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Veröffentlicht am 24.06.2026

Schafft es Faye, Schloss Celurdur zu retten?

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss
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Zum Inhalt:
Faye Gardner liebt Schloss Celurdur mit all seinen Besonderheiten. Doch als der launische Zauberer des Schlosses plötzlich stirbt, hat sie nicht nur die Aufgabe, ihm davon zu erzählen. Zur ...

Zum Inhalt:
Faye Gardner liebt Schloss Celurdur mit all seinen Besonderheiten. Doch als der launische Zauberer des Schlosses plötzlich stirbt, hat sie nicht nur die Aufgabe, ihm davon zu erzählen. Zur Strafe erhält sie nicht nur einen Katzenschwanz, sondern auch Katzenohren. Faye lässt sich davon aber nicht unterkriegen. Denn das Schloss braucht unbedingt einen neuen Zauberer, und so bringt sie den verstorbenen Zauberer West mit viel Geschick dazu, ein Turnier zu veranstalten, um dort nach seinem Nachfolger zu suchen. Was Faye nicht weiß, ist, dass das Schloss in viel größerer Gefahr schwebt, als sie ahnt.

Meine Meinung:
Faye Gardner ist eine tolle, aufgeschlossene und herzliche Protagonistin, die ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen habe. Man merkt die ganze Handlung über, wie viel ihr Schloss Celurdur und alle, die dort leben, bedeuten. Sie lässt sich durch Tiefschläge nicht unterkriegen, beweist immer wieder viel Mut und Geschick und sprüht nur so vor Ideen. Dennoch merkt man aber auch, wie sehr sie die Abwesenheit ihres Vaters und das Schicksal von Schloss Celurdur belastet, falls nicht schnell ein Nachfolger gefunden wird. Gut fand ich, dass Faye nicht als fehlerfreie Heldin daherkommt, sondern auch mal scheitern darf. Zudem fand ich es toll, wie wichtig ihr Gemeinschaft, Zusammenhalt und Gerechtigkeit sind.

Da nicht nur Schloss Celurdur, sondern dem ganzen Reich große Gefahr droht, wenn die Schattenkönigin es schafft, wieder an die Macht zu kommen, und auch während des Turniers sehr viele unvorhersehbare Dinge geschehen, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Ich habe jedenfalls mit Faye und ihren Verbündeten, Prinzessin Illian und Prinz Max, vom ersten Moment an mitgefiebert, war gespannt, wie sie all die Hindernisse überwinden werden, und habe ihnen die Daumen gedrückt, dass ihr Plan aufgeht.

Richtig gut gefallen hat mir der Ideenreichtum der Autorin. Man hat das Gefühl, immer wieder etwas Neues auf Schloss Celurdur zu entdecken. Denn es gibt nicht nur viel Magie, sondern auch angriffslustige Keksdrachen, viele bunte Zaubertränke, für die man besondere Zutaten braucht, Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre kleinen Macken haben, und viel, viel mehr. Ich kam jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus und war sehr gespannt, was mich noch alles erwarten wird. Dennoch wirkte die Handlung davon nicht überladen, sondern alles wurde vielmehr in diese eingeflochten.

Fazit:
Eine wunderschöne, magische und spannende Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, darüber, dass man zusammen stärker ist, und über den Tellerrand hinausschauen sollte. Ich habe Faye und ihre beiden Verbündeten Prinzessin Illian und Prinz Max gern auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, ob sie all die Hindernisse überwinden werden, und habe ihnen die Daumen gedrückt, dass ihr Plan aufgehen wird. Da den drei Verbündeten allerhand Schwierigkeiten bevorstanden, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Zudem habe ich besonders Faye vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Sie ist eine tolle, aufgeschlossene und herzliche Protagonistin, die man einfach mögen muss. Außerdem hat mir der Ideenreichtum der Autorin richtig gut gefallen. Man hat das Gefühl, immer wieder etwas Neues zu entdecken, wodurch es nie langweilig wurde.

Veröffentlicht am 19.06.2026

Wer hat Direktor Markus Eberhardt auf dem Gewissen?

