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Veröffentlicht am 16.12.2025

Wird Raven und allen anderen die Flucht gelingen?

To Cage a Wild Bird
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Zum Inhalt:
Das Leben in Dividium ist, besonders im unteren Sektor, in dem Raven Thorne und ihr Bruder Jed leben, ein einziger Kampf. Wäre dies noch nicht schlimm genug, wird jeder bei jedem noch so kleinen ...

Zum Inhalt:
Das Leben in Dividium ist, besonders im unteren Sektor, in dem Raven Thorne und ihr Bruder Jed leben, ein einziger Kampf. Wäre dies noch nicht schlimm genug, wird jeder bei jedem noch so kleinen Vergehen in das brutale Gefängnis Endlock geschickt, wo die reichen Bürger Jagd auf die Gefangenen machen. Als Ravens Bruder ebenfalls in Endlock landet, weiß sie eins: Sie muss ihn unbedingt dort herausholen. Dort angekommen muss sie jedoch feststellen, dass dies gar nicht so leicht ist. Nicht nur, dass jeder der Häftlinge ihr nach dem Leben trachtet, weil sie eine Kopfgeldjägerin ist, scheint es keine Möglichkeit zu geben, aus dem Gefängnis auszubrechen. Ihre einzige Hilfe sind ein paar andere Häftlinge und der mysteriöse Wachmann Vale. Doch kann Raven ihnen wirklich vertrauen?

Meine Meinung:
Raven ist eine toughe und sympathische junge Frau, die sehr früh Verantwortung übernehmen musste. Ich konnte ihren übermäßigen Beschützerinstinkt, besonders ihrem Bruder Jed gegenüber, gut nachvollziehen, ebenso wie ihr Misstrauen. An ihr haben mir am besten gefallen, dass sie nie aufgegeben hat, anderen Personen hilft und nicht auf den Mund gefallen ist, auch wenn ihr das einige Schwierigkeiten einbringt. Denn vor allem ihre Schlagfertigkeit hat für einige lustige Dialoge gesorgt, durch die die angespannte Atmosphäre aufgelockert wurde. Zudem hat mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen. Ich finde, man erlebt richtig mit, wie Raven sich immer mehr öffnet, Vertrauen findet, Verantwortung abgibt und wie gut ihre neuen Freunde ihr tun.

Vale ist ein wenig undurchschaubar. Er scheint zwar auf der Seite von Raven, Jed und ihren neuen Freunden zu sein und hilft ihnen viele Male. Dennoch war ich mir bei ihm nie ganz sicher, ob er nicht doch ein falsches Spiel spielt. Was man aber vom ersten Moment an merkt, ist, wie sehr er sich zu Raven hingezogen fühlt. Man sieht richtig die Funken, die zwischen den beiden sprühen. Das Tempo, in dem sich die Gefühle der beiden entwickeln, hat mir gefallen. Zumal es für beide mit vielen Gefahren verbunden ist, sich diesen hinzugeben.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass das Leben im Gefängnis Endlock auch außerhalb der Jagd mit vielen Gefahren verbunden ist, gestaltet sich der Ausbruch mehr als schwierig. Denn Raven, Jed und ihre neuen Freunde stehen während ihrer Planung vor immer neuen Problemen. Selbst wenn sie eins gelöst haben, scheint gleich das nächste Problem aufzutauchen, sodass es unwahrscheinlich erscheint, dass ihr Ausbruchsversuch überhaupt gelingt. Außerdem bietet die Jagd ihre eigenen Gefahren und Herausforderungen, die im Laufe der Handlung zunehmen. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss mit allen mitgefiebert und war sehr gespannt, ob sie es schaffen, aus Endlock zu flüchten.

