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Veröffentlicht am 04.06.2020

Kannst du über deinen Schatten springen?

Liebeszauber in Sandcastle Bay
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Zum Inhalt:
Nach einer Zeit voller Arbeit sehnt sich Tori Graham nach Ruhe und Abwechslung. Deswegen beschließt sie nach Sandcastle Bay zu fahren, um ihre beste Freundin und deren Schwester zu besuchen. ...

Zum Inhalt:
Nach einer Zeit voller Arbeit sehnt sich Tori Graham nach Ruhe und Abwechslung. Deswegen beschließt sie nach Sandcastle Bay zu fahren, um ihre beste Freundin und deren Schwester zu besuchen. Dazu mietet sie sich ein Cottage mit Meerblick. Doch ist die Vermietung des Cottage an Bedienungen geknüpft. So wird Tori dem Besitzer Aidan Jackson bei der Ernte der Heartberrys helfen. Einer Beere, die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt geerntet werden darf, damit sie ihre mysteriöse Kraft im Bezug auf die Liebe entfalten kann. Alles kein Problem für Tori und auch einer Romanze mit Aidan ist sie nicht abgeneigt. Nur was macht man, wenn die Bewohner gleich die Hochzeitsglocken läuten hören?

Meine Meinung:
Die Autorin entführt uns in das beschauliche Küstenstädtchen Sandcastle Bay, in dem schon allein wegen der Heartberry die Liebe eine große Bedeutung hat. Wir erleben alles durch die Augen von Tori Graham, die es mit den Bewohnern und insbesondere mit Agatha nicht immer leicht hat, sich aber wacker schlägt.

Ich finde, die Autorin hat es geschafft, den besonderen Charme der kleinen Stadt, in der jeder jeden kennt und kein Geheimnis sicher zu sein scheint und deren Bewohner einzufangen. Am liebsten wäre ich selbst dorthin gereist, aber durch Tori, Melody und Isla bin ich das auch irgendwie.

Tori und Aidan haben einen vielschichtigen Charakter und beide gleichermaßen ihre Ängste und Vorbehalte, was eine Beziehung angeht. Gerade wegen diesen war ich mir bis zum Schluss nicht sicher, ob die beiden es schaffen würden über ihre Schatten zu springen oder doch bei dem, was sie zu Anfang ausmachen, bleiben. Dabei flogen die Seiten nur so dahin und ich habe das Schmunzeln gerade wegen der ungewöhnlichen aber lustigen Dialoge und wegen Tante Agatha nicht mehr aus dem Gesicht bekommt. Die Dame hat es faustdick hinter den Ohren, aber ich habe sie dennoch gemocht. Denn im Grunde meint sie es mit allen nur gut.

Fazit:
Wer Lust hat die Welt um sich herum zu vergessen und für ein paar schöne Lesestunden in das beschauliche Sandcastle Bay mit seinen teils eigenwilligen und einzigartigen Bewohnern zu reisen, ist hier genau richtig. Ich habe gerade wegen der lustigen Dialoge und Tante Agatha das Schmunzeln nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Dabei flogen die Seiten nur so dahin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Die Buchwelt schwebt in Gefahr

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
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Zum Inhalt:
Für Hope Turner ist nichts schöner, als in die Welt eines Buchs einzutauchen. Besonders gern versinkt sie in der ihrer Lieblingsautorin Jane Austen. Als Hope eines Tages wegen des Regens Zuflucht ...

Zum Inhalt:
Für Hope Turner ist nichts schöner, als in die Welt eines Buchs einzutauchen. Besonders gern versinkt sie in der ihrer Lieblingsautorin Jane Austen. Als Hope eines Tages wegen des Regens Zuflucht in der Buchhandlung Mrs. Gateway’s Fine Books sucht, geschehen mysteriöse Dinge. Auf einmal scheint es ihr in der Buchhandlung viel wärmer zu sein und sie riecht den Kuchen, den ihre Mutter immer gebacken hat. Erst tut Hope dies als Hirngespinst ab, doch dann begegnet sie Rufus Walker. Dieser offenbart ihr, dass Mrs. Gateway’s Fine Books keine gewöhnliche Buchhandlung ist, sondern das Portal in die Welt der Bücher. Diese und die reale Welt sind in Gefahr und brauchen Hopes Hilfe.

