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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2025

Neues aus Nordfriesland

Nordweststurm
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„Nordweststurm“ von Svea Jensen ist der fünfte und finale Fall für die Soko St. Peter-Ording. Zwei Jahre Warten haben sich gelohnt. Worum geht es?
Ein mysteriöser Prolog, ein Mann auf der Flucht.
Zwei ...


„Nordweststurm“ von Svea Jensen ist der fünfte und finale Fall für die Soko St. Peter-Ording. Zwei Jahre Warten haben sich gelohnt. Worum geht es?
Ein mysteriöser Prolog, ein Mann auf der Flucht.
Zwei Wochen später, im August. Ein Toter wird entdeckt. Er wurde erstochen. Hendrik Norberg, inzwischen wieder bei der Kripo in Itzehoe, ermittelt zusammen mit seiner ehemaligen Kollegin Anna Wagner aus St. Peter. Dort ist ein Journalist, ein ehemaliger Kollege seines Vaters Lennart verschwunden. Die Spur führt nach Schweden…
„Nordweststurm“ ist spannend und unterhaltsam. Ein Buch, das queere Schicksale, Clankriminalität und korrupte Ermittler thematisiert.
Über das Wiedersehen mit Hendrik und Anna habe ich mich gefreut. Denn sie sind mir über die Jahre ans Herz gewachsen. Auch Nils Scheffler ist wieder mit von der Partie. Einziger Kritikpunkt: zu viel Familiengedöns und ein etwas zu rührselig geratenes Ende.

Fazit: Fall Nr. 5 für die Soko St. Peter-Ording um ein aktuelles, brisantes Thema.

Veröffentlicht am 27.03.2025

Es geht weiter!

Winter's Game
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„Das letzte Grab“ und „Das falsche Opfer“ von Lukas Erler hatte ich begeistert verschlungen, nun folgt der dritte Fall für die toughe Rechtsanwältin Carla Winter aus Frankfurt am Main, „Winter’s Game“, ...


„Das letzte Grab“ und „Das falsche Opfer“ von Lukas Erler hatte ich begeistert verschlungen, nun folgt der dritte Fall für die toughe Rechtsanwältin Carla Winter aus Frankfurt am Main, „Winter’s Game“, nicht minder spannend. Worum geht es?
Carla wird in der Tiefgarage ihrer Kanzlei überfallen. In letzter Sekunde wird sie von einem Fremden gerettet. Doch schon kurz darauf wird sie Opfer eines weiteren Anschlags. Auf offener Straße wird ihr Auto gerammt und sie selbst schwer verletzt. Ihr Helfer stirbt.
Es muss sich um verschiedene Täter handeln. Der eine will Informationen, der andere will Carla tot sehen. Nur wer? Und warum? Als wäre das nicht schon genug, erhält Carla auch noch makabre Drohungen von einem Stalker, der versucht, sie einzuschüchtern…
„Winter‘s Game“ ist spannend und unterhaltsam. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Es geht um Menschenhandel, illegale Adoptionsgeschäfte und Rache. Und dann ist da auch noch ihr Exmann Felix, scheinbar unkaputtbar.
Ab und zu finden sich Bezüge zu den Vorgängern, erscheinen alte Bekannte und Feinde. Ich könnte mir vorstellen, dass Neueinsteiger, die die ersten beiden Bände nicht kennen, Verständnisprobleme haben. Gerne werde ich auch die Fortsetzung lesen, so es denn eine geben wird.

Fazit: Fall Nr. 3 für Carla Winter. Superspannend!

Veröffentlicht am 25.03.2025

Geschickte Mischung aus Fiktion und Realität

Ich mach' mein Ding
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„Ich mach' mein Ding“ von Lars Haider ist bereits der vierte Fall für den Hamburger Reporter Lukas Hammerstein. Wie immer stammt der Titel aus einem Lied von Udo Lindenberg. Worum geht es?
Lukas muss ...


„Ich mach' mein Ding“ von Lars Haider ist bereits der vierte Fall für den Hamburger Reporter Lukas Hammerstein. Wie immer stammt der Titel aus einem Lied von Udo Lindenberg. Worum geht es?
Lukas muss wieder die Schulbank drücken, im Elyseum. Hier soll er einen Monat lang am Unterricht teilnehmen, um in der „Hamburg News“ darüber zu berichten. Lukas erhält Hinweise, dass man sich am Elyseum gute Noten kaufen kann. Als die Direktorin verschwindet, beginnt Lukas zu ermitteln…
„Ich mach' mein Ding“ ist unterhaltsam und gleichzeitig humorvoll, ohne dass dabei die Spannung zu kurz kommt. Über das Wiedersehen mit Lukas, seiner Kollegin Kaja sowie deren Freund und Kripochef Enno habe ich mich gefreut. Udo hat hier wieder einen Cameo-Auftritt. Auch Dackeldame Finchen darf nicht fehlen, diesmal ungeplant trächtig.
Eine nicht unerhebliche Rolle spielen bei Lukas‘ Recherchen auch seine drei besten Freunde: der Hamburger Bürgermeister, ein Clubbetreiber und ein Makler. Bei den monatlichen Treffen mit dem Titel „Vier Flaschen“ werden nicht nur jeweils vier unterschiedliche Weine bzw. Sekte getrunken, sondern auch Probleme der Stadt besprochen.