Das Leben in Dividium und im Gefängnis Endlock mit all seinen Regeln, Besonderheiten und Grausamkeiten wurde anschaulich beschrieben. Ich fand es interessant, wie sich die verschiedenen Sektoren, in denen die Menschen in Dividium leben, auch in Endlock widerspiegeln. Die Jagd und ihre Regeln fand ich einfach nur grausam. Zumal ich oft dachte, dass es nicht schlimmer kommen könnte, die Autorin mich dann aber eines Besseren belehrt hat.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir die 23-jährige Raven ins brutale Gefängnis Endlock begleiten, um ihren Bruder zu befreien. Raven ist eine toughe und sympathische junge Frau, die nicht aufgibt, anderen Personen hilft und nicht auf den Mund gefallen ist. Ihre Schlagfertigkeit bringt ihr einige Schwierigkeiten ein, sorgt aber auch für Lachen und lockert so die angespannte Atmosphäre auf. Für Spannung war ebenfalls gesorgt. Denn schon allein das Leben in Endlock und die Jagd bringen ihre eigenen Gefahren und Probleme mit sich. Zudem war die Planung zum Ausbruch mehr als schwierig, da dieser fast unmöglich erschien und sich vor Raven, Jed und ihren neuen Freunden immer wieder neue Schwierigkeiten auftaten. Das Leben in Dividium und im Gefängnis Endlock mit all seinen Regeln, Besonderheiten und Grausamkeiten wurde gut und anschaulich beschrieben. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 13.12.2025

Woher kommen Prestons mysteriöse Träume?

A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
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Zum Inhalt:
Euphemia Sayre, Effy genannt, hat es endlich geschafft. Sie darf als erste Frau Literatur studieren. Doch dies wird nicht gern gesehen. So wird sie nicht nur von ihren männlichen Kommilitonen, ...

Zum Inhalt:
Euphemia Sayre, Effy genannt, hat es endlich geschafft. Sie darf als erste Frau Literatur studieren. Doch dies wird nicht gern gesehen. So wird sie nicht nur von ihren männlichen Kommilitonen, sondern auch von einigen Professoren herablassend behandelt. Dabei hat Effy noch mit den vorherigen Geschehnissen und dem, was sie und Preston herausgefunden haben, zu kämpfen. Nur ihr Freund Preston Héloury schafft es, ihr ein wenig Halt zu geben. Doch auch Preston kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Zudem plagen ihn in letzter Zeit mysteriöse Träume von einer versunkenen Stadt. Was hat es mit Prestons Träumen auf sich? Könnte vielleicht ein Stück Wahrheit in ihnen stecken?

Meine Meinung:
Wegen allem, was Effy und Preston erlebt haben und aktuell erleben, konnte ich durchaus verstehen, wieso sie so mit sich hadern, sich minderwertig fühlen und große Verlustängste haben. Dennoch denke ich, hätten sie aus dem bereits Erlebten lernen müssen, was für mich nicht ersichtlich war. Vielmehr schien es so, als ob sich immer einer der beiden in einer Abwärtsspirale befindet, dann vom jeweils anderen aufgebaut wird, um dann selbst wieder in eine Abwärtsspirale zu geraten. Das nervte mich irgendwann nur noch. Mir fehlte da einfach eine gewisse Entwicklung und ich fragte mich viele Male, wieso sie nicht einfach miteinander reden. Ich finde, bei beiden sieht man, wie schnell man wieder in alte Muster fallen kann und wie schwierig es ist, aus diesen erneut auszubrechen. Ich war gespannt, ob sie es dennoch schaffen, und fand es gleichzeitig erschreckend, dass niemand merkt, wie es den beiden geht.

Die sich im ersten Band langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Effy und Preston konnte ich in diesem Band ehrlich gesagt nur bedingt spüren. Vielmehr scheinen sich beide immer mehr zu entfremden. Es gibt zwar immer wieder Momente, in denen man merkt, dass sich beide etwas bedeuten und wichtig sind, mir war das aber einfach zu wenig.

Die Autorin hat es geschafft, die melancholische, düstere Stimmung die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Das hat zu dem, was Effy und Preston erleben und miterleben müssen, sehr gut gepasst. Dennoch denke ich, sollte man das Buch vielleicht nicht unbedingt lesen, wenn man in einem Stimmungstief ist. Denn ich fand die Stimmung stellenweise doch recht bedrückend.

