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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2018

Lyrische Sprache

Vielleicht tanzen wir morgen
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Ruth Hogans "Vielleicht tanzen wir morgen" ist ein sehr ernstes Buch. Es befasst sich mit der Trauerverarbeitung sowie mit dem Leben der Angehörigen nach dem Tod einer geliebten Person.

Von Beginn an ...

Ruth Hogans "Vielleicht tanzen wir morgen" ist ein sehr ernstes Buch. Es befasst sich mit der Trauerverarbeitung sowie mit dem Leben der Angehörigen nach dem Tod einer geliebten Person.

Von Beginn an ist mir aufgefallen, dass die im Buch verwendete Sprache sehr gehaltvoll ist. An vielen Stellen würde ich sie sogar als lyrisch bezeichnen. Die Autorin spielt viel mit mehrdeutigen und unterschwelligen Aussagen und regt den Leser somit viel zum Nachdenken an.
An Detailreichtum mangelt es dem Roman nicht. An einigen Stellen ist das Geschehen oder eine Szenerie sogar zu detailreich erzählt, sodass es sich sehr in die Länge zieht.

Durch die Thematik der Trauerverarbeitung herrscht in dem Buch eine sehr intensive manchmal soar drückende oder düstere Atmosphäre vor, die sich auch auf den Leser überträgt. Jedoch verändert diese sich, vor allem zum Ende hin, auch zu einer eher hoffnungsvollen und erleuchtenden Atmosphäre.

Wer jedoch auf der Suche nach Spannung und Action ist, ist hier an der falschen Stelle!

Veröffentlicht am 14.12.2018

Total authentisch und super witzig

Dance. Love. Learn. Repeat.
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Eines, womit das Buch bei mir am meisten punkten konnte, ist, dass es so authentisch ist. Die Charaktere, die Dialoge,bzw. die Sprache allgemein, die Themen, und und und. Das Buch behandelt Themen, die ...

Eines, womit das Buch bei mir am meisten punkten konnte, ist, dass es so authentisch ist. Die Charaktere, die Dialoge,bzw. die Sprache allgemein, die Themen, und und und. Das Buch behandelt Themen, die für junge Erwachsene wichtig sind auf eine "normalen" Ebene. Es vermittelt, dass nicht alles so laufen kann, wie man es sich wünscht, dass mit Rückschlägen gerechnet werden muss und so weiter, ohne dass es als besonders dargestellt wird. Solche Dinge wie eine Trennung, das Gefühl des Alleinsein oder etwaiges werden gehören nun mal zum Leben dazu. Im selben Zuge stellen die beiden Protagonisten sich selbst oder dem Leser (?) essenzielle Fragen des Erwachsenwerdens, mit denen sich der Leser mehr oder weniger bewusst auseinander setzen kann.

Des Weiteren sind die Schreibstile der beiden Autoren nicht nur total authentisch, wie junge Erwachsene nun mal reden, sondern auch super lustig. Ich musste viele Male schmunzeln oder lachen. Außerdem konnte man als Leser in die Perspektive von Luke sowie von Phoebe schlüpfen, dadurch ist es gleichermaßen für Jungs wie für Mädchen geschrieben.

Leider hat mir das Ende nicht so gut gefallen, das verrate ich aber nicht, da es ja sonst langweilig wäre. ;)

Veröffentlicht am 14.12.2018

Nett für zwischendurch

Deine Stimme in meinen Träumen
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Mit voranschreitendem Lesen wird einem klar, dass Christine mehr oder weniger das selbe Schicksal wie ihrer Großmutter bevorsteht, dies begreift sie jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich finde es schön, ...

Mit voranschreitendem Lesen wird einem klar, dass Christine mehr oder weniger das selbe Schicksal wie ihrer Großmutter bevorsteht, dies begreift sie jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich finde es schön, wie die Beziehung zwischen Christine und ihrer Großmutter dargestellt wird und es nicht nur um ein verqueres Liebesdreieck (1. bei Elisabeth und Wilhelm und 2. bei Christine, Stefan und Robert) geht, sondern auch das Thema Familie angesprochen wird. Generell gesehen ist die Handlung schon eher vorhersehbar und den Leser erwartet nichts spannendes oder innovatives.

