Eine besondere Fantasy Geschichte!
Die Schwarze Königin IMeine Meinung:
Das Cover hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und mich auf die Geschichte der schwarzen Königin neugierig gemacht. Ich kannte bisher von dem Autoren nur andere Werke, wie zum Beispiel ...
Meine Meinung:
Das Cover hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und mich auf die Geschichte der schwarzen Königin neugierig gemacht. Ich kannte bisher von dem Autoren nur andere Werke, wie zum Beispiel „Der Krieg der Zwerge“ und wollte mich gern an seinen Stil heran tasten.
Die ausführliche und wahrscheinlich enorm aufwändige Recherche ist mir sofort aufgefallen und hat mich positiv erstaunt. Ich habe selbst beim Lesen immer wieder nachgeschaut, ob einige Eckdaten stimmen und ob es manche Personen der Geschichte wirklich gab und habe mich dann gefreut, als ich mich selbst zu den Fakten von Barbara von Cili verlieren konnte. Auf dem Cover können die Lesenden auch das Wappen eben jener auf dem Thron erkennen (nur so als kleines Detail nebenbei über das ich mich sehr gefreut habe).
Die Handlung befindet sich in der Gegenwart und es dreht sich alles um Len, der eine Bustour macht und in Prag zum ersten Mal in unheimliche Berührung mit seiner Ahnengeschichte kommt. In diesem Zusammenhang springt die Handlung von Kapitel zu Kapitel immer zwischen der Gegenwart mit Len und der Vergangenheit mit Barbara und Vlad hin und her. Das war imVerlauf der Handlung ein wenig störend, da ich oft im Spannungsflow war und diese Höhepunkte mir dann durch die Zeitsprünge entrissen wurden. Mir hat der Umfang der Handlung gefallen, ich verstehe aber durchaus, dass sich einige Lesende bestimmt daran gestört haben, dass die Sprünge zu häufig vorgekommen sind. Dadurch war es im Spannungsbogen oft undurchsichtig und ich musste mich bei m Lesen auch sehr konzentrieren. Dennoch hat mir das Glossar am Ende sehr geholfen, mich mit den vielen Personen, Schauplätzen und Eckdaten zurecht zu finden.
Ich muss aber sagen, dass ich die „erwachsene“ Fantasy sehr mag, ich habe in letzter Zeit sehr viel Romantasy oder Fantasy für jüngere Lesende gelesen und habe mich in der brutalen Welt von Barbara von Cili sehr wohl gefühlt. Natürlich ist das nicht für jeden* Lesenden etwas und ich spreche hier eine Triggerwarnung aus für jene, die mit Brutalität und blutigen Passagen in Büchern nicht so gut umgehen können. Mental Health ist sehr wichtig, bitte achtet auf euch!
Fazit:
Die Geschichte um Barbara und Vlad fand ich viel spannender als die Handlung um Len, weshalb ich mich immer sehr auf die Kapitel in der Vergangenheit gefreut habe. Im Allgemeinen wurde ich mit den Charakteren leider nicht warm, so dass ich zu ihnen keine Verbindung aufbauen konnte. Der Umfang der Charaktere und deren Backstory hätte auf jeden Fall für zwei oder drei Bände gereicht, so kam es mir sehr zusammengequetscht vor. Mir hat die Geschichte für zwischendurch gefallen, hätte nur für mich noch mehr Potential gehabt, es hätte weiter gestreckt werden können.