Der Tod wischt mit
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Zum Inhalt:
Hätte Tilly Blich nicht schon genug zu tun, droht ihr eine Steuerprüfung, die das Ende ihrer Reinigungsfirma „Plitz und Blank“ bedeuten könnte. Da freut sich Tilly über jeden neuen Auftrag. ...

Zum Inhalt:
Hätte Tilly Blich nicht schon genug zu tun, droht ihr eine Steuerprüfung, die das Ende ihrer Reinigungsfirma „Plitz und Blank“ bedeuten könnte. Da freut sich Tilly über jeden neuen Auftrag. So fährt sie nichts ahnend zum Probeputzen zur Schule und stolpert prompt über den toten Direktor. Natürlich hatte sie bereits vorher geputzt und somit die Spuren verwischt, was Kriminalhauptkommissar Stubs gar nicht gerne sieht, und sie gleich zusammenstaucht. Dies lässt Tilly natürlich nicht auf sich sitzen und beginnt ihre eigenen Ermittlungen. Schließlich war sie bei den vorherigen auch viel schneller als Kriminalhauptkommissar Stubs. Doch mit der Zeit merkt Tilly, dass sie mit ihren Nachfragen in ein Wespennest gestoßen ist. Kann es Tilly mit ihrem Team schaffen, den Fall zu lösen?

Meine Meinung:
Tilly Blich ist eine toughe Frau, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie sagt, was sie denkt, nimmt die Dinge in die Hand und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Vor allem nicht von Kriminalhauptkommissar Stubs und seinen Schikanen. Man merkt, wie viel ihr an ihrer Reinigungsfirma „Plitz & Blank“ und an ihren beiden Mitarbeitern liegt. Ich konnte ihre Sorgen wegen der Steuerprüfung gut nachvollziehen und fand es bewundernswert, dass sie sich davon nicht hat unterkriegen lassen. Zudem merkt man, finde ich, wie sie und ihr kleines Team, bestehend aus dem Abiturienten Leon und Gerdy, immer mehr zusammenwachsen.

Die Ermittlungen von Tilly, Leon und Gerdy waren spannend und oftmals ziemlich turbulent. Ich habe sie jedenfalls gerne bei diesen begleitet und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen, was gar nicht so leicht war. Denn das kleine Ermittlerteam hat zwar einige Verdächtige auf ihrer Liste, die sie aber mit der Zeit streichen müssen, wodurch immer unklarer wird, wer hinter den Taten steckt. Ich war mir jedenfalls bis zum Schluss nicht sicher, wer hinter den Taten stecken könnte. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich der Autor überraschen konnte.

Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Nicht nur, dass Tilly und Leon in die unmöglichsten Situationen geraten, sorgt eine besorgte Mutter durch ihre einnehmende Art für viele Lacher. Ebenso wie der Hundewelpe Muffin, vor dem nicht nur nichts Essbares sicher ist, sondern der auch noch allerhand andere Flausen im Kopf hat. Dennoch muss man den kleinen Kerl einfach lieben.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir das kleine Ermittlerteam, bestehend aus Tilly, Leon und Gerdy, bei einem neuen Fall begleiten, als Tilly in der Sporthalle der Schule über den toten Direktor stolpert. Ich habe die drei Hobbyermittler gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, war gespannt, was sie alles herausfinden werden, und habe meine eigenen Vermutungen angestellt. Da die Suche nach einem Verdächtigen nicht nur turbulent, sondern auch verzwickt ist, war für Spannung gesorgt. Ebenso durch einige unvorhersehbare Wendungen. Aufgelockert wurde die Spurensuche durch viele lustige Situationen, in die Tilly und Leon schlittern, durch eine überfürsorgliche Mutter mit ihrer einnehmenden Art und den kleinen Hundewelpen Muffin, der einige Flausen im Kopf hat. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als Nächstes auf Tilly, Gerdy und Leon zukommen wird.

Veröffentlicht am 15.06.2026

Wer ist Sorrel wirklich?