Interessant fand ich Prestons Flucht an diesen mysteriösen Ort. Nach und nach erfährt man immer ein bisschen mehr, was die Spannung anheizt und neugierig macht. Mich hat es zumindest neugierig gemacht, was es mit dem Ort und den Glocken auf sich hat und wie und ob das alles etwas mit Effys Recherchen zu tun hat. Am Ende wird es noch mal spannend, als alle Fäden zusammenkommen und herauskommt, was es mit Prestons Vision auf sich hat. Außerdem deckt Preston am Ende etwas Unglaubliches auf, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Fazit:
Eine Geschichte, die mich etwas zwiegespalten zurückgelassen hat. Ich fand Prestons Flucht an diesen mysteriösen Ort interessant. Dadurch, dass man nach und nach immer mehr erfährt, wird die Spannung angeheizt und man wird immer neugieriger darauf, ob das alles etwas mit Effys Recherchen zu tun hat. So konnte mich die Autorin mit etwas, das Preston am Ende aufdeckt, überraschen, weil ich damit nicht gerechnet habe. Leider konnte ich die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Effy und Preston nicht ganz spüren. Beide scheinen sich immer mehr zu entfremden. Zwar merkt man schon, dass sie sich etwas bedeuten und sich wichtig sind, das war mir aber einfach zu wenig. Zudem fehlte mir bei beiden einfach eine gewisse Entwicklung im Allgemeinen und gerade im Hinblick auf den Umgang mit ihren Ängsten, Sorgen und Problemen.

Veröffentlicht am 10.12.2025

Wer ist für den Schabernack verantwortlich?

Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall
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Zum Inhalt:
Als Mikkel und Oscar Ida und Elsa fragen, ob sie bei der Weihnachtsaufführung mitmachen wollen, ist Elsa gleich Feuer und Flamme. Doch Ida ist aufgrund schlechter Erfahrungen, die sie bei ...

Zum Inhalt:
Als Mikkel und Oscar Ida und Elsa fragen, ob sie bei der Weihnachtsaufführung mitmachen wollen, ist Elsa gleich Feuer und Flamme. Doch Ida ist aufgrund schlechter Erfahrungen, die sie bei einer Schulaufführung gemacht hat, erst unsicher, willigt dann aber doch ein. Wäre Idas Sorge, zu versagen, nicht schon genug, treibt jemand auf dem Hof und im Ort sein Unwesen. So hat nicht nur der Futtersack mit dem teuren Spezialfutter erneut ein Loch, sondern Ida glaubt, einen Geist gesehen zu haben. Oder waren es doch die Wichtel, die durch irgendwas verärgert sind, die jetzt ihren Schabernack treiben?

Meine Meinung:
In dieser wunderschönen Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Ponys begleiten wir die Freundinnen Ida und Elsa bei den Proben für die Weihnachtsaufführung. Vom ersten Moment an taucht man in die Geschichte ein, was vor allem an den lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin liegt. Ich hatte jedenfalls alles direkt vor Augen und den knisternden Schnee unter meinen Schuhsohlen gespürt. Zudem spürt man, wie tief die Freundschaft von Ida und Elsa geht, ebenso wie die mit Oscar und Mikkel. Die vier Kinder unterstützen sich, helfen einander, haben ein offenes Ohr für den jeweils anderen und zeigen Verständnis, wenn bei einem von ihnen mal etwas nicht in Ordnung ist.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Ida es vor der Weihnachtsaufführung graut, weil sie in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat, geschehen auf dem Hof und im Ort merkwürdige Dinge. So darf man gespannt sein, ob wirklich Wichtel für den ganzen Schabernack verantwortlich sind oder doch jemand anderes. Ich war jedenfalls sehr neugierig darauf, wer all die Dinge anstellt und wie es für Ida während der Weihnachtsaufführung läuft. Zudem konnte ich ihr Gefühlschaos wegen der Weihnachtsaufführung und dem, was sie über ihre Mutter und Sven herausfindet, voll und ganz nachempfinden.

Ganz nebenbei lernen wir noch etwas über die schwedische Kultur, die Bräuche in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten und die Sprache, was mir sehr gut gefallen hat. Einiges davon hatte ich schon mal gehört, einige Bräuche waren mir aber noch unbekannt. Da alles in die Handlung eingeflochten wird, wirkt es nie belehrend und macht neugierig darauf, mehr über Schweden zu erfahren.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Ponys, in der wir Ida und Elsa bei den Proben zu einer Weihnachtsaufführung begleiten. Ich wurde wegen der lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin regelrecht in die Geschichte hineingezogen und hatte alles bildlich vor Augen. Da für Ida die Weihnachtsaufführung wegen einer schlechten Erfahrung in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten mit sich bringt und auf dem Hof und im Ort merkwürdige Dinge geschehen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich war jedenfalls gespannt, wie es für Ida während der Weihnachtsaufführung läuft, und neugierig darauf, wer all den Schabernack veranstaltet. Zudem konnte ich Idas Gefühlschaos wegen der Weihnachtsaufführung und dem, was sie über ihre Mutter und Sven herausfindet, gut verstehen.

