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Veröffentlicht am 02.11.2025

Unterhaltsame Heiratsvermittlung

Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice
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„Mayfair Ladies – Drei Junggesellen für Lady Beatrice“ von Freda MacBride ist eine unterhaltsame und leichte Regency Romance, in der ein Verkupplungsplan ungeahnte Folgen hat.
Lady Beatrice ist bereits ...

„Mayfair Ladies – Drei Junggesellen für Lady Beatrice“ von Freda MacBride ist eine unterhaltsame und leichte Regency Romance, in der ein Verkupplungsplan ungeahnte Folgen hat.
Lady Beatrice ist bereits 27 und gilt damit in Gesellschaftskreisen als alte Jungfer. Eine große Narbe, die nicht nur ihre Wange zeichnet, hat dafür gesorgt, dass es niemals einen echten Heiratskandidaten gab. Doch Bea hat sich damit abgefunden und ist zwischenzeitlich erfolgreich darin, ihren Freundinnen die passenden Partner zu vermitteln. Das bringt ihr den Auftrag der Dowager Marchioness of Bayne ein, die für ihre drei unverheirateten Söhne Ehefrauen sucht. Der Älteste war bereits zweimal verlobt und wurde verlassen, der Mittlere ist als Geistlicher besonders anspruchsvoll und der Jüngste scheint an Frauen überhaupt nicht interessiert. Dabei täuscht dieser Eindruck von Francis, denn seit seiner ersten Begegnung mit Bea hat er nur Augen für sie. Jetzt muss er sie nur noch davon überzeugen, dass sein Werben absolut ernst gemeint ist.

Der Einstieg in diese leichte und unterhaltsame Regency Romance fällt überhaupt nicht schwer, denn der Schreibstil von Freda MacBride liest sich locker und flüssig. Also fühlen wir schnell mit Lady Beatrice mit die nicht nur von ihrer strengen Mutter, sondern von der gesamten Londoner Gesellschaft bereits abgeschrieben wurde.
Die Oberflächlichkeit und die albernen Kriterien, die hier bei der Suche nach einer Ehefrau angelegt werden, sind typisch für die Regency Zeit und keine Überraschung. Leider sind Männer wie Francis ziemlich selten, die nicht nur nach dem ersten äußerlichen Eindruck entscheiden, sondern auch einen zweiten Blick riskieren.
Bea hat es also wirklich nicht leicht und sie tat mir in einigen Situationen echt leid. Es ist aber bewundernswert, mit welcher Stärke sie den mehr oder weniger versteckten Beleidigungen begegnet. Es knistert gewaltig zwischen ihr und Francis, dessen Annäherung sie trotzdem nicht ernstnimmt. Ich mag die humorvolle und flirtende Dynamik der beiden, die immer für Abwechslung sorgt. Ich hatte Spaß beim Lesen, vor allem, wenn sich gegen Ende der älteste Bruder einschaltet, was zu witzigen Situationen führt.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Hexenjagd

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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„Rebel Witch“ von Kristen Chiccarelli ist der zweite und finale Band ihrer mitreißenden Dilogie Der rote Nachtfalter.
Rune wurde enttarnt und ist gemeinsam mit der verhassten Hexenkönigin geflohen. Im ...

„Rebel Witch“ von Kristen Chiccarelli ist der zweite und finale Band ihrer mitreißenden Dilogie Der rote Nachtfalter.
Rune wurde enttarnt und ist gemeinsam mit der verhassten Hexenkönigin geflohen. Im Exil will diese eine Armee aufbauen und ihren Thron zurückerobern, während Rune erneut als Schachfigur eingesetzt wird. Gideon schmerzt der Verrat von Rune und er sieht sich in seinen Überzeugungen bestätigt. Als Hexenjäger geht er erneut auf die Jagd und Rune hat eine riesige Zielscheibe auf dem Rücken. Doch je mehr Zeit die beiden mehr oder weniger freiwillig miteinander verbringen, desto mehr Zweifel kommen Gideon, ob Rune in diesem Spiel tatsächlich seine Feindin ist. Sowohl er als auch Rune können ihre Gefühle nicht lang unterdrücken, aber würden sie einander wirklich vertrauen?