Meine Meinung:
Wir erleben die Handlung aus der Perspektive von Hope. Diese hat kaum soziale Kontakte und liebt es, in die Welt der Bücher einzutauchen.

Hope ist ein herzensguter Menschen, der wirklich jedem helfen will, was auch einer der Gründe ist, wieso sie ihren realen Job nur unter bestimmten Bedingungen aufgeben möchte, um in der Buchwelt zu helfen. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und mochte zum einen gerade ihre herzliche Seite, aber auch, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist. Denn Hope ist ein schlaues Köpfchen und lässt sich nicht unterkriegen, egal, welche Steine ihr der Leben in den Weg legt.

Ich finde, der Autorin ist es gelungen, nicht nur den von ihr erschaffenen Figuren allen etwas Eigenständiges zu geben, sondern auch den Romanfiguren, die man aus anderen Büchern kennt, noch mal die eine oder andere zusätzliche Charaktereigenschaft zu verleihen, was mir sehr gefallen hat. Zudem erschafft sie eine wunderbare Buchwelt, in die ich ebenfalls gerne einmal selbst reisen würde. Außerdem gibt es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die mich aber regelrecht an die Seiten gefesselt haben, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Hinzu kommt noch, dass ich bei einigen Figuren bis zum Schluss nicht sicher war, was für ein Spiel sie spielen und auf welcher Seite sie wirklich stehen. Da dies der erste Band einer Reihe ist, bleibt das bei einigen Figuren auch am Ende noch offen.

Fazit:
Wer Lust hat in die fantastische Welt der Bücher einzutauchen, der ein oder anderen bekannten Romanfigur zu begegnen und dabei miterleben möchte, wie Hope den Kampf gegen unbekannte Gegner aufnimmt, ist hier genau richtig. Ich jedenfalls habe Hope gern begleitet, zugesehen, wie sie in der Buchwelt Freundschaften geschlossen hat und in ihrer neuen Rolle vollkommen aufging. Außerdem kann ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Hope, Rufus und allen anderen weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2020

Eine unterhaltsame Geschichte zum Schmunzeln

Glückstage auf dem kleinen Mühlenhof
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Zum Inhalt:
Als Charlotte, von allen Charly genannt, von ihrer Schwester gebeten wird, ihr mit den Kindern und dem Bauernhof zu helfen, zögert diese nicht. Schließlich kann es nicht so schwer sein auf ...

Zum Inhalt:
Als Charlotte, von allen Charly genannt, von ihrer Schwester gebeten wird, ihr mit den Kindern und dem Bauernhof zu helfen, zögert diese nicht. Schließlich kann es nicht so schwer sein auf vier Kinder und einen Bauernhof aufzupassen. Doch das alles ist nicht so leicht, wie die Großstädterin Charly es sich vorgestellt hat. So hat sie kurz nach ihrer Ankunft alle Hände voll zu tun und weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Ihre hochschwangere Schwester Isabelle, Bell genannt, kann sie zu allem Übel nicht einmal unterstützen, da ihr vom Arzt, strikte Bettruhe verordnet wurde. Als wäre dies alles noch nicht genug, gerät Charly auch noch mit Luca, dem mürrischen Nachbarn von Bell und Robert, aneinander und das, wo sie ihn doch um einen Gefallen bitten muss.

Meine Meinung:
Die Autorin nimmt uns mit an einen Ort, in dem jeder jeden kennt und somit allerhand Ärger und komische Begegnungen vorprogrammiert sind. Wir erfahren gemeinsam mit Charly, was das Stadtleben vom Landleben unterscheidet. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht von Charly und Luca erzählt wird, lernen wir die beiden gut kennen. So erleben wir mit, wie beide die gleiche Situation unterschiedlich auffassen und es durch falsche Annahmen immer wieder zu Missverständnissen kommt, die teilweise zu richtig lustigen Gegebenheiten führen, finde ich. So manövriert Charly sich nicht nur einmal in eine unglückliche Situation, weil sie diese und ihre Fähigkeiten total überschätzt, aber auch die Begegnungen mit den Bewohnern des Orts sind nicht ohne.

