Cover-Bild Rostiges Grab
Band 3 der Reihe "Leo Asker"
(7)
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 15.11.2025
  • ISBN: 9783426468050
Anders de la Motte

Rostiges Grab

Leonore Askers besondere Fälle. Kriminalroman | Band 3 der schwedischen Bestseller-Krimi-Reihe #3
Marie-Sophie Kasten (Übersetzer)

Ein haarsträubend spannender Krimi voller dunkler Geheimnisse und uralter Mythen - der dritte Fall für Leo Asker
»Rostiges Grab« ist der dritte Band der düster-atmosphärischen Krimi-Reihe des schwedischen Nr.-1-Bestsellerautors Anders de la Motte um Ermittlerin Leo Asker und ihre »Abteilung für verlorene Seelen«.
Leo Asker steht eine Beförderung in Aussicht, und damit die Hoffnung, die Abteilung für verlorene Seelen bald hinter sich zu lassen. Doch dann wird ihr ein Cold Case zugespielt, der ihr zum Verhängnis werden könnte.
Zehn Jahre zuvor wurde eine Frau unter mysteriösen Umständen ermordet und in einer verlassenen Torffabrik abgelegt. Das Opfer weist verblüffende Ähnlichkeiten mit dem »Graumädchen« auf, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche aus derselben Gegend. Als nun – ähnlich mysteriös und wie aus dem Nichts – der abgetrennte, nie gefundene Finger der ermordeten Frau auftaucht, gerät nicht nur der Fall wieder in den Fokus, sondern auch der Ort: der mythenumwobene und vor Schauergeschichten strotzende Wald "Rostskogen", der seit jeher, so munkelt man, Tod und Unheil über die Menschen bringt.
Erneut bittet Leo Asker den Lost-Place-Experten Martin Hill um Hilfe. Zusammen setzen sie alles daran, das Rätsel um die tote Frau zu lösen und die düsteren Geheimnisse des Waldes und der dort ansässigen Bewohner zu lüften …
»Hervorragender skandinavischer Noir – raffiniert und ungewöhnlich anders« Publishers Weekly
Unheimlich, ungewöhnlich und hochspannend: Ein aufsehenerregender Cold Case und ein schaurig-gruseliger Wald bringen das bewährte Ermittlerduo, Kriminalkommissarin Leo Asker und den Urban-Explorer- und Lost-Place-Experten Martin Hill, an ihre Grenzen. 
Ein mitreißender, beklemmender Skandi Crime – die perfekte Spannungslektüre für alle Fans von Arne Dahls A-Team und Jussi Adler-Olsens Sonderdezernat Q. 
Die Krimi-Reihe um Leo Asker ist in folgender Reihenfolge erschienen:

- Stille Falle
- Eisiges Glas
- Rostiges Grab

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Dunkler Tann

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Im Wald Rostskogen, düster und mystisch, möchte ein ein Youtuber-Paar Bilder eines besonderen Lost Places aufnehmen, eines Ortes nämlich, an dem ein Mord geschehen ist. Mitten ins Vorhaben platzt aber ...

Im Wald Rostskogen, düster und mystisch, möchte ein ein Youtuber-Paar Bilder eines besonderen Lost Places aufnehmen, eines Ortes nämlich, an dem ein Mord geschehen ist. Mitten ins Vorhaben platzt aber plötzlich eine sagenähnliche Gestalt, in Händen einen abgetrennten Finger, geschmückt mit einem Ring. Tatsächlich gehört der Finger zu jener Frau, die zehn Jahre zuvor hier getötet worden ist und wiederum an das Graumädchen, eine uralte Moorleiche erinnert. Wer sonst, wenn nicht Leo Asker mit ihrem Team aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen, kann hier Licht ins Dunkel bringen?

Wie schon bisher besticht Anders de la Motte in seiner Leo Asker-Reihe durch die Atmosphäre, hier der dunkle Tann, und die speziellen Schauplätze, Lost Places, für die Martin Hill ausgewiesener Experte ist. Darüber hinaus soll die gewitzte Leonore ja eigentlich im ersten Untergeschoss des Dezernats für Kapitaldelikte ruhiggestellt werden, damit sie nicht wieder jemandem auf die Zehen treten kann, aber das ist mehr Wunschdenken vom Polizeipräsidenten, denn Leo findet immer einen Weg. Das hohe Tempo mittels häufiger Szenen- und Blickwechsel könnte Neueinsteiger vielleicht etwas irritieren, die Figuren rund um Leo sind nämlich alles andere als konventionelle Ermittler – wer sie und Askers Vorgeschichte kennt, tut sich vermutlich etwas leichter. Zu Beginn lesen wir düstere Legenden, die sich um Moorleichen und später um üble Jägerpartys ranken, zwischendurch bekommt das Graumädchen eine Stimme und auch Hills und Askers private Probleme werden geschickt in die Handlung eingeflochten. Knifflige Nachforschungen, vermeintliche Zusammenhänge und Personen, die ganz aus dem Hintergrund die Fäden ziehen, lassen die Spannung stets auf hohem Niveau halten und Leo möglicherweise die längst ersehnte Beförderung wieder verpassen. Wer weiß, wir müssen uns in Geduld üben bis zur Fortsetzung.

