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Veröffentlicht am 04.09.2020

Gesund essen & glücklich dabei…!

Happy Eating
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Was für ein erfrischendes, unterhaltsames, informatives & motivierendes Buch.

Ich kenne Anastasia Zampounidis „natürlich“ aus dem TV. Seit sie „Für immer zuckerfrei“ geschrieben hat, begegnet sie mir ...

Was für ein erfrischendes, unterhaltsames, informatives & motivierendes Buch.

Ich kenne Anastasia Zampounidis „natürlich“ aus dem TV. Seit sie „Für immer zuckerfrei“ geschrieben hat, begegnet sie mir allerdings eher in den Buchhandlungen dieses Landes. Ihr erstes Buch habe ich auch gerne gelesen, aber so ganz umsetzen konnte und wollte ich das irgendwie nicht. Da mir ihr Schreibstil aber da schon gut gefallen hat, bin ich froh mich jetzt auch diesem neuen Buch „Happy Eating“ gewidmet zu haben.
Der Titel ist tatsächlich Programm. Das Buch ist wunderbar locker und leicht geschrieben, vereint Information und Unterhaltung, aus meiner Sicht, perfekt.

Es ist Anastasia (ich duze mal, ich bin a) älter und b) passt es besser zum entspannten Grundtenor des Buches) gelungen, diese Schwere und Verzweiflung, die viele Menschen bei dem Thema Essen umtreibt, auszulassen. Das Buch ist unglaublich kurzweilig, aber gespickt mit Geschichten, Anekdoten und Tipps, wie man zu einem guten, gesunden & entspannten Umgang mit der Ernährung kommen kann.
Sie spricht Kapitel für Kapitel einzelne Themenfelder angenehm humorvoll und sehr persönlich an. Nie ohne den Lesern hilfreiche Hinweise oder Ratschläge, was den Umgang mit der jeweiligen Situation oder dem Problem angeht, mitzugeben. Die Die Verbindung zwischen „Hirn und Happiness“ erläutert sie genauso gut und anschaulich, wie auch die zwar nicht neue, aber umso wichtigere Erkenntnis, dass Bewegung, Ruhe, alternative Methoden (z.B. TCM) und Kräuter sinnvolle Hilfen darstellen, wenn man sich im Hinblick auf die Ernährung und den Umgang mit dem Essen neu aufstellen möchte. Natürlich kommt es letztendlich immer darauf an, was man selbst daraus macht, aber das Buch kann wirklich zum Umdenken anregen und kann helfen, das was man weiß auch endlich umzusetzen.

Mir hat das Buch Spaß gemacht, es macht schon ein wenig „Happy“ könnte man auch sagen und ich kann mir gut vorstellen, dass es mich eine längere Zeit begleiten wird, bis ich bei dem für mich passenden, entspanntem „Happy Eating“ angekommen bin!
Eine klare Empfehlung für alle, die sich für das Thema interessieren!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2020

Auch diesmal freut sich das Thriller-Liebhaber-Herz…!

Bluthölle
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Wie immer habe ich mich sehr auf den aktuellen Band von Chris Carter gefreut.
Ich bin Fan der Reihe und irgendwie ist es schön, mich gleich wieder mitten im Leben des gebeutelten und oft schlaflosen Profilers ...

Wie immer habe ich mich sehr auf den aktuellen Band von Chris Carter gefreut.
Ich bin Fan der Reihe und irgendwie ist es schön, mich gleich wieder mitten im Leben des gebeutelten und oft schlaflosen Profilers Robert Hunter wiederzufinden.
Carter schreibt wie gewohnt angenehm gut, flüssig und wunderbar leicht lesbar. Kein kompliziertes oder anstrengendes Nachdenken, einfach gute Unterhaltung. Man muss das Genre allerdings mögen, denn mit Brutalität spart Carter selten bis gar nicht!