Crown of War and Shadow
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Zum Inhalt:
Sorrel gilt wegen ihrer besonderen Fähigkeiten als Außenseiterin. Zwar erwarten die Dorfbewohner, dass sie ihnen im Geheimen hilft, ignorieren sie dann aber schließlich. Als das Fulcrum zusammenbricht ...

Zum Inhalt:
Sorrel gilt wegen ihrer besonderen Fähigkeiten als Außenseiterin. Zwar erwarten die Dorfbewohner, dass sie ihnen im Geheimen hilft, ignorieren sie dann aber schließlich. Als das Fulcrum zusammenbricht und immer mehr Dämonen in die Welt eindringen, ist Sorrel die einzige Person, die helfen kann. Sie soll der Königin ihre Krone zurückbringen, damit diese sie alle vor dem Unheil bewahren kann. Doch dies ist leichter gesagt als getan. So schließt sie einen Pakt mit dem Söldner Merc. Für eine Nacht in seinem Bett verspricht er ihr, sie auf der Reise zu beschützen. Was Sorrel nicht weiß, ist, dass Merc seine eigenen Geheimnisse hat, die er um jeden Preis beschützen will.

Meine Meinung:
Sorrel ist eine sympathische Protagonistin, die ihren Weg im Leben noch finden muss. Beeindruckend fand ich, wie hilfsbereit und beschützend sie anderen Personen gegenüber ist, obwohl sie so viel Ablehnung erfährt. Außerdem fand ich ihre geheimen Kräfte und ihre Erinnerungen, die immer wieder hochkommen, interessant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wer ihre Eltern sind und wer Sorrel wirklich ist. Ihre Handlungen und Reaktionen konnte ich meistens nachvollziehen. Man merkt immer wieder, wie wenig Erfahrung sie mit allem hat, weil sie nie aus ihrem Dorf herausgekommen ist und sich selbst dort am besten unsichtbar machen musste.

Merc ist nicht unbedingt ein netter Kerl. Er stellt Sorrel öfter vor vollendete Tatsachen, anstatt mit ihr zu reden und gemeinsam einen Plan zu schmieden, wie es weitergeht. Außerdem ist er ziemlich undurchschaubar. Ich habe mich gefragt, welches Ziel er wirklich verfolgt, wer er ist und wieso es ihm so wichtig ist, Sorrel zu helfen. Richtig warm geworden bin ich mit ihm wegen seines unmöglichen Verhaltens Sorrel gegenüber bis zum Schluss jedoch nicht. Er hat zwar auch seine netten Seiten, diese sind aber rar gesät.

Ehrlich gesagt konnte mich die Handlung nicht richtig packen. Es gibt zwar immer wieder spannende Situationen, aber eben auch einige Längen, durch die sich die Handlung zog. Hinzu kommt noch, dass ich mir zwischendurch nicht sicher war, wohin die Reise überhaupt gehen soll und ob ich nicht eigentlich mehrere Geschichten in einer lese. Zwar hat Sorrel eine Aufgabe, die sie aber nicht erfüllen will, und es dauert sehr lange, bis sie dann aus heiterem Himmel beschließt, sie doch anzugehen. Bis dahin passiert aber leider kaum etwas.

Die Liebesgeschichte hat für mich ehrlich gesagt nicht funktioniert. Mir fehlte einfach das Knistern zwischen den beiden und die Spannung, die sich immer weiter aufbaut. Vielmehr war es ein ewiges Hin und Her und wirkte oftmals eher wie ein geschäftliches Arrangement. Was es zwar zu Anfang auch war, aber das änderte sich meiner Meinung nach auch nicht wirklich. Zudem gingen mir ehrlich gesagt Sorrels andauernde Gedanken, wie heiß sie Merc findet und was für ein strammer Kerl er ist, irgendwann auf die Nerven. Was sehr schade war, denn es war durchaus Potenzial vorhanden.