Fazit: Interessante Einblicke in die Bildungspolitik. Hach, ich liebe diese Reihe!

Veröffentlicht am 25.03.2025

Das Ende?

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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„Der Morgen“ und „Die Dämmerung“ von Marc Raabe hatte ich begeistert verschlungen, nun folgt Teil 3, nicht minder spannend. „Die Nacht“ startet mit einem mysteriösen Prolog aus der Vergangenheit: Flashbacks ...


„Der Morgen“ und „Die Dämmerung“ von Marc Raabe hatte ich begeistert verschlungen, nun folgt Teil 3, nicht minder spannend. „Die Nacht“ startet mit einem mysteriösen Prolog aus der Vergangenheit: Flashbacks statt Schnitte. Adi und Dana.
Danach gibt es ein Wiedersehen mit Nele Tschaikowski und Milla, die Geburtstag hat, sowie Art Mayer und Henrick, dem Bundeskanzler, und seiner Frau Juli. Bezug zum Vorgänger: „Ich weiß von dem Toten beim Kloster.“
Ein Unbekannter macht Fotos und Videos von Milla. Wer hat ein Interesse an Milla? Oder hängt es mit der anonymen Nachricht wegen ihrer Mutter Dana zusammen? „Sie suchen die Wahrheit über Dana Karasch?“
Seit eineinhalb Jahren sucht Art nach seiner Nachbarin Dana, weil das Schicksal der kleinen Milla, die jetzt nur noch ihre demente Oma hat, ihn berührt. Unterstützung bekommt er von Nele, die eigentlich im Mutterschutz ist.
Die Suche nach der Wahrheit führt die Ermittler zu einer verlassenen Wohnwagensiedlung tief im Wald - und zu einer Reihe von Toten…
„Die Nacht“ ist spannend und unterhaltsam. Eine komplexe, verzwickte (Familien-)Geschichte. Ja, die Verwandtschaftsverhältnisse/ Beziehungen in diesem Krimi sind mitunter ein wenig kompliziert. Es geht um Lügen und Wahrheiten.
Verschiedene Perspektiven und Zeitebenen wechseln sich ab. Nichts ist, wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint. Langsam schließt sich der Kreis. Und am Ende ist das Rätsel um Dana gelöst. Aber, ist es auch das Ende der Reihe?

Fazit: Art Mayer und Nele Tschaikowski ermitteln in ihrem dritten Fall. Packend!

Veröffentlicht am 18.03.2025

Der Abschied

Teure Täuschung
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Ich danke Eva Ehley für zwölf spannende Sylt-Krimis um das Ermittlertrio Blanck, Kreuzer und Winterberg sowie Fred und seine Staatsanwältin. Ich hatte sie alle begeistert verschlungen und auch „Teure ...


Ich danke Eva Ehley für zwölf spannende Sylt-Krimis um das Ermittlertrio Blanck, Kreuzer und Winterberg sowie Fred und seine Staatsanwältin. Ich hatte sie alle begeistert verschlungen und auch „Teure Täuschung“ hat mich nicht enttäuscht. Worum geht es?
Eine Frau verschwindet, eine wird tot aufgefunden. Handelt es sich um ein und dieselbe? Bastian kann seine Exfrau nicht erreichen und die sterblichen Überreste der Wasserleiche sind schwer entstellt. Tod durch Ertrinken, ein Suizid oder ein Tötungsdelikt bzw. ein Unfall außerhalb des Wassers? Das ist die Frage.
Die Kommissare ermitteln in der Sylter High Society. Auch Journalist Fred Hübner und Staatsanwältin Elsbeth von Bispingen sind wieder mit von der Partie.
„Teure Täuschung“ ist spannend und unterhaltsam. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Bis zum emotionalen Schluss. Es geht um Erpressung, enttäuschte Liebe und Rache. Nichts ist, wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint.
Blanck, Kreuzer, Winterberg & Co, eine sympathische Truppe, die mir in 15 Jahren ans Herz gewachsen ist. Ich werde sie vermissen. Mit dem Ausblick aus dem Abspann hätte es doch locker weitergehen können. Schade…

Fazit: Band 12 und krönender Abschluss der besten Sylt-Krimi-Reihe ever.