Veröffentlicht am 06.12.2025

Wem kann Xena vertrauen?

A Monster's Heart
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Zum Inhalt:
Xena wächst in einem Waisenhaus auf. Damit sie und ihre Freunde genug zu essen haben, ist sie gezwungen, zu stehlen. Auf einem ihrer Raubzüge entdeckt sie die tote Monsterjägerin Cassia Raven. ...

Zum Inhalt:
Xena wächst in einem Waisenhaus auf. Damit sie und ihre Freunde genug zu essen haben, ist sie gezwungen, zu stehlen. Auf einem ihrer Raubzüge entdeckt sie die tote Monsterjägerin Cassia Raven. In ihrer Tasche befindet sich ein Ticket für eine Expedition auf die Insel Azythros. Dort soll ein Monster für den König gefangen werden, und wem dies gelingt, dem winkt ein Sack voll Gold. So beschließt Xena, an der Expedition teilzunehmen. Doch begegnet sie nicht nur dem Halbmonster Ajax, sondern auch den anderen Expeditionsmitgliedern, die alle ihre eigenen Pläne zu verfolgen scheinen. So beginnt für Xena ein gefährliches Spiel.

Meine Meinung:
Alle Beteiligten der Expedition haben ihre individuellen Charaktereigenschaften und sind ziemlich undurchschaubar. Sie scheinen alle ihre Geheimnisse zu haben. Das hat mich neugierig auf sie gemacht. Ich war wirklich gespannt darauf, was im Laufe der Handlung alles herauskommt und ob Xena auffliegt. So entstand nicht nur durch die Gefahren während der Monsterjagd, sondern auch durch die Personen selbst Spannung, wegen der ich einfach weiterlesen musste.

An Xena habe ich besonders ihren Kampfgeist, ihre Stärke und ihren Willen, nicht aufzugeben, gemocht. Sie gerät auf dem Schiff unter all den Fremden in eine gefährliche Situation nach der anderen, lässt sich davon aber nicht unterkriegen, sondern versucht, eine Lösung zu finden, um einen besseren Stand zu haben. Das macht sie zu einer starken jungen Frau.

Ajax ist ein toller Kerl. Er ist ein Gefangener des Königshauses und ich konnte voll und ganz nachvollziehen, wieso er mit seinem Wissen und seiner Hilfe sparsam umgeht. Zudem lernt man durch ihn immer mehr, was ein Halbmonster ausmacht, was mir gefallen hat. Ebenso fand ich es gut, dass er nicht als der unwiderstehliche Kerl dargestellt wurde, dem Xena sofort verfallen muss. Denn die Gefühle zwischen den beiden sind sehr zart und entwickeln sich ziemlich langsam. Dies hat sehr gut zu der Situation gepasst, in der sich beide befinden.

Was ich etwas komisch fand, war, dass jeder Xena durch Verführung zu einer Allianz bewegen wollte. Ich habe mich gefragt, ob sie alle keine anderen Möglichkeiten kennen. Gerade bei den beiden Königskindern muss es doch mehr geben. Zudem habe ich mich gefragt, ob es einen besonderen Grund gibt, wieso alle Xena auf ihrer Seite wissen wollen, außer dass sie eine berüchtigte Monsterjägerin ist. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass da mehr ist.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Xena auf die Insel Azythros begleiten, um dort ein Monster für den König zu fangen und dafür einen Sack Gold zu erhalten. Da alle Beteiligten der Expedition ziemlich undurchschaubar sind und man nie weiß, welches Spiel sie spielen, war für Spannung gesorgt. Zudem sorgten natürlich auch die Gefahren während der Monsterjagd dafür, dass die Handlung nie langweilig wurde. Xena und Ajax waren mir beide sympathisch und mir hat gefallen, in welchem Tempo sich ihre Liebesgeschichte entwickelte. Denn die Gefühle zwischen den beiden sind sehr zart und entwickeln sich langsam, was sehr gut zu der Situation gepasst hat, in der sich die beiden befinden.