Das Buch vermittelt schon eher eine idealisierte Vorstellung von Liebe, die alle Grenzen und moralische Ansichten übergeht. Man könnte schon fast von einer euphemistischen Darstellung des Betrugs bzw. Ehebruches sprechen.

Die Protagonistin Christine bietet leider keine wirkliche Identifikationsgrundlage. Dies erschwert es dem Leser sich in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Auch die anderen Figuren, außer Christines Großmutter Elisabeth sind eher nur grob bzw. oberflächlich dargestellt.

Die Brief der Großemutter bieten eine schöne Abwechslung und Zugabe an Informationen aus einer anderen Zeit und Perspektive.

Das Buch ist sehr schnell und leicht zu lesen, also für den schnellen, lockeren Zeitvertreib.

Achtung Spoiler:
Ich fand es sehr komisch, dass Christine sich "plötzlich" in Robert verliebt hat. Davor wurde er immer als ein verlorengeglaubter Bruder beschrieben und sie wunderte sich nur, wie er sie manchmal ansah, aber Anzeichen einer Verliebtheit kamen bei mir nicht wirklich an.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Weihnachtswunder

Royal Christmas
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"Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten" war ein schöner Leseschmaus für zwischen durch. Es ist eher kurz und in wenigen Stunden gelesen. Für ein kurzes Weihnachtslesevergnügen genau richtig!

Eines was ...

"Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten" war ein schöner Leseschmaus für zwischen durch. Es ist eher kurz und in wenigen Stunden gelesen. Für ein kurzes Weihnachtslesevergnügen genau richtig!

Eines was der Autorin meiner Meinung nach am besten gelungen ist, ist die Weihnachtsstimmung, die bei dem Leser ausgelöst wird, bzw. eine schöne, gemütliche und festliche Atmosphäre.

Was mir etwas gefehlt hat, waren einige Personenbeschreibungen. Die einzigen Personen, die im Detail beschrieben waren, waren Jay, Alex und Courtney. Wie die Protagonistin Eden letztlich aussah (Haarfarbe, Gesichtszüge, ...), weiß ich nicht. Es kann auch sein, dass sie kurz beschrieben wurde, aber nicht im Detail.

Ein weiterer negativer Aspekt bezieht sich auf den Zeitverlauf im Buch. Manchmal stimmt die erzählte Zeit so gar nicht mit der Erzählzeit überein, sodass es einige ruckartige Übergänge zwischen mehreren Stunden oder Tagen war. Plötzlich war es Abend oder der nächste Tag, ohne dass es richtig eingeleitet wurde.

Gan besonders hat mir auch die Metaebene des Buches gefallen, dass Eden am Ende ein Buch namens " Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten" schreibt und das quasi das Buch ist, dass man gerade gelesen hat, fand ich genial.

Und zu guter letzt: in welchen Büchern kann man etwas Magisches und Träumerisches einfließen lassen, das kein Fantasybuch ist? NATÜRLICH im Weihnachtsroman. Dieses magische Etwas mit dem Holzweihanachtsmann und dem Traum passte perfekt in die Geschichte.

Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 04.11.2018

Besonders für Menschen in sozialen Berufen

Berührung
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Ich fange mal mit dem Offensichtlichstem an: das Cover. Es ist sehr schön gestaltet, vor allem für ein Sachbuch.

Ganz allgemein finde ich das Thema super interessant. Etwas alltägliches wie Berührungen ...

Ich fange mal mit dem Offensichtlichstem an: das Cover. Es ist sehr schön gestaltet, vor allem für ein Sachbuch.

Ganz allgemein finde ich das Thema super interessant. Etwas alltägliches wie Berührungen von einer wissenschaftlichen Seite aus zu betrachten, denn so etwas Kleines kann ganz viel bewirken.

Leider muss ich sagen, dass das Buch an manchen Stellen den Bezug zum Leser als Laie verloren hat. Dadurch wurde man manchmal mit fachlichem Vokabular und abstrakten Satzstrukturen bombardiert. Gerade Menschen, die sonst nie mit Sachbüchern in Kontakt kommen, können dadurch schnell überfordert und demotiviert werden.

Trotz allem können gerade Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, viel nützliches Wissen mitnehmen und eventuell anwenden.