krankes Spiel
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Kurzum: die Geschichte ist komplett unlogisch, absurd und mit gerade mal 276 Seiten mind. 200 Seiten zu kurz, um dem Ganzen unausgegorenem Plot halbwegs etwas abgewinnen zu können.

Detective Lila Baker ...

Kurzum: die Geschichte ist komplett unlogisch, absurd und mit gerade mal 276 Seiten mind. 200 Seiten zu kurz, um dem Ganzen unausgegorenem Plot halbwegs etwas abgewinnen zu können.

Detective Lila Baker sucht einsam und alleine nach Beweisen in einer abgelegenen Lagerhalle, in der Steve Rich auf sie wartet, ein Typ, mit dem sie flüchtig in einem Café geflirtet hat. Dieser beschließt dann, sie dort gefangen zu nehmen. Nach 10-tägiger Zweisamkeit wird er plötzlich festgenommen und 5 J. ins Gefängnis gesteckt.

Was genau zwischen Lila und Steve dort passiert, beschreibt die Autorin gar nicht?! Wir wissen nur, dass Steve zunächst handgreiflich war, dann aber wohl einfühlsam und mitteilsam und Lila sich daraufhin in ihn verliebt hat. Als er aus dem Knast kommt, sind die Gefühle immer noch da und Steve spaziert gemütlich nicht nur unbehelligt auf dem Revier herum, um mal kurz Hallo zu sagen, sondern besucht sie auch mit einer Geburtstagstorte Zuhause.

Steves Motiv, warum er sie auserkoren hat, ist auch nur mäßig nachvollziehbar. Und da Lila etwas besonders Anziehendes auf Psychopathen ausstrahlt, hat es gleich noch ein Mann auf sie abgesehen, dem Steve sehr gut bekannt ist.

Als Leser muss man nicht mal raten, wer der Typ ist, denn er gibt es von jetzt auf gleich zu, sagt es Lila ins Gesicht und erpresst sie mit einer völlig hanebüchenen Drohung, damit sie den Mund hält. Als Polizistin kann sie natürlich keine Wanzen oder Tongeräte bei sich tragen, um ihn während ihrer Plaudereien ganz einfach zu überführen. Natürlich nicht.

Sie schweigt lieber, bringt sich selber in Gefahr und endet so, wie der Roman angefangen hat. Wieder allein in einem Lagerhaus und später dann im Krankenhaus, wo wir mit ihrer Heilung und Physiotherapie gelangweilt werden.

Die Ansätze sind ja nicht schlecht, aber die ganze Geschichte ist weder spannend noch ergibt sie Sinn. Es kam mir wie ein Schulaufsatz vor. Vielleicht ist der 2. Teil ja besser.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Anstrengender und sehr umständlich konstruierter Cozy-Crime, der leider zu langweilig ist.

Mord in der Charing Cross Road
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⭐️⭐️ 2,5 von 5 Sternen

Obwohl ich sowohl die Protagonisten Sally und Johnny, sowie das Setting in einem Antiquariat und diese ganze Vintage-Atmosphäre sehr mochte, hat mich die Geschichte mit ihren Endlos-Dialogen ...

⭐️⭐️ 2,5 von 5 Sternen

Obwohl ich sowohl die Protagonisten Sally und Johnny, sowie das Setting in einem Antiquariat und diese ganze Vintage-Atmosphäre sehr mochte, hat mich die Geschichte mit ihren Endlos-Dialogen dann doch größtenteils gelangweilt.

Gerade zum Ende hin, als der Kriminallfall gelöst ist, wird man als Leser geradezu vollgelabert, wie was vonstatten gegangen ist. Die Handlung wird quasi bis ins kleinste toterzählt, damit wir nachvollziehen können, was die jeweiligen Motive waren. Und währenddessen bin ich fast eingeschlafen.

Diese alten Cozy-Krimis haben ja meistens keinen sonderlich spannenden bzw. kreativen Plot und teilweise auch absurde Szenarien, aber hier wurde das wirklich ausgereizt. Um falsche Spuren zu legen wurde so um die Ecke gedacht, dass man zum Schloss einen Knoten im Gehirn hatte.

Ob ich die Reihe weiter verfolge, weiß ich jetzt noch nicht. Das Ermittlerpaar war ja ganz süß und vielleicht ist der nächste Fall mehr nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein sehr ausschweifender, aber gut erzählter Thriller. Gibt aber besseres von Karen Rose.

Dunkelste Nacht
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Das war bisher das „schwächste“ Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, da mich der hier beschriebene Kriminalfall einfach nicht so abholen konnte. Ich fand das Szenario bei Weitem nicht so spannend ...

Das war bisher das „schwächste“ Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, da mich der hier beschriebene Kriminalfall einfach nicht so abholen konnte. Ich fand das Szenario bei Weitem nicht so spannend wie die Themen in der „Sacramento“ und „San Diego“ Reihe.

Dennoch hege ich eine ganz große Sympathie für Karen Roses durchaus ausschweifenden, aber genialen Schreibstil. Wieder mal sind Hunde und Found Family der Autorin sehr wichtig und natürlich hat sie erneut sowohl sehr sympathische als auch böse Charaktere erschaffen. Außerdem mochte ich das New Orleans Setting sehr gerne.

Der angesagte Gourmet-Koch Gabriel Herbert heuert nach dem angeblichem Selbstmord seines Vaters Rocky den Privatdetektiv und guten Freund Burke Broussard an, um die Umstände zu untersuchen. Irgendetwas stimmt hier nicht. Vor allem, weil die von Gabe beauftragte Obduktion von der offiziellen der NOPD abweicht.