Ich finde, die Autorin hat es nicht nur geschafft, mit Charly eine vielschichtige Figur zu erschaffen, die im Verlauf der Handlung eine Wandlung durchmacht. Sondern sie fängt die Atmosphäre des Orts und seine Bewohner wunderbar ein. Einige sind ein wenig verschroben und eigenbrötlerisch. Gerade Tante Rosa und Tante Tiktak sind dazu noch leicht übereifrig und haben wohl einen heimlichen Wettkampf bei was auch immer laufen. Dennoch haben alle ebenso ihre netten Seiten und gerade Tante Tiktak mochte ich irgendwie. Denn sie scheint unter ihrer rauen Schale einen weichen Kern zu haben.

Deutlich wird ebenfalls, dass in diesem Dorf jeder jeden kennt und sich wirklich alles wie ein Lauffeuer rumspricht. Natürlich bleibt es dadurch nicht aus, dass sich über die Jahre hinweg einige Geschichten um die ehemaligen und jetzigen Bewohner ranken. Wodurch ebenso einige Gerüchte entstanden sind. Einfach herrlich!

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte zum wohlfühlen und um für ein paar Stunden vom Alltag abzutauchen. Ich finde, die Autorin hat die Bewohner und die allgemeine Atmosphäre im Ort fabelhaft eingefangen. Alle Figuren haben etwas an sich, was sie einzigartig macht. Ich würde mich freuen, wenn ich mehr von Charly, Miriam und Bell lesen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2020

Ein Haus mit einem Geheimnis

Verschließ jede Tür
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Zum Inhalt:
Jules musste schon in jungen Jahren einige Schicksalsschläge bewältigen und auch jetzt scheint das Leben ihr wieder einen Stein nach dem anderen in den Weg zu legen. Sie wird gekündigt und ...

Zum Inhalt:
Jules musste schon in jungen Jahren einige Schicksalsschläge bewältigen und auch jetzt scheint das Leben ihr wieder einen Stein nach dem anderen in den Weg zu legen. Sie wird gekündigt und erwischt am gleichen Tag ihren Freund mit einer anderen Frau im Bett. Auf dem Sofa ihrer Freundin, zu der sie geflüchtet ist, möchte sie aber auf Dauer nicht bleiben. So kommt ihr der Job als Wohnungssitterin gerade recht. Dadurch würde sie ihrer Freundin nicht mehr zur Last fallen und dazu noch einen Batzen Geld verdienen. Denn pro Woche zahlen ihr die Auftraggeber 1000 Dollar. So zögert sie nicht und nimmt die Stelle prompt an. Doch nach ihrem Einzug geschehen merkwürdige Dinge und als dann noch eine andere Wohnungssitterin von jetzt auf gleich spurlos verschwindet, beginnt Jules zu recherchieren.

Meine Meinung:
Hauptsächlich erfahren wir erst einmal, was in den Tagen passiert, nachdem Jules ins Bartholomew eingezogen ist. Es gibt aber auch immer wieder ein Kapitel, durch das wir einen Blick auf die heutigen Geschehnisse werfen können. Dabei stellt sich natürlich die Frage, was Jules in dem Haus passiert ist.

Ich wurde regelrecht an die Seiten gefesselt, weil ich gemeinsam mit Jules unbedingt den unheimlichen Geschehnissen und dem Geheimnis des Bartholomew auf den Grund gehen wollte. Dabei habe ich Jules immer besser kennengelernt und konnte nachvollziehen, wieso sie im Haus bleibt, obwohl eigentlich alles in ihr nach Flucht schreit. Meiner Meinung nach ist das Geld, das sie bekommt, der geringere Grund. Vielmehr lassen die Schicksalsschläge in ihrer Vergangenheit sie trotz allem bleiben.

Der Autor schafft es gekonnt, dem Leser kleine Brotkrumen hinzuschmeißen, sodass man immer tiefer in die Geschehnisse gezogen wird und versucht herauszufinden, was im Bartholomew vorgeht und wohin Ingrid, eine andere Wohnungssitterin verschwunden ist. Dabei legt er ein paar falsche Fährten, die einen in die Irre führen und baut einige Wendungen ein, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Natürlich hatte ich eine Vermutung, wer hinter allem stecken könnte, umso mehr wurde ich am Ende überrascht, als herauskam, wer inwieweit in die ganze Sache verwickelt war. Außerdem wäre ich nie darauf gekommen, was die Bewohner dort treiben. Obwohl es am Ende schon logisch erscheint, wenn ich an die Hinweise denke, die einem gegeben wurden.

