Cover-Bild Rostiges Grab
Band 3 der Reihe "Leo Asker"
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 01.12.2025
  • ISBN: 9783426309575
Anders de la Motte

Rostiges Grab

Leonore Askers besondere Fälle. Kriminalroman | Band 3 der schwedischen Bestseller-Krimi-Reihe #3
Marie-Sophie Kasten (Übersetzer)

Ein haarsträubend spannender Krimi voller dunkler Geheimnisse und uralter Mythen - der dritte Fall für Leo Asker

»Rostiges Grab« ist der dritte Band der düster-atmosphärischen Krimi-Reihe des schwedischen Nr.-1-Bestsellerautors Anders de la Motte um Ermittlerin Leo Asker und ihre »Abteilung für verlorene Seelen«.

Leo Asker steht eine Beförderung in Aussicht, und damit die Hoffnung, die Abteilung für verlorene Seelen bald hinter sich zu lassen. Doch dann wird ihr ein Cold Case zugespielt, der ihr zum Verhängnis werden könnte.

Zehn Jahre zuvor wurde eine Frau unter mysteriösen Umständen ermordet und in einer verlassenen Torffabrik abgelegt. Das Opfer weist verblüffende Ähnlichkeiten mit dem »Graumädchen« auf, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche aus derselben Gegend. Als nun – ähnlich mysteriös und wie aus dem Nichts – der abgetrennte, nie gefundene Finger der ermordeten Frau auftaucht, gerät nicht nur der Fall wieder in den Fokus, sondern auch der Ort: der mythenumwobene und vor Schauergeschichten strotzende Wald "Rostskogen", der seit jeher, so munkelt man, Tod und Unheil über die Menschen bringt.

Erneut bittet Leo Asker den Lost-Place-Experten Martin Hill um Hilfe. Zusammen setzen sie alles daran, das Rätsel um die tote Frau zu lösen und die düsteren Geheimnisse des Waldes und der dort ansässigen Bewohner zu lüften …

»Hervorragender skandinavischer Noir – raffiniert und ungewöhnlich anders« Publishers Weekly

Unheimlich, ungewöhnlich und hochspannend : Ein aufsehenerregender Cold Case und ein schaurig-gruseliger Wald bringen das bewährte Ermittlerduo, Kriminalkommissarin Leo Asker und den Urban-Explorer- und Lost-Place-Experten Martin Hill, an ihre Grenzen.

Ein mitreißender, beklemmender Skandi Crime – die perfekte Spannungslektüre für alle Fans von Arne Dahls A-Team und Jussi Adler-Olsens Sonderdezernat Q.

Die Bände der Krimi-Reihe um Leo Asker lassen sich auch unabhängig voneinander lesen. Sie sind in folgender Reihenfolge erschienen:

  1. Stille Falle
  2. Eisiges Glas
  3. Rostiges Grab

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

starker dritter Teil

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„Rostiges Grab“ ist der dritte Teil der Reihe um besondere Fälle mit Leonore Askers als ermittelnde Kommissarin. „Stille Falle“ der erste Fall und auch „Eisiges Glas“ sind in den vergangenen Jahren erschienen. ...

„Rostiges Grab“ ist der dritte Teil der Reihe um besondere Fälle mit Leonore Askers als ermittelnde Kommissarin. „Stille Falle“ der erste Fall und auch „Eisiges Glas“ sind in den vergangenen Jahren erschienen. Diese Vorgängerbände sind auf jeden Fall lesenswert, da sie sehr spannend sind, „Rostiges Grab“ kann aber auch unabhängig von diesen Büchern gelesen werden, da es sich um abgeschlossene Fälle handelt. Die privaten Zusammenhänge unter den agierenden Personen sind zwar von Interesse, erklären sich aber im Laufe des Falles und sind nicht ausschlaggebend für das große Ganze.

Auch bei diesem Fall komme ich nicht umhin Parallelen zur Adler Olsen Reihe festzustellen.Auch hier arbeitet das Team an hoffnungslosen Fällen und auch hier sind die Ermittler etwas skurril, haben so ihre Eigenarten und arbeiten in der Etage - 1.

Der Fall als solches ist superspannend, sehr atmosphärisch und mystisch von der Thematik her.

In einer alten Torffabrik wurde vor zehn Jahren die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihr Mörder, ihr Ehemann ,ist nicht gefunden worden.Die Leiche selbst zeigt große Ähnlichkeit auf zu einer vor Jahrzehnten gefundenen Moorleiche dem „ Graumädchen“, der neben anderen Verletzungen auch ein Finger fehlte. Auch Elena, der aufgefundenen Leiche, fehlt ein Finger. Genau dieser Finger taucht in der alten Torffabrik wieder auf, in die zwei Urbexer eindringen, die zuvor Informationen und den Schlüssel zu dem ansonsten verschlossenen Gebäude erhalten. Dort treffen sie auf eine verwirrte Frau, die genau diesen vermissten Finger bei sich hat.
Asker wird dieser Fall zugetragen, der eigentlich in die Abteilung „Cold cases „ gehört. Ihr ehemaliger Liebhaber und Kollege Hellmann hofft dadurch eine anstehende Beförderung Askers zu verhindern, in dem sie bei diesem Fall in eine Falle tappt. Was er anscheinend nicht weiß ist, dass mehr hinter dem Fall steckt als nur der Mord an Elena.

Wieder bin ich atemlos durch das Buch gehetzt, konnte es nicht zu Seite legen, weil der Fall so spannend und komplex war.Das Team um Asker ist in der Recherchearbeit und auch sonst grandios,auch ihr Freund Hill, ein Urbexer, das sind Menschen, die verlassene oder schwer zugängliche Orte erkunden,meist fotografieren und dann ins Netz stellen, spielt wieder eine große Rolle.
Der Fall entwickelt sich im Laufe der Zeit immer spannender und geheimnisvoller und es kommt zu einigen spannenden Verfolgungsjagden.Auch die Komplexität des Falles war klasse.

Die einzelnen Figuren sind einfach gut beschrieben, agieren realistisch, was den Fall dadurch auch sehr authentisch wirken lässt.

Anders de la Motte braucht sich mit seinen Büchern nicht vor denen von Jussi Adler Olsen verstecken. Das Setting ist zwar immer ein anderes als in seinen Büchern, aber die Spannung ist in den Büchern von Anders de la Motte gleichbleibend hoch, sodass man von Anfang an ein absolutes Krimivergnügen genießen kann.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Leo lässt sich nicht unterkriegen

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Leo Asker habe ich noch als bemerkenswerte Ermittlerin in Erinnerung, die großes Geschick darin hat, das Bestmögliche aus ihrem Team, das zugegebenermaßen mehr als skurril ist, herauszukitzeln. Ihre Truppe ...

Leo Asker habe ich noch als bemerkenswerte Ermittlerin in Erinnerung, die großes Geschick darin hat, das Bestmögliche aus ihrem Team, das zugegebenermaßen mehr als skurril ist, herauszukitzeln. Ihre Truppe setzt sich aus hochbegabten Einzelkämpfern zusammen, die in anderen Teams wegen ihrer mangelnden Sozialkompetenz gescheitert sind, doch Leo hat es geschafft, sie zu einer Einheit zusammenzuschweißen.
Auch Leos Karriere ist ins Stocken geraten. Diese Cold Case Einheit soll ihr wieder auf die Sprünge helfen. Ihr langjähriger dienstlicher Widersacher schustert ihr einen Fall zu, an dem sie eigentlich nur scheitern kann. Er ist mystisch und dabei brandgefährlich. Es geht um einen jahrzehntealten Mord, der stark an eine Moorleiche erinnert, die auf demselben Areal gefunden wurde. Es ist eine alte Torffabrik, abgelegen in tiefstem Wald und im Besitz einer Familie, die nach ihren eigenen brutalen Gesetzen lebt.
Leo tritt mal wieder gern einflussreichen Menschen auf die Füße, umschifft die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden und schafft einen sauberen Ermittlungserfolg.
Der Leser trifft alte Bekannte wieder, sodass er sich sofort wieder in die Szene einleben kann. Die Kapitel haben genau die richtige Länge, um Spannung aufzubauen, um dann wieder auf eine andere Erzählperspektive umzuschwenken.
Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, nicht zuletzt, weil ich Leos schnörkellose Art so gern mag. Ihr ist Gerechtigkeit letztendlich doch wichtiger als Karriere. Jetzt freue ich mich auf einen weiteren Cold Case, falls Leo nicht doch befördert wird.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Spannender Krimi

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„Rostiges Grab“ ist ein atmosphärisch dichter Thriller, der von der ersten Seite an eine beklemmende Stimmung erzeugt. Anders de la Motte versteht es meisterhaft, eine düstere Kulisse zu schaffen, die ...


„Rostiges Grab“ ist ein atmosphärisch dichter Thriller, der von der ersten Seite an eine beklemmende Stimmung erzeugt. Anders de la Motte versteht es meisterhaft, eine düstere Kulisse zu schaffen, die den Leser sofort in den Bann zieht. Die detailreiche Beschreibung der Schauplätze und die präzise Zeichnung der Charaktere machen das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders die Protagonistin Leo Asker sticht erneut hervor: komplex, vielschichtig und mit einer faszinierenden Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Auch die Nebenfiguren wie Rose, Attila und Martin sind hervorragend ausgearbeitet und tragen entscheidend zur Dynamik der Handlung bei.

Im Zentrum steht ein Cold Case, der nicht nur spannend, sondern auch raffiniert konstruiert ist. Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit und enthüllen Schicht für Schicht ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und persönlichen Tragödien. Bis zum Schluss bleibt unklar, wer tatsächlich in die Geschehnisse verwickelt ist – und genau das macht den Reiz des Buches aus. Der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt, was die Spannung kontinuierlich hochhält.

Das Finale ist packend und intensiv. De la Motte steigert die Dramatik gekonnt, ohne ins Übertriebene zu verfallen. Die letzten Kapitel sind nervenaufreibend und sorgen für einen fulminanten Abschluss, der dennoch nicht alle Fragen beantwortet. Das offene Ende ist ein kluger Schachzug: Es lässt Raum für Spekulationen und weckt die Hoffnung auf eine Fortsetzung, die man nach dieser Lektüre unbedingt lesen möchte.

Sprachlich überzeugt der Autor mit einem klaren, präzisen Stil, der die düstere Atmosphäre perfekt transportiert. Die Dialoge wirken authentisch, die Beschreibungen sind bildhaft, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Besonders gelungen ist die Balance zwischen psychologischer Tiefe und spannungsgeladener Handlung – ein Markenzeichen von Anders de la Motte.

„Rostiges Grab“ ist ein herausragender Thriller, der Fans von komplexen Ermittlungen und atmosphärischen Geschichten begeistern wird. Die Mischung aus vielschichtigen Charakteren, einem fesselnden Cold Case und einem offenen Ende macht das Buch zu einem Highlight des Genres. Wer Leo Asker und ihr Team bereits kennt, wird sich über das Wiedersehen freuen – und wer neu einsteigt, findet hier den perfekten Einstieg in eine packende Reihe.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Voller Wendungen

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Was für eine fulminante Fortsetzung der Reihe!

Es wird mystisch und unheimlich im Rostskogen! Die Legende vom Graumädchen die noch immer lebt und die Menschen dort fasziniert.

Prepper-Per, Leos Vater, ...

Was für eine fulminante Fortsetzung der Reihe!

Es wird mystisch und unheimlich im Rostskogen! Die Legende vom Graumädchen die noch immer lebt und die Menschen dort fasziniert.

Prepper-Per, Leos Vater, mischt auch im Hintergrund wieder mit, er plant etwas Großes. Wogegen Leos Mutter versucht Leo zu beschützen, wenn auch auf ihre Art und Weise. So macht sie wenigstens etwas an der fehlende Fürsorge wieder gut.

Martin verliebt sich neu in Vilde, einer heißen Frau die eigentlich seine Auftraggeberin ist. Was führt sie wirklich im Schilde?

Und Leo deckt so allerhand im Hintergrund auf, in höchsten Rängen geschiehen Vertuschungen, ein Autofriedhof wird zum Denkmal mitten im Wald erklärt. Eine verborgene Wikinger-Anhänger-Schar veranstaltet dubiose Partys. Und die Familie Offerlund ist alles andere als sympathisch.

Ich sags mal so - kurz nach der Hälfte des Buches habe ich nur noch den ganzen Tag gelesen - es hat mich vor Spannung quasi zerrissen!


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Veröffentlicht am 03.01.2026

Spannung ohne Ende

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Das Buch von Anders de la Motte hat mich voll begeistert. Ich habe lange nicht mehr so ein spannendes Buch gelesen.

Leo Asker soll in einem besonders schwierigem Cold Case ermitteln.

Vor ca 10 Jahren ...

Das Buch von Anders de la Motte hat mich voll begeistert. Ich habe lange nicht mehr so ein spannendes Buch gelesen.

Leo Asker soll in einem besonders schwierigem Cold Case ermitteln.

Vor ca 10 Jahren wurde die Leiche einer jungen Frau im Rostskogen gefunden. Der Leiche fehlte an einer Hand ein Finger, was an einen uralten Fall an einer Moorleiche erinnerte. Schnell wurde damals ein Schuldiger gefunden. Der gewalttätige Ehemann kam damals ins Visier der Ermittler. Doch der Ehemann schwand spurlos. Unter mysteriösen Umständen taucht plötzlich der Finger der jungen Frau 10 Jahre später wieder auf.

Leo Asker rollt den Fall nochmal neu auf, was nicht jedem passt, denn es kommen neue Details zum Vorschein. Zusammen mit Martin Hill setzt Leo Asker alles daran diesen Fall zu lösen. Häufig geraten beide in sehr große Gefahr und sie müssen um ihr Leben fürchten.

Anders de la Motte hat einen unheimlich spannenden Thriller geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und authentisch. Besonders die kämpferische und mutige Leo Asker habe ich in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr fesselnd. Der Spannungsbogen wird immer wieder neu aufgebaut und ist während der ganzen Handlung recht hoch.

Verschiedene Perspektiven, ungeahnte Wendungen und kurze Kapitel erhöhen die Spannung zusätzlich.

Lost Places werden detailreich beschrieben, ich hatte das Gefühl, ich stehe mitten drin.

Am Ende lässt der Autor den Leser verblüfft zurück, sodass man sich schon auf die Fortsetzung freuen kann.

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