Die Story hat mir ganz gut gefallen und vor allem die Wendung am Ende haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Wenn Julians "Geheimnis" irgendeine schlechte Tat in seiner Vergangenheit oder so gewesen ...
Die Story hat mir ganz gut gefallen und vor allem die Wendung am Ende haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Wenn Julians "Geheimnis" irgendeine schlechte Tat in seiner Vergangenheit oder so gewesen wäre, wäre das nur das nächste Buch in der Reihe netter Young-Adult-Bücher gewesen. Doch dass es nicht so ist, gefiel mir sehr gut.
Ich möchte nicht schreiben, was sein "Geheimnis" ist, jedoch finde ich, dass es viel zu wenig Bücher darüber gibt und dass Micah toll mit dieser Situation umgeht, denn sie akzeptiert und liebt Julian als Menschen. Sehr schöne Wendung am Ende!
In "Lost Souls" geht es um das Leben in einer Welt, nachdem diese von einem Virus befallen wird und sich plötzlich alles ändert. Nichts ist mehr, wie es war. Und die Leser*innen erfahren, wie die Menschen ...
In "Lost Souls" geht es um das Leben in einer Welt, nachdem diese von einem Virus befallen wird und sich plötzlich alles ändert. Nichts ist mehr, wie es war. Und die Leser*innen erfahren, wie die Menschen mit dem Leben in dieser Welt umgehen.
Zu Beginn muss man sich einen Überblick über die ganzen Figuren machen, dass man nicht durcheinanderkommt. Ich musste mich besoners bei den vielen Männernamen mit 'J' anstrengen, die Figuren auseinander zu halten: Jared, John, Josh, Jake. Aber irgendwann blickt man durch und hat zu den Figuren ein Gesicht, bestimtme Verhaltensweisen und ihre Stellung im Dorf vor sich. Aber insgesamt waren die Figuren authentisch und größtenteils sympathisch (unsympathisch waren lediglich jene Figuren, die außerhalb des Dorfes vorkamen).
Ich verstehe, dass man in so einer Welt, nachdem man unendlich viel Leid gesehen und erlebt hat nicht mehr so ist, wie man war, jedoch war mir das Hin und Her zwischen Kacey und Jared an manchen Stellen ein bisschen zu viel. Beispielsweise finde ich es schade, dass gegen Ende ein neues Bewohner seinen unnötigen Tod finden musste, nur damit Kacey und Jared sich erst wieder streiten und dann wieder vertragen.
Wie die Autorin schon in der Danksagung angemerkt hat, merkt man dass sie ein großer Fan von "The Walkin Dead" ist. Ich bin ebenfalls ein riesen Fan und habe sofort diese spezielle Atmosphäre, die in der Serie entsteht, gespürt und war voll drin. An manchen Stellen fand ich die Ähnlichkeit zu Ereignissen in der Serie schon sehr stark, jedoch hat mich das nicht von der Geschichte rund um Kacey weggezogen.
Achja, das Cover gefällt mir nicht ganz so gut, denn nach dem Lesen des Buches, hätte man meiner Meinung nach so viele andere Motive nehmen können. Ich verstehe die Intention hinter der Wahl des Covers, jedoch würde ich nicht diese Geschichte erwarten, wenn ich das Cover betrachten würde.
Der Schreibstil ist super. Das Buch ist flüssig und schnell zu Lesen. Ich konnte es kaum aus den Händen Legen und habe es in nur wenigen Tagen gelesen.
Ich würde gerne mehr Bücher dieser Art lesen und hoffe, dass es einen weiteren Band gibt...?!
"42 Grad" ist ein erschreckendes Buch, denn es scheint sehr nach an der Realität und genau so könnte es in unserer "realen" Welt passieren.
Die Schilderungen zu den Auswirkungen der Hitzewelle und die ...