Nach und nach kommen noch mehr Merkwürdigkeiten zutage. Regelmäßige Zahlungen gehen z. B. an einen Treuhandfonds eines unbekannten jungen Mannes in Texas. Gabe versteht die Welt nicht mehr. Des Weiteren sterben plötzlich Personen, die Rocky noch vor kurzem kontaktiert hat.

Mit Hilfe von Burkes rechter Hand Molly Sutton, versucht Gabe Licht ins Dunkle bzw. Rockys Vergangenheit zu bringen. Sie begeben sich immer tiefer in einen gefährlichen Sumpf aus Intrigen und Korruption und kommen sich mit der Zeit auch persönlich näher.

Karen Rose erklärt immer alles ganz genau, was manchmal sehr langatmig ist. Das muss man natürlich mögen. Das Gute ist aber, dass man stets alles versteht und nicht durcheinander kommt mit den vielen Protagonisten.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein Protagonist zum Verlieben, toller Spice und sehr unterhaltsam.

The Mistake – Niemand ist perfekt
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Auch der 2. Teil der OFF CAMPUS Reihe um das Pärchen Johnny Logan und Grace Ivers hat mir richtig gut gefallen. Elle Kennedy schreibt nicht nur tolle Spice-Szenen, sondern auch sehr liebenswürdige Charaktere, ...

Auch der 2. Teil der OFF CAMPUS Reihe um das Pärchen Johnny Logan und Grace Ivers hat mir richtig gut gefallen. Elle Kennedy schreibt nicht nur tolle Spice-Szenen, sondern auch sehr liebenswürdige Charaktere, die sich authentisch verhalten, weiter entwickeln und eine bewegte Vergangenheit hinter sich haben.

Während Garrett aus Teil 1 häusliche Gewalt ertragen musste, wird Johnny hier mit Alkoholismus seitens seines Vaters konfrontiert. Er stellt seine eigenen Wünsche, Icehockeyprofi zu werden, hintenan, um sich um ihn und seine Werkstatt zu kümmern. Außerdem ist er ausgerechnet in Hannah, Garretts Freundin verliebt.

Um darüber hinweg zu kommen, macht er das, was er immer tut: Parties, Trinken, Mädchen aufreißen. Eines Abends geht er in ein Studentenwohnheim und klopft an die falsche Tür. Grace staunt nicht schlecht, einen der beliebtesten Jungs des Campus auf ihrer Schwelle vorzufinden.

Sie kommen ins Gespräch, verbringen unerwartet ein paar Std. miteinander und verstehen sich richtig gut. Im Laufe der Zeit begegnen sie sich immer wieder, treffen und küssen sich. Die Anziehungskraft ist beiderseits vorhanden, Grace verliebt sich und möchte mit ihm ihr 1. Mal erleben.

Doch spätestens in dem Moment realisiert Johnny, dass er Grace nicht dazu benutzen darf, um Hannah zu vergessen und macht einen folgenschweren Fehler - den er unmittelbar bereut. Aber es ist zu spät: Grace möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Es wird stellenweise sehr lustig, es gibt tolle Szenen und Dialoge und trotz seines Fehlers ist Johnny als Protagonist einfach so süß und liebenswürdig, dass man ihm alles verzeiht. Elle Kennedy schreibt wirklich richtig gute Spicy-Romance Geschichten, die ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Unfassbar langweilige Handlung mit einer konstruierten Romanze ohne Spice.

Play of Hearts
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So leid es mir tut, aber das war echt gar nichts. Wie so oft: schönes Cover und schlechter Inhalt. So langsam nervt es mich.

Es gibt NULL Spice und in meinen Augen eine äußerst konstruierte Romantik, ...

So leid es mir tut, aber das war echt gar nichts. Wie so oft: schönes Cover und schlechter Inhalt. So langsam nervt es mich.

Es gibt NULL Spice und in meinen Augen eine äußerst konstruierte Romantik, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Genevieve und Arthur begegnen sich erstmals ganz malerisch an einem Fluss und sind natürlich instant ineinander verliebt. Er ist der nachdenkliche, tiefgründige Künstler und sie das ungeliebte Mädchen, mit dem keiner was zu tun haben will. Gähn …

Evie ist mit einem Fluch belegt: jeder, den sie berührt, stirbt. Somit hat sie keine Freunde. Erinnert irgendwie total an Elsa aus „Die Eiskönigin“, denn auch Evie trägt fortan nur noch Handschuhe. Ihre Familie arbeitet als Bestatter und lebt auf dem mysteriösen Schloss Château Blanc. Seit eines tödlichen Vorfalls, wird sie und ihre Familie von der Bevölkerung gemieden.

Evie ist Seelenmagierin und begleitet Todgeweihte während ihrer letzten Minuten. Während dieses Vorgangs geht ein kleiner Seelenanteil auf sie über, den sie zum Überleben braucht. Seit jeher warnt ihre Großmutter sie vor den sog. Illusionisten, denn diese haben es auf die Herzen der Seelenmagier abgesehen.

Als sie mit Arthur durchbrennen will, landet sie im Cirque du Cœur, in dem durchweg nur langweilige Dinge geschehen. Die Szenen dort ziehen sich endlos hin und werden sehr blumig und malerisch beschrieben. Ich hab komplett das Interesse verloren und dachte die ganze Zeit, hoffentlich geht es bald mal richtig los, was aber nicht passiert ist.

Diese Fantasy Geschichte ist m. E. für sehr junge Leser geeignet, aber nicht für Erwachsene, die Spannung, Spice, tolle Protagonisten, eine krasse Handlung und ein interessantes World-Building erwarten.

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