Die Handlung setzt nicht lange nach dem ersten Teil ein, den man vorher natürlich unbedingt gelesen haben sollte. Im Gegensatz zu anderen Mehrteilern war ich hier sofort wieder in der Geschichte drin und hatte keine Probleme mitzufiebern. Kristen Chiccarelli wechselt die Perspektiven zwischen Rune und Gideon, die beide mit ihren widerstreitenden Gefühlen kämpfen.
Rune muss eine harte Entwicklung durchmachen, denn sie kann immer noch nicht frei sein, sondern muss erneut eine Rolle spielen. Ihre inneren Konflikte sind nachvollziehbar beschrieben und man wünscht ihr endlich Frieden.
Gideon ist immer noch Hexenjäger und Hauptmann, zumindest dem Titel nach. Auf der einen Seite fühlt er sich verpflichtet, seinen Auftrag zu erfüllen und auf der anderen Seite ist eigentlich hundertprozentig klar, dass er Rune niemals verletzen könnte.
Die unterdrückten Gefühle der beiden sind jederzeit spürbar und ihre besondere und unzerstörbare Chemie trägt die gesamte Story. Man darf sich während der fesselnden Handlung auf einige Überraschungen und Twists gefasst machen, die die Spannung permanent oben halten. Jeder der Charaktere hat unerwartete Facetten, die sich immer erst nach und nach zeigen. Dazu kommt diese außergewöhnliche Liebe zwischen Rune und Gideon, die sich gegen alle Widerstände und ihre eigenen Ängste behaupten muss.

Mein Fazit:
Ein großartiger Abschluss, der von mir eine klare Leseempfehlung bekommt!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Liebe im Büro

In Love with the Boss
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„In Love with the Boss“ von Ava Cooper ist eine nette Boss Romance für zwischendurch.
Riley Donovan hat hart für ihren Job als Pressereferentin von NexGen Biotech gearbeitet. Doch nach dem kürzlichen Führungswechsel ...

„In Love with the Boss“ von Ava Cooper ist eine nette Boss Romance für zwischendurch.
Riley Donovan hat hart für ihren Job als Pressereferentin von NexGen Biotech gearbeitet. Doch nach dem kürzlichen Führungswechsel ist sie gespannt auf den neuen CEO, um den sich zahlreiche Gerüchte ranken. Elias Sanderson hat seine alte Firma unter unbekannten Umständen verlassen, obwohl er sie von Anfang an selbst aufgebaut hatte. Er gilt als Model-CEO und hat bisher sein Leben als Player genossen. Doch aktuell ist es wichtig, dass er sich ein seriöseres Image zulegt und sich keinesfalls mit einer Angestellten einlässt. Das fällt Elias äußerst schwer, denn die clevere Riley fasziniert ihn von Anfang an, so dass er sie zu seiner persönlichen Referentin befördert. Riley ist jedoch auch verlobt und damit doppelt tabu für ihn.

Ava Cooper hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, so dass der Einstieg in diese CEO-Office-Romance nicht schwerfällt. Wir dürfen sowohl Rileys als auch die Perspektive von Elias lesen und bekommen damit einen guten Einblick in ihre jeweiligen Gefühlswelten und Beweggründe.
Riley ist eine selbstbewusste und starke Frau, die ihren fordernden Job über alles liebt. Privat ist sie schon seit zehn Jahren mit ihrer Jugendliebe Carter zusammen, aber die heile Welt hat einige tiefe Risse, die man nur noch schlecht kaschieren kann. In diese Situation platzt Elias, der eine große Verlockung, aber auch Gefahr für Rileys Karriere darstellt.
Mit Elias konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich warm werden. Er wird zwar als gebrochener Wissenschaftler mit gutem Kern dargestellt, aber irgendwie konnte mich das nicht überzeugen und ich habe keinen Zugang zu ihm gefunden.
Generell ist die Story nett für zwischendurch, aber sie geht nicht sonderlich in die Tiefe oder berührt mich nachhaltig. Zu einigen Charakteren bleiben jede Menge Fragen offen und die Emotionen bleiben oberflächlich. Ein paar unterhaltsame Lesestunden hat man natürlich trotzdem.

Mein Fazit:
Bleibt nicht lange hängen, aber ganz nett.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Düsterer Held

King of Envy
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„King of Envy“ von Ana Huang ist der fünfte Band ihrer mitreißenden Kings of Sin Reihe.
Vuk Markovic ist gefürchtet und berüchtigt. Der vernarbte und wortkarge Geschäftsmann ist unfassbar reich, aber er ...

„King of Envy“ von Ana Huang ist der fünfte Band ihrer mitreißenden Kings of Sin Reihe.
Vuk Markovic ist gefürchtet und berüchtigt. Der vernarbte und wortkarge Geschäftsmann ist unfassbar reich, aber er vertraut in seinem Umfeld nur ganz wenigen Menschen. So gut wie niemand kann zu ihm vordringen oder weiß irgendetwas persönliches von ihm. Nur sein bester Freund und Mitbewohner im College ist eine der wenigen Ausnahmen. Für dessen anstehende Hochzeit ist Vuk sogar Trauzeuge. Leider ist die dazugehörige Braut das Supermodel Ayana Kidane, die einzige Frau, für die Vuk jemals Gefühle hatte. Natürlich nur heimlich, denn er glaubt nicht, dass Ayana diese erwidern würde. Doch da irrt sich Vuk und je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto weniger können sie sich zurückhalten. Und das könnte nicht nur gefühlsmäßig gefährlich werden.