'Fazit:*
Eine wirklich spannende und nervenaufreibende Geschichte, in der es der Autor versteht, den Leser in die Irre zu führen, obwohl er rückblickend betrachtet genug Hinweise gibt, um dem Geheimnis des Bartholomew und seiner Bewohner auf die Schliche zu kommen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und ob Jules es schafft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2020

Sasha kämpft für ihren Traum

Crazy in Love
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Zum Inhalt:
Natasha Anderson, von allen nur Sasha genannt, setzt alles auf eine Karte. Um bessere Chancen auf einen Studienplatz an der Yale University zu haben, wechselt sie an eine private Highschool ...

Zum Inhalt:
Natasha Anderson, von allen nur Sasha genannt, setzt alles auf eine Karte. Um bessere Chancen auf einen Studienplatz an der Yale University zu haben, wechselt sie an eine private Highschool in Boston. Doch ihr Start an der neuen Schule ist nicht der Beste. Denn ihre Mitschüler stammen alle aus der High Society von Boston und sind deswegen arrogant und überheblich. Also Menschen, von denen sich Sasha eigentlich fernhält. Da sie für ihren Traum alles tun würde, ist aufgeben keine Option für sie. Außerdem schafft sie sich durch ihren Job im Café einen Ausgleich zu den ganzen Snobs an ihrer Schule. Denn diese würden niemals einen Fuß in diesen Stadtteil setzte. Nur wieso steht dann auf einmal Benjamin Ferguson mit den unglaublich grünen Augen im Café?

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sasha und Ben. Dadurch bekommen wir einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden. Wir erfahren welche Vorurteile Sasha gegenüber ihren neuen Mitschüler hat, welche Schwierigkeiten im Haus ihres Onkels auf sie warten und welche Probleme sie und Ben sich stellen müssen. Denn beide haben ihre eigenen Hürden zu überwinden, damit ihre Träume wahr werden.

Sasha war mir sofort sympathisch. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und weiß gerade auf ihre Zukunft bezogen, was sie möchte. Ebenso hat mir ihr Schlagabtausch mit Ben immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Denn dieser war oft einfach zu köstlich. Gerade weil ich sie von Anfang an mochte, habe ich umso mehr mit ihr mitgefiebert, mitgelitten, mich mit ihr gefreut und geärgert.

Ich finde, die beiden Protagonisten haben vielschichtige Charakter, mit einigen Ecken und Kanten und gerade Sasha hat ihre kleinen aber liebenswerten Marotten, die aber zu ihr passen. Ebenso sind die Nebenfiguren ausreichend beschrieben, sodass man sie gut voneinander unterscheiden und wiedererkennen konnte.

Besonders gut gefallen hat mir noch, dass immer wieder aufgezeigt wird, wie falsch man Menschen einschätzen kann, wenn man nur vom ersten Eindruck ausgeht. So lernt Sasha, dass der erste Eindruck nicht immer der Richtige ist.

Gestört und unrealistisch fand ich jedoch, wie schnell ein Streit zwischen Sasha und Ben wieder beendet war. Es wird erst groß gelitten und dann aber auch schnell wieder verziehen. Ebenso gestört hat mich, dass beide immer sofort vom Schlimmsten ausgehen, anstatt über ihre Ängste zu reden.

Fazit:
Eine Geschichte über zwei junge Menschen, die alles tun würden, um ihren Traum Realität werden zu lassen. Der Weg dorthin ist steinig, dennoch ist aufgeben keine Option für sie. Gerade Sasha habe ich ins Herz geschlossen und bin schon gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird. Einzig, dass ein Streit zwischen Sasha und Ben trotz großem Herzschmerz schnell wieder beendet war und beide immer vom Schlimmsten ausgehen, anstatt miteinander zu reden, hat mich ab einen Punkt ziemlich gestört.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere