Ich weiß, was du getan hast
Fünf Fremde
Die „Elbmarsch“-Krimis von Romy Fölck habe ich geliebt und auch „Fünf Fremde“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Schauplatz ist diesmal die kleine Insel Neuwerk in der Nordsee, ...
Die „Elbmarsch“-Krimis von Romy Fölck habe ich geliebt und auch „Fünf Fremde“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Schauplatz ist diesmal die kleine Insel Neuwerk in der Nordsee, die zu Hamburg gehört. Worum geht es?
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag Neuwerk erreichen. Für vier von ihnen, Annika, Mats, Sinje und Charlotte ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager, Isa und Janosch, spurlos aus dem Schullandheim verschwanden.
Ein Sturm zieht auf. Neuwerk wird von der Außenwelt abgeschnitten. Seltsame Dinge geschehen…
„Fünf Fremde“ erinnert vom Titel her an die „Fünf Freunde“-Bücher von Enid Blyton. Aber Freunde sind oft die schlimmsten Feinde.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählt: 1995 und 2025. Dazu ein klaustrophobisches Setting.
„Fünf Fremde“ vereint die Konfrontation zwischen Mensch und Natur mit einem überzeugenden Personal und einem klassischen Whodunit-Plot, der die Lesenden lange rätseln lässt.
Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Krimi, der mich gut unterhalten hat.