Sprachlich überzeugend, inhaltlich gut durchdacht, packende Kulisse – alles, was ein fesselnder Thriller bieten muss, somit spreche ich auch für Band Nummer 3 eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 05.01.2026

Schafft es Leo, den Cold Case zu lösen?

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Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker winkt eine Beförderung, durch die sie endlich aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle kommen könnte. Doch dann liegt ein Cold Case auf ihrem Tisch, der ...

Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker winkt eine Beförderung, durch die sie endlich aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle kommen könnte. Doch dann liegt ein Cold Case auf ihrem Tisch, der sie die Beförderungen kosten könnte. Vor zehn Jahren wurde eine junge Frau unter mysteriösen Umständen umgebracht. Denn sie weist gewisse Ähnlichkeit mit dem „Graumädchen“, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche, auf. Nun ist der damals verschwundene Ringfinger der jungen Frau in den Haaren von Ane Offerlund aufgetaucht. Einem Mitglied der Familie, in dessen Torffabrik die Leiche der jungen Frau gefunden wurde. Leonore und ihr Team beginnen ihre Ermittlungen und verstricken sich bald in einem Netz aus Lügen, Geheimnissen und Vertuschung. Was geschah damals wirklich auf dem Anwesen der Familie Offerlund? Und wie hängt das alles mit dem „Graumädchen“ zusammen?

Meine Meinung:
Die Ermittlungen, in die sich Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, und ihr Team begeben, sind ziemlich mysteriös und verworren. Da wir immer so viel wie Leo wissen, habe ich mich nicht nur als Teil ihres Teams gefühlt, sondern versucht, die ganzen Informationen zusammenzufügen, um dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Dies war nicht so leicht. Denn nicht nur, dass der Verbleib des damals Verdächtigen immer noch ungewiss ist, stößt Leo auf eine Mauer aus Schweigen und je mehr sie herausfindet, desto undurchsichtiger und weitreichender scheint der Fall zu werden. Dadurch ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal nicht nur die männlichen Mitglieder der Familie Offerlund versuchen, Leo bei ihren Ermittlungen Steine in den Weg zu legen. Ich bin jedenfalls sehr gerne mit Leo und ihrem Team auf Spurensuche gegangen. Einiges konnte ich mir zusammenreimen, mit anderen Zusammenhängen konnte mich der Autor jedoch überraschen. Zudem fand ich es schön, wie sehr sich das Team in die Ermittlungen stürzt. Man merkt richtig, wie alle aufblühen, selbst Virgilsson. Wobei ich mir bei Virgilsson ehrlich gesagt nicht sicher war, ob er nicht sein eigenes kleines Spiel spielt und gegen Leo arbeitet.

Mit Leo Asker ist dem Autor eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken, Kanten und kleinen Eigenheiten hat, durch die sie bei anderen Personen aneckt. Dies alles macht sie aber gerade zu einer guten Ermittlerin. Man merkt ihr den inneren Zwiespalt an, der wegen ihrer Beförderung und des neuen Falls entsteht. Denn durch das, was sie herausfindet, könnte sie die Chance auf eine Beförderung verlieren. Ich fand ihren inneren Zwiespalt gut und nachvollziehbar dargestellt, ebenso wie den wegen ihres Vaters. Denn so sehr sie es hasst, was er ihr angetan hat, muss sie zugeben, dass einige Dinge, die er ihr beigebracht hat, für ihre Ermittlungen nützlich sind.

Die Figuren und Schauplätze wurden vom Autor so anschaulich und detailliert beschrieben, dass ich sie mir alle nicht nur gut vorstellen konnte, sondern mich fühlte, als ob ich die Orte selbst besuchen würde. Zudem hat er es geschafft, die unheimliche Atmosphäre des Waldes „Rostskogen“ einzufangen, sodass sie für mich spürbar wurde.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, und ihr Team bei den Ermittlungen in einem neuen Fall begleiten. Da dieser ziemlich mysteriös ist und immer verworrener wird, je mehr Leo und ihr Team herausfinden, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Leo und ihr Team jedenfalls sehr gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und habe versucht, aus allem schlau zu werden, um der Person hinter den Taten auf die Schliche zu kommen. Einiges konnte ich mir dabei denken, mit anderen Wendungen konnte mich der Autor jedoch überraschen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als Nächstes auf Leo wartet.

Veröffentlicht am 30.12.2025

Sehr spannend

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Rostiges Grab ist der dritte Fall für Leonore Askers. Leider kenne ich die vorhergehenden nicht. Deshalb hatte ich Schwierigkeiten
mit dem geschriebenen klar zu kommen. Nach dem ich mich eine Weile eingelesen ...