Fazit:
Eine Geschichte mit viel Potenzial, was aber meiner Meinung nach leider verschenkt wurde. Die Grundidee fand ich spannend und Sorrel ist eine sympathische Protagonistin, die ihren Weg finden muss. Auf ihrem Weg gerät sie zwar immer wieder in brenzlige und dadurch für mich spannende Situationen. Bedauerlicherweise gab es aber auch viele Längen, durch die sich die Handlung zog. Erst zum Ende, wenn Sorrel endlich ihrer Aufgabe nachgeht, wird es ein wenig spannender. Zudem hat mich die Liebesgeschichte nicht berührt. Mir gingen das ewige Hin und Her und Sorrels Gedanken, wie heiß Merc doch ist, irgendwann einfach nur noch auf die Nerven. Zudem fehle mir das gewisse Knistern, das sich immer weiter aufbaut.

Veröffentlicht am 12.06.2026

Was geschah mit Juliane Brunner?

Weil sie lügt
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Zum Inhalt:
Nachdem Juliane Brunner auch nach ausgiebiger Suche verschwunden bleibt, geht die Polizei davon aus, dass sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige ist ausgerechnet ihr Vater. Julis Schwester ...

Zum Inhalt:
Nachdem Juliane Brunner auch nach ausgiebiger Suche verschwunden bleibt, geht die Polizei davon aus, dass sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige ist ausgerechnet ihr Vater. Julis Schwester Anna glaubt jedoch an seine Unschuld. Doch die Polizisten wollen nichts davon hören. So versucht Anna, stark für ihren kleinen Bruder und ihre Mutter zu sein, die an der Situation zerbrechen. Was jedoch niemand weiß, ist, dass Anna ihre eigenen Pläne hat, um aufzuklären, wer ihre Schwester auf dem Gewissen hat. Doch dies gestaltet sich nicht nur schwieriger, als Anna dachte, sondern sie gerät immer mehr ins Visier des Täters, der noch nicht fertig ist.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Anna Brunner, Julis Schwester, und der von Katharina Engels, der leitenden Ermittlerin, geschildert. So bekommt man nicht nur einen guten Eindruck davon, was das Verschwinden von Juli für die Familie bedeutet, sondern auch einen Einblick in die Ermittlungen. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen. Zumal man dadurch Anna und Katharina immer besser einschätzen kann, auch wenn vor allem Anna für einige Überraschungen sorgt. Nach und nach erfährt man, wie es für Anna ist, dass die ganze Verantwortung für ihren kleinen Bruder und ihre kranke Mutter auf ihren Schultern lastet. Ihre Reaktionen und Handlungen wirkten auf mich authentisch. Zumindest wenn man sie aus ihrer Sicht betrachtet, konnte ich nachvollziehen, wieso sie keinen anderen Weg sieht, als so zu handeln, wie sie es tat. Zudem fand ich ihre verschiedenen Emotionen gut und spürbar dargestellt, sodass ich mich meist in sie hineinfühlen konnte.

Der Fall ist ein wenig verworren. Ich habe mich lange gefragt, ob der Vater nicht doch etwas mit dem Verschwinden seiner Tochter zu tun hat und ob Anna mehr weiß, als sie zugibt. Nach und nach bekommt man immer mehr Hinweise an die Hand, durch die man sich sein eigenes Bild machen kann. Das hat mir sehr gut gefallen. Zumal einige unvorhersehbare Wendungen und Cliffhanger am Ende eines Kapitels für Spannung gesorgt haben. Natürlich gibt es auch einige Personen, die sich im Laufe der Handlung ziemlich verdächtig machen und die man nie wirklich ganz ausschließen kann. Ich hatte so einige von ihnen auf meinem Zettel, um dann doch wieder eines Besseren belehrt zu werden. Auf die Auflösung am Ende wäre ich jedenfalls nicht gekommen.

Fazit:
Ein spannender Thriller, in dem Anna Brunner versucht herauszufinden, was mit ihrer verschwundenen Schwester Julie geschehen ist. Mir hat gefallen, dass man nach und nach immer mehr Hinweise an die Hand bekommt, um sich selbst ein Bild zu machen, was nicht immer ganz einfach war. Schon alleine, weil es einige verdächtige Personen gibt, die man nie ganz ausschließen konnte. So entstand dadurch und durch einige unvorhersehbare Wendungen und Cliffhanger viel Spannung. Zudem hat mir gefallen, dass man hautnah mitbekommt, was Julis Verschwinden mit der Familie, aber vor allem mit Anna macht, die für einige Überraschungen sorgte.

Veröffentlicht am 10.06.2026

Schaffen es Letty und Will, das Unheil zu verhindern?

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Zum Inhalt:
Letty führt ein Doppelleben. Am Tag geht sie zur Schule und in der Nacht spioniert sie für den Erlkönig in der Parallelwelt Annwn. Hilfe bekommt sie dabei von Will, dem Sohn des Erlkönigs, ...

Zum Inhalt:
Letty führt ein Doppelleben. Am Tag geht sie zur Schule und in der Nacht spioniert sie für den Erlkönig in der Parallelwelt Annwn. Hilfe bekommt sie dabei von Will, dem Sohn des Erlkönigs, der ihr Herz höher schlagen lässt. Dabei darf Letty sich in niemanden verlieben. Denn hieße das doch, dass sie nie wieder nach Annwn reisen und somit Will nie wiedersehen würde. Wäre das noch nicht problematisch genug, kommen Letty und Will einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur Annwn für immer verändern würde, sondern auch die Welt der Menschen. Können Letty und Will das Unheil aufhalten oder ist bereits alles zu spät?

Meine Meinung:
Letty und Will sind zwei sympathische Figuren, die man sofort in sein Herz schließt. Man spürt von Anfang an, wie tief ihre Freundschaft geht, wie gut sich beide durch all die gemeinsamen Jahre kennen und wie viel sie sich bedeuten. So baut sich die anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden auf genau dieser Freundschaft und Vertrautheit auf, was ich nicht nur sehr erfrischend fand, sondern was mir auch richtig gut gefallen hat. So kann man während des Lesens hautnah miterleben, wie die Gefühle der beiden immer tiefer werden und ihre Liebe zueinander wächst, die mit einigen Komplikationen verbunden ist. Denn Letty darf sich nicht verlieben, sonst muss sie Annwn, das Land, in dem Will lebt, verlassen. Die Autorin hat es geschafft, den inneren Konflikt, den vor allem Letty deswegen austrägt, gut und spürbar darzustellen. Ich habe vom ersten Moment an mit beiden mitgefiebert und hatte keine Ahnung, wie es für beide letztendlich ausgehen würde.

Neben der Frage, ob die Liebe zwischen Letty und Will überhaupt eine Chance hat, müssen beide auch noch eine Verschwörung aufdecken, die Annwn und die Menschenwelt für immer verändern könnte. Da man nicht so recht weiß, wer alles hinter der Verschwörung steckt, und es noch einige andere Rätsel und Probleme gibt, die auf Letty und Will im Laufe der Handlung zukommen, war für Spannung gesorgt. Getrübt wurde diese für mich aber leider immer wieder durch die häufigen Wiederholungen und einige Längen, durch die die Spannung immer wieder abflaute. Dennoch habe ich Letty und Will sowohl in Annwn als auch in der Welt der Menschen gerne begleitet. Außerdem fand ich es interessant, mehr über die Parallelwelt Annwn und ihre Bewohner zu erfahren, die zwar nicht unbedingt unbekannte Geschöpfe sind. Dennoch war es interessant, welche Rolle sie in Annwn spielen und welche Besonderheiten sie und ihr jeweiliges Zuhause haben.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, in der wir Letty und den Nachtmahr Will auf ihrem Weg begleiten, eine Verschwörung aufzudecken, die die Welt der Menschen und die Parallelwelt Annwn für immer verändern würde. Ich habe beide sehr gerne auf ihrem Weg begleitet, der einige Rätsel und Probleme für sie bereithält. Da diese nicht leicht zu bewältigen sind und immer wieder neue auftauchen, war für Spannung gesorgt, die für mich jedoch durch die häufigen Wiederholungen und einige Längen getrübt wurde. Zudem war ich gespannt, ob die Liebe, die sich zwischen den beiden entwickelt, überhaupt eine Chance hat, da Letty sich nicht verlieben darf. Denn sonst müsste sie Annwn für immer verlassen und dürfte Will nie wiedersehen.