"42 Grad" ist ein erschreckendes Buch, denn es scheint sehr nach an der Realität und genau so könnte es in unserer "realen" Welt passieren.
Die Schilderungen zu den Auswirkungen der Hitzewelle und die ständigen Hinweise auf die Temperaturangaben waren sehr hilfreich sich die Hitze vor Augen zu halten und die Thematik nicht aus dem Blick zu verlieren. Auch die Beschreibungen, wie die verschiedenen Menschen mit dieser Ausnahmesituation umgehen, fand ich sehr authentisch und realitätsgetreu. Besonders das Horten von Wasser und Lebensmitteln, konnte man in der Corona-Pandemie ähnlich bebachten, wie Harlander dies in seinem Buch beschrieben hat.
Ab und an war es auf Grund der vielen verschiedenen Perspektiven schwierig den Überblick zu behalten.
Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und lässt einen den eigenen Wasserkonsum hinterfragen.
Ich muss sagen, dass ich noch nie ein Buch in dieser Art gelesen habe. Ein klassischer Thriller ist "Aus schwarzem Wasser" keinesfalls, denn es tauchen Fantasy- bzw. Science Fiction-Elemente auf und es ...
Ich muss sagen, dass ich noch nie ein Buch in dieser Art gelesen habe. Ein klassischer Thriller ist "Aus schwarzem Wasser" keinesfalls, denn es tauchen Fantasy- bzw. Science Fiction-Elemente auf und es geht viel um Wissenschaft und Politik. Trotzdem hat mich das Buch nicht enttäuscht. Jedoch muss ich auch sagen, dass Anne Freytags Schreibstil für mich einer der Hauptaspekte war, der das Buch für mich so großartig gemacht hat. Freytags Sprache ist sehr dicht und sie verwendet viele Vergleiche oder Metaphern, die das Gesagte verdeutlichen bzw. untermalen.
Ein weiterer Aspekt, der mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, ist die Unvorhersehbarkeit der Erzählung. Ich konnte die Handlungen der Figuren nicht vorhersagen und war stets überrascht, wie sie die Geschichte entwickelte. Vor allem das Ende überzeugte nochmal mit Spannung, Wendungen und Überraschungen.
Ein sehr gelungenes Buch für intensive Lesestunden!
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Stimme der Sprecherin hat gut zu der Figur Nele gepasst. Es war sehr angenehm, ihr zuzuhören. Jedoch fiel es mir schwer den Überblick über die Zeitsprüngen ...
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Stimme der Sprecherin hat gut zu der Figur Nele gepasst. Es war sehr angenehm, ihr zuzuhören. Jedoch fiel es mir schwer den Überblick über die Zeitsprüngen in der Geschichte alleine durchs Hören zu folgen. Ich musste mich immer erst kurz reinhören, bis ich wusste um welchen Zeitabschnitt in Neles Leben es gerade geht.
Das (Hör-)Buch vermittelt eine schöne Atmosphäre, sodass man gleich Lust auf Sonne, Strand und Meer hat, auch wenn ein Teil des Buches in New York spielt. Eine Figur, die es mir besonders angetan hat, ist Oma Lotte, die einfach total niedlich und herzig ist.
Ein Aspekt hat mich jedoch gestört, der einen großen Teil der Geschichte ausmacht, unzwar die Dreiecksbeziehung zwischen Nele, Ben und Henry. Das Ende geht (logischerweise) nicht ganz so schön für einen der beiden Männer aus. Ich muss sagen, das tat mir schon sehr leid. Mir gefiel es gut, dass es nicht nur um Männergeschichten ging, sondern das ebenfalls Neles Beziehung zu ihrer Mutter und ihrem Vater thematisiert wurde. Jedoch denke ich, dass viele der Probleme in Nelese Leben durch eine bessere Kommunikation zwischen den Figuren, eher gelöst werden hätten können.
Alles in allem, ein schöner Roman, der Sommerstimmung verbreitet!