Diese Reihe von Ana Huang gehört eindeutig zu meinen liebsten und ich gebe zu, dass ich schon lang auf die Geschichte des geheimnisvollen Vuk gewartet habe. Er ist also der König des Neids, der die Verlobte seines besten Freundes gern für sich haben würde. Doch so einfach schwarz und weiß sind die Fronten hier überhaupt nicht und das zeigt die fesselnde Handlung ziemlich schnell.
Vuk ist der Inbegriff von morally grey, denn während er auf der einen Seite fürsorglich und liebevoll zu den Menschen ist, die er liebt, hat er keine Skrupel, seine Feinde grausam zu vernichten. Diese beiden Seiten muss man akzeptieren, was Ayana natürlich in einen schweren Gewissenskonflikt stürzt.
Ayana hat selbst ein paar Geheimnisse, die sie quälen. Sie möchte aber niemandem zur Last fallen und versucht deshalb selbst, eine Lösung zu finden. Ihre Heirat ist eine dieser Lösungen, doch sie hätte niemals mit ihren starken Gefühlen für Vuk gerechnet.
Beide sind starke Charaktere, die jede Menge Ecken und Kanten haben und polarisieren. Ihre unausgesprochene Liebe zueinander ist herzzerreißend und zerstörerisch, aber genauso wunderschön und bittersüß.
Ob die beiden eine Chance haben, sollte man unbedingt selbst in dem wirklich spannenden Buch herausfinden. Allein der eigentliche Held Shadow ist das Lesen wert.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Familiengeheimnisse

This stupid Thing called Trust
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„This stupid Thing called Trust“ von J. Gerhardt ist der zweite und abschließende Teil ihrer Cambridge Dreams Dilogie.
Clara ist Hals über Kopf aus Cambridge geflohen und sucht Zuflucht in ihrer alten ...

„This stupid Thing called Trust“ von J. Gerhardt ist der zweite und abschließende Teil ihrer Cambridge Dreams Dilogie.
Clara ist Hals über Kopf aus Cambridge geflohen und sucht Zuflucht in ihrer alten Heimat Köln. Die Angst, dass Stellas und ihr Geheimnis ans Licht kommen könnte, versetzt sie in Panik. Sie weiß jedoch nicht, dass Alexander ihren Rollentausch längst durchschaut hat und nicht für Stella Gefühle hat, sondern für Clara. Deshalb reist er ihr auch spontan hinterher, als er erfährt, dass Clara nach Köln zurückgekehrt ist. Alexander will für ihre Liebe kämpfen und nicht mehr die Schachfigur seines Vaters sein. Als dieser jedoch einen schweren Herzinfarkt erleidet und die Familienfirma kurz vor dem Abgrund steht, muss er sich entscheiden, was er zu opfern bereit ist.

Man sollte den ersten Teil unbedingt gelesen haben, denn die Handlung setzt direkt nach dem Ende des Vorgängers an. Ich habe mich sehr gefreut, dass diesmal viel aus der Perspektive von Alexander erzählt wird, teils auch in Rückblenden, so dass man seine Gefühle und Beweggründe besser nachvollziehen kann. Der Schreibstil von J. Gerhardt liest sich leicht und flüssig und man ist schnell wieder in der Handlung drin.
Alexander nimmt in dieser zweiten Hälfte einen größeren Part ein und durch die Enthüllungen, dass er Claras Spiel schon länger durchschaut hat, bekommen die gesamten Ereignisse einen neuen Blickwinkel. Auch Clara mochte ich in dieser Fortsetzung lieber als im ersten Teil, auch wenn sie an die Nachforschungen über ein bestimmtes Geheimnis derart naiv und blind herangeht, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte.
Die Story bekommt einige Wendungen, die absolut konstruiert wirken, vor allem, wenn Fakten direkt vor der Nase komplett ignoriert werden. Der Unterhaltungsfaktor bleibt trotz allem bestehen und natürlich habe ich auch ein wenig mit Clara und Alex mitgefiebert, obwohl ihre Charaktere das sinnlose Drama zu lieben scheinen.

Mein Fazit:
Runder Abschluss und gern eine Leseempfehlung!

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