Veröffentlicht am 03.12.2025

Fei kämpft für ihre Freiheit

Nightblood Prince
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Zum Inhalt:
Fei wurde ihr Leben lang nur darauf vorbereitet, den Kronprinzen Siwang zu heiraten. Denn laut einer Prophezeiung wird Fei die Kaiserin aller Kaiserinnen und verhilft Kronprinz Siwang dazu, ...

Zum Inhalt:
Fei wurde ihr Leben lang nur darauf vorbereitet, den Kronprinzen Siwang zu heiraten. Denn laut einer Prophezeiung wird Fei die Kaiserin aller Kaiserinnen und verhilft Kronprinz Siwang dazu, über alle Reiche zu herrschen. Doch Fei will mehr. Sie hasst es, dass ihr Leben von Männern bestimmt wird. Zudem plagen sie schreckliche Albträume, in denen Siwang sterben wird. So beschließt sie, wegzulaufen. Auf ihrer Flucht trifft sie ausgerechnet auf Yexue, den Prinzen eines verfeindeten Königreichs. Dieser verfügt über eine gefährliche Magie und verspricht ihr, ihr zu einem besseren und freieren Leben zu verhelfen. Doch Fei ist misstrauisch und bevor sie eine Entscheidung treffen kann, entdecken die Männer von Kronprinz Siwang sie und bringen sie wieder zurück.

Meine Meinung:
Fei ist eine tolle, toughe und willensstarke junge Frau, die sich gegen eine Welt, die von Männern beherrscht wird, auflehnt und für ihre Freiheit kämpft. An ihr hat mir am meisten gefallen, dass sie nicht aufgibt, für ihre Überzeugungen kämpft, aber auch zugibt, wenn sie Fehler gemacht hat. Denn Fei ist nicht perfekt, wodurch sie umso authentischer wirkt. Dennoch wirkte sie mir an einigen Stellen trotz ihrer Überzeugungen zu sprunghaft. Gerade was Siwang angeht, scheint sie nur die positiven Seiten sehen zu wollen. Zum Teil konnte ich das zwar verstehen, weil beide zusammen aufgewachsen sind, dennoch scheint sie ihn unbewusst auf ein Podest gestellt zu haben und ich habe da einfach die starke junge Frau vermisst.

Kronprinz Siwang und Prinz Yexue sind ehrlich gesagt beides keine sonderlich sympathischen Kerle. Zwar scheint Siwang einiges für Fei zu tun, dennoch war ich mir nie so sicher, ob er dabei nur Hintergedanken hat und sie nicht insgeheim doch manipuliert. Prinz Yexue spielt ziemlich eindeutig nur ein Spiel mit Fei und versucht, sie auf seine Seite zu ziehen. Dabei scheinen ihm alle Mittel recht zu sein. Zudem waren die beiden mir einfach zu blass.

Mir war die Handlung teilweise einfach zu sprunghaft. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass etwas angeschnitten wurde, dann wieder im Sande verlief, um dann irgendwann viel später wieder kurz zur Sprache zu kommen, um dann erneut in der Versenkung zu verschwinden. Dadurch wirkte die Handlung teilweise doch recht oberflächlich und einige Fragen blieben letztendlich offen. Dennoch kam schon eine gewisse Spannung auf, wegen der ich einfach weiterlesen musste. Zumal Fei ziemlich viele Steine auf ihrem Weg begegnen und ich einfach wissen wollte, ob sich ihre Albträume doch bewahrheiten werden oder nicht.

Fazit:
Eine Geschichte, die einige spannende Momente hat, deren Handlung mir teilweise dennoch zu sprunghaft war. Dadurch wirkte die Handlung streckenweise doch recht oberflächlich und einige Fragen blieben offen. Dennoch habe ich Fei gerne auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Freiheit begleitet und war gespannt, wie ihr Weg aussehen wird und wie sie die ganzen Stolpersteine meistern wird. Denn von diesen gab es einige, was der Handlung Spannung verliehen hat.