Rostiges Grab ist der dritte Fall für Leonore Askers. Leider kenne ich die vorhergehenden nicht. Deshalb hatte ich Schwierigkeiten
mit dem geschriebenen klar zu kommen. Nach dem ich mich eine Weile eingelesen hatte, kam die Spannung und hörte nicht mehr auf.
Teilweise erinnert mich das Buch an Adler-Olson. Auch dort wird im Keller ermittelt.
Der Fall spielt im Rostskogen, einer düsteren Waldgegend in der Umgebung von Malmö. Dort ist nichts wie es scheint.
Die letzten 50 Seiten musste ich in einem Rutsch durchlesen. Für mich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Verflucht

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Zum Inhalt:
Leo Asker sieht ein Licht am Ende des beruflichen Tunnels: Ihr winkt die Beförderung, - sie sollte sich nur noch ein paar Tage bedeckt halten. Doch dann lässt ihr alter Erzfeind eine Akte auf ...

Zum Inhalt:
Leo Asker sieht ein Licht am Ende des beruflichen Tunnels: Ihr winkt die Beförderung, - sie sollte sich nur noch ein paar Tage bedeckt halten. Doch dann lässt ihr alter Erzfeind eine Akte auf ihren Tisch flattern, die Dynamit birgt. Und das nicht nur für Leo, sondern auch für ihren alten Freund Martin und sämtliche Mitarbeiter des Dezernats der verlorenen Seelen.

Mein Eindruck:
Anders de la Motte knüpft mit seinem neuen Krimi zwar an den letzten Teil nahtlos an; bringt aber in "Rostiges Grab" genügend Infos unter, um das Buch auch ohne Kenntnis der Vorgänger zu verstehen. Doch - das sei anderen Lesern mitgeteilt - mit einer Ahnung zu den Verhältnissen untereinander und der Vergangenheit macht es mehr Spaß. Denn wieder einmal nehmen Personen aus ihrem Umfeld Einfluss auf Leonore, Martin und deren neuen Fall rund um das "Graumädchen", einer Moorleiche, die nach ihrem Fund Blut zu fordern scheint.
Dabei flicht de la Motte Teile des jetzigen und vergangenen Privatlebens der Hauptcharaktere so gekonnt ein, dass diese nicht nur die Krimihandlung nicht stören, sondern voranbringen. Den wiederkehrenden Nebenfiguren billigt der Autor ebenfalls eine Weiterentwicklung zu und der Fall als solcher ist spannend, gut entwickelt und ein echter Pageturner. So schafft de la Motte bravourös einen Widerstreit der Gefühle: Einerseits wünscht man sich nichts sehnlicher, als die Beförderung Leos - schon, um es den selbstherrlichen Gestalten einmal zu zeigen. Andererseits hofft man auf ein Verbleiben in der Abteilung voller Käuze, die man liebgewonnen hat.

Mein Fazit:
Spannung mit Mystery-Touch - so, wie es die Schweden lieben

Veröffentlicht am 16.12.2025

Die Abteilung der verlorenen Seelen dreht auf!

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Endlich ist er da, Teil 3 der Reihe rund um Leo Asker, ihre Abteilung der „verlorenen Seelen“ und ihren Lost Place Spezialisten und Jugendfreund Martin Hill.
Und wieder macht es mir so unglaublich viel ...

Endlich ist er da, Teil 3 der Reihe rund um Leo Asker, ihre Abteilung der „verlorenen Seelen“ und ihren Lost Place Spezialisten und Jugendfreund Martin Hill.
Und wieder macht es mir so unglaublich viel Spaß diese wunderbar kreierten Hauptprotagonisten bei der Lösung eines neuen Falls zu begleiten.
Allen voran die mit ein paar Ecken und Kanten ausgestattete, aber auch mit ganz viel Herz und Verstand gesegnete, Kriminalkommissarin Leo Asker.
Umgeben von den dunklen Seiten ihrer Vergangenheit, getriezt von fiesen Kollegen und Vorgesetzen und so schlau und allen stets ein paar Schritte voraus.
Dazu gesellt sich immer wieder ihr Jugendfreund Martin Hill, genauso pfiffig, wenn es um knifflige Fälle geht, die mit Lost Places in Zusammenhang stehen. Auch er ist durch die Vergangenheit und den letzten gemeinsamen Fall belastet, kämpft mit sich und seiner Gefühlswelt und auch mit seinem etwas komplizierten Verhältnis zu Leo. Auch Teil 3 der Reihe „Rostiges Grab“ ist wieder durchgängig spannend, die Story von Anders de la Motte raffiniert und stimmig erdacht und geschrieben. Ein paar Sprünge in die Vergangenheit, zahlreiche Wirrungen und Verdächtige hier und da. Alles was man für eine gute Geschichte benötigt wird geliefert. Grundsätzlich macht aber vor allem auch die Abteilung der verlorenen Seelen, die Leo Asker leitet, den Reiz dieser überaus gelungenen Reihe aus. Eine schräge Truppe aus Nerds und verkrachten Ermittlern, alle aber mit speziellen Eigenschaften gesegnet, die für die Ermittlungsarbeit dieser ganz besonderen Fälle unverzichtbar sind.
Mir hat das Buch ganz besonders großes Lesevergnügen bereitet, in einem Rutsch lesbar, stets spannend und interessant, tolle Figuren. Eine ganz klare Empfehlung von mir…

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