„Bluthölle“ hat alles was ein Thriller benötigt. Einen fiesen Serienmörder, eine spannende Story, interessante Hauptpersonen.
Gleich der Anfang mit der, trotz ihres „Berufs“ sympathischen, Taschendiebin Angela. Sie „findet“ das spektakuläre Tagebuch mit den Aufzeichnungen, des von Stimmen geleiteten Serienmörders und zieht mich damit sofort in den Bann der Geschichte.
Dieses Tagebuch wird an Hunter, Garcia und deren Chefin Capitän Blake weitergeleitet und sie sind wieder mit vollem Einsatz dabei, stehen zunächst fassungslos vor der Dokumentation des Todes, die der Mörders bis ins kleinste Detail aufgeschrieben hat.
Natürlich nimmt auch diese Geschichte von Chris Carter seinen üblichen Lauf. Immer mehr Details kommen ans Licht, ein raffiniert agierender Mörder, der immer einen Schritt weiter zu sein scheint und Hunter herausfordert, so dass dieser wieder mal an seine Grenzen stößt.
Hunter, der sich wieder völlig selbst- und furchtlos auf die Jagd nach dem Bösen begibt. Spannende Wendungen und auch die ein oder andere Überraschung hält uns Leser in Atem.

Es mag Leser geben, die die etwas gleichbleibende Thematik und den oft gleichen Ablauf der Reihe langweilig finden. Gerade das mag ich aber. Wie soll man das Genre auch neu erfinden, das geht ja kaum. Obwohl sich die Bücher ähneln oder gerade deshalb vielleicht auch, hat mich auch dieses Buch wieder in seinen Bann gezogen.
Man kann es in einem Rutsch durchlesen, fühlt sich gut unterhalten und fiebert dem Ende und der Lösung entgegen. Was will man mehr? Als Freundin eines gut geschriebenen Trillers bekommen ich genau das, was ich erwarte.
Chris Carter gelingt es immer wieder mich zu überzeugen, ich bin und bleibe ein Hunter-Fan!
Von mir eine klare Empfehlung und 5 Sterne…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2020

Ich konnte es kaum aus der Hand legen…!

Geburtstagskind
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Was für ein fantastisches Buch. Eine Story rund um einen 20 Jahre alten Fall, bei dem ein kleines Mädchen von, dem inzwischen etwas verschrobenen, Kommissar Ewert Grens gerettet wurde und nun erneut bedroht ...

Was für ein fantastisches Buch. Eine Story rund um einen 20 Jahre alten Fall, bei dem ein kleines Mädchen von, dem inzwischen etwas verschrobenen, Kommissar Ewert Grens gerettet wurde und nun erneut bedroht scheint. Die verbotene Zusammenarbeit des Kommissars mit Piet Hoffmann, dem ehemaligen Informanten der Polizei, der sich plötzlich mit der Bedrohung seiner Familie konfrontiert sieht. Zusammenhänge die Seite für Seite klarer werden und immer neue Entwicklungen, die mich als Leserin rasant in Atem gehalten haben. Das nenne ich mal wirklich spannenden, guten Lesestoff.

Es ist mein erstes Buch von Roslund, seine anderen Bücher zusammen mit Hellström oder Thunberg geschrieben, habe ich irgendwie bisher verpasst und deshalb bin ich froh, ihn endlich als Autor entdeckt zu haben.
Er schreibt einfach wirklich richtig gut. Die Hauptpersonen sind detailliert beschrieben, viel persönliches Geschehen und Gedanken, dabei nie langweilig, aber auch der Fall an sich kommt nicht zu kurz. Roslund wechselt immer wieder die Erzählperspektive, so steht man als Leser/in quasi immer neben der Figur und somit hautnah am Geschehen. Dieses „der Böse“ ist gleichzeitig auch „der Gute“-Gefühl, gelingt ihm ganz wunderbar, man kann als Leser/in so auch die manchmal augenscheinlich gegen alle moralische Regeln verstoßenden Handlungen nachvollziehen.

Dass ich Grens und Hoffmann vorher nicht kannte, hat mich gar nicht gestört. Roslund hat das gut gemacht, mir die Beiden nahe zu bringen, ohne die Vorgeschichte endlos auszureizen.
Das Buch ist mitreißend, durchgehend spannend und ich habe mich immer wieder aufs Weiterlesen gefreut bzw. konnte es kaum abwarten.
Was will man mehr als Leser/in? ich in diesem Fall, nichts!
Ein tolles Buch und eine klare Empfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2020

Es wird wieder um den Tod gewürfelt…!

Die Rückkehr des Würfelmörders
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Inhalt:
Nachdem „Der Würfelmörder“ im ersten Teil der Dilogie noch gar nicht als solcher erkannt wurde, ist die Mordkommission Helsingborg inzwischen dahinter gekommen, dass die unterschiedlich ausgeführten ...

Inhalt:
Nachdem „Der Würfelmörder“ im ersten Teil der Dilogie noch gar nicht als solcher erkannt wurde, ist die Mordkommission Helsingborg inzwischen dahinter gekommen, dass die unterschiedlich ausgeführten Morde der letzten Zeit, einen gemeinsamen Nenner haben. Nämlich genau diese so vollkommen verschiedenen Methoden. Dem Mörder dicht auf den Fersen muss Hauptkommissar Fabian Risk nicht nur alles geben um den Mörder aufzuhalten, er muss auch noch seinen Sohn aus den Fängen der Polizei befreien und die Nachforschungen seinen Kollegen Molander betreffend, vorantreiben um diesem endlich das Handwerk zu legen….

Autor:
Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten schwedischen Thriller-Autoren. Er wurde 1966 in Stockholm geboren und lebt auch heute noch mit seiner Familie dort. 2014 startete er die Serie um Kommissar Fabian Risk. „Der Würfelmörder kehrt zurück“ (der 1. Teil der Dilogie „Der Würfelmörder“ wurde bereits im Jahr 2019 unter dem Titel „10 Stunden tot“ veröffentlicht) ist der 5. Teil der Reihe.

Mein Lese-Eindruck:
Was für ein packender, mitreißender 2. Teil der Geschichte rund um den Würfelmörders. Es ist als ob man den ersten Teil gar nicht aus der Hand gelegt hat. Sofort schafft es der Autor wieder mich in die Story und somit ein wenig auch in „Angst und Schrecken“ zu versetzen.
Durch die vielen Erzählsprünge und unterschiedliche Geschichten wird man von einem grausamen, bösen und hinterhältigen Verbrechen zum nächsten geschubst. An alles was im letzten Teil nicht aufgeklärt wurde bzw. erst begann, wird nahtlos angeknüpft.
Wie schon im ersten Teil, muss ich sagen, es ist insgesamt schon etwas viel und es ist auch unglaublich viel Zufall im Spiel, immer so viel Böses was die Hauptprodagonisten umgibt und ihnen widerfährt, es gibt auch wirklich viele verschiedene Personen und Ereignisse.
Aber es ist so unglaublich gut geschrieben. Stefan Ahnhem schreibt mit so viel Spannung und so wunderbar gut, flüssig, mit viel Sympathie für die „guten“ Personen und erweckt in mir als Leserin genauso viel Unbehagen, wenn es um die „Bösen“ in dieser Geschichte geht. Ob das nun alles immer realistisch ist oder mir die plötzlichen Zusammenhänge zwischendurch merkwürdig erscheinen.
Im Grunde zählt für mich nur die spannende Erzählung. Ich konnte das Buch kaum weglegen, auch wenn es wieder sehr brutal ist und das Böse mich als Leserin ständig um gibt, aber das macht es ja auch so gut. Es ist schließlich ein Thriller! Man fühlt sich wieder als steht man immer neben den Figuren und schaut zu. Ist bei der Lösung der Fälle, den Recherchen und den Verbrechen, immer dabei. Und natürlich als Leserin auch oft einen Schritt voraus.
Dass es wieder nicht gut läuft mit seiner Familie, er selbst in höchster Gefahr schwebt und ihm ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, führt dazu, dass man wieder mit Fabian Risk mit leidet. Auch deshalb fiebert man natürlich mit. Manche Nebenstories und Personen, wie Kim Sleizner und seine Ex-Kollegin Dunja begleiten mich als Leserin schon seit geraumer Zeit und das wird einfach perfekt aufgebaut von Ahnhem. Dass manche Geschichten sich dann doch wieder irgendwie überschneiden ist das umso interessanter.

Fazit:
Das Buch ist klasse, spannend, mitreissend, oft raffiniert und sehr gut geschrieben. Man darf nicht zu empfindlich sein, wenn es um die detaillierte Beschreibung der Methoden des Mörders geht. Und man sollte die vorherigen Bücher gelesen haben. Es wäre schade, wenn man mitten in der Serie um Fabian Risk einsteigt. Mir hat es sehr gut gefallen, weil mir der Schreibstil von Ahnhem gefällt.
Deshalb kann ich es nur empfehlen - ein 5 Sterne Thriller für mich…

  • Cover
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Veröffentlicht am 30.06.2020

Die Würfel sind gefallen - Hochspannung mit Fabian Risk...!

Der Würfelmörder
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Hinweis - dieses Buch ist bereits unter dem Namen „10 Stunden tot“ erschienen.
Unter der „Der Würfelmörder“ ist es nun erneut als 1. Teil einer Dilogie herausgebracht worden. Zeitgleich erscheint der ...


Hinweis - dieses Buch ist bereits unter dem Namen „10 Stunden tot“ erschienen.
Unter der „Der Würfelmörder“ ist es nun erneut als 1. Teil einer Dilogie herausgebracht worden. Zeitgleich erscheint der 2. Teil „Die Rückkehr des Würfelmörders“

Inhalt:
Die Mordermittler in Helsingborg ermitteln in einer brutalen Mordserie, scheinbar unzusammenhängende Fälle, halten die Stadt und die Kommissare in Atem. Fabian Risk, eigentlich beurlaubt um mit sich, seiner Familie und den dramatischen Ereignissen der jüngsten Vergangenheit zurecht zu kommen, sieht sich gezwungen, seine Kollegen zu unterstützen. Dabei ist er selbst im Geheimen mit der Aufklärung einer alten Mordserie ausgelastet…

Autor:
Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten schwedischen Thriller-Autoren. Er wurde 1966 in Stockholm geboren und lebt auch heute noch mit seiner Familie dort. 2014 startete er die Serie um Kommissar Fabian Risk. „Der Würfelmörder“ ist der 4. Teil der Reihe.

Meine Meinung:
Zunächst einmal schreibt Ahnhem gewohnt gut, anders kann man es nicht sagen. Auch wenn es für mich ein bisschen schwierig war, die bekannten Protagonisten zu zuordnen und in Verbindung zum vorherigen Teil zu bringen. Das Buch hat mich sofort mitgerissen und lässt mich wunderbar in eine andere Welt eintauchen. Das Team rund um Risk "wiederzulesen“, hat mir Spaß gemacht und ich war schnell wieder „drin“ in dem anstrengenden und gefährlichen Berufsalltag der Polizei in Helsingborg. Das Buch ist zu keiner Zeit langweilig gewesen und ich konnte es zum Schluss kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer, was, wieso und überhaupt.

Dieses Abtauchen in eine andere Welt hat mich allerdings auch etwas herunter gezogen, denn „leider“ handelt es sich um eine äußerst brutale Welt und dadurch, dass so viele unterschiedliche, aber stets schreckliche Stories erzählt werden, erscheint die Welt an sich schon mal ziemlich schlecht. Diese vielen verschiedenen Fälle, Morde, alte und neue Verdächtige, rechte Szene, Pädophile, brutalste Sexpraktiken und familiären Verstrickungen aller Art, war mir irgendwie manchmal etwas viel.
Ich will hier nichts verraten, aber neben den an sich schon vielen brutalen Fällen, begegnen uns auch noch alte Figuren aus dem letzten Buch und insgesamt ist es einfach etwas viel. Zu viel Hass, zu viel Brutalität und ehrlich gesagt auch zu viel Sexszenen.
Zumindest aus meiner Sicht. Ich lese für mein Leben gerne Thriller, aber es war schon sehr brutal teilweise und das in einer so detaillierten Schreibweise, da war ich froh, dass ich das Buch gelesen und nicht gehört habe. Da kann man auch mal ein bisschen überblättern, wenn es zu schlimm wird.
Allerdings macht es das Buch natürlich auch aus, der Autor versteht es mich als Leserin so in die Geschichte hineinzuziehen, als würde ich daneben stehen und Fabian Risk über die Schulter schauen. Das ist natürlich auch eine Kunst. Und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben.

Fazit:
Das Buch ist einfach richtig gut, sicherlich ein wenig überfrachtet und viel hinein gepackt hat Ahnhem diesmal und eine Schippe weniger Brutalität, hätte dem Buch vielleicht gut getan, aber trotzdem habe ich es verschlungen und freue mich auf die Fortsetzung…ich kann es auf jeden Fall ganz klar empfehlen, wenn man nicht zu zart